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Mittwoch, 22. Februar 2012

Kleines Facelift an der Eisenbahn. Obwohl eigentlich ist es ja eine Holzbahn.

Langsam wird es ja wirklich Zeit für die Auslieferung der "kleinen" Dampflok samt ihrer Waggons, lange genug steht sie schon bei mir und der nächstmögliche Abgabetermin rückt näher. 
Nur aus dem lieben Baby von damals ist mittlerweile ein ziemlich kräftiger kleiner Mensch mit viel Temperament geworden und ich befürchte, dieser Kombination hat meine Achsaufhängung auf Dauer doch nicht die nötige Widerstandskraft entgegenzusetzen.
Also habe ich das Spielzeug von hölzernen Starrachsen zu einer Einzelradaufhängung aus bestem 8.8er Schraubenstahl umgebaut. Zu der nun deutlich gestiegenen Stabilität, gesellt sich auch ein verbesserter Wendekreis.

Der Umbau der Waggons war simpel. Die alten Holzachsen aus einem 10mm Bucherundstab rausgeschlagen und gegen M10x70 Schlosschrauben getauscht.  Für eine bessere Führung der Achsen, habe ich innen noch eine 18x15mm Bucheleiste eingebaut. Damit die Räder auch auf Dauer dort bleiben wo sie hingehören, habe ich selbstsichernde Muttern verwendet. So lies sich auch das Spiel der Achsen einfach einstellen, was mit Federringen oder Zahnscheiben nicht gegangen wäre.














Der Umbau der Lok war nicht ganz so einfach, da diese ja über bewegliche Kuppelstangen verfügt. Damit diese später nicht zu weit abstehen und auch nicht hängen bleiben können, mußten die Schlossschrauben 5mm in die Holzräder eingelassen werden. Wäre ja weiter kein Problem, nur so ein 25mm Forstnerbohrer ohne Führung entwickelt ein gewisses Eigenleben. Um den Bohrer dennoch verwenden zu können, habe ich einfach ein kurzes Stück der alten Achse wieder eingesetzt und so hatte die Zentrierspitze auch wieder eine Führung.
In der alten Version würden die Kuppelstangen an den Vorderräder von kleinen 5mm Holzachsen geführt, diese hätte ich zwar auch wieder verwenden können, aber ich wollte auch an dieser Stelle eher auf Unkaputtbar gehen. Die vorderen Schloßschrauben bekamen zentrisch eine 20mm tiefe, 4,2mm Bohrung und anschliessend das passende M5er Gewinde reingeschnitten. Die Funktion der kleinen Holzachsen, übernehmen jetzt zwei mit Loctide eingeklebte M5 V2A Schrauben. 


 












Das Alles sollte wohl auch bei den heftigsten Zugunfällen, genug Stabilität bringen.







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