Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Dienstag, 23. Oktober 2018

Projektvorstellung: Großes Zwingenregal - Teil 2

Ich hatte ja nur die Teilung am PC geplant. Abstand der Halter zueinander fehlte noch. 

Diesen habe ich mit Hilfe der verschiedenen Zwingen (hoffentlich) passend ermittelt. Es gibt drei Ebenen, sodass fast alle Zwingen zweifach geführt werden.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Projektvorstellung: Großes Zwingenregal - Teil 1

Die letzten Wochen war es recht ruhig hier auf dem Blog. Aber nicht nur dort, sondern auch in der Werkstatt. Ich hatte viel anderes zu tun und aus privaten Gründen, die mich sehr belasten, auch keine rechte Motivation für die Werkstatt. Deswegen seit auch Ihr Leser etwas zu kurz gekommen. 
Ich hoffe das wird jetzt wieder besser.

Bevor es an Projekte fürs Wohnzimmer geht, wollte ich zuerst noch was für die Werkstatt erledigen, was mir schon länger "brennt". 
Ein Zwingenregal, an dem alle meine Korpus- und Einhandwingen Platz haben. Aktuell hängen sie ja nach an verschiedenen Stellen.
Angedacht hatte ich eigentlich, das Regal zu gliedern, also nach Zwingentyp zu ordnen, dafür ist aber die zur Verfügung stehende Wandfläche zu kurz.
Ich bin dann an einer Teilung ähnlich wie bei Timothy Wilmots gelandet. Sprich zwischen den Korpuszwingen hängen die anderen Zwingen. Gefällt mir zwar nicht so, aber es ist extrem platzsparend. 

Hier eine Skizze der Einteilung:














Samstag, 15. Juni 2013

Projektvorstellung - Halterung für Federzwingen

Projektvorstellung ist zwar diesmal etwas hochgegriffen, aber so reit sich der Artikel ins System ein.

Bis jetzt hatte ich meine Federzwingen in zwei Schubladen gelagert.
Das war nicht optimal:
  1. lagen sie immer kreuz und quer durcheinander
  2. gingen die Schubladen manchmal nicht auf oder zu, weil sie sich die Federzwingen verkeilt hatten
  3. waren die Benötigten meistens unten
  4. wenn ich spontan welche brauchte, hätte ich sie zuerst aus der Schublade fischen müssen, das habe ich oft gelassen und mir irgendwie anderweitig geholfen.
Seit heute haben die Federzwingen ein eigenen Platz erhalten. Sie sind sortiert angeklipst und sofort griffbereit.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Kleines Werkstattupdate - Zwingenwirrwarr ade

Jetzt haben auch die letzten Zwingen einen ordentlichen Platz gefunden. Das hat jetzt weniger mit meinem Ordnungssinn zu tun, als vielmehr damit, dass ich an einer anderen Lösung für meine Werkbank arbeite.Wie schon paarmal erwähnt, ist die Leimholzplatte mittlerweile ziemlich krumm und eignet sich nicht mehr gut als Arbeitsplatte für Montage und Verleimungen.

Bis jetzt hatte ich die Einhandzwingen, die Wolfcraft Exzenterzwingen und die längeren normalen Schraubzwingen, entweder an den Seiten der Werkbank an den Böden festgeklemmt oder sie lagen durcheinander in einem Fach. Beides eine sehr unpraktische Lösung.

Um die Werkbank leer zu bekommen, wanderten die Schraub- und Exzenterzwingen in eines der Regale. Damit die nicht durch die Längsbretter fallen, habe ich einfach noch Querleisten montiert. So sind die Zwingen ordentlich verstaut und trotzdem relativ schnell griffbereit.



Für die Einhandzwingen habe ich wieder mal einen Halter angefertig und diesen an die Wand hinter der TKS geschraubt. Der Halter ist so gebaut, dass die Einhandzwingen einfach aufgeschoben werden und nicht, anders wie vorher, fixiert werden müssen, damit sie nicht runterkippen.



Im Nachinein ist es Schade, dass ich die Idee, die Zwingen an die Wand zu bringen nicht schon vor bzw. bei der Renovierung hatte. Dann wäre die Positionierung der einzelnen Teile etwas ordentlicher möglich gewesen. So hätte ich aber das Regal wieder neu an der Wand befestigen und die Elektroverteilung ändern müssen. Das wollte ich auch nicht und wie heißt es so schön, die Form folgt der Funktion und schnell griffbereit sind jetzt sowohl die Korpus- als auch die Einhandzwingen.





Sonntag, 17. Juni 2012

Projektvorstellung - Halterung für die Bessey Korpuszwingen

Zuerst hatte ich die Korpuszwingen auf dem Schrank der Hobelbank liegend gelagert. 1. Ist der Zugriff immer etwas unglücklich und 2. möchte ich dort jetzt meine Stoßlade unterbringen.

Da ich mit dem Konzept meiner ersten beiden Zwingenhalterungen sehr zufrieden bin, habe ich noch so eine Halterung für die Bessey Korpuszwingen gebaut.
Diese mußte natürlich mit den Maßen an die Korpuszwingen angepasst werden und die Wandbefestigung etwas stabiler ausfallen. Die Besseys sind alles andere als leicht und voll bestückt werde gut 30kg zusammen kommen.
Der Halter ist für 10 Korpuszwingen ausgelegt, ich habe zwar nur sechs, aber man kann ja nie wissen.

Gebaut habe ich die Halterung nicht wie sonst aus Buche, sondern aus einem gut 50 Jahre altem Kieferbrett. Beim Bearbeiten erfüllte trotz des Alters der sehr aromatische Kiefernduft die Werkstatt.

Da die Bessey Zwinge zwar parallel spannen aber nicht rechtwinklig aufgebaut sind, mußte der vordere Anschlag dem Winkel der Zwingen angepasst werden.
Ich habe den Winkel einfach mit einer Schmiege abgenommen und die vordere Leiste passend gehobelt.














Dann verleimt und anschließend bündig gehobelt.















Anschließend wurd die berechnete Teilung angezeichnet und die Ausparungen mit der TKS ausgesägt.














Zum Schluß noch die "letzte Ölung" und fertig.














Die Befestigung an der Wand erfolgt über zwei Leimholzbretter, die mit je drei losen Zapfen mit dem Halter verbunden sind.
Um die Stabilität zu erhöhen, habe ich noch eine Leiste eingebaut und auf jeder Seite eine Stütze.








Ich hoffe es hält auf Dauer.





Samstag, 7. April 2012

Kleines Osterprojekt - Zwingenhalterung

Da ich den Karfreitag (2012) nicht völlig un(holz)tätig verbringen wollte, habe ich mich spontan nach dem Mittagessen dazu entschlossen zwei Zwingenhalter zu bauen. 

Mein bisheriger Halter, wobei das Wort Halter für ein angeschraubtes Kantholz etwas übertrieben ist, hat mich schon lange gestört. Schnell mal ne Zwinge greifen ist nicht, weil sie ja an dem Kantholz festgezwungen sind (sagt man so dazu? Keine Ahnung, aber ihr werdet schon wissen was ich meine). Richtig interessant wird es, wenn ich eine Zwinge aus der Mitte brauche, da ist nur mit langen Fingern ein ran kommen.





Da aber Feiertag war, habe ich auf den Einsatz von Maschinen komplett verzichtet, mal von denen abgesehen, die bei der industriellen Herstellung von Leimholz tätig waren. Den letzten Rest 18mm Leimholz, jetzt ist es alle, muß wohl wieder einkaufen gehen, mit der Gestell und den Veritas Rückensägen in passende Streifen gesägt und mit den Hobeln No.4 und No.6 abgerichtet und auf die Endmaße gehobelt. Die Hirnholzkanten habe ich mit dem kleinen Kantenhobel und dem Low Angle Jack bearbeitet. Bei diesen Arbeiten hat mit der Fügeanschlag wieder gute Dienste erwiesen.
Danach habe ich die Aussparungen für die Zwingen an den Brettern angezeichnet und noch eine dünne Leiste ausgehobelt, an die oberen Bretter geleimt und einen Winkel angehobelt. Nun kam der Sims- und Falzhobel zum Einsatzz und ich habe an die Bretter 9x9mm Falze, für den Zusammenbau angehobelt, weil Schrauben oder Flachdübel wollte ich nicht nehmen. Nach dem die meißten Hobelarbeiten abgeschlossen waren, ging es an das Sägen und Ausstemmen der Ausparungen für die Zwingen. Zum Schluß wurden die Bretter verleimt, geschliffen und mit Leinöl behandelt. 
Das Sägen war zwar anstrengend, weil ungewohnt, aber der Bau hat trotzdem viel Spaß gemacht.
Bilder vom Bau gibt es diesmal keine, es gab auch nichts besonderes zu sehen.