Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Dienstag, 25. März 2025

Projektvorstellung: Büromöbel (Druckerunterschrank) - Teil 1

Vielleicht habt Ihr es schon bei den Schubladen bemerkt, die CS 70 ist aus der Werkstatt verschwunden. Diese muss sich nun mit der Waschmaschine anfreunden.

Das Projekt hat ja einen gewissen Umfang, die Tischlerplatten sind recht empfindlich, von daher wollte ich die Teile so wenig wie möglich durch den Keller transportieren müssen.

Dies habe ich zum Anlass genommen, die Tischkreissäge in einen anderen Raum zu stellen (Vorteil auch, ich kann auch sehr lange Teile zusägen) und an deren Stelle kam vorest die Festool MW 1000 in den Raum. Dort kann ich nun (halb)fertige Teile ablegen und habe trotzdem noch meine eigentliche Werkfläche zum arbeiten frei.

Donnerstag, 21. Mai 2020

Projektvorstellung: Schreibtisch - Teil 2

Das Material hatte ich im ersten Teil zur Weiterverarbeitung vorbereitet.
Der nächste Schritt war, die Hölzer für die Füße und Hirnleisten aufzudoppeln.
Es geht auch nur mäßig flott voran, es ist ja Frühling und die letzten Wochen war auch um Haus und Garten einiges zu tun. Über manches schreibe ich noch einen Artikel.

Damit der Leimauftrag zügig geht, hab ich mit einem Backformroller aus Silikon gearbeitet. Angetrockneter Leim, lässt sich später ganz einfach entfernen.

Sonntag, 26. April 2015

Tipp: Maschinelles Fügen - Winkelfehler verhindern, gerade Platten erzeugen.

In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Maschinen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.


In diesem ersten Teil geht es darum, wie man bei der maschinellen Herstellung von Leimholz, mit einem einfachen Trick  absolut dichte Fugen und gerade Platten bekommt (ähnlich dem Fügen per Hand).

Im Prinzip ist es ganz einfach und wer die Thematik hinter dem Fügen per Hand verstanden hat, für den ist dieser Artikel auch nicht wirklich was neues.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Tipp: Fügen zweier Lamellen für eine spätere Verleimung


In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Handwerkzeugen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.


Nachdem ich ja schon gezeigt habe, wie man gerade Kanten hobelt, geht es in dieser Folge um das schnelle und einfache Fügen zweier Lamellen, wenn diese z.B. für Leimholz aneinander geleimt werden sollen.

Freitag, 17. Mai 2013

Projektvorstellung - Hängeschrank für das Badezimmer Teil 2

Nach dem Aushobeln und dem groben Zuschnitt, habe ich mich zuerst dem Leimholz gewidmet.

Nach dem Fügen der Kanten ging es an das Verleimen. Mangels genügend Zwingen für die vier Platten, habe ich in die Trickkiste der Bessey REVO KRV Zwingen gegriffen. Die obere Backe habe ich einfach in die Mitte geschoben und dann von oben noch ein Unterteil aufgesetzt.



Mittwoch, 27. März 2013

Projektvorstellung - Tablett aus Eiche Teil 5

Wir nähern uns langsam der Zielgeraden.

Als nächstes habe ich die Leimholzplatte für den Boden mit dem großen Rotex plan geschliffen ...












Dienstag, 26. März 2013

Projektvorstellung - Tablett aus Eiche Teil 4

Jetzt kam der Boden des Tablett an die Reihe. 

Zuerst die dafür bestimmten Bretter auf eine gleiche Breite gesägt.
Ich habe für den Boden extra Hölzer mit diesen typischen Eiche"spiegel" genommen. An den schmalen Seitenteilen würden diese nicht so auffallen und beißen sich vielleicht mit der Form der Teile. Daher bekamen die Seitenteile ein ruhige Maserung und nur der Boden diese sehr schönen Spiegel.






Montag, 4. März 2013

Das Elend mit billigem Leimholz aus dem Baumarkt

Eigentlich sollte dieser Beitrag der Erste eines neuen Projektes werden, aber erstens kommt es anders.....


Letztes Jahr hat ein Baumarkt bei uns in der Nähe geschlossen, 30% auf alles. Ich habe dort einiges an Buche Leimholz mitgenommen. Mit der Qualität war ich optisch zufrieden, nicht allzu bunt, keine offenen Leimfugen, alles fein.

Gelagert habe ich die Platten auf dem gut belüfteten Dachboden mit unterlegten Leisten. Einige Tage vor Projektstart, habe ich das benötigte Material in die Werkstatt geholt, damit es sich akklimatisieren kann.

Bereits ein Tag später, war die Platte krumm und bis zur Bearbeitung am Wochenende wurde es auch nicht besser. Luftfeuchtigkeit ist auf dem Dachboden und in der Werkstatt zu dieser Jahreszeit eigentlich OK und beträgt etwas über 30% ohne eine großartige Differenz vom Boden zur Werkstatt.







Dienstag, 3. Juli 2012

Projektvorstellung - Waschtisch Teil 2

Herstellung der Streben und Leimhölzer


Bevor es an den eigentlichen Bau des Waschtisches geht, musste ich zuerst noch die Hölzer für die Beine und Querstreben verleimen, sowie die Leimholzplatten für die seitlichen und obere Platte herstellen. Das Ganze hat sich etwas hingezogen. Auch wenn ich schon einige Zwingen besitze, waren es doch um mehrere Teile gleichzeitig zu verleimen zu wenig. So konnte ich meist nur ein Teil pro Abend verleimen.

Das Abrichten der einzelnen Hölzer habe ich mit der Rauhbank erledigt, nur das Hobeln auf Dicke habe ich meiner ADH überlassen.

Hölzer für die Platten...
...und für die Streben.















Nun ging es zuerst an die Leimholzplatten:

Die Klebekanten wurden mit der kurzen Rauhbank No.6 gefügt, um auch das letzte an Genauigkeit rauszuhobeln, habe ich mit dem Fügeanschlag gearbeitet und die zwei korrespondierenden Kanten gleichzeitig gehobelt. Wenn die Bretter so zusammen gespannt werden, dass die obere Seiten nach außen zeigen, heben sich eventuell angehobelte Winkelfehler gegenseitig auf.
Zum Schluss bekamen die Kanten noch eine leichte Hohlfuge von ca. 0,1mm um später ein evtl. Öffnen der Fugen an den Enden zu vermeiden.





Nachdem alle Kanten gefügt waren, konnten die  Bretter verleimt werden.
Durch die Verwendung der Korpuszwingen, war dies sehr einfach und schnell erledigt. Da die einzelnen Hölzer komplett auf den Zwingen aufliegen und so die Gefahr eines verschiebens gering ist, habe ich auf Flachdübel oder eine lose Feder diesmal komplett verzichtet. Ich habe lediglich an den Enden je eine Zwinge angesetzt damit die einzelnen Bretter zueinander bündig bleiben. Bei diesen kurzen Brettern war eine weitere Zwinge in der Mitte nicht nötig.





Ein weiterer Vorteil der Korpuszwingen ist, man kann das Paket nachdem alle Zwingen sitzen, einfach wegstellen.











Das Verleimen der oberen Platte war durch die Größe der Platte etwas aufwendiger. Ich habe vier Korpuszwingen verwendet und noch Holzleisten damit die Übergänge schön bündig bleibt.
Wie man sieht, verwende ich gerne die TKS als Verleimtisch. Der Tisch ist schön groß und plan. Damit der Tisch nicht mit Leim voll gekleckert wird, lege ich immer eine Matte oder bei großen Teilen eine Plastikfolie unter.







Nachdem der Leim über Nacht durchgehärtet war, habe ich die Platten abgerichtet- Das Verputzen mache ich erst kurz bevor die Platten verbaut werden.

Die Seitenteile habe ich mit dem Low Angle Jack bearbeitet.













Für die große Platte habe ich den Bevel Up Jointer verwendet. Da dies eigentlich das erste mal war, dass ich so eine große Fläche gehobelt habe, hatte ich die Platte mit Bleistiftstrichen versehen, um eine bessere Kontrolle zu haben, wo ich noch hobeln muss.









Sieht doch gar nicht so schlecht aus.













Die Hölzer für die hinteren Querstreben und die Seiten haben nicht das gleiche Maß von 60x60mm wie die Beine und die vorderen Streben, sondern haben nur 60x40mm. So wird der Waschtisch etwas leichter und ich brauche weniger Material.

Für diese Querstreben habe ich einfach zwei der Kanthölzer aufeinander geleimt.












Anschließend um die Hobeleisen zu schonen, den Leimüberstand mit einem breitem Stemmeisen entfernt...












...und pro Strebe je zwei Seiten mit der kurzen Rauhbank abgerichtet. Die gegenüberliegenden Seiten werden später mit der Dickenhobel geplant und gleichzeitig die Streben auf die entsprechenden Maße gebracht.










Zum Abschluss der Vorarbeiten fehlen noch die Beine für den Waschtisch.
Eigentlich wollte ich diese ebenso aus drei stumpf aufeinander geleimten Kanthölzer herstellen. Nach einem Kommentar von Stephan habe ich mich der Optik wegen umentschieden und die einzelnen Hölzer auf Gehrung verleimt. Vor dieser Arbeit hatte ich wirklich Respekt. Vier Kanthölzer mit dieser Länge so zu sägen und zu verleimen, dass alle vier Gehrungen auch wirklich dicht werden, ist schon nicht ohne.
Ich habe mir einige Tage Gedanken über die Vorgehensweise gemacht, Die Gehrungen auf der ADH anhobeln, auf der TKS sägen, einfach stumpf verleimen, einen "Kern" einsetzen oder mit Flachdübeln arbeiten....alles gar nicht so einfach, wenn es hinterher 100%ig werden soll.

Da der Abrichtanschlag der HC 260 nicht der stabilste ist, habe ich mich für den Einsatz der TKS entschieden.
Da ich es eigentlich nicht geplant hatte, die Beine so zu bauen, hatte ich die Kanthölzer ja schon auf Breite gesägt. So war das Sägen nicht so ganz einfach. Ich habe dazu die Tischkreissäge mit einem langen Anschlag für den Parallelanschlag und einem Andruckkamm ausgerüstet. Mich selbst mit einem Schiebestock. Für einen möglichst sauberen Schnitt bekam die TKS, trotz Längsschnitt, ein 42Z Blatt. Ich wollte vermeiden den Winkel später evtl. durch Hobeln noch zu "versauen".
Den Schnittwinkel der PK255 stellte ich auf 45,2°, damit die äußeren Kanten auf alle Fälle dicht werden. So die Theorie, aber Probeschnitte an Reststücke zeigte, dass es eigentlich funktionieren müsste.
Leider hat die PK255 keine Hinterschnittfunktion und so mußte ich den Anschlag für 45° verstellen.

Mit einer gehörigen Portion Adrenalin ging es dann an das eigentliche Sägen der Kanthölzer.
Es klappte erstaunlich gut, die Schnitte waren wie erwartet sehr sauber und ein loses zusammenhalten der einzelnen Teile zeigte schon mal ein gutes Ergebnis. Ob später wirklich alle Gehrungen dicht werden, zeigt sich aber erst nach dem Verleimen.















Für den Zusammenbau der Beine habe ich mich für die Verwendung von Flachdübeln entschieden. Einfaches stumpf zusammenleimen war mir zu heikel, zumal ich nur zwei Hände habe. Pro Kante habe ich drei Lamellos gesetzt. Wichtig dabei war ein wirklich exaktes Positionieren der Fräse. Selbst kleine eingeschlichene Ungenauigkeiten führen dazu, dass die Gehrungen nicht mehr sauber aufeinander sitzen und nicht dicht werden (Ich weiß das, weil ich vier Fräsungen nacharbeiten musste).






Das Verleimen bedurfte einiger Zwingen, ging aber problemlos. Es war aber durch die Verwendung von PU-Leim eine Sauerei. Da ich PU-Leim nicht so oft verwende, fehlt mir da noch das Gefühl für die richtige Dosierung und so kam er aus allen Ritzen. Auch schäumt der schnellabbindende PU-Leim von Titebond deutlich mehr als der UHU PU max, den ich sonst verwende.








Nun folgte die Stunde der Wahrheit, überstehenden Kleber  mit dem Stemmeisen entfernen und schon mal zwei Seiten abrichten. 











Schaut gut aus, nur an zwei Beinen gibt es offene Stellen. Dies ist aber weiter nicht tragisch, diese Beine kommen halt hinten hin und werden so gedreht verbaut, dass man die betroffene Kanten nicht sieht. 
Es viel mir ein Stein vom Herzen.










Die vorderen Querstreben konnte ich so nicht bauen, da in diese die Nuten für die Schiebetüren eingefräst werden müssen und dann wären an diesen STellen nur ein paar Millimeter Holz stehen geblieben.
Ich habe mich dann für diese Variante entschieden:
Die stumpf verleimten Kanthölzer kommen später nach hinten, so sieht man auch dieses nicht.







Zum Schluss mussten nur noch alle Beine und Streben auf Dicke gehobelt werden.












Und fertig.













Im dritten Teil zeige ich die Herstellung der noch fehlenden Falze und Nuten.