Was dazu aber zwingend notwendig ist, dass die Flanken des Hobels exakt im Rechten Winkel zur Sohle stehen. Dies ist sowohl bei meinem Stanley Premium No. 4 als auch bei den drei Juuma Hobeln der Fall. Falls dies nicht so ist, was z.B. bei den billigen Anant Hobeln wohl öfters vorkommt, kann der Fügeanschlag nicht vernünftig eingesetzt werden.
Soll die Auflagefläche des Anschlags noch vergrößert werden, sind Bohrungen vorhanden, sodass sich ein eine Holzleiste anschrauben läßt. So ist es auch möglich andere Winkel als 90° zu hobeln. Es wird einfach ein entsprechendes Holz als Führung angeschraubt.
ACHTUNG: Der Fügeanschlag passt nicht an den Veritas Low Angle Jack Plane, dessen Sohle ist zu dick.
Noch ein kleiner Tipp für alle, die diesen Anschlag nicht haben:
Wenn der 90° Winkel nicht stimmt, bringt es nichts zu versuchen, durch schräg halten der Hobel den Winkel zu richten. Das führt zu keinem vernünftigen Ergebniss. Was hilft, den Hobel so zu führen, dass er nur teilweise aber trotzdem flächig aufliegt (sprich z.B. 1/3 der Hobel liegt auf, 2/3 stehen über das Werkstück hinaus) und so schritt für Schritt den Winkel wieder zu richten. Nicht vergessen: Häufig den Winkel kontrollieren, nicht dass zuviel weggenommen wird und der Winkel dann wieder falsch wird.
Bezugsquelle:
Veritas Fügeanschlag
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