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Donnerstag, 31. Mai 2018

Projektvorstellung: Neue Veranda für das Gartenhaus - Teil 2

Trockenzeit muss ja immer eingeplant werden, daher habe ich zuerst die Hölzer für die neuen Dielen vorbereitet.

An den Oberkanten bekamen sie einen 6mm Radius ...












... und zwei Schichten Zyladecor 2 in 1.
Farbton muss ja zum Rest des Gartenhauses passen.











Zwischen den Schichten habe ich die Unterkonstruktion demontiert.
Ich hatte mir ja schon Gedanken gemacht, wie ich da am besten Hölzer anstückel, aber als die Dielen weg waren, zeigt sich, dass sowas nicht nötig wäre. Die UK ist nur an den äußeren Balken durchgehend, die Inneren sind im Verandabereich nur angeschraubt. Sehr gut. Machts einfacher.

Verschraubung entfernen ...












... und die UK ist soweit Geschichte.













Die damals  gemachten Fehler, wollte ich nicht nachmachen, das begann schon mal damit, dass die neuen Hölzer nicht direkt auf dem Untergrund aufliegen sollen.










Sicherlich wäre mehr Luft besser gewesen, aber ich konnte das Gartenhaus nicht anheben und ein Gefälle Richtung Tür wollte ich nicht. So habe ich ich den vorderen Balken soweit abgehobelt dass ich zumindest einen Freiraum von 6mm Höhe schaffen konnte, ohne mit der übrigen Konstruktion ins Gehege zu kommen. 
Anders als das bisherige Geländer, gibt es nun eines mit Pfosten, dafür das durchgehende Holz. Dieses ist mit vier Schrauben an dem "Fundament" fixiert.

Bevor es mit dem Wiederaufbau richtig losgehen konnte, musste ich die nötigen Maße nehmen und die Hölzer zusägen. 

Mangels Platz und das tolle Wetter lies es auch problemlos zu, war Außenbaustelle angesagt und so wanderte die Festool Kapex nebst, kleinem MFT und Kappanschlägen in den Garten.










Draußen arbeiten ist wirklich schön, wenn man denn Abends nicht immer das ganze Zeug wieder rein schaffen müsste.

Die äußeren Hölzer der UK waren ja durchgängig, ich musste den angefaulten Teil also abtrennen und ersetzen . Zuerst hatte ich an eine Heirat mittels Flachverbinder gedacht, aber ne Überplattung ist sicherlich besser und stabiler.

Am Altbestand kam der Fein Multimaster und ein Stemmeisen zum Einsatz, ...












... während ich die Überplattung an den Ersatzhölzern mit der Kapex herstellte.












PU Leim von Soudal und ein paar 5x60er SPAX mit Teilgewinde sichern die Verbindung.











Für die Anbindung an den vorderen Querbalken habe ich mich für hochwertige Winkelverbinder entschieden, gehalten von SPAX 5x50 in Edelstahl. 










In westlicher Richtung das Gleiche. 

Überplattung hinten ...













... und vorne per Winkelverbinder verschraubt. Allerdings war entweder das neue Holz oder der Altbestand leicht verdreht. Ich musste da vor dem Anschrauben, etwas mit einem Meinungsverstärker, aka Knipex Zangenschlüssel XL nachhelfen.









Fehlen nur noch die Zwischenhölzer.
Verbaut waren früher 50x80. Die Größe ist aber kein Standard und ich bin auf 60x80 umgestiegen.

Damit sie an den hinteren Stoß passen und auch für Luft zum Boden an der Vorderseite, musste ich die Teile passend abplatten.

Dazu durfte die OF 2200  mit einem 30er Nutfräser raus zum spielen.
Die Länge der Überplattung wurde vom Parallelanschlag begrenzt.











So schauts aus.













Die Stellen wurden anschließend mit Xyladecor geschützt.












Montage wie gehabt, hinten wieder original verschrauben und vorne Winkelverbinder und SPAX.












Wird langsam.









 - Ende Teil 2, hier geht´s weiter zu Teil 3 -



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