Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Dienstag, 8. März 2011

Über mich

 Freut mich, dass Ihr meine Seite gefunden habt.
 
Der Werkstattbär ...






 
... und ich 















begrüßen Euch recht herzlich.
 
 
Wie der Titel der Seite schon vermuten lässt, mein Name ist Michael und hier dreht es sich hauptsächlich um das Thema Holzwerken, nebenbei um die verschiedensten Werkzeuge und auch mal was aus anderen Gewerken.
Das Schreinern betreibe ich seit etwa 2010 als Hobby. Auf dieser Seite möchte ich meine Projekte, Werkzeuge und Vorgehensweisen vorstellen und Euch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.
 
Ansonsten könnt Ihr mir noch auf Instagram folgen.
Einen Youtube Kanal gibt es auch, dort sind aber eher nur kürzere Videos zu finden, die in Beiträgen auf dieser Seite eingebettet sind.


Mittwoch, 2. Februar 2011

Projektvorstellung: Mein erstes Möbelstück, ein Nachttisch

Ich wollte Euch dann auch mal mein erstes Möbelstück vorstellen.
Es ist ein Nachttisch aus Bucheleimholz und einer Front aus Kiefer.





Der Korpus besteht aus 18mm Bucheleimholz und ist mit Holzdübeln und losen Federn zusammengesetzt.
Das Leimholz ist übrigends aus dem Baumarkt mit dem Bieber, Platten a 60x40cm für 5,99 und wie ich finde in einer sehr guten Qualität.





Die Tür besteht aus einzelnen Kiefernbrettern mit angefasten Kanten, die ich auch mittels loser Feder zusammengebaut habe. Topfschaniere sind von Hettich mit Softclose Mechanik.







Die Schublade besteht aus 12mm Buchemassivholz, Die Bretter hab ich mit Fingerzinken verbunden, der Boden besteht aus Sperrholz und ist ringsum eingenutet. Die Frontblende besteht wieder aus Kiefer. Eigentlich hatte ich vor, die Schublade auch, wie die Tür aus einzelnen Brettern zu bauen, aber da "Fertig werden" angesagt war, hab ich nur die Konturen der Bretter reingefräst.
















Als sanfter Anschlag für die Schublade dient ne Spax mit aufgesetztem Gummipuffer, der gleiche Puffer ist auch in der Schranktür eingelassen, so schließt die Tür mit dem Softclose lautlos.
Auszug der Schublade ist so ein Kugelauszug von Hettich.



Die obere Platte besteht wiederum aus 18mm Buche Leimholz, wo in der Mitte eine marmorierte 
 Acrylglasplatte eingelassen ist, die von den Seiten mit blauen LED´s beleuchtet wird.
 Die Platte ruht auf Alurohren. Die Verbindung von oberer Platte zum Korpus besteht aus Gewindestangen und Rampamuffen. Da die Platte, falls ein Defekt in der Elektrik passiert, demoniterbar sein sollte. Das Kabel für die Beleuchtung geht ebenfalls durch das Alurohr und dann durch ein schräg gebohrtes Loch durch die Leimholzplatte an das LED Band.





















 Alles wurde 3x geölt und anschließend 3x gewachst.

Gebraucht hab ich 1,5 Monate meistens Abends so mal 1-2 Stunden.
Klar sind hier und da mal kleine Fehler passiert, aber dadurch hab ich viel gelernt und alles in allem bin ich zufrieden mit meinem Werk. Vorallem, da die Sache mit der um 10° geneigten Seitenwand auf Anhieb geklappt hat und alle gesägten Teile gepasst haben.


An E-Werkzeugen hab ich Tauchkreissäge, Oberfräse, Bohrmaschine und Excenterschleifer verwendet + halt jede Menge Handwerkzeug.


Montag, 15. November 2010

Projektvorstellung - Schneidbrett aus Buche

Von einem befreundetem Ehepaar bekam ich den "Auftrag", ein großes Schneidbrett zu bauen. Groß genug um auch Teig darauf ausrollen zu können. Das Brett bekam also eine ebene Ausrollseite und eine Schneidseite mit Saftrille.

Material ist Buche Leimholz und damit das Brett später nicht verrutschen kann, bekam es zwei Anschläge für die Küchenarbeitsplatte ebenfalls aus Buche.
Auf der Woodster BS 52 Tischfräse habe ich an die Platte eine Feder gefräst und in die beiden Leisten die passende Nut. Wie sich dabei herausstellte ist die Maschine der pure Murks. Die Mechanik der Fräshöheneinstellung hat deutlich Spiel  (über 2mm) und während des Fräsens ändert sich die Höheneinstellung des Fräsers. Am Anfang passt es, irgendwann nicht mehr. Tolle Sache! Zum Glück waren es "nur" 80€. Ich hab das Ding dann mal schnell zerlegt und die Ursache gesucht. Ja wenn eine 8mm Stange in einem 11mm Loch sitzt, ist so etwas kein Wunder. Ein Stück eingeschweisster Flachstahl mit 8mm Loch lösten das Problem....fast komplett. Die ganze Aufhängung ist nicht sonderlich genau gebaut, hier etwas Spiel und dort usw. Aber durch meine Modifikation kann man wenigstens halbwegs genau arbeiten.  

Mit der Oberfräse und einem Hohlkehlfräser entstand die Saftrille.


 
 

Anschliessend wurden alle drei Teile verleimt.












Nachdem der Leim abgebunden hatte, habe ich die Überstände der Leisten bündig gehobelt und fürs Auge noch ein Profil an die Kanten gefräst. Die Öberfläche wurde zum Schluß drei mal mit Leinölfirnis behandelt.



Das Ergebnis:














Wer genau hinschaut, erkennt dass die Anschlagsleiten eigentlich auf der falschen Seite angebracht wurden. Wären sie quer zu den Lamellen verbaut, hätten sie zusätzlich die Funktion einer Gratleiste. Da mir kein Material in passender Größe zur Verfügung stand, habe ich die Leisten halt so montiert. Das Brett ist mittlerweile ein Jahr im Einsatz und immer noch gerade. Von daher alles paletti.


Nachtrag an dieser Stelle (Oktober 2011): Die Woodster BS 52 steht eigentlich nur noch in der Ecke. Den letzten Einsatz hatte sie beim Briefkasten. Das Teil ist eigentlich unbrauchbar, nicht nur wegen der Höheneinstellung und ich arbeite nur noch mit den Oberfräsen. Dies ist zwar manchmal nicht ganz so bequem, wie mit einer Tischfräse, aber dafür genauer.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Die ersten Projekte

Jeder fängt mal klein an, deshalb waren meine ersten Woodworking Schritte welche mit Dingen für die Kleinen:
Kinderspielzeug!


Diese Eisenbahn war mein erstes Projekt
gebaut aus Buche Leimholz





Und dann noch einige dieser Kochbuchständer:

Diese hab ich aus unterschiedlichen Hölzern und mit unterschiedlichen Kantendesigns hergestellt.
Auf dem Foto ist noch der Prototyp zu sehen, bei diesem waren die Löcher für die Stangen noch durchgängig, das habe ich später geändert.