Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Sonntag, 31. Januar 2021

Projektvorstellung: Schreibtisch - Teil 7

Ein kleines aber aufwendiges Detail, stellen die hinteren Tischplattenkanten dar. 
 
Diese sollten der Kontur der Beine folgen.
Einfach fräsen lässt sich das nicht.

Dienstag, 7. August 2018

Fein Multimaster gegen Rest der (Schleifer)Welt

Angeregt durch eine Debatte im Werkzeug-News Forum über die Tauglichkeit des Multimasters für Schleifarbeiten, habe ich mich dazu entschlossen, einen größeren Vergleichstest zu machen.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...

Angetreten ist der Fein Multimaster FMM-350 mit 350 Watt, gegen so gut wie alles was ich in der Werkstatt habe. Nicht auf dem Bild ist der RTS 400 als Schwingschleifer Kandidat.

Samstag, 10. Dezember 2016

Projektvorstellung: Kerzenständer "Organic"

Ich hatte mal wieder Lust etwas "organisches" zu gestalten und mir fehlte ja noch ein Weihnachtsprojekt.

Bisschen gesucht, bisschen das Material gesichtet, ...


Freitag, 23. Mai 2014

Projektvorstellung: Fensterläden - Teil 8

Bevor ich die Fensterläden komplett streichen konnte, habe ich noch die Positionen der Bänder bestimmt.
Einfach alle genau gleich anbringen geht nicht, altes Haus, alles schief und verschieden. Jeder Kloben (die Halter in der Wand) bedarf eines anderen Maßes. Auch wenn alle vier Läden gleich sind, passt jeder später nur an seine bestimmte Position.

Nach dem Ausmessen der Abstände der Fensterbank zum unteren Kloben und von diesem zum oberen, habe ich die Maße auf die Fensterläden übertragen und zuerst (falls noch Korrekturen nötig sind) mit zwei Schrauben fixiert.

Dienstag, 25. März 2014

Projektvorstellung: Kleine Schatulle aus Edelhölzern - Teil 1

Bei diesem Projekt geht es um die Herstellung einer kleinen Schatulle als Geburtstagsgeschenk.
Die Größe und die Unterteilungen habe ich speziell für den späteren Einsatzzweck gewählt.

Als Materialien kam Ami-Nuss, Bubinga und Sipo-Mahagoni (oder evtl. auch Meranti. Die Fachwelt streitet, was es genau ist.) zum Einsatz.

Das Brett für den späteren Deckel habe ich der Länge nach halbiert, gefügt und miteinander verleimt.



Freitag, 24. Januar 2014

Projektvorstellung: Renovierung - Badezimmer Teil 1 - Der Fußboden

An den Badmöbeln arbeite ich ja nun schon recht lange, es fehlen zwar noch einige Stücke, aber es war an der Zeit am Badezimmer selbst einen Schritt weiter zu kommen.

Schritt Nr.1 war der Fußboden. Da ist schon so lange wie ich denken kann, Teppichboden drauf gewesen. Warum Teppich im Bad, keine Ahnung. Mutti fragen.












Samstag, 4. Januar 2014

Kurzer Test - Wie plan sind die Schleifteller meiner Exzenterschleifer?

Angeregt durch den Artikel von Heiko Rech über den Makita BO6040J, wo Heiko um weitere Ergebnisse von anderen Exzenterschleifern bat, was die Planheit von deren Schleiftellern betrifft, bin ich nochmal kurz in die Werkstatt gegangen und habe meine dahingehend getestet.

Nochmal kurz die Vorgehensweise: Eine Ebene Fläche wird mit einem Bleistift markiert, der Exzenterschleifer aufgesetzt und kurz eingeschaltet, dabei aber nicht bewegt. Je planer der Schleifteller ist, umso gleichmäßiger ist der Abtrag. Bleibt beispielsweise im inneren mehr von den Markierungen stehen, ist der Schleifteller leicht hohl.

Hier das Ergebnis:


Sonntag, 20. Oktober 2013

Projektvorstellung: Schrank für das Badezimmer Teil 6

Theorie und Praxis sind oft zwei Paar Schuhe. Das musste ich wiedermal feststellen, als ich mit den Schubladen anfangen wollte. Angedacht hatte ich ja, das die Schubladenführungen an die seitlichen Gratleisten geschraubt werden. An sich keine schlechte Idee, komme ich ja mit wenigen Teilen aus. Nur die Durchführung, so dass später die Deckplatte passt und alles sauber und gerade sitzt, war schwerer wie gedacht. Alles hängt ja bei so einer Konstruktion zusammen und etwas Spiel hatte ich auch vorgesehen, damit die Platte später ohne Gewalt eingebaut und ausgerichtet werden kann. Dadurch wußte ich nicht so recht, wie ich weiter bzw. mit was als nächstes vorgehen sollte.

Nur die Einzelteile anstarren brachte mich aber auch nicht weiter und ich habe mich dazu entschlossen, die Gratleisten zu teilen. So gibt es wieder klassische Gratleisten und separate Halter für die Auszüge. Dadurch wird der Bau deutlich vereinfacht.



Montag, 9. September 2013

Projektvorstellung: "Organic" Blumenbank II (Variante ohne Waldkante)

Für einen Bekannten habe ich noch eine "organische Blumenbank" angefertigt.


Hier nur schnell die Zwischenschritte:



Anzeichnen (Er wollte keine echte Waldkante)




Donnerstag, 5. September 2013

Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 5

Das Schlüsselbrett


Da ich ja gerade mit Schablonen so gut in Fahrt war, habe ich dann damit direkt auch weitergemacht.
Das Wandboard soll ja auch noch ein Schlüsselbrett erhalten. 
Auch bei diesem habe ich mich wieder für ein Karniesprofil entschieden. Aufgrund der Größe konnte ich diesmal aber nicht das Kurvenlineal einsetzen, da die Radien zu eng waren.
 
Ich habe die Carvex mit einem feinen Kurvenblatt bestückt und langsam und ohne Pendelhub möglichst genau die Kontur ausgesägt. 


Montag, 26. August 2013

Projektvorstellung: "Organic" Blumenbank

Eine kleine Blumenbank war gewünscht. Eigentlich wollte ich diese wieder schön gerade, mit 90° Winkeln und gefasten Kanten bauen. 
Beim Durchsuchen der Resteecke viel mir ein Stück Eiche auf. Für vieles Unbrauchbar, da mit zwei dicken Ästen und auf einer Seite einen ziemlich langen Riss. Keine Ahnung, warum ich das Teil überhaupt aufgehoben habe, aber für eine Blumenbank ideal.
Mir gefallen die Arbeiten von Jory Brigham ziemlich gut, speziell seine "Organics Collection". Und so kam mir die Idee, auch der Blumenbank solch einen "Organic Touch" zu verleihen, wenn auch nur an den Kanten und bei weitem noch nicht so toll wie die Arbeiten von Jory Brigham.

Die Waldkante und das Splintholz habe ich an dem Brett gelassen und nur die losen Teile mit einer Messingbürste vorsichtig entfernt.

Dann ging es mit dem Festo RAS 115 daran, die anderen Kanten mit natürlich aussehenden Schwüngen zu versehen.


Montag, 21. Januar 2013

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 11

Endlich ist es so weit, nach Wochen das Wartens und Fieberns, der letzte Teil der Treppen-Renovierungs-Saga ist fertig und somit auch die Treppe selbst. Gefiebert wurde wahrscheinlich auf beiden Seiten, die Leser fieberten dem nächsten Teil entgegen und ich, ob das runde Gebilde letztendlich auch richtig passt.

Vor dem entgültigen Einsetzen der Segmente mußte der Handlauf aber noch geölt werden.
Dazu habe ich den Handlauf noch bis Körnung 320 feingeschliffen.

Die Innenseite mit dem kleinen 90er Rotex ...














... und außen mit dem Großen, bestückt mit dem extra weichem Teller und einem Interfacepad. So passte er sich gut den Rundungen des Handlaufes an.












Ich hätte auch die Innenseiten mit dem 150mm Schleifer bearbeiten können, nur wird das Handling, wenn der Teller nur so wenig aufliegt etwas nervös.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 10


Nachdem die Überplattungen passten, habe ich die Leisten auf dem MFT verleimt. Dabei war ich wieder froh, dass ich ihn habe. So konnte ich die Leisten direkt auf die plane Oberfläche fixieren. Mit meiner alten Werkbank mit der hügeligen Platte, wäre das nicht so einfach möglich gewesen.












Danach habe ich den Rahmen provisorisch in das Treppengeländer gesetzt und die Bohrpunkte und Winkel eingezeichnet.











Montag, 3. Dezember 2012

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 7

Das Ende ist in Sicht, wenn auch noch in weiter Ferne, aber man sieht es schon.

Zum letzten Mal bekamen die Treppenstufen einen Schleifer zu Gesicht. Die Grundierung bekam noch einen leichten Zwischenschliff mit Körnung 320.  Jetzt kann der Decklack aufgetragen werden. Wie schon öfters bei diesem "Projekt" kam es auch bei der Farbwahl zu einer Planänderung. Mehr verrate ich aber noch nicht.









Nun konnte ich mit dem anspruchsvollsten Teil der neuen Füllungen beginnen. Den Teil, für den ich gebogene Leisten brauche. Extra dafür eine Dampfkammer zu bauen war mir zu aufwendig, ich habe mich dazu entschieden, die Leisten als Formverleimung herzustellen. Das war aber auch Neuland für mich.


Als Grundplatte habe ich eine OSB Platte und diverse Reste zusammengeschraubt.













Darauf kam dann ne Lage dünne Pappe auf die ich dann die Kontur aufgezeichnete.












Anschließend kamen an die angezeichnete Linie jede Menge Klötzchen mit noch mehr Schrauben.













Die einzelnen Lagen wurden mit einem Backpinsel mit Weißleim bestrichen...













...und mit Schraubzwingen an die Form gepresst.














Das Ergebnis war Ausschuss. Mehrere Dinge sind schiefgegangen. Was auch gut war, so muß ich nur ein Teil verheizen. 
  1. Habe ich nicht beachtet, ob ich die Klötzchen auch auf die richtige Seite der Linie angeschraubt habe. War natürlich nicht so.
  2. Habe ich nicht kontrolliert, ob die gezeichnete Linie auch wirklich schön gleichmäßig rund war. War sie natürlich nicht. Beim Abzeichnen und Ausschneiden hat sich doch die ein oder andere Ungleichmäßigkeit eingeschlichen.
  3. Zu wenig Klötzchen und Zwingen. So waren die Leimfugen stellenweise nicht ganz geschlossen.

Aber ich bin ja lernfähig...
















und das Ergebnis war nun OK.


















Damit nicht durch den überstehenden Leim meine Hobelmesser zu schnell abstumpfen, habe ich die Rohlinge zuerst grob abgeschliffen, Mit dem kleinen Rotex 90 im Grobschliffmodus und 60er Papier war das schnell erledigt.











Danach noch die Fläche kurz geschliffen...














...und den ersten Rohling mal ans Geländer gehalten.
Passt soweit.













Die nächsten zwei sind auch schon fertig.




















 
  Ende Teil 7 - Hier gehts weiter zu Teil 8

Mittwoch, 14. November 2012

Neuzugang in der Werkstatt - Festool Rotex Ro 90 DX FEQ-Plus Getriebe-Exzenterschleifer

Der Rotex RO 150 FEQ ist ideal, wenn große Flächen geschliffen werden muss. Der Rotex fühlt sich wohl weil er Platz und Auslauf hat, der Besitzer fühlt sich wohl, weil er schnell mit dem Schleifen fertig ist und sein Feierabendbier genießen kann.

Was macht man aber in kleinen Zwischenräumen, in Ecken oder beim Renovieren von Fester und Türen? Da kommt der Große einfach nicht überall hin.
Aber auch dafür gibt es in der Rotex Familie eine Lösung: 
Den kleinen RO 90 DX FEQ.
Was bedeutet nun diese Bezeichnung?
Das RO steht natürlich für Rotex
90 für den Tellerdurchmesser von 90mm
DX für die Deltaschleiffunktion
und das FEQ wie gehabt für Fastfix, Elektronik und Plug-It.


 





Was hinter dem Begriff Rotex steckt, habe ich schon am Anfang des Artikels über den RO 150 geschrieben.
Was den RO 90 jetzt aus der Familie etwas abhebt und ihn eigentlich (mir ist sonst nichts ähnliches bekannt) unter alle Schleifgeräten schon zu etwas besonderes macht, sind seine vier Funktionen. Neben den bekannten Rotex Funktionen der großen Brüder, Grobschliff, Feinschliff und Polieren, kann der RO 90 noch in einen vollwertigen Deltaschleifer verwandelt werden. Dazu aber später mehr.

Den kleinen Rotex gibt es nur in einer Variante zu kaufen, als RO 90 DX FEQ-Plus. 
Dazu gehört neben der eigentlichen Maschine, das Plug-It Kabel, ein weicher 90mm Schleifteller, der V93 Schleifschuh (Dreieck) und der Rotex typische Protector. Das alles ist verpackt in einem T-Loc Systainer der Größe 2.

Kleine Kritik an Festool, früher gab es zu dem RO 90 DX ein umfangreiches Schleifmittel Sortiment mit vielen Schleifpapieren und sogar Schleifvliesen. Das scheint der Gewinnmaximierung zum Opfer gefallen zu sein und so liegt aktuell nur noch je ein 90mm und ein 93V Granat Papier bei. Das ist schade, weil bei dem Kaufpreis wäre so ein kleines Starterset schon drin gewesen. Zumal es etliche Sorten an Festool Schleifpapieren gibt und der Neukäufer (so auch ich) anfangs überfordert ist, was nehm ich den jetzt?







Kommen wir nun zu der eigentlichen Maschine.


Wie bereits geschrieben, ist alles in einem Systainer 2 verstaut.














Anders als beim RO 150 wird es in diesem Systainer schon enger.
Links oben ist Platz für zwei Delta Schleifteller.
Darunter der Rotex, dieser liegt auf dem Delta Schleifschuh.
Unten links ist Platz für den Protector oder einen weiteren 90mm Schleifteller.
In der Mitte Platz für zwei 90mm Schleifteller.
An der rechten Seite sind zwei Fächer für 93V und 90mm Schleifmittel
und darüber noch ein kleines Plätzchen für das Plug-It Kabel.
Dieses muß aber schon ziemlich klein gerollt werden, damit es Platz findet.




Die Bedienung ist wieder ähnlich zu den beiden anderen Rotex Schleifern. Vorne auf dem Getriebekopf sitzt der Wahlschalter für den Schleifmodus und dahinter der Ein/Aus-Schalter.
Der Wahlschalter ist etwas anders gestaltet. Dabei handelt es sich nicht um einen zweistufigen Schieber, sondern um einen Drehschalter mit drei Stellungen:
Links dem Rotex(Grobschliff)modus
In der Mitte der Feinschliffmodus
Rechts der Deltaschleifermodus.






Seitlich am Gerät befindet sich der Regler für die Drehzahlregelung.
Bei dem RO 125 FEQ hatte ich ja den seitlich angebrachten Regler bemängelt, weil man diesen im Betrieb leicht verstellt. Bei dem RO 90 DX gibt es dieses Problem nicht, da der Regler in einer kleinen Vertiefung sitzt und so nicht unbeabsichtig verstellt werden kann.









Der Anschluß für Strom und Absaugung befindet sich wie gewohnt am Heck des Rotex.













Wie für eigentlich alle Exzenterschleifer von Festool, gibt es auch für den Rotex eine Auswahl an verschiedenen Schleiftellern, weich, hart und einen Polierteller.
Ergänzt wird dies noch durch harte und weiche Schleifschuhe für den Deltaaufsatz.















Anders als die Schleifteller der großen Rotex Modelle sind die des RO 90 DX etwas komplexer aufgebaut, da die Tellerbremse ein Teil des Schleiftellers ist und nicht im Gerät integriert ist.












Die Schleifschuhe des Deltaaufsatzes werden zum einen durch die StickFix (Klett) Oberfläche gehalten und zusätzlich durch einen Druckknopf gesichert und zentriert.












Bei dem Metabo DSE 300 Deltaschleifer ist es möglich, den Schleifschuh frei zu drehen um ihn für bestimmte Arbeiten auf engem Raum anzupassen. Dies ist beim RO 90 DX nicht möglich. Der Schleifschuh kann nur um je 120° gedreht wieder angebracht werden.


Links Festool - Rechts Metabo, bzw. viele andere
Obwohl die Seitenlänge von 93mm eigentlich ein Standard ist, geht Festool bei dem Design und der Lochung des Papieres wieder einen eigenen Weg. Das schränkt natürlich die Auswahl beim Kauf von Schleifmittel ein.











Zu einem Rotex gehört natürlich auch der Protector, deswegen besitzt auch der kleine RO 90 DX einen. Zum Sinn und Zweck des Protector habe ich in den Artikeln über die beiden anderen Rotex Schleifer schon etwas geschrieben, deswegen gehe ich hier und jetzt nicht weiter auf ihn ein.










Durch seine kompakte Gehäuseform liegt der Kleine ziemlich gut in der Hand, kann aber seine Verwandschaft zu den beiden Großen nicht verbergen, eher im Gegenteil.
















Der RO 90 DX ist deutlich hecklastiger als die anderen. Das hat auch einen einfachen Grund. Als ich einen Rotex 90 noch nie in der Hand gehabt hatte, habe ich mich immer gefragt, wo sitzt den bei dem schlanken Ding der Motor? Nun weiß ich es! Der Motor sitzt, anders als bei den Anderen nicht längs eingebaut im Griff, sondern hochkant im Heck. Die Kraft wird über einen Zahnriemen nach vorne an das Getriebe übertragen. 
Das ließt sich jetzt schlimmer als es ist, bei einem Gesamtgewicht von 1,5kg kann man jetzt nicht wirklich von heckLASTIGkeit reden. Vielmehr heißt das, stellt man ihn auf den Schleifteller, hat er einen deutlicheren Hang sich zu "setzen" wie der RO 125 und 150.

Einen Vorteil gibts da aber noch, durch die Antriebsart über den Riemen ist der RO 90 DX deutlich leiser und läuft weicher wie die beiden Anderen. Es läßt sich problemlos ohne Gehörschutz mit ihm arbeiten. Das würde ich bei den anderen nicht unbedingt raten, jedenfalls nicht für längere Zeit.

Im Exzenter und Deltamodus verhält sich der RO 90 DX sehr brav und zeigt nur sehr geringe Vibrationen. Der DSE 300 war da deutlich schlimmer, allerdings hat dieser auch eine höhere Schwingzahl (1,5-fach).
Im Grobschliffmodus merkt man es aber, der Kleine bleibt ein bockiger Rotex :). Man sollte also die 90mm nicht unterschätzen, auch der 90er will geführt und gehalten werden. Die Besonderheiten, zur Führen der Maschine sind die gleichen wie bei dem Großen, möglichste keinen Druck ausüben, dann bleibt der Rotex ruhig.

Zum Abschluß möchte ich noch etwas ausführlicher den Deltaschleifer "Umbau" erklären.

Um den Schleifteller zu wechseln, muss nicht wie bei den anderen ein Knopf eingedrückt, sondern nur der Wahlschalter auf Deltamodus gestellt werden. 










 

Dadurch wird der Teller blockiert und kann wie gewohnt werkzeuglos per Drehung abgenommen werden. Der Deltaschleifschuh wird im Prinzip genauso wie einer der runden Schleifteller an das Gerät gesetzt. Einziger Unterschied, er verriegelt noch zusätzlich hinten am Gehäuse.
















Fertig, das wars schon.
Gerät ausschalten, in den Deltamodus gehen, Schleifteller ab, Schleifschuh drauf und weiter geht´s. Eine Sache von nur wenigen Sekunden um einen Exzenterschleifer in einen Deltaschleifer zu verwandeln. Das geht schneller, als ein zweites Gerät an den Sauger anzuschliessen.









Um den Schleifschuh wieder von dem Gerät zu lösen ist zusätzlich noch ein weiterer Schritt notwendig. Bevor der Schuh vom Gerät entfernt werden kann, muß zuerst der grüne Schieber eingedrückt und gehalten werden. Dadurch wird der Schleifschuh entriegelt und kann wie gewohnt abgenommen werden.









Für den sicheren Betrieb, verfügt der Rotex 90 noch über zwei Vorkehrungen:

Um nicht unbeabsichtigt mitten im Betrieb in den Deltamodus zu schalten und damit sofort den Teller zu blockieren oder den Modus zu verlassen, verfügt der Drehknopf über eine Sperre. Um diese zu lösen, muss der Drehknopf zuerst einige Millimeter eingedrückt werden, erst dann läßt er sich weiter drehen.

Damit der Rotex nicht mir montiertem Delta-Schleifschuh in den Exzenter- oder Rotexmodus geschaltet werden kann, verfügt er noch über eine zusätzliche Sicherung. Wird eine dieser beiden Betriebsarten ausgewählt, erscheint an der Unterseite des Gerätes ein schwarzer Stift. Ist der Delta-Schleifschuh montiert, wird die Öffnung verdeckt und der Stift blockiert. Somit kann auch nicht aus dem Delta-Modus gewechselt werden.








Bezugsquelle:

Den Festool Rotex RO 90 DX FEQ-Plus könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.