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Freitag, 22. März 2013

Projektvorstellung - Tablett aus Eiche Teil 3

 Damit das Tablett nicht zu langweilig ausschaut, kommt noch etwas Schwung in die Sache.

Zuerst das ganze mal aufgezeichnet.





Und dann ein Kurvenlinfix der Kontur folgend auf eine MDF Platte geschraubt.
















Damit ich nicht zu viel Fräsen muss, das Ganze grob mit der Stichsäge ausgeschnitten ...













... und per Oberfräse mit Bündigfräser "abkopiert".














Noch kleine Leisten aufgeschraubt und fertig ist die Schablone für die kurzen Seiten.

 
















Für die langen Seiten brauchte ich natürlich auch noch eine passende Schablone.

 














So ein Kurvenlinfix kann ich wirklich nur empfehlen. Schablonen mit Kurven oder sonstigen unregelmäßigen Formen sind damit extrem schnell und genau hergestellt.



Nachdem die Schablonen nun fertig waren, konnte ich die Seitenteile des Tabletts fräsen.

Die Schablonen plus die eingesetzen Seiten wurden auf dem MFT befestigt und die Kontur mit der Oberfräse, Kopierring und einem Nutfräser (13,8mm Ring und 10mm Fräser) ausgefräst.












So schauts dann aus.















Im ersten Teil hatte ich ja erwähnt, das ich noch was dazu schreiben werde, warum die Zinkung nicht mit je einer halben Zinke endet.
Das hat damit zu tun, dass dieses hier gezeigt Tablett schon die 2. Version ist. Nr. 1 ist mir beim Fräsen kaputt gegangen.
Es gab Ausrisse und eine Ecke ist mir komplett weggebrochen.














Eiche läßt sich nicht so gut bzw. einfach bearbeiten wie z.B. Buche. Sie ist deutlich spröder, splittert und bricht leicht. Es ist extrem wichtig nur mit wirklich scharfen Werkzeug und geringer Spanabnahme zu arbeiten, gerade wenn nur was an Kanten gefräst werden soll. Das gleiche gilt aber auch beim Stemmen oder Hobeln.

Aus Erfahrung wird man klug, also bin ich bei dem 2. Versuch anders und vorsichtiger vorgegangen.
Ich habe mit einem Kopierring gearbeitet und nicht mit einem Bündigfräser. Mit dem Kopierring, kann man an der Schablone entlang fahren und trotzdem die Spanabnahme bestimmen. Mit einem Bündigfräser geht das so nicht.

Ausserdem habe ich die Bretter knapp 10mm breiter gelassen und vor dem eigentlichen Fräsen die Austrittsstelle im Gleichlauf schon mal weggefräst.
Später werden sie auf die nötige Breite gekürzt.












Hier der aktuelle Zwischenstand






- Ende Teil 3, hier geht es weiter zu Teil 4 -

1 Kommentar:

  1. Hey Micha,

    mal wieder schöne, saubere Arbeit!
    Schaugt guad aus :-).

    Schönen Gruß,
    Dominik

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