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Freitag, 11. April 2014

Projektvorstellung: "Voll Schräg"-Jig für die Dominofräse

In nächster Zeit muss ich ca. 100 Fräsungen für Dominodübel ausführen. Eigentlich weiter kein Problem. Die Fräsungen müssen allerdings alle schräg in die Schmalseite von Brettern eingebracht werden und natürlich alle mit dem gleichen Winkel.

Dazu habe ich mir eine weitere Vorrichtung gebastelt. Damit ich mir die Arbeit nicht nur für den einen Anwendungsfall mache, habe ich sie so konstruiert, das Winkel von beinahe +/-90° einstellbar sind und sich die Vorrichtung auch für verschieden breite Werkstücke verwenden lässt.


Und so schaut das "Jig" aus:

















Mit einem verstellbaren Hilfsanschlag wird die Vorrichtung an das Werkstück angepasst, so kann die Sache nicht seitlich wandern. Für breitere Werkstücke kann der Anschlag entfernt werden.












Auf der anderen Seite befindet sich keine Arretierung, dort wird das Werkstück per Hand oder Federklemme zwischen die beiden Anschlagbacken festgeklemmt.












Die Dominofräse, es passen sowohl die die DF-500 als auch die DF 700, wird per Knebelschrauben die in die serienmäßige Gewindebuchsen für den Auflagewinkel greifen, in dem Langloch der Vorrichtung befestigt. 











Dort kann die Fräse in einem weiten Bereich, entsprechend den Anforderungen, seitlich verschoben werden.














Und so funktioniert das Ganze:

Auf dem Werkstück wird der entsprechende Winkel und der Fräsmittelpunkt aufgezeichnet, das ganze wird dann noch 10mm (Abstand Fräsmitte zur Grundplatte bei der DF 500, bzw. 15mm bei der DF 700) parallel verschoben  und die Dominofräse entsprechend der Markierungen auf der Grundplatte ausgerichtet und fixiert. Alle Fräsungen haben jetzt den gleichen Winkel und den gleichen Mittelpunkt.








Zur Verdeutlichung, dass es zu passen scheint, habe ich die Motoreinheit entfernt und durch das Loch gepeilt.













Nun müssen lediglich im entsprechenden Abstand Markierungen auf dem Werkstück angebracht und die Einheit von Vorrichtung und Fräse entsprechend verschoben werden. Dann noch ein kurzer Druck auf die Maschine und drin sind die Fräsungen.










Wird die Vorrichtung nicht mehr gebraucht, kann ich sie platzsparend zusammenklappen.











Kommentare:

  1. Nettes Jig :-)

    Bild 1 geht aber nicht. Sowas bin ich ja von dir gar nicht gewohnt.

    Gruß
    Waldemar

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    1. Dafür bist Du doch da, solche Fehler zu finden. ;)
      Nun gehts.

      Grüße

      Micha

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  2. Sehr schöne Idee und gute Umsetzung!

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