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Dienstag, 12. März 2013

Projektvorstellung - Schneidbrett "Deluxe" Teil 2

Weiter ging es mit der Konstruktion der beiden Anschlagleisten.

Der Einfachheit halber habe ich zum Verleimen noch ein paar Lamellos eingefräst.

 
















Leim drauf pinseln, zusammenstecken und Klebeband drumrum.














Nachdem der Leim ausgehärtet war, habe ich den ausgetretenden mit der Ziehklinge entfernt ...













... und die Leisten bis Korn P180 geschliffen.
















Die Fugen sind ziemlich gut geworden, schade nur, dass man sie später nicht mehr sieht.













In der Zwischenzeit habe ich mich nochmal der Platte gewidmet und auf einer Seite eine umlaufende Saftrille eingefräst.

 
Zuerst die Position angezeichnet, 20mm parallel dazu eine Anlegelinie für die Führungsschiene.













An dieser Linie habe ich dann die Führungsschiene bzw. die Leimholzplatte ausgerichtet.













Die Oberfräse wurde genau positioniert ...















... und als äußere Begrenzung habe ich dann je einen Stopper auf die Schiene genau auf Position geklemmt.













Nachdem alles eingestellt und ausgerichtet war, konnte ich dann ganz einfach die Nut mit einem Hohlkehlfräser ausfräsen.













Das ganze auch auf den Längsseiten ...















... und fertig war die Saftrille.















Anschließend habe ich mich um die Verbindung der Hirnleisten mit der Platte gekümmert.
Einfach anleimen geht natürlich nicht, die Leimholzplatte muss noch frei arbeiten können, sonst würde sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit reißen.

Damit dies nicht passiert werde ich die Hirnleiste mit drei Zapfen versehen, der mittlere Zapfen wird in die Platte eingeleimt, wogegen die beiden äußeren nicht verleimt werden. Deren Zapfenlöcher sind breiter als die Zapfen selbst und ermöglichen so ein Arbeiten der Platte, ohne dass diese krumm werden kann.
Damit die Fuge zwischen Platte und Hirnleiste dicht bleibt, wird die Leiste noch mit Dübeln, die in die Zapfen greifen gesichert.

Ich habe mich dazu entschlossen, diese traditionelle Konstruktion mit einem modernen Mittel zu kombinieren. Die Zapfen werde ich nicht aus der Leiste ausarbeiten, sondern einfach Dominodübel dafür verwenden. 
Diese Methode hat Heiko Rech auf seinem Holzwerkerblog vorgestellt: Leimholz gerade halten...


Ich habe die Position festgelegt und auf Leiste und Platte übertragen.














Anschließend die 6mm Langlöcher für die Dominodübel gefräst.














Hier sieht man eines der äußeren Löcher. Es sitzt genau mittig in der Nut, damit der Dübel später genügend Platz zum Wandern hat, habe ich die Schlitzbreite der DF-500 auf Stufe 2 gestellt.












So schauts aus, wenn die Hirnleiste noch nicht komplett in die Platte geschoben ist.













Draufgesteckt und mit leichten Schlägen in Position gebracht. Passt!



Im letzten Teil werden noch die Dübel eingesetzt, die Wenge Streifen eingeleimt und geölt.


- Ende Teil 2, hier geht es weiter zu Teil 3 -







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