Wenn es darum geht kleine Werkstücke zu fixieren, finde ich die Methode mit doppelseitigem Klebeband sehr hilfreich.
Solch ein Klebeband nutze ich sehr oft, z.B.

um zwei Werkstücke identisch zu bearbeiten,

Schablonen für die Oberfräse zu fixieren, wenn für Zwingen kein Platz ist,

kleine/schmale/dünne... Werkstücke auf die Werkbank zu kleben um diese zu hobeln, die Kanten zu bearbeiten und vieles mehr.
So lassen sich auch noch Werkstücke am Queranschlag der Tischkreisäge anlegen, wenn diese zum festhalten schon zu kurz und für eine Zwinge nicht die passende Form haben, einfach auf ein Hilfsbrett geklebt und losgesägt.
Man sollte nur darauf achten, ein Klebeband zu verwenden, was sich später auch wieder einfach und möglichst rückstandsfrei entfernen läßt und trotzdem genügend Halt bietet. Für die meisten Anwendungen scheiden auch die ca. 2-3mm dicken schaumstoffähnlichen Klebebänder aus.
Ich habe gute Erfahrungen mit ganz normalem Teppichverlegeband gemacht. Da die Klebestellen auch nur kurzzeitig halten sollen, muß es auch nicht unbedingt das hochwertigste sein.
Im Übrigen sollte man die Sachen möglichst nicht mehrere Stunden verklebt lassen, die Wahrscheinlichkeit dass Rückstände auf den Werkstücken bleiben wird größer. Stellt man fest, es bleiben Rückstände, hilft es das restliche Klebeband zu erwärmen, dadurch lößt sich der Kleber etwas und läßt sich leichter abziehen.
Wenn sich die Teile schlecht wieder trennen lassen, benutzte ich einen dünnen und flexiblen Spachtel zum lösen.