Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Dienstag, 13. November 2012

Neuzugang in der Werkstatt - Festool RTS 400 EQ Rutscher

Ich habe meine Werkstatt um einen kleinen Schwingschleifer erweitert. 

Dabei handelt es sich um den RTS 400 EQ von Festool. Bis jetzt hatte diese Position ein kleiner Metabo inne. Nur da es sich dabei eher um ein Gerät der Einsteigerklasse handelt, war der Griff und die Vibrationen nicht so optimal. Da ich seit einem Unfall in meiner Jugend (lang lang ist her :) ) Probleme mit dem linken Arm habe, bekam ich mit dem Metabo FSR 200 beim längeren Schleifen Krämpfe in die linke Hand. Deswegen habe ich ihn auch eher selten benutzt und vor kurzem verkauft.




 


 Nun wurde er durch den kleinen RTS 400 EQ abgelöst.
Dabei steht das E für die elektronische Schwingzahlregelung und das Q für das Plug-It Kabel.












Da der Schleifer, von Festool als Rutscher bezeichnet (Metabo sagt Sander), meine Werkstatt eh nicht wirklich verlassen wird, habe ich mich für die Version ohne Systainer entschieden. Zum Lieferumfang gehört somit nur das Plug-It Kabel, der Staubkassette + einem Beutel und die sagenhafte Menge von einem (!!) Stück Schleifpapier (Granat P80).
Mehr Zubehör gibt es sowieso nicht, von einem Interfacepad abgesehen.

Wie immer legt Festool auch bei dem kleinen RTS 400 EQ wert auf eine gute Staubabsaugung. Deswegen verfügt die Grundplatte und die 80x130mm messende Schleifpapiere über 14 Löcher. Der Metabo hatte nur 8.
Nachteil der Sache, es passen mal wieder nur Festool Papiere auf die Maschine.

Nachtrag: Heiko Rech hat mich darauf aufmerksam gemacht, das es passende Schleifblätter von der Firma Förch gibt und auch passende Abranet Streifen.





Die Löcher selbst stanzen bringt auch nichts, weil im Gegensatz zu den großen Rutschern verfügt der kleine RTS über keine Klemmung für Schleifpapier von der Rolle. Es gehen nur welche mit Klettbelag von Festool Stick-Fix genannt.











Neben der Eigenabsaugung in den "Turbo" genannten Beutel,...














...gibt es natürlich noch die Möglichkeiten direkt einen Sauger anzuschliessen. Der Metabo brauchte im Gegensatz dafür einen Adapter den man extra kaufen mußte.
Für den Betrieb an einem Sauger muß dieser aber eigentlich zwingend über eine Saugkraftregulierung verfügen, durch die vielen Öffnungen auf der kleinen Fläche wird der RTS 400 sonst eher zum Vakuumheber.








Bedienung und Handling sind wieder mal sehr gut. Der Ein/Aus-Schalter ist groß, griffig und griffgünstig positioniert. 













Durch den schlanken Griff mit Griffmulden liegt der kleine Schwingschleifer auch ausgezeichnet in der Hand. Nach den ersten Tests würde ich sagen, dass ich mit dem RTS 400 keine Probleme mehr in der Hand bekommen werde.












Bezugsquelle:

Den Festool RTS 400 EQ Rutscher könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.

Kommentare:

  1. Hallo Michael,

    bist du sicher, dass es ein Interfacepad für den RTS gibt?

    Dass nur Festool Papiere passen stimmt so nicht. Es gibt passende Abranet Streifen und auch bei Förch gibt es entsprechende Papiere mit passender Lochung.

    Gruß

    Heiko

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Heiko,

      jupp! Das INTERFACE-PAD IP-STF-80x133/8-STF 490160 für den Duplex LS130 sollte auch auf den RTS passen. Das Pad ist 3mm länger, aber die Lochung schaut passend aus. Es ist aber noch nicht geliefert worden, aber ich bin da guter Dinge, dass es passt.


      Ja OK an Abranet habe ich gar nicht gedacht und Förch kenn ich nur den Namen nach, noch nie etwas von denen irgendwo im Handel oder Shops für Privat gesehen.
      Ich besser das oben gleich mal nach.

      Löschen
  2. Hallo Michael, eins interessiert mich: Ich hatte früher mal so ein Teil von B&D, ewig her. Wozu braucht man das? Ich mein, mit meiner Rotex mach ich alles. Welchen Nutzen siehst du in einem Rutscher? Sebastian

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sebastian,

      hauptsächlich schleifen von Kleinteilen, Leisten, Feinschliff vorm Ölen, Schleifen in Ecken.
      Hauptsächlich halt Arbeiten, wo der Rotex zu groß oder Unhandlich für ist.
      Gerade wenn es darum geht schmale Kanten zu schleifen ist so ein kleiner Rutscher einem Rotex oder Exzenter überlegen, weil man mit ihm die Kanten nicht so leicht verschleifen kann. Mit einem Exzenter passiert das schnell.
      Seit kruzem habe ich ja noch einen RO 90, aber auch mit dem geht Kantenschleifen nicht so einfach. Bei so kleinen Flächen im Verhältnis zur Fläche des Schleiftellers, werden die Exzenter schnell unruhig und fangen an zu tanzen und auszubrechen. Das geht mit nem Rutscher viel relaxter.

      Grüße

      MIchael

      Löschen
  3. Stimmt. Das könnte was sein.... Sag mal, hast du zum RO 90 auch den Dreiecksvorsatz? Das werde ich wohl als übernächstes brauchen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hab ich.
      Der Vorsatz gehört ja zum Lieferumfang dazu.
      Hoffentlich bleibt das auch so, den Schleifmittelmix der bei dem RO 90 wirklich umfangreich war, hat Festool ja auf je ein 90mm und ein Dreiecksblatt zusammengeschrumpft. :(

      Löschen
  4. Ok. Muss ich mal irgendwo testen, die vielen Ecke die ich habe, kriegt mein Multimaster nicht mehr geregelt...

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Michael, zum Schleifpapier habe ich noch ein updatet von der Firma Indasa gibt es passendes Schleifpapier für diesen rutscher für einen guten preis.

    Mfg Ulf

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ulf, wo hast du denn das INDASA Papier gesehen? Ich kann es nirgendwo finden.

      Gruß
      Bernd

      Löschen