Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Donnerstag, 21. Februar 2013

Projektvorstellung - Kochbuchständer

Ein richtiges Projekt ist dieser Kochbuchständer sicher nicht, der ganze Bau dauert vielleicht mit Schleifen und Ölen zwei-drei Stunden. Aber er ist ein schönes Geschenk und der simple Aufbau eignet sich gut für eine "Massenproduktion" für Basare oder ähnliches. Nebenbei zeigt das Projekt auch etwas die Grundprinzipien beim Fräsen mit einer Schablone.
Das Design des Ständers läßt sich durch verschiedene angefräste Profile und/oder versch. Hölzer variieren.
Ich habe bei diesem Exemplar sowohl bei den Seiten, als auch den Stangen wieder auf meine geliebte Buche zurückgegriffen.


Das Herzstück zum Bau der Kochbuchständer ist eine Schablone. Wenn diese einmal angefertigt ist, kann sie im Prinzip endlos genutzt werden. Da ich nicht so viele von den Ständer baue, besitzt die Schablone keine Möglichkeit zum Anschrauben. Ich fixiere sie einfach mit doppelseitigem Klebeband auf dem Werkstück.






Samstag, 14. April 2012

Der Trick mit dem Klebeband

Wenn es darum geht kleine Werkstücke zu fixieren, finde ich die Methode mit doppelseitigem Klebeband sehr hilfreich.

Solch ein Klebeband nutze ich sehr oft, z.B. 

um zwei Werkstücke identisch zu bearbeiten, 












Schablonen für die Oberfräse zu fixieren, wenn für Zwingen kein Platz ist,












kleine/schmale/dünne... Werkstücke auf die Werkbank zu kleben um diese zu hobeln, die Kanten zu bearbeiten und vieles mehr. 










 
So lassen sich auch noch Werkstücke am Queranschlag der Tischkreisäge anlegen, wenn diese zum festhalten schon zu kurz und für eine Zwinge nicht die passende Form haben, einfach auf ein Hilfsbrett geklebt und losgesägt.

Man sollte nur darauf achten, ein Klebeband zu verwenden, was sich später auch wieder einfach und möglichst rückstandsfrei entfernen läßt und trotzdem genügend Halt bietet. Für die meisten Anwendungen scheiden auch die ca. 2-3mm dicken schaumstoffähnlichen Klebebänder aus.
Ich habe gute Erfahrungen mit ganz normalem Teppichverlegeband gemacht. Da die Klebestellen auch nur kurzzeitig halten sollen, muß es auch nicht unbedingt das hochwertigste sein. 
Im Übrigen sollte man die Sachen möglichst nicht mehrere Stunden verklebt lassen, die Wahrscheinlichkeit dass Rückstände auf den Werkstücken bleiben wird größer. Stellt man fest, es bleiben Rückstände, hilft es das restliche Klebeband zu erwärmen, dadurch lößt sich der Kleber etwas und läßt sich leichter abziehen.

Wenn sich die Teile schlecht wieder trennen lassen, benutzte ich einen dünnen und flexiblen Spachtel zum lösen.