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Sonntag, 24. März 2019

Tipp: Einlagen für Systainer selbst herstellen

Letzten Sommer hatte ich ja einiges an Schleif- und Trennarbeiten an Beton im Zuge des Zaun und Mauerprojektes zu erledigen. Dazu haben sich u.a. zwei Diamanttopfscheiben und div. Trennscheiben für die Steinbearbeitung angesammelt. Zudem hatte ich schon zwei Topfbürsten für einen Winkelschleifer und die Grobreinigungsscheiben nehmen durch ihre Dicke auch einiges an Platz weg. 
Die Sachen passen nie alle in den Systainer vom Diamanttrennsystem.
Irgendwo rumliegen lassen wollte ich sie auch nicht, ein leerer Ier Systainer war noch vorhanden, also habe ich ihnen ein schönen Aufbewahrungsort gebaut.


Die Grundform der Einlegeplatte, habe ich von einer bestehenden T-Loc Einlage abgezeichnet.











Die geraden Kanten habe ich mit der Tauchsäge ausgesägt ...












... und alles verwinkelte mit der Carvex.













Als nächstes mussten die Positionen der Scheiben ...












... und die (Bohr)Durchmesser bestimmt werden. 













Damit ich wusste, wo und mit welchen Durchmesser ich zu bohren habe.














Die Topf- und Trennscheiben wollte ich auf Rundstäben auffädeln und die Topfbürsten mit M14 Direktaufnahme in entsprechenden Bohrungen. So gab es Durchgangs- und Sacklöcher (Für die Stäbe).









Rundstäbe ablängen und einleimen war dann schnell erledigt.












Die Scheiben und somit auch die Systainereinlage werden ja auch mal dreckig, um was gegen die Schmutzempfindlichkeit von unbehandeltem Holz zu tun, habe ich alles noch mit Parkett-Öl von Naturalfarben behandelt. Durch seine Robustheit, ist es genau das Richtige.








So fertig und probehalber mit einigen Scheiben bestückt.












Ein passendes Etikett darf natürlich auch nicht fehlen. Man muss ja wissen, was drin ist.






Das Zubehör für den HL 850 wartete auch noch auf eine ordentliche Unterbringung.


Die Grundform der Einlegeplatte hatte ich ja bereits, also einfach abzeichnen und aussägen.












Das Haupt an Zubehör des 850er sind die rustikalen Hobelköpfe. Diese werden stehend auf kleinen Rundstäben untergebracht. 













Alles andere passend drum rum und möglichst sinnvoll arrangiert.












Bei der Einlage habe ich nur mit Sekundenkleber gearbeitet. Die Wartezeit von Weißleim wollte ich nicht in Kauf nehmen. Auf der einen Seite Sekundenkleber, auf die Platte Aktiviatorspray, kurz drücken und ich konnte die Teile von der Rückseite verschrauben.










So sieht die fertige Einlage aus.
In der Mitte etwas wild, aber gute Gelegenheit, kleine Reste zu verarbeiten.











Passt auch alles rein.













Noch ein Etikett schnitzen ...













... und fertig.


















Kommentare:

  1. Hallo Mischa,

    schöne Idee toll umgesetzt.

    Besonders gefallen mir die Etiketten.

    Nur irgendwie stehe ich mit den Vorlagen von Festool auf Kriegsfuß.
    Bekomme es einfach nicht richtig hin.

    Gott sei Dank gibt es ja noch Zweckform, damit funktioniert es halbwegs.

    Gruß

    Tommy

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  2. Hallo,

    Das Unkenntlichmachen von Telefonnummer und mail wäre auf den Bild mit dem Schneidlineal noch nachzuholen :-)

    Gruß, Karsten

    AntwortenLöschen

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