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Samstag, 4. Januar 2020

Projektvorstellung: Türklingel - Teil 2

"Zwischen den Jahren" habe ich mich zuerst dem Außenwecker gewidmet.
Da er ja als Zusatztelefonklingel gedacht ist, ist die Netzspannung von 230V zu viel. Das geht zwar, aber die Frage ist wie lange, weil auch der Kondensator ist mit der Spannung am Limit. Also war klar, da muss ein Vorwiderstand noch mit dazu. 

Eigentlich wollte ich nur schnell testen und dessen Wert bestimmen. 
Aber der Außenwecker machte alles, nur nicht klingeln. Die Wippe, welche von den beiden Elektromagneten wechselseitig hin und her bewegt wird, war krumm und viel zu weit und unterschiedlich von den Magneten entfernt.Warum auch immer, keine Ahnung. 

Nach etlichem Gefummel und Gebastel funktionierte der Außenwecker. 













Ein Widerstand war ebenfalls bestimmt, welcher die Spannung ein Stück reduziert, aber die Lautstärke nicht zu stark beeinträchtigt. 30 mA macht knapp 5 W, denke das passt. Mit den eigentlich angedachten 60V~ der Rufspannung, war es mir doch zu leise. Vielleicht ist der Außenwecker auch nicht mehr der fitteste.









Schrumpfschlauch drüber und alles wieder ordentlich bündeln. Zwar nicht so schön wie  vorher gebundenen, aber sieht ja keiner.












Beiseite legen und mit dem Bedienfeld weitermachen.


Zuerst habe ich eine 1:1 Skizze auf das Messingblech aufgeklebt und die Bohrpunkte angekörnt.











Danach noch bohren und mit dem AGC 18 entlang einer Leiste ausgeschnitten.











So richtig Hochglanz wollte ich nicht. Daher habe ich das Blech leicht gebürstet und zum Schutz mit Büffel-Glanz behandelt und einpoliert.










Schaut recht edel aus.












Als abschließende Arbeiten vor der Installation, musste ich noch die Lamello Duplex anschrauben, ...








 


... vier Lampenfassungen einkleben ...













... und ein großes Loch als Eingang in die Rückwand sägen. 












Ich finde die Köpfe der SPAX Tellerkopfschrauben recht schick. Mit deren zwei wollte ich den Außenwecker anschrauben. 60 mm ist natürlich zu lang, daher schnell mit dem Knipex CoBolt gekürzt. Der trennt auch Problemlos die 6 mm Schrauben.







Nun gings los. 

Zuerst drei Stücke Hutschiene innen in den Korpus angeschraubt.

Bei den engen Verhältnissen, war der Stubby von Wiha ne gute Hilfe.












Ich bin immer wieder froh, vor vielen Jahren in ein recht komplettes Sortiment von Kleineisen investiert zu haben. So sind immer alle wichtigen Teile, in dem Fall 4 mm KFZ-Scheiben, zur Hand, ohne dass ich einkaufen oder etwas bestellen muss.









In das montierte Messingblech am Deckel, kamen drei Kippschalter und ein Sicherungshalter. 15er Langnuss vorhanden, so war das Risiko eines Verkratzens mit Maulschlüssel oder Zange nicht gegeben.










Die Zuleitung zum Außenwecker erfolgt in einem Geflechtsschlauch, der schöneren Optik wegen.












Da der Außenwecker nicht für Netzanschluss gedacht ist, hat der keinen Schutzkontaktanschluss, diesen und auch einen an dem Bedienteil habe ich nachgerüstet (Dafür auch die unförmige Bohrung).

 Zum Verklemmen schreib ich nicht viel. 
Wer es kann, weiß es eh und alle anderen, sollten es besser lassen.
Und ja, ich weiß dass eine Elektroinstallation in einem Holzgehäuse nix gut ist.

Deckel fast fertig














Halbzeit im Untergeschoss.













Und erste Funktionsprüfung und einstellen der Zeiten per fliegender Verdrahtung und Testknopf.




Alles fertig soweit.












Zwei Eltako MFZ61DX-UC übernehmen per Ausschaltverzögerung die beiden getrennten Zeiten für Klingel und Licht und mit den drei Schaltern an der Front, kann ich die Klingel lautlos und für Blitzleuchte und die LED Lampen jeweils die Zeit umschalten. Spielkram, aber mir war danach.


Zum Schluss noch den Deckel der Blitzleuchte montieren und bereit zum Aufhängen.











Zack und fertig.













 Funktioniert auch. 





Ist recht schick und old school.







Und hier einige Details.








Der Bau hat richtig Spaß gemacht.
Zum einen weil ich in Ruhe, immer mal dran "basteln" konnte und auch weil es eben ein totales "Just for fun"-Projekt war, bei dem ich mich mal richtig austoben konnte + Rumbasteln mit bunten Kabeln, das ist auch genau meins. 




- Ende -

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