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Dienstag, 30. April 2013

Projektvorstellung - Regal für das Badezimmer Teil 3

Nun ging es an das Verleimen des Regalgestells.

Verspannt habe ich alles mit Korpuszwingen. Diese haben bei solchen Arbeiten deutliche Vorteile gegenüber normalen Zwingen: Sie spannen rechtwinklig, man benötigt keine Zulagen und alles liegt plan auf, ohne umzukippen. 
Nach der Kontrolle der Diagonalen müßte ich bei einigen Segmenten noch leicht korrigieren. Dazu habe ich diagonal Einhandzwingen angesetzt.









Zum Schluß noch kurz die einzelnen Querstreben auf Rechtwinkligkeit kontrolliert und nach etwa einer halben Stunde habe ich das Paket zur Seite gelegt und die nächsten Teile verleimt. Zwingen kann man nie genug haben.











Um mir das Entfernen des getrockneten Leimes zu vereinfachen, habe ich die Leimstellen abgeklebt. Das ist zwar etwas aufwendiger, aber in der Summe immer noch schneller, als später den ausgetretenen Leim zu entfernen










Nach dem die Seitenteile verleimt waren, konnte ich dann die beiden Regalteile verleimen.




















Soweit so gut, jetzt fehlen noch die Böden für das Regal.

Aus Kostengründen habe ich mich für keilgezinktes Leimholz in A/B Qualität entschieden. Durchgehende Lamellen wären zwar schöner gewesen, aber da auf den Böden eh später Sachen stehen, fand ich das unnötig.
Die Platte hatte ich bei Anlieferung schon grob zugeschnitten.















Der Einfachheit halber habe ich die Teile jetzt schon bis Korn P180 vorgeschliffen. Drei Teile lassen sich schneller schleifen, als sechs.












Der Zuschnitt der einzelnen Einlegeböden war auf dem MFT/3 mit der Tauchsäge schnell und genau erledigt.

















Fünf der sechs Böden braucht noch Aussparungen für die senkrechten Stollen.

Diese habe ich einfach angezeichnet ...















... und mit der PS 420 ausgeklinkt.















Kurze Schnittkontrolle. Schaut gut aus.














Passt sogar.















Die fertig ausgeklinkten Böden. Wer genau zählt wird feststellen, da fehlt noch ein Boden. Tja das ist mir erst aufgefallen, als ich mit der Bearbeitung der Böden eigentlich fertig gewesen wäre. So durfte ich noch einen Boden anfertigen. Wer nicht bis vier zählen kann....










So wie sie jetzt sind, sind die Böden natürlich noch zu hoch und würden über die Querleisten stehen. 
Damit das nicht passiert, brauchen sie umlaufend noch einen Falz.

Dazu bekam die OF 1010 einen Scheibennutfräser, Absaughaube und eine Auflagenvergrößerung verpasst. Eigentlich mache ich solche Arbeiten mit der großen OF 1400, aber auch für die kleine Oberfräse war dies kein Problem und an keiner Stelle fühlte sie sich überfordert an.

















Da manche Böden schon leicht geschüsselt waren, habe ich sie mit einem dicken Brett plan auf den MFT/3 gespannt.













Feuer frei ...















... und fertig.















Die Kanten der Böden habe ich dann noch mit dem Blockhobel gebrochen.














Da ich die Platten ja schon vorgeschliffen hatte, mußte ich jetzt nur noch den Feinschliff erledigen und die Kanten schleifen. Das geht mit dem kleinen Festool Rutscher echt gut.



















Kommentare:

  1. Wie immer sehr Interessant deinen Blogeinträge zu lesen.

    Grüße aus Bayern

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  2. Hallo Michael,

    wie bist du denn mit dem Gehörschutz (denke wohl Moldex) zufrieden?

    Gruß

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    1. Moin,

      der ist ziemlich gut. Schön stylisch. :) Er dämpft zwar anders wie meine Kapsel, aber nicht wirklich schlechter und er ist bei längerem Tragen sehr bequem.
      Was nicht so toll ist, er wird ja so getragen, dass der Bügel vorne runter hängt. Das Schaben an den Klamotten ist DEUTLICH zu hören und je nach dem nervt es und was mir jetzt schon paar mal passiert ist, wenn ich die Nase zu dicht an die Oberfräse stecke, kommt der Bügel an die laufende Maschine und die Vibrationen brummen ganz schön kräftig im Ohr. Da erschreck ich jedes mal.

      Grüße

      Michael

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