Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Dienstag, 7. August 2018
Fein Multimaster gegen Rest der (Schleifer)Welt
Angeregt durch eine Debatte im Werkzeug-News Forum über die Tauglichkeit des Multimasters für Schleifarbeiten, habe ich mich dazu entschlossen, einen größeren Vergleichstest zu machen.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Angetreten ist der Fein Multimaster FMM-350 mit 350 Watt, gegen so gut wie alles was ich in der Werkstatt habe. Nicht auf dem Bild ist der RTS 400 als Schwingschleifer Kandidat.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Sonntag, 10. August 2014
Projektvorstellung: Regal "Organic" - Teil 4
Nun waren die Böden an der Reihe.
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Samstag, 3. Mai 2014
Projektvorstellung: Fensterläden - Teil 2
Als nächstes ging ich daran, das Leimholz für die Füllungen herzustellen.
Alle Bretter wurden mit dem Schreinerdreieck versehen ...
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Freitag, 24. Januar 2014
Projektvorstellung: Renovierung - Badezimmer Teil 1 - Der Fußboden
An den Badmöbeln arbeite ich ja nun schon recht lange, es fehlen zwar noch einige Stücke, aber es war an der Zeit am Badezimmer selbst einen Schritt weiter zu kommen.
Schritt Nr.1 war der Fußboden. Da ist schon so lange wie ich denken kann, Teppichboden drauf gewesen. Warum Teppich im Bad, keine Ahnung. Mutti fragen.
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Samstag, 4. Januar 2014
Kurzer Test - Wie plan sind die Schleifteller meiner Exzenterschleifer?
Angeregt durch den Artikel von Heiko Rech über den Makita BO6040J, wo Heiko um weitere Ergebnisse von anderen Exzenterschleifern bat, was die Planheit von deren Schleiftellern betrifft, bin ich nochmal kurz in die Werkstatt gegangen und habe meine dahingehend getestet.
Nochmal kurz die Vorgehensweise: Eine Ebene Fläche wird mit einem Bleistift markiert, der Exzenterschleifer aufgesetzt und kurz eingeschaltet, dabei aber nicht bewegt. Je planer der Schleifteller ist, umso gleichmäßiger ist der Abtrag. Bleibt beispielsweise im inneren mehr von den Markierungen stehen, ist der Schleifteller leicht hohl.
Hier das Ergebnis:
Nochmal kurz die Vorgehensweise: Eine Ebene Fläche wird mit einem Bleistift markiert, der Exzenterschleifer aufgesetzt und kurz eingeschaltet, dabei aber nicht bewegt. Je planer der Schleifteller ist, umso gleichmäßiger ist der Abtrag. Bleibt beispielsweise im inneren mehr von den Markierungen stehen, ist der Schleifteller leicht hohl.
Hier das Ergebnis:
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Sonntag, 6. Oktober 2013
Projektvorstellung: Schrank für das Badezimmer Teil 4
Es geht also weiter mit dem Schrank fürs Badezimmer.
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Donnerstag, 12. September 2013
Projektvorstellung: Teelichtständer im "Post" Design - Teil 2
Herstellung des Posthorns
Wenge ist ein Holz mit einer sehr schönen und interessanten Maserung und Farbe. Auch lässt es sich mit Wachs sehr gut glänzend polieren.
Allerdings lässt es sich nur sehr mäßig bearbeiten. Es stinkt, der dunkle Schleifstaub dringt in alle Poren und es ist sehr spröde. Speziell fräsen schräg gegen die Faser erfordert scharfe Werkzeuge und trotzdem kommt es schnell zu Ausrissen und ausgefransten Stellen. Deshalb gibt es hier auch nur einen kurzen Bericht, das Fräsen der Kanten und das anschließende Schleifen hat mich das Fotografieren, vergessen lassen.
Das nächste mal werde ich es mir zweimal überlegen, ob ich für so eine Form Wenge nehmen werde....aber wahrscheinlich schon, das Ergebnis ist schon schick.
Am Anfang stand etwas Arbeit am PC:
Aus dem Hinweisschild "Bergpoststrasse", habe ich mittels Photoshop, dem "Zauberstab", einer Auswahl, einem Pfad, mit einigen Anpassungen meine Vorlage erstellt.
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Donnerstag, 29. August 2013
Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 1
Bei disesem Projekt geht es um den Bau eines Wandboards aus Buche Leimholz mit zwei Schubladen, oben aufgesetzter Pinnwand und einer Schlüsselleiste.
Das Wandboard soll später in eine Art Nische neben der Küchentür seinen Platz finden.
Zuerst habe ich die Örtlichkeit vermessen und daraus dann grob die Maße der Konstruktion abgeleitet.
Das Wandboard soll später in eine Art Nische neben der Küchentür seinen Platz finden.
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Freitag, 17. Mai 2013
Projektvorstellung - Hängeschrank für das Badezimmer Teil 2
Nach dem Aushobeln und dem groben Zuschnitt, habe ich mich zuerst dem Leimholz gewidmet.
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Dienstag, 30. April 2013
Projektvorstellung - Regal für das Badezimmer Teil 3
Nun ging es an das Verleimen des Regalgestells.
Verspannt habe ich alles mit Korpuszwingen. Diese haben bei solchen Arbeiten deutliche Vorteile gegenüber normalen Zwingen: Sie spannen rechtwinklig, man benötigt keine Zulagen und alles liegt plan auf, ohne umzukippen.
Nach der Kontrolle der Diagonalen müßte ich bei einigen Segmenten noch leicht korrigieren. Dazu habe ich diagonal Einhandzwingen angesetzt.
Nach der Kontrolle der Diagonalen müßte ich bei einigen Segmenten noch leicht korrigieren. Dazu habe ich diagonal Einhandzwingen angesetzt.
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Donnerstag, 25. April 2013
Projektvorstellung - Regal für das Badezimmer Teil 2
Nachdem die Querleisten ihre Zapfenlöcher bekommen haben, waren nun die Stollen an der Reihe.
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Donnerstag, 7. März 2013
Projektvorstellung - Schneidbrett "Deluxe" Teil 1
Das hier vorgestellte Schneidbrett ist als Geschenk gedacht. Bei handgefertigten Geschenken ist es immer schwer zu wissen, wie der Beschenkte zu selbst gemachten Sachen steht und ob er die darin steckende Arbeit und Zeit einzuschätzen weiß. In diesem Fall war ich mir da nicht so ganz sicher, weswegen ich sehr darauf geachtet habe, möglichst fehlerfrei zu bauen. Macken, Fehler oder Ungenauigkeiten, springen sofort ins Auge, die gelungenen Stellen meist eher weniger. Ist leider so.
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Montag, 21. Januar 2013
Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 11
Endlich ist es so weit, nach Wochen das Wartens und Fieberns, der letzte Teil der Treppen-Renovierungs-Saga ist fertig und somit auch die Treppe selbst. Gefiebert wurde wahrscheinlich auf beiden Seiten, die Leser fieberten dem nächsten Teil entgegen und ich, ob das runde Gebilde letztendlich auch richtig passt.
Vor dem entgültigen Einsetzen der Segmente mußte der Handlauf aber noch geölt werden.
Dazu habe ich den Handlauf noch bis Körnung 320 feingeschliffen.
Die Innenseite mit dem kleinen 90er Rotex ...
... und außen mit dem Großen, bestückt mit dem extra weichem Teller und einem Interfacepad. So passte er sich gut den Rundungen des Handlaufes an.
Ich hätte auch die Innenseiten mit dem 150mm Schleifer bearbeiten können, nur wird das Handling, wenn der Teller nur so wenig aufliegt etwas nervös.
Vor dem entgültigen Einsetzen der Segmente mußte der Handlauf aber noch geölt werden.
Dazu habe ich den Handlauf noch bis Körnung 320 feingeschliffen.
Die Innenseite mit dem kleinen 90er Rotex ...
... und außen mit dem Großen, bestückt mit dem extra weichem Teller und einem Interfacepad. So passte er sich gut den Rundungen des Handlaufes an.Ich hätte auch die Innenseiten mit dem 150mm Schleifer bearbeiten können, nur wird das Handling, wenn der Teller nur so wenig aufliegt etwas nervös.
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Mittwoch, 14. November 2012
Neuzugang in der Werkstatt - Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus Getriebe-Exzenterschleifer
Für alle die einen Rotex noch nicht kennen; dabei handelt es sich um einen Schleifer mit zwei Betriebsarten. Einem normalen Exzenter- und dem Grobschliffmodus. Der Rotex- oder Grobschliffmodus ist eine Exzenterbewegung mit gleichzeitiger Zwangsrotation. Dabei wird der Schleifteller fest mit der Getriebewelle gekoppelt und führt so nicht nur die Exzenterbewegung aus, sondern auch eine (angetriebene) Drehbewegung, ähnlich einem Winkelschleifer. Dadurch steigt die Abtragsleistung gegenüber einem normalem Exzenterschleifer um ein vielfaches. Sehr hilfreich um z.B. eine Treppe von alten Lackschichten zu befreien.
Der Rotex kann aber nicht nur grob, sondern auch fein und sogar feinst.
Für den Feinschliff wird der Schleifteller per Knopfdruck einfach von der Antriebswelle getrennt und so arbeitet der Rotex dann wie ein normaler Exzenterschleifer und eignet sich somit auch für den Endschliff mit feinem Schleifpapier.
Mit einem Rotex, egal ob es der große 150er, der mittlere 125er oder der kleine 90er ist, geht aber noch mehr. Mit dem entsprechendem Teller und Zubehör wird aus dem Rotex eine vollwertige Poliermaschine.
Auch wenn der Rotex mit einigen hundert Euros zu Buche schlägt bekommt man mit ihm doch drei (beim 90er sogar vier) Geräte in einem, was den Preis wieder relativiert.
In diesem Beitrag geht es um das größte Rotex Modell, den RO 150 FEQ mit 150mm Schleifteller Durchmesser.
Dabei steht das F für die Fastfix Schnittstelle des Schleiftellers, das E für elektronische Drehzahlregelung und das Q für das Plug-It Kabel.
Links oben ist Platz für den Protector und den zusätzlichen Handgriff, in der Mitte der Rotex selbst und unten der seitliche Zusatzgriff. Rechts unten ist entweder Platz für weitere Schleifteller oder Schleifpapier. Wenn dort Teller gelagert werden, ist kein richtiger Platz mehr für extra Schleifscheiben vorhanden. Da ich aber dafür einen extra Schleifmittelsystainer habe, ist dies nicht tragisch.
Zur Praxis gehört auch manchmal etwas Theorie, hier das Video von Festool zur Multi-Jetstream Technik.
Funktioniert die Sache auch so gut, wie sie sich anhört? Ich meine ja. Ich habe die Absaugung mit der meines Metabo SXE 450 verglichen. Bei der eigentlichen Absaugung auf einer Fläche nehmen sich beide Schleifer nicht viel. Die Absaugung des SXE 450 ist schon sehr gut. Vergleicht man aber noch einiger Zeit die Schleifpapiere (beide waren gleich bestückt) ist das Papier am Rotex deutlich weniger zugesetzt.
Leider habe ich den Test mitten in dem Treppen Projekt gemacht und vergessen ein Vergleichsbild des Papieres zu machen. Das reiche ich hier aber bei Gelegenheit nach.
Kommen wir jetzt zum eigentlichen Gerät und bleiben bei der Absaugung.
Um den Schleifmodus zu ändern, muss der Schieber nach unten und gleichzeitig nach links geschoben werden, dadurch wird der Teller von der Welle entkuppelt.
Dadurch wird die Spindel blockiert und der Schleifteller, kann mit einer einfachen Drehung abgenommen werden.
Das komplette Getriebe ist gekapselt, so das kein Staub eindringen kann.
Für alle Rotex Geräte gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Schleiftellern.
Der harte Teller eignet sich gut um Flächen plan zu schleifen. Auch kann er verwendet werden, Kanten zu bearbeiten, ohne diese direkt zu verrunden.
| Hier ist noch der RO 125 zu sehen. |
Ein superweicher Teller ggf. noch in Kombination mit dem Interfacepad ist gut für Rundungen geeignet, weil sich der Teller der Oberfläche anpasst.
Durch die verschiedenen Teller, Pads und die große Anzahl an Schleifpapieren ist ein Rotex für fast alle Schleifarbeiten einsetzbar.
Bei den meisten Schleifgeräten, wäre es jetzt mit dem Zubehör zu Ende, beim Rotex 150 geht es aber noch deutlich weiter.
Da wäre zum einen der seitliche Zusatzhandgriff.
Es gibt aber noch einen weiteren optionalen Handgriff.
Dieser ist vorwiegend für den Einsatz beim Polieren vorgesehen, aber auch beim Schleifen von Flächen ist er sehr nützlich, weil sich die Maschine damit sehr bequem und auch gleichmäßig führen läßt.
Ich lasse den Protector meistens montiert, außer ich möchte den vorderen Handgriff verwenden, beides zusammen läßt sich nicht montieren.
Der Rotex liegst sowohl einhändig als auch beidhändig gut in der Hand. Dies ist auch nötig, im Grobschliffmodus verlangt der Schleifer schon nach einer starken Hand und will auf Kurs gehalten werden. Dabei sollte man nicht den Fehler machen und versuchen den Rotex durch stärkeren Druck auf das Werkstück zu beruhigen. Das bringt nichts, im Gegenteil, der Rotex braucht wenn überhaupt nur wenig Druck und läßt sich dann auch viel leichter beherrschen. Eine Reduzierung der Drehzahl hilft dabei noch deutlich.
Im normalen Exzentermodus sind die Vibrationen des Gerätes sehr gering und er arbeitet sehr ruhig.
Anfangs läuft das Getriebe noch relativ rau, was das systembedingte recht laute Betriebsgeräusch noch zusätzlich verstärkt. Nach einiger Zeit, wenn sich die Zahnräder aneinander angepasst haben, verschwindet aber der raue Lauf. Aber leise wird der Rotex trotzdem nicht.
Trotz seiner Kraft und dem Gewicht von 2,3kg. läßt sich der Rotex auch einhändig führen. Im Feinschliffmodus sogar relativ einfach.
Leider ist diese Griffposition, obwohl die Gehäuseform förmlich dazu verleitet, nicht optimal für das Gerät. Verdeckt man so doch teilweise die oberen Lüftungsschlitze, wo wir auch bei einem kleinen Schwachpunkt des RO 150 an gekommen sind.
Der Schleifer und vorallem das Getriebe erwärmen sich auf Grund der Konstruktion, im Betrieb schon deutlich. Gerade im Grobschliffmodus, wo für ein einfacheres Handling, die Drehzahl und somit die Kühlleistung des Lüfters gedrosselt wird, wird die Gerätefront schon gut warm.
Bei dem kleineren, aber auch deutlich schwächeren RO 125 konnte ich das so deutlich nicht feststellen.
Daher sollte beim großen RO 150 schon etwas darauf geachtet werden, die Lüftungsöffnungen nicht unnötigerweise abzudecken.
Update:
Bezugsquelle:
Den Festool Rotex RO 150 FEQ könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.
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