Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Freitag, 23. Januar 2015

Tipp: Alternative Pocket Hole Schrauben - Spax Rückwandschrauben.

Sogenannte Pocket Hole Verbindungen erfreuen sich mittlerweile auch in Deutschland einer immer größer werdenden Beliebtheit.
Kein Wunder sind diese Verbindungen doch schnell mit einer entsprechenden Bohrlehre hergestellt und die spätere Verschraubung von außen nicht sichtbar.

Worauf man dabei allerdings achten sollte, ist die richtige Auswahl der verwendeten Schrauben.
Wichtig ist neben der entsprechenden Länge und einer Bohrspitze (damit das Holz beim Einschrauben nicht reißt) ein zur Aufgabe passender Kopf.

Ich habe hier die drei in meiner Werkstatt gebräuchlichen Köpfe und deren Eignung für solche Taschenloch-Verbindungen gegenübergestellt.


Die absolut schlechteste Variante ist eine normale Senkkopfschraube. Durch die Keilwirkung des Kopfes passiert es sehr schnell, dass das Werkstück an der Stelle aufbricht, bevor der nötige Druck für eine stabile Verbindung aufgebracht wurde. Absolut nicht zu empfehlen.
Besser ist da schon eine Schraube mit normalem Rundkopf, dieser erzeugt keine Keilwirkung, ist aber noch relativ dünn, je nach Holz kann er nicht genug Widerstand aufbauen und die Schraube wird einfach "durchgeschraubt". Das Optimum sind spezielle Schrauben mit einem sogenannten "Washerhead"-Kopf, also einem "Unterlegscheibenkopf". Dieser Kopf passt gerade so in die gebohrten Löcher und bietet ein Höchstmaß an Auflagefläche.

Allerdings ist die Auswahl an entsprechenden Schrauben in Deutschland eher gering. Man bekommt eigentlich nur die bekannten Pocket Hole Schrauben von Kreg. Nachteil dieser Schrauben: Der exotische Robertson Antrieb (Ein Vierkant). Mittlerweile gibt es diese Schrauben zwar mit einem Kombikopf Robertson + Kreuzschlitz, aber auch den fand ich nicht so toll.

Eine Alternative gibt es in England beim Versandhändler Axminster, dieser vertreibt unter dem Eigenlabel "UJK" neben Werkzeugen auch Pocket Hole Schrauben von hoher Qualität mit TX20 Antrieb. Es gibt zwar wie bei Kreg grobe und feine Gewinde, allerdings ist die Auswahl an Längen nicht so groß, speziell sehr kurze Schrauben fehlen.

Bei der Suche nach einer Alternative bin ich über die Rückwandschrauben von SPAX gestolpert. Theoretisch gut geeignet, jedenfalls die Größen 3,5 und 4mm. Passender großer Kopf, Bohrspitze und zig Längen sind erhältlich. Die 4,5 und 5mm Schrauben haben den Kopfdurchmesser schon zu groß und passen nicht mehr in die normalen 3/8" Bohrungen, der Pocket Hole Jigs.

Ich habe mit SPAX Kontakt aufgenommen und gefragt, ob ich welche zum ausprobieren bekommen könne und einige Zeit später hatte ich je einen Karton 3,5x20 und 4x40 bei mir in der Werkstatt.











An dieser Stelle, ein herzliches Danke an SPAX.


Zuerst eine kleine Gegenüberstellung der UJK und SPAX Schrauben.

Bei UJK gibt es, wie bei Pocket Holes üblich, je ein grobes und feines Gewinde für weiche und harte Hölzer. SPAX bietet nur eine Gewindesteigung an, ob es damit bei der Festigkeit Probleme gibt, dazu später mehr.











Die Kopfform ist ähnlich breit und somit optimal für den Einsatzzweck.














Antriebsmäßig hat UJK einen Torx Antrieb, wogegen die Spax (leider) noch mit Pozidriv ausgestattet sind. 














Ob die SPAX Rückwandschraube für solche Verbindungen was taugt wird sich nun im Praxistest zeigen.

Der erste Test betraf die Gefahr von Rissen durch die eingedrehte Schraube (Ein Vorbohren ist bei solchen Taschenloch Verbindungen nicht möglich). Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Werkstück bei der Montage reisst.

Die SPAX und die UJK Schraube unterscheiden sich in der Spitzengeometrie. Die SPAX hat die bekannte "4-Cut" Spitze und die UJK, ähnlich auch den Kreg Schrauben, eine "echte" Bohrspitze mit Schneide.











In der Praxis zeigte sich aber kein Unterschied.

Sowohl in Nadelholz ...















... als auch in Laubholz kam es bei beiden Typen zu KEINEN Rissen.














Den Punkt hat die SPAX Rückwandschraube schon mal bestanden und kann somit problemlos verwendet werden.


Der wichtigste Punkt ist aber letztendlich die Festigkeit der Verbindung. 
Um die beiden Schraubentypen miteinander zu vergleichen, habe ich zuerst Versuche mit Nadelholz gemacht.

Die Taschenbohrungen habe ich so tief gebohrt, dass beide Schraubentypen EXAKT gleich tief eingeschraubt werden konnten. Für ein gleichmäßiges Anzugsmoment kam mir die elektronische Drehmomentregelung des Festool C15 zur Hilfe. Alle Schrauben wurden mit einem Wert von 19 eingedreht und ich denke, die Elektronik wird schon für ein möglichst gleichmäßiges Eindrehen gesorgt haben.








Messen konnte ich da nichts, meine Zugwaage geht nur bis 50kg und so eine doppelte Schraubverbindung hält natürlich deutlich mehr aus.

Daher "nur" ein Test, der keine Zahlen liefert.

SPAX und UJK Verbindung mit einer großen Zwinge gegeneinander gespannt und schauen, wo und was zuerst nachgibt.













Für mehr Aussagekraft habe ich die Versuche je 5 mal wiederholt, neue Schrauben verwendet und dabei jedesmal die Zwinge um 180° gedreht, nicht dass auf der Seite mit der Spindel eine höhere Kraft auftritt. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber man weiß ja nie.

Das Ergebnis war aber immer gleich. UJK gab nach, SPAX hielt.














Hier im Detail:

Die Verbindung mit den SPAX Schrauben federte beim Spannen zwar etwas ein, bliebt aber im Endeffekt dicht.













Die UJK Schrauben wurden bei jedem Versuch aus dem Holz gezogen.














Noch eine Versuchsreihe, diesmal mit nach außen weisenden Schrauben.














Gleiches Ergebnis.


















Abschließend noch eine Reihe in Hartholz mit ähnlichem Ergebnis. Die UJK Schrauben wurden, bevor bei den SPAX überhaupt etwas passierte aus dem Holz und anschließend krumm gezogen.











Auch Versuche mit einer anderen Gewindesteigung, lieferten kein besseres Ergebnis.

Danach habe ich noch das maximale Eindrehmoment in Nadelholz ermittelt, bevor die Schrauben durchdrehten. 

Bei den UJK war bei Stellung 20 Schluß. Bis 19 konnten die Schrauben noch zuverlässig angezogen werden.













Bei den SPAX waren ein Wert von 23 drin, bevor es zu einem durchdrehen kam.














Für die Praxis ist dieser Test recht uninteressant, aber er zeigt ebenfalls, dass eine Schraubverbindung mit den SPAX Rückwandschrauben belastbarer ist, als mit den UJK Pocket Hole Schrauben.
Ob das jetzt an der Form des Gewindes liegt, dass dieses mehr Haltekraft liefert, bzw. schonender zum Holz ist, oder an der Art der Bohrspitze, weiß ich allerdings nicht.


Bei den UJK Schrauben ist mit 25mm Länge Schluß, kürzer gibt es nicht. Möchte man auch dünne Werkstücke miteinander verbinden, muss man auf die noch erhältlichen 19mm Kreg Schraube ausweichen.

Bei den SPAX Rückwandschrauben ist das kein Problem, gibt es diese runter bis 20mm und sogar 17mm.
Damit lassen sich auch noch 12-13mm dicke Bretter problemlos verbinden.












Allerdings erscheint mir die Einstellung des Kreg Jigs da etwas knapp.

Auf 1/2" eingestellt ...















...schaut gerade noch die Schraubenspitze aus Werkstück.














Ich denke nicht, dass dies eine haltbare Verbindung gibt.


Ich habe dann ohne das Jig, nur mit der Bohrschablone gearbeitet und so gebohrt, dass der dünne Bereich des Bohrer ca. 2mm aus dem Werkstück herauskam.












So konnten einige Gewindegänge der Schraube voll greifen, trotzdem schaute die Schraube noch nicht auf der Rückseite heraus.

















Auch solche Verlängerungen sind mit solch dünnen Materialien noch möglich, allerdings ist die Festigkeit, da es sich um eine Verschraubung in Hirnholz handelt, eher mäßig.

















Fazit:

Alles in allem denke ich, dass es sich bei den SPAX Rückwandschrauben um eine sehr gute Alternative zu den speziellen Pocket Hole Schrauben handelt.
Vorallem die Festigkeit der Verbindung ist beachtlich. Mit einem wirklichen Unterschied hatte ich eigentlich nicht gerechnet.
Wenn SPAX die Rückwandschrauben jetzt noch mit TX Antrieb anbietet, wäre sie perfekt.

Wer die Schrauben selbst ausprobieren möchte, muss etwas nach einem Händler suchen. Ab Werk bietet SPAX die Rückwandschrauben nur in Großgebinden an. Es gibt aber Händler, wie z.B. 1aSchrauben, die auch Kleinmengen anbieten.





Update:

Von einem Bekannten habe ich noch zwei weitere Testkandidaten bekommen, einmal die original Kreg Pocket-Hole Schrauben und noch Würth ASSY 3.0 Rundkopf. Leider hatte mein Bekannter keine ASSY 4x40 da, sondern nur 4,5x40mm. Sie sind also 0,5mm dicker als die SPAX.


Hier die vier Schrauben im Überblick.

UJK und Kreg mit Washerhead Kopf, recht identischer Gewindeform und Bohrspitze. Die Würth ASSY mit Ringgewinde am Anfang und Rundkopf und die SPAX Rückwandschraube mit 4-Cut Spitze.











Detailaufnahme UJK und Kreg. 
Das Gewinde ist recht gleich, wobei die Kreg etwas sauberer gearbeitet ist.












ASSY 3.0 und SPAX.
Ringgewinde gegen 4-Cut.













Und wo ich schon dabei bin:
Robertsonantrieb für die Kreg, dazu ein bekannter Pozidriv 2.













Testaufbau ist wie gehabt und auch wieder je 5 Wiederholungen, daher komme ich direkt zum Ergebnis. 

Die SPAX hielt, die Kreg Schrauben wurden aus dem Holz gezogen. Was auffiel: Die UJK verbogen sich bei dem Test in Hartholz, die Kreg nicht, diese scheinen aus einem etwas härterem Stahl zu bestehen.











Ein ähnliches Bild bei dem Versuch mit den SPAX Rückwandschrauben und den Würth ASSY 3.0 Rundkopf.













Auch ein umsetzen der Zwinge änderte nichts am Ergebnis. 5 mal riss die ASSY aus dem Holz.













Gleiches Ergebnis bei Hartholz (Buche).















Beim zusammen drehen der Zwinge bemerkte ich aber schon einen recht deutlichen Unterschied zwischen ASSY und UJK bzw. Kreg. Ich mußte mit deutlich mehr Kraft drehen und das Brett mit den SPAX verbog sich am Anfang deutlicher als bei den anderen Kandidaten, die Schrauben hielten aber trotzdem.


Es gab auch Unterschiede im Eindrehverhalten.
Die SPAX "bohrten" sauberer vor, als die Würth Schrauben, bei denen es an der Oberfläche schon zu Ausrissen kam, aber bei den ASSY wurde ebenfalls das Holz nicht gespalten.

Hier der bekannte Versuch in Nadelholz















und hier die Schraublöcher in Laubholz im Detail.









Ich hatte ja am Anfang schon darauf hingewiesen, dass die Kopfform sehr wichtig ist, für eine optimale und stabile Verbindung bei Taschenbohrungen.

Als kleiner Nebeneffekt kann ich das an den Teststücken zeigen:



Die Rückwandschraube mit ihrem großen Kopfdurchmesser verteilt die Kräfte viel großflächiger. Es tritt keine Beschädigung am Werkstück auf. Bei einer normalen Rundkopfschraube werden die Kräfte auf eine viel kleinere Fläche des Holzes geleitet. Die Folge bei extremen Belastungen, können die Fasern aus dem Verbund reißen und werden förmlich heraus gestanzt.


Als finaler Versuch noch Pocket Hole Schraube gegen Pocket Hole Schraube, UJK gegen Kreg.


Die Bilder sprechen für sich. 


















Das Ganze ist kein wissenschaftlicher Test gewesen. Ich kann auch nicht sagen, warum die eigentlich dickere und so mit größerem Gewinde ausgestattete ASSY 3.0 aus dem Holz gezogen wurde und die dünnere SPAX gehalten hat, genauso wenig, warum es Unterschiede bei den eigentlich optisch ziemlich identischen UJK und Kreg Schrauben gab.
Ich habe einfach die Belastungen simuliert, die in der Praxis auftreten können und habe versucht durch mehrere Versuche unter umsetzen von Zwingen und Holzstücken, evtl. Anwendungsfehler oder Schwächen im Holz auszugleichen.



Kommentare:

  1. Hi Michael,
    klasse das du dein Testergebnis hier mit uns teilst! Ich bin auch schon länger auf der Suche nach alternativen zu den Kreg Schrauben und bislang habe ich immer auf Rundkopfschrauben zurückgegriffen. Auf die Rückwandschrauben bin ich bi dato noch nicht gestoßen.

    Dein Testergebnis was die Festigkeit er Verbindung betrifft überrascht mich wirklich, danke hierfür! Ich bin dann mal einkaufen ;-)

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  2. Hallo Micha,

    vielen Dank. Ich suche seit Monaten nach Alternativen. Was seeehhhhr schade ist, der PoziDrive Antrieb. :-(

    Welche Längen an Schrauben braucht Holzwerker denn für´s Tagesgeschäft bei 13 mm und 18 - 20 mm Holz.

    Reichen da 17 mm, 20 mm und 25 mm oder braucht man gar noch 30 mm für 18/19 mm Holzplatte ?

    Vielen Dank für deinen Beitrag,

    Gruß Andi

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    1. Hallo Andi,

      für 13mm Material würde ich 3,5x20er Schrauben nehmen und für 18/19mm so 4x30mm.
      Ich orientiere mich da immer an der Tabelle von Kreg.

      Grüße
      Michael

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  3. mich hat schon immer gewundert, daß wolfcraft z.b. bei seinem tool für pocketholes normale senkkopfschrauben anbietet. als alternative hab ich ebenfalls rückwandschrauben genutzt, wenn auch von würth. über die letzten Monate hab ich aber angefangen, mein schraubensortiment mehr und mehr auf spax umzustellen. leichtere Verfügbarkeit und eine realistische Preispolitik, Qualität ist identisch. alleine schon, daß spax auch Blogger unterstützt (schon mehrfach gelesen) spricht ebenfalls für diesen Hersteller. bei nächster Gelegenheit wird ich mir deine Empfehlungen hier mal aus dem spax-sortiment ordern. vielen dank für deinen tollen bericht.

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    1. Hallo Stefan,

      wir freuen uns, dass wir Dich von unserer SPAX Qualität made in Germany mehr und mehr überzeugen können. Qualität und Kundennähe sind uns sehr wichtig - und da das bei uns nicht nur irgendwelche Worthülsen sind, versuchen wir das aktiv zu leben, wie z.B. über den Kontakt zu Bloggern, auf Facebook und durch Unterstützung verschiedener Projekte. Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, scheu Dich bitte nicht, uns über facebook.com/SPAX anzuschreiben. :-)

      Beste Grüße,
      Dein SPAX-Team

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  4. Hallo,

    das ist ja mal toll, vielen Dank für die Gegenüberstellung. Wäre natürlich interessant, wie sich die Kreg schlagen, aber immerhin, die Axminsterschrauben werde ich mir nicht kaufen.

    Ich hatte vor ein paar Monaten übrigens Spax kontaktiert und gezielt nach passenden Schrauben gefragt, aber die meinten nur sinngemäß "Das müssten Euroschrauben sein für den Möbelbau (wie IKEA). Sowas haben wir nicht". Die hatten nicht ansatzweise verstanden, worum es geht und ich habe nicht erfahren, dass Spax ja doch passende Schrauben anbietet, wenn man nur weiß, welche es sind. Ich schicke dem Mitarbeiter gleichmal einen Link auf diesen Blogbeitrag.

    Ich hab gefühlte 15kg (*) Kreg-Schrauben hier jetzt da, habe mich durchs Sortiment kreuz und quer durchgekauft und v.a. die häufigste Schraubenlänge entsprechend mehrfach gekauft.

    Ich stimme zu, die Schrauben beim Wolfcraft Undercover-Jig passen gar nicht und ließen großes Rätselraten übrig anfangs bei der Überlegung, wie ich jetzt da noch vorbohren soll, damit das ganze Holz nicht splittert. Aber mir fällt ein, dass ich das Ding seit Monaten eh nicht mehr benutzt habe, weil ich das Gefühl hatte, der Bohrer wäre nicht mehr so richtig scharf. Ah, ich sehe, man kann den auch einzeln nachkaufen. Oder ich kaufe mir den Kreg und schaue, ob der nicht vielleicht wertiger ist, evtl. gleich mit einem der kleinen Jigs.

    Nicht falsch verstehen, insgesamt bin ich fast schon ein Wolfcraft-Fan wegen Preis- / Leistung, gibt ja auch arme Leute, die ein wenig Holzwerken wollen.

    Grüße

    Peter

    * 15kg sind gelogen, viel weniger. Aber schon genug für mehrere Jahre, vermutlich. Aber die Schrauben sind echt toll wegen der Bohrspitze.

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    1. Moin Peter,

      ich hatte ja meine Kreg Bestände gegen die UJK getauscht. Hätte ich das damals schon gewusst, hätte ich ein paar aufgehoben. Ich will aber mal sehen, ob ich nicht welche besorgen kann, dann werde ich diesen Vergleich noch nachreichen.

      Das Wolfcraft Jig ist nicht schlecht, ich habe es auch, nur die beigelegten Schrauben sind ein Witz. Der Kreg Bohrer ist besser und auch schärfer, passt aber auch bei dem Wolfcraft Teil.

      Grüße
      Michael

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  5. Ich habe auch lange nicht eingesehen, warum ich für Spax mehr Geld ausgeben soll, wenn es auch günstiger funktioniert. Bei anspruchslosen Verschraubungen ist das auch vollkommen ok, aber wird mehr verlangt, lohnen sich die Spax. In meinem Test habe ich extra Videos gemacht, damit man den Vergleich direkt sieht und alles nicht nur nach Werbung aussieht.

    http://www.ianddiy.de/spax-produkttest/

    Gruß Ricc

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    1. Hallo Ricc,

      danke für Deinen Link.
      Ich denke die beiden Artikel ergänzen sich ganz gut.

      Grüße
      Michael

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  6. ein schöner Test, ich sehe diese Bohrvorrichtungen auch immer öfter bei youtube Videos und überlege jedes Mal ob es Sinn macht... ;-) wegen dem schlechten Antrieb, kannst du bei würth beziehen? habe gerade geguggt:

    http://media.wuerth.com/stmedia/shop/masterpages0000/LANG_de/05521.pdf
    http://eshop.wuerth.de/Gesamtkatalog/ASSY-3.0-Rueckwand-Stahl-verzinkt-AW-VG/14013508070601.cyid/1401.cgid/de/DE/EUR/
    und der AW Antriebsbit:
    http://eshop.wuerth.de/Gesamtkatalog/ASSY-3.0-Rueckwand-Stahl-verzinkt-AW-VG/14013508070601.cyid/1401.cgid/de/DE/EUR/

    das würde aber einen weiteren Test von dir verlangen :-D

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    1. Hi Stan,

      nein Würth kann ich nicht und will ich auch nicht unbedingt.
      Ich bin mit Spax sehr zufrieden und der PZ ist je nicht unbedingt schlecht, wenn der Bit gut passt.

      Grüße
      Michael

      PS: Es wird vielleicht noch einen weiteren Test geben, wenn ich ein paar lange Kreg Schrauben auftreiben kann.

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  7. Hallo,

    man kann sich auch mal mit ganz normalen Beilagscheiben aushelfen. Wer wenig pocket holes macht muss nicht so viele verschiedene Schrauben vorhalten.

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  8. Hallo Micha,
    danke für den Test, genau nach so etwas habe ich gesucht.
    Hast du durch Zufall schon mal die Schraube dafür probiert?
    http://www.spax.com/de/handwerker/schraubenfinder/produkte/die-universalschraube/halbrundkopf/spax-t-star-plus-verzinkt-blank
    So spontan würde ich denken, dass die genau so gut geht wie die Rückwandschraube. Der Kopf scheint ja auch an der Unterseite etwas flacher zu sein. Oder liege ich da total falsch? :-)

    Gruß,
    Marco

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    1. Hallo Marco,

      schau mal im ersten Bild und den Text darunter.
      Ganz falsch ist die Halbrundkopf nicht, nur ist der Kopf relativ klein, im Vergleich zu einer Rückwand- oder Washerheadschraube.

      Grüße
      Micha

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  9. Hallo Michael,

    vielen herzlichen Dank, dass Du unsere SPAX getestet und hier ehrlich bewertet und vorgestellt hast. Der Bericht liest sich wirklich sehr gut und ist auch für uns ein interessanter Test aus Kundensicht, die uns sehr wichtig ist.

    Natürlich freuen wir uns riesig, dass das Ergebnis bei Dir so positiv und eindeutig ausfällt und Du mit der SPAX Rückwandschraube so zufrieden bist.
    Danke auch für Deine kritischen Anmerkungen, wie z.B. zum Thema Kraftangriff, die wir gern aufnehmen und prüfen, inwiefern eine Produkterweiterung möglich ist.

    Noch mal ein ganz dickes Dankeschön für den tollen Test und den klasse Bericht. Wenn Du an weiteren Tests interessiert bist, dann meld Dich bitte gern wieder bei uns über unsere SPAX Facebookseite (facebook.com/SPAX).

    Herzliche Grüße aus Ennepetal,
    Dein SPAX-Team

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  10. Hallo Michael,

    hier hab ich erstmal ein Lesezeichen gesetzt. Habe bisher immer Senkkopfschrauben in Pocketholes genutzt. Dabei kam es natürlich öfter zu ausrissen. Daher habe ich mir kürzlich ein Schächtelchen Halbrundkopfschrauben besorgt. Jetzt schaue ich mich mal nach den Rückwandschrauben von Spax um. Haben die eigentlich einen Werksverkauf in Ennepetal? Wenn´s die dann auch noch bald mit Torx-Antrieb gibt....währe perfekt!

    Gruß,

    Grobi

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    1. Hallo,

      das mit dem Werksverkauf weiß ich nicht, frag da am besten Spax direkt.
      Grüße
      Michael

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    2. Hallo Grobi,

      einen Werksverkauf bieten wir hier in Ennepetal nicht an.

      Wir prüfen übrigens zurzeit, ob wir die SPAX Rückwandschraube auch mit anderen Kraftangriffen anbieten können. Wir geben über unsere Facebookseite Bescheid, wenn's etwas Neues gibt. Darüber kannst Du uns übrigens gern auch all Deine Frage zu SPAX stellen oder auch Deine Projekte vorstellen. :-)

      Viele Grüße,
      Dein SPAX-Team

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    3. Hallo,

      danke für die Infos.
      Ich denke die Rückwandschrauben mit TX Antrieb wäre nicht das schlechteste. Auch wenn Torx von Automaten nicht verarbeitet werden kann, wenn ich nicht irre, wird es doch etliche Anwender geben, die die Rückwande manuell anschrauben.

      Grüße
      Michael

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  11. Hallo Michael, die von Dir getesteten Würth-Schrauben werden von Reisser gefertigt, sind also identisch unter dem Reisser-Label zu bekommen. Die verwende ich auch schon seit einige Zeit mit meiner Wolfcraft Undercover Jig. Ich bevorzuge die gegenüber den Spax genau aus dem Grunde, weil es sie mit Torx gibt und das ist bei dem Gefummel in den Löchern einfach besser als Prozidriv

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  12. Noch ein Nachtrag: die Gestaltung der Spitze ist ganz entscheidend für die letztlich resultierenden Auszugskräfte einer Schraube. Je nach dem ob diese die Fasern zerschneidet odet verdrängt und wie dies geschieht wenn man die Schraube eindreht. Von der TU Graz gibt es da ganz interessante Veröffentlichungen

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  13. Hallo Michael,

    Vor einigen Wochen bin ich im Blog vom woodthinkerer darauf gestoßen. Dort hast du in den Kommentaren eines Artikels die Info über die Rückwand Schrauben erhalten - du hättest Marc wenigstens erwähnen können. Auch die Messing Beschläge von Brusso habe ich zuerst bei Tom im Blog gesehen...

    Gruß
    Michael

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    1. Hallo Namensvetter,

      lese doch bitte nochmal genau nach. Ich habe Marc gefragt, ob er die Rückwandschrauben oder Rundkopf verwendet, weil mich die Rückwandschrauben interessierten. Marc verwendet aber die Rundkopfschrauben und konnte mir keine Antwort darauf geben, fand aber meinen Hinweis auf die Rückwandschrauben interessant. Weshalb sollte ich Marc dann hier erwähnen?

      Zu Brusso: Die Firma hat mich angesprochen und nicht ich sie. Vor Tom (Du meinst doch Thomas Breitkopf oder?) hat schon Bernhardt von der Holzzeitung Brusso Scharniere erwähnt. Die Firma ist ja jetzt auch kein Geheimnis, und existiert ja schon lange.

      Von daher weiß ich jetzt wirklich nicht, was Du mir mit Deinem Kommentar mitteilen willst.

      Grüße
      Michael

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  14. Hallo Michael,

    Entschuldige bitte, da habe ich mich geirrt.

    Ich hatte bei Tom zum ersten mal von Brusso gelesen. Dann kurz danach hast du deinen Artikel veröffentlicht. Da war ich etwas irritiert. Und die Diskussion bei Marc hatte ich falsch in Erinnerung. Daher hatte ich das Gefühl du "schmückst dich hier mit fremden Federn".

    Ich sehe jetzt, dass dies nicht so war, sorry nochmals.

    Gruß
    Michael

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  15. Hallo Michael !

    Toller Vergleich, das ist eine wirkliche Hilfe !

    Vielen Dank, Hardy (Rotex150 im Woodworker) !

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  16. Hallo Michael, wo hast Du die Spax-Rückwandschrauben bezogen?

    Gruss Roland

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    1. Hallo Roland,

      steht doch im Artikel, die habe ich von Spax zum testen bekommen.
      Aber z.B. 1aSchrauben hat die im Programm.

      Grüße
      Michael

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  17. Respekt, dass SPAX da mitgemacht hat, aber es hat sich ja auch für alle Beteiligten gelohnt.

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  18. Hab vor kurzem erst mit dem Holzbau angefangen, habe Pocket-Holes gebohrt und mit einem langen Pozidrive-Bit (leider) Vollgewinde-PZ2-Schrauben verschraubt.

    Der Bit ist so oft abgerutscht, noch so ein Tag und der Bit wäre zerstört. Bei Vollgewinde-PZ2-Schrauben sollte man sich auf den verdammten Bohrer geradezu draufsetzen, damit der Bit nicht abrutscht....!!

    Ich habe nun TORX für mich entdeckt und unterdrücke meinen Wunsch gerade noch, den Player anzuschmeißen und eine Hymne auf den TORX-Antrieb zu singen.

    Den Senkkopf sehe ich nicht als Problem, das kommt eben auf das Holz an und auf die Dicke des Materials.

    Viel wichtiger ist der 1.Antrieb (TORX forever, wenn hier in Dt. die Baumärkte schon keine Robertson-Schrauben anbieten), dann besser mal 2.Teilgewinde und dann natürlich 3.Panhead, also Rundkopf- oder Tellerschrauben. Aber, wie gesagt, Senkkopfschrauben sollte man auch nicht direkt verteufeln, die tun es auch. "Im Holz hört dich keiner splittern, Schraube". Hab bisher etwa 100 Senkkopfschrauben verschraubt und alles ist gut und mal ehrlich, wenn die wirklich total scheißekacke wären, wären die nicht mehr im Handel.....

    Was ich jetzt als spannend erachte, ist, ob ich auch bei 60-80mm Länge Vollgewinde nehmen kann, wenn ich den TORX-Antrieb benutze? Denn bei TORX rutscht du aber auch sowas von NULL ab, weil die Kraftübertragung von geradezu göttlicher Natur ist. Bei PZ fährst du mit dem Bohrer aus dem Loch, über den Küchentisch direkt am Kühlschrank vorbei ins Bad und ab in eine Fliese..... Unmöglich!!!!

    Die hier will ich mal ausprobieren....

    http://www.bauhaus.info/holzschrauben/profi-depot-spanplattenschraube-vz-/p/20088581?continueUrl=/suche/produkte?q%3Dtorx%2Bpanhead

    oder diese hier:

    http://www.bauhaus.info/mehrzweckschrauben/profi-depot-turbo-drill-mehrzweck-schraube-/p/20089478?continueUrl=/suche/produkte?q%3Dtorx%2Bteilgewinde%253Arelevance%26show%3DPage%26pageSize%3D96%26view%3DGallery

    und ja, ihr habts gemerkt, ich habe das Bauhaus direkt vor der Tür und ich denke, wenn ich schon in einem Bauhaus eine zufriedenstellende Alternative gefunden habe, wird das auch im Königreich Hornbach oder im Freistaat Obi so sein.

    Also, meine Prioritätenliste sieht wie folgt aus: 1.TORX, 2.Teilgewinde bei Pocket-Holes Kreg/Wolfcraft (bei TORX sind wohl auch Vollgewinde kein Problem mehr, muss ich aber ausprobieren) und dann die Maße der Schraube. Senkkopf, Tellerkopf, das vernachlässige ich, jedoch wenn die mir durch Zufall direkt vor die Füße kullern, kaufe ich auch die....

    Viel Glück ihr Holzwürmer......! =)

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    1. Mann, das ist die beste Beschreibung für PZ-Antriebsprobleme, die ich je gelesen habe! Ich hasse die Dinger schon lange, aber das druck ich gleich auf ein T-Shirt...:)
      Sauber! Tag gerettet! Danke!

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  19. Hallo Michael,

    in Bezug auf die Frage danach, welche Schrauben geeignet sind: hab ich was übersehen oder wären da nicht einfache Tellerkopfschrauben eine Option?
    Werden meines Wissens nach auch in Torx-Ausführung angeboten...

    Grüße,

    Ben

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    1. Hallo Ben,

      die Rückwandschrauben sind ja Tellerkopfschrauben, werden bei Spax halt "Rückwandschraube" genannt, vom Aufbau aber normale Spax halt nur mit nem Tellerkopf.

      Einfache Schrauben ist so eine Sache, die haben in der Regel keine wie auch immer geformte Bohrspitze und die ist bei Pocket Holes, da nah am Rand ohne Vorbohren geschraubt wird, schon wichtig.

      Grüße
      Michael

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  20. Hallo Herr Hild,

    danke für diesen Informativen Schraubenvergleich. Ich Plane ein Bett zu Bauen allerdings ist meine Materialdicke bei 44mm also wären die Handelsüblichen Rückwandschrauben laut Kregtabelle leider viel zu Kurz, daher meine Frage an Sie.
    Ist es möglich guten gewissens Halbrundkopfschrauben Typ T-Star in 4,5x60 einzusetzen?
    Würde mich über eine Antwort sehr Freuen.

    Mfg

    Stefan

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    1. Hallo Stefan,

      eine definitve Antwort kann ich nicht geben. Eine Halbrundkopfschraube ist schon mal nicht schlecht, Sie könnten ja zusätzlich noch eine U-Scheibe verwenden, dann haben Sie im Prinzip die Kopfform einer Tellerkopfschraube.
      Allerdings habe ich bei einem Bett etwas Bedenken, dieses nur mit Taschenbohrungen zu verbinden. Die stabilste Verbindung sind sie nicht und ein Bett wird ja schon belastet.
      Persönlich würde ich dort zu einer anderen Verbindungsart tendieren.

      Grüße
      Michael

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  21. Hallo
    Ich habe mir einen Kreg Jig R3 bestellt, auf den ich nun warte und nachdenke.

    Gibt es eigentlich was neues an der Schraubenfront?
    Die Spax Rückwandschrauben gibt es ja nur mit Vollgewinde. Ist das deiner Erfahrung nach einen Nachteil bzgl. der Kraft welche die Teile zueinander zieht?

    Weiterhin ist der Bohrdurchmesser des Jigs 9mm. Die Spax haben einen Kopfdurchmesser von 9,6mm in der 4mm Variante. Lassen die sich noch problemlos eindrehen?

    Ist ein Langbit eigentlich zwingend (habe [noch] keins), oder sind Bitverlängerungen einsetzbar? Könnte mir Vorstellen, dass das mit dem Lochdurchmesser knapp werden könnte...?

    Wäre schön, wenn Du dazu was sagen könntest.

    Gruß
    Thomas


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    1. Hallo Thomas,

      ein Nachteil oder Problem ist das Vollgewinde nicht, es wird ja vorgebohrt.
      Mit dem Kopfdurchmesser hatte ich noch keine Schwierigkeiten, sind ja nur knapp 0,5mm, das drückt sich. :) Bis jetzt habe ich meistens nur 4mm Schrauben benutzt und das funktioniert einwandfrei.

      Bitverlängerung wird nicht gehen, wie Du schon bemerkt hast, die sind zu dick. Ein langer Bit ist schon zwingend erforderlich.
      Gibt es aber bei Ebay aus S2 Stahl für kleines Geld und die sind nicht schlecht.

      Grüße
      Michael

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  22. Hallo Michael,
    toller Artikel, wow.
    Habe´ ihn grob überflogen und deshalb nicht jedes Detail gelesen. Bin auch nicht vom Fach, hätte aber trotzdem bitte eine Frage: Denkst du, daß man die Taschenlöcher auch bei einer Brettstärke von 8 mm (MDF) einsetzen kann?

    Schöne Grüße, KM

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    1. Hallo,

      denke ich nicht. Gewindedurchmesser ist um 4mm, die Bohrung für den Schraubenkopf hat 9,5mm. Das wird bei dem dünnen Material nix geben.

      Grüße
      Michael

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  23. Da die Schrauben (außer Spax) am Gewinde aus dem Holz gezogen werden wäre doch eigentlich interessant, wie sich Senkkopfschrauben verhalten. Vielleicht werden die auch zuerst am Gewinde aus dem Holz gezogen und die Spaltwirkung des Kopfes ist sekundär. Sicher dass die Empfehlung gegen Senkkopf mehr als eine theoretische Erwägung ist?

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    1. Hallo Ralf,

      ja ich bin sicher.

      Zudem besteht bei Senkschrauben und weichem Holz, die Gefahr des "Durchschraubens". Das ist damit schneller passiert als einem lieb ist.

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  24. Hallo Michael,

    als Anfängerin bin ich durch das Lesen etwas unsicher geworden :-)
    Habe eine nagelneue Kregjig K5, werde mir die Spax Rückwandschrauben besorgen und habe aus den Beiträgen - glaube ich - heraus gelesen, dass der mitgelieferte lange Bit für diese Schrauben nicht optimal ist, sich eventuell durchdreht. Hast Du bitte einen Tipp, welchen Bit ich Bit ich mir besorgen soll? (z. B. für Schrauben 4x30 für Kieferholz, 19mm).

    Vielen Dank schon mal (für mich ist alles noch Neuland)
    Liebe Grüße
    Helga

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    1. Hallo Helga,

      bei dem Kreg Jig ist ja ein Robertson Bit dabei, so einer mit einem viereckigen Schraubenantrieb.
      Der passt in die SPAX Schrauben überhaupt nicht.
      Egal ob es jetzt für die Rückwandschrauben oder sonstigen Schrauben ist, der richtige Bit richtet sich immer nach den verwendeten Schrauben, bzw. dessen Antribe.
      In dem Fall der SPAX Rückwandschrauben ist das ein Pozidriv der Größe PZ2. So einen Bit brauchst Du in relativ lang.
      Schau z.B. mal in Ebay. Da gibt es welche aus S2 Stahl in guter Länge für kleines Geld und die Bits sind recht gut, nutze ich auch.

      Grüße
      Michael

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  25. Hallo Michael,
    habe mir gerade das Kreg Jig gekauft und mir genau die Fragen gestellt, die du bereits beantwortet hast. Es gibt die Kreg Schrauben zwar auch im 5000er-Pack für 130 Euro aus UK, aber irgendwie will ich nicht gleich so viele anhäufen und war auf der Suche nach Alternativen.
    1000 Dank für deine Mühe, alles schriftlich und bildlich festzuhalten und öffentlich zu machen! Werde gleich mal auf die Suche gehen und umrechnen :)

    Viele Grüße
    Carlos

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  26. Hallo, ich habe zum verschrauben rigibs schrauben 3,9x 35 mm mit feingewinde genommen
    Finde ich Super

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Höft

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  27. Hallo, ich habe die Verschraubung mit schnellbauschrauben (rigibs) 3,9x35mm gemacht
    Und super in 19mm Material
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin

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  28. Passen die Spax 4,0 wirklich sauber und problemlos in die 3/8" Bohrungen? Laut der Spax-Homepage hat der Kopf der 4,0er einen Druchmesser von 9,6mm, 3/8" wären laut Umrechnungstabelle 9,525mm. Das sind natürlich 100stel Millimeter und Holz ist ja auch nicht der härteste Werkstoff der Welt, aber trotzdem. Was ist denn deine Empfehlung: 3,5 oder 4,0? Evtl. auch unterschiedlich je nach Holzart? Hier mal der Link zur entsprechenden Spax-Seite: http://www.spax.com/de/handwerker/schraubenfinder/produkte/die-universalschraube/rueckwandkopf/rueckwandkopf-kreuzschlitz-z-verzinkt-blank

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    1. Moin,

      das passt ohne Probleme.
      Ich verwende beide Durchmesser, aber nicht für verschiedene Hölzer, sondern je Materialdicke.

      Grüße
      Michael

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  29. Guten Tag,

    guter Vergleich dennoch weshalb vergleicht du eine Assy Peanheadschraube mit einer Rückwandschrabe von Spax?
    Solltest du nicht ASSY Rückwandschrauben mit Spax Rückwandschrauben vergleichen für ein ehrliches Ergebnis.

    Wie sagt man so Äpfel mit Äpfeln vergleichen.

    Abgesehen hierzu wirklich guter Beitrag. Viele Grüße an alle

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    1. Guten Tag,

      berechtigter Einwand. Nur wenn Du komplett gelesen hättest, die ASSY habe ich von einem Bekannten bekommen. Von daher nehmen was man kriegt.
      Zudem habe ich extra auf das Problem, der Kopfform der ASSY hingewiesen, dass eine Panhead nicht optimal ist.
      Zum anderen wäre es ein Problem und ein hinkender Vergleich gewesen, wenn es den Kopf der ASSY komplett durch das Holz gezogen und deswegen die Verbindung nicht gehalten hätte.
      Dann wäre ganz klar, der kleinere Kopf der ASSY im Vergleich zu den Tellerkopfschrauben das Hauptproblem gewesen. Dem war aber nicht so, die Verschraubung im Holz der ASSY hat nicht gehalten, dabei spielt die Kopfform keine Rolle und ist für das Versagen der ASSY im Vergleich zur SPAX nicht verantwortlich.

      Grüße
      Michael

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  30. Hi und danke für die ausführliche Berichterstattung. Nachdem ich mal einen "Prototypen" mit dem Wolfcraft Jig gebaut habe, habe ich mich nun für den KregJig entschieden - Grund ist die einfachere Besfestigung (Spannvorrichtung bei dem Kreg). Nun hate ich meinen alten Stihl mit 4x35 selbstschneidenden Vollgewinde Senkkopf zusammengebaut und leider des öfteren das Holz gespalten. (da gäbe es ja die Tellerschrauben von Spax als Alternative) Bei meinem nächsten Bauprojekt muss ich einen haufen 40x80mm Latten verschrauben und finde da nun ein Äquivalent mit rund oder Tellerkopf zu den Kreg 4x65 mm Schrauben. Was nehmt Ihr denn als Ersatz? Denke schon daran mit Senkkopf un Beilagscheiben zu arbeiten... Danke Euch

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    1. Ich würde da 4,5mm Rundkopf nehmen. Wenn es jetzt nicht auf extreme Belastung ankommt, wird das sicherlich reichen.

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  31. Ne Idee ob die hier was taugen?
    https://www.befestigungsfuchs.de/befestigungstechnik/schrauben/moebelschrauben/rueckwandschrauben/100-rueckwandschrauben-linsenkopf-pz2-verzinkt-4x30?action_ms=1

    Gruß Jens

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    1. Moin Jens,

      mir fehlen bei denen eine Bohrspitze. Da ja schon dicht am Rand verschraubt wird, finde ich eine solche schon wichtig, nicht dass es reißt.

      Grüße
      Michael

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