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Donnerstag, 21. Mai 2020

Projektvorstellung: Schreibtisch - Teil 2

Das Material hatte ich im ersten Teil zur Weiterverarbeitung vorbereitet.
Der nächste Schritt war, die Hölzer für die Füße und Hirnleisten aufzudoppeln.
Es geht auch nur mäßig flott voran, es ist ja Frühling und die letzten Wochen war auch um Haus und Garten einiges zu tun. Über manches schreibe ich noch einen Artikel.

Damit der Leimauftrag zügig geht, hab ich mit einem Backformroller aus Silikon gearbeitet. Angetrockneter Leim, lässt sich später ganz einfach entfernen.










Immer ein Päärchen verleimt.












Nachdem alle Teile verleimt waren, ging es nochmal über und durch die Hobelmaschine, rechtwinklig und auf Endmaß.

Anschließend ein (Vor)Schliff mit 120er Körnung. Ich probiere bei dem Projekt das erste mal das Klingspor PS22K Papier aus. Nicht schlecht.










Nachdem alle Teile geschliffen waren, ablängen auf Endmaß mit der Kapex












Und raus mit den Teilen, es geht weiter.

Das Material für die Füße ist dran. Die sind ja "krumm". Bekommen Zapfen und sollten alle gleich hoch und natürlich die Ober- und Unterkante absolut parallel zueinander sein. 
Ich habe mich dazu entschlossen, zuerst eine große Platte zu verleimen, diese auf Höhe zu sägen, durchgehen die Zapfen anzufräsen und erst dann, daraus die vier Beine auszusägen.

Dazu musste zuerst eine gut 1,2 m breite Leimholzplatte hergestellt werden.

Material arrangieren ...













... und verleimfähig fügen. Das bekomme ich auf der HC 260 einfach nicht hin, also musste die Raubank her.












Eimer voll Späne.













Ich möchte so wenig Versatz zwischen den einzelnen Lamellen wie möglich. Daher habe ich mir Zeit gelassen und zuerst immer nur zwei benachbarte Lamellen verleimt, dann zwei von diesen Päckchen ...









... und erst zum Schluss alles auf volle Breite. 
So 80-90% der Stöße waren bis auf paar 1/10tel mm wirklich gut.












Die kleinen Überstände ebnete der Bandschleifer.













Danach nochmal mit 120er Papier und dem Exzenterschleifer drüber.











Fertig war die Platte.
Weg damit, weiter gings.

Jetzt waren die Tischplatten an der Reihe. Hier musste ich neben der benötigten Breite auch auf ein (mir) gefälliges Bild der Maserung achten.











Ansonsten, siehe oben. Kanten Fügen, Päckchen verleimen, Päckchen weiter zu Platten verleimen.

Da macht sich auch wieder mal die kleine Werkstatt negativ bemerkbar. Bei solchen Aktionen, wird es eng, sehr eng.









Tja und dann  gab es da auch noch den ersten größeren Unfall in 11 Jahren.
















Nein nicht an einer Säge, Fräse oder Hobelmaschine. Nein mit einem schnöden Hammer. Nicht hingeguckt und mit richtig Schmackes auf den Mittelfinger gehauen. Glück im Unglück, nicht mittig, sondern nur seitlich getroffen. Daher Nagel und Knochen noch heile. Der Hammer hat nur ein Stück Finger "abgeschert", daher auch kein lange schmerzender Bluterguss, sondern ne tropfende offene Wunde und ein hängendes Teil. Trotz festen Verbänden ist es nicht wieder angewachsen, vielleicht hätte es  genäht werden müssen, aber wer geht so einer Kleinigkeit zum Arzt? :D Doof nur, es war mitten im Urlaub und für knapp ne Woche ging deswegen in der Werkstatt nichts mehr. :(

Die Platten sind auch recht eben geworden.









Auch hier schaffte der BS 75 im Schleifrahmen gute Planheit.











Zwar nicht wie aus der Breitband, aber ausreichend.








Wenn es die Zeit erlaubt, geht es weiter. Denke als nächstes werde ich die Tischplatten auf Maß sägen und die Falze für die Hirnleisten fräsen.


- Ende Teil 2, Fortsetzung folgt -




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