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Donnerstag, 3. März 2016

Projektvorstellung: Unterschrank für die Kapex - Teil 6

Bevor es an die Endmontage ging, noch mal das Thema Schubladen.

Ich wollte neben den Auszügen für die Systainer noch schmale Schubladen einbauen um endlich einen ordentlichen Platz für alle Sägeblätter zu haben.

Den Platz möglichst effizient ausgenutzt und es gab noch Platz für eine weitere kleine Schublade.












(Den Bau der Schubladen habe ich nicht dokumentiert, er war ähnlich den großen Auszügen und ich will nicht langweilen. Die Projektbeschreibung ist ja schon detailliert genug.)

So probehalber eingesetzt, konnte ich auch noch die Höhen für die drei Schubladenfronten ausmessen.











Die beiden Schubladen probehalber bestückt mit Sägeblättern.










Eigentlich wollte ich die Fronten mit kleinen Dominodübeln mit den Schubladen verbinden. Ich habe mich aber dann doch für die schnellere Variante mit Pocket Holes entschieden.










Zum ausrichten von Schublade und Front, kamen wieder Glasklötzchen zum Einsatz.













Lange hatte ich ja überlegt, ob ich Griffe an die Schubladen anbringe oder nicht. Für die Systainerauszüge wären sie nicht unbedingt erforderlich, für die Schubladen der Sägeblätter hingegen schon.

Ich habe mich dann für kleine Griffe aus 10x80mm Dominodübeln entschieden.
Ist mal was anderes und es steht auch drauf, was drin ist. :)











Diese sind mit 6mm Distanzröhren an die Fronten geschraubt.

Mit Hilfe einer (Bohr)Schablone waren sie auch schnell angefertigt und montiert.
Aus einem Reststück Multiplex habe ich mit kleinen Resthölzern und Heißkleber, diese zweifach nutzbare Schablone angefertigt.
















Zum einen können mit ihr die Dominos vorgebohrt ...













... und zum anderen die Löcher in die Fronten gebohrt werden. Dazu besitzt sie eine Mittenmarkierung der Dominodübel, damit konnte ich sie zentrisch an den Fronten ausrichten. Für einen gleichmäßigen Abstand sorgte eine angeleimte kleine Leiste, welche als Anschlag dient.








Zum Schluß noch die Schraubenlöcher aufbohren, senken und fertig waren die Griffe.












Behandelt habe ich sie mit Leinölfirnis und der "Schütteltechnik".






Da ich ja eh gerade mit den  schmalen Schubladen beschäftigt war, habe ich die Mittelwände schon geölt und die Auszüge montiert. 











Der Platz zwischen den Wänden ist ja recht eng und deswegen war es einfacher die Teile schon vor der Montage zu montieren und nicht später in dem schmalen Spalt hantieren zu müssen. 
Befestigt habe ich die Auszüge mit sogenannten Euroschrauben.





Kommentare:

  1. Hallo Michael, schöne Lösung mit den Auszügen für deine Sägeblätter. So was ähnliches plane ich auch für den Unterschrank meiner CS50. Bin schon sehr auf die Endmontage gespannt.

    Gruß Patrick.

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  2. Moin Michael,

    tolles Projekt. Ich verfolge es mit Spannung, um das Endergebnis zu sehen.
    Ich wollte mir auch einen Tisch für die Kapex bauen, werde wohl aber einen Klappmechanismus bevorzugen, damit darüber der Platz noch für einen Frästisch genutzt werden kann. Ich habe halt nicht so viel Platz. Oder eher gesagt sehr wenig.
    Bin halt noch hin und hergerissen. Frästisch Eigenbau etwas verbessern und einen Tisch für Kapex und Frästisch (beides Klappbar) oder CMS und meine TS55 REBQ auch als Tischkreissäge nutzen können.

    Ich bin also mal gespannt auf Deine Endlösung!

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    1. Hallo,

      was soll ich denn sagen mit meinen 10,5m².
      Von der TS55 im Tisch erwarte aber nicht zuviel. Die Schnitthöhe ist dann schon sehr gering.

      Grüße
      Michael

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  3. Ich habe zwar 12,5m^2, aber bei mir ist es eine Eigentumswohnung. Wir haben zwar mit Freunden gebaut und dadurch ein gemeinsamen Raum, der als Heimkino dienen wird, aber der einzig nutzbare Raum hat nur 12,5m^2. Darin befinden sich dann aber auch noch 5 Regale (1m x 0,5m) und ein Gefrierschrank.
    Ich habe alles in Kisten untergebracht, also kann es ruhig einstauben und Lüftungsanlage ist auch drin und saugt ab.
    Also bleiben <9m^2 übrig. Darin steht eine tolle Werkbank mit schwerer Arbeitsplatte und von mir montiertem abnehmbaren Schraubstock. Daher habe ich auch keinen MFT, da ich den nicht verlieren möchte und einfach keinen Platz habe.

    Von der TS55 im Tisch etwarte ich in etwa knapp 50mm. Klar, könnte ich ne Precisio stellen, würde ich immer die 70er nehmen. Aber ein Gerät mehr macht da viel aus. Daher die Überlegung, dass Kapex, Frästisch und TKS eine Einheit bilden könnten. 50mm TKS sind bei einigen Arbeiten besser, als gar keine TKS :)

    Viele Grüße
    Nils

    (PS: Ich war der Anonyme oben, hatte ich ganz vergessen)

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  4. Hallo,

    ich denke, Nils sieht das richtig. Bei meinen überwiegenden Möbalbauarbeiten, war die stärkste Platte 30 mm, maximal kleine Kanthölzer in 40x80 mm. Profilleisten waren schon mal stärker, die habe ich dann auf der Säge (einer CS 70) eingeschnitten und den Rest händisch mit der Japansäge gesägt.

    Es ist auch eine gute Lösung eine kleine Werkstatt mit Unterschränken und Hängeschränken auszustatten, dadurch ergibt sich die Möglichkeit längere Werkstücke auf kleinstem Raum gut zu händeln. Meine Säge stand dabei immer als Set-Variante in der Mitte des Raums und war etwas höher als die Tische und Unter(roll)schränke.

    Gruß

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  5. Japansäge geht natürlich auch. Wenn ich eine Anwendung hätte, die mehr als 50mm braucht, würde ich glaube ich erst einmal probieren, beide Seiten etwas versetzt zu sägen. Also so, dass die Schnitte sich treffen und dann mit einem Bündigfräser angleichen. In seltenen Fällen würde das sicher schonmal helfen können.

    Hängeschränke kommen auch noch. Doof nur, dass auch noch über der Werkbank das Abwasserrohr verläuft und ich nicht bis zur Decke kann. Man kann halt nicht alles haben. Wusste ich vorher auch nicht.

    Viele Grüße
    Nils

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