Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Posts mit dem Label Exzenterschleifer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Exzenterschleifer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 29. Februar 2020
Projektvorstellung: Halter für Exzenterschleifer
Ich bin zwar ein großer Freund von Systainer(verstau)lösungen, aber durch den Versuch mit
der Carvex, dem AGC 18 und GWS 12 bin ich doch etwas auf den Geschmack gekommen, wichtige Maschinen, für die es nur wenig Zubehör benötigt griffbereit aufzuhängen.
Labels:
Exzenterschleifer,
Halter,
Projekt,
Projektvorstellung,
Werkstatt,
Werkzeug,
Werkzeugwand
Dienstag, 7. August 2018
Fein Multimaster gegen Rest der (Schleifer)Welt
Angeregt durch eine Debatte im Werkzeug-News Forum über die Tauglichkeit des Multimasters für Schleifarbeiten, habe ich mich dazu entschlossen, einen größeren Vergleichstest zu machen.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Angetreten ist der Fein Multimaster FMM-350 mit 350 Watt, gegen so gut wie alles was ich in der Werkstatt habe. Nicht auf dem Bild ist der RTS 400 als Schwingschleifer Kandidat.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Freitag, 13. März 2015
Werkzeugvorstellung: Metabo SXE 3150 Exzenterschleifer.
Die vorgestellte Maschine wurde mir für diesen Test von Metabo zur Verfügung gestellt.
Bis jetzt klaffte meiner Meinung nach eine Lücke im Exzenterschleiferprogramm von Metabo. Es fehlte ein gutes und modernes Mittelfeld.
Dieses hat Metabo nun mit den neu erschienen Geräten SXE 3150 (150mm Teller) und 3125 (125mm Teller) geschlossen.
Dabei handelt es sich um preiswerte Modelle mit allerdings sehr guter Austattung. Gehäuse mit Softgrip-Oberfläche , neuer Multiloch-Schleifteller, Aluminium Lagergehäuse, Elektronik. und langem Netzkabel
Technische Daten SXE 3150:
Aufbewahrung
Geliefert wird der Metabo SXE 3150 in einem Karton, eine Variante mit Koffer kann ebenfalls über den Metabo Händler bestellt werden. (Auskunft von Metabo)
Als Zubehör findet man nur den Staubbeutel aus Stoff und einen 5mm Inbusschlüssel zum Tellerwechsel. Dieser findet allerdings keinen Platz an der Maschine selbst. Wenn man öfters den Teller wechselt (ob es Schleifteller in versch. Härtegraden geben wird, weiß ich aktuell nicht, die Teller des SXE 450 passen nicht), ist es vielleicht nicht optimal, aber so nimmt er auch an dem Schleifer keinen Platz weg.
Bis jetzt klaffte meiner Meinung nach eine Lücke im Exzenterschleiferprogramm von Metabo. Es fehlte ein gutes und modernes Mittelfeld.
Dieses hat Metabo nun mit den neu erschienen Geräten SXE 3150 (150mm Teller) und 3125 (125mm Teller) geschlossen.
Dabei handelt es sich um preiswerte Modelle mit allerdings sehr guter Austattung. Gehäuse mit Softgrip-Oberfläche , neuer Multiloch-Schleifteller, Aluminium Lagergehäuse, Elektronik. und langem Netzkabel
Technische Daten SXE 3150:
- Durchmesser des Stütztellers: 150 mm
- Leerlaufdrehzahl: 4.000 - 12.000 /min
- Nennaufnahmeleistung: 310 W
- Abgabeleistung: 140 W
- Schwingkreis: 3 mm
- Gewicht ohne Netzkabel: 1,6 kg
- Kabellänge: 4 m
Quelle: Metabo
Aufbewahrung
Als Zubehör findet man nur den Staubbeutel aus Stoff und einen 5mm Inbusschlüssel zum Tellerwechsel. Dieser findet allerdings keinen Platz an der Maschine selbst. Wenn man öfters den Teller wechselt (ob es Schleifteller in versch. Härtegraden geben wird, weiß ich aktuell nicht, die Teller des SXE 450 passen nicht), ist es vielleicht nicht optimal, aber so nimmt er auch an dem Schleifer keinen Platz weg.
Labels:
Exzenterschleifer,
Metabo,
SXE 3150,
Werkzeugvorstellung
Freitag, 6. März 2015
Werkzeugvorstellung: Festool ETS EC 150/3 EQ-Plus
Die vorgestellte Maschine wurde mir für diesen Test von dem Holzfachmarkt Gerschwitz zur Verfügung gestellt.
Bis jetzt waren 99% aller Exzenterschleifer nichts anderes als ein Gehäuse + Motor + Schleifteller.
Der neue ETS EC 150 von Festool ist darüber hinaus noch voll gepackt mit Elektronik.
Neben der üblichen Drehzahlregelung, verfügt er über einen Sanftanlauf, Drehzahlkonstanthaltung und einer Schnellbremse.
Bis jetzt waren 99% aller Exzenterschleifer nichts anderes als ein Gehäuse + Motor + Schleifteller.
Neben der üblichen Drehzahlregelung, verfügt er über einen Sanftanlauf, Drehzahlkonstanthaltung und einer Schnellbremse.
Samstag, 4. Januar 2014
Kurzer Test - Wie plan sind die Schleifteller meiner Exzenterschleifer?
Angeregt durch den Artikel von Heiko Rech über den Makita BO6040J, wo Heiko um weitere Ergebnisse von anderen Exzenterschleifern bat, was die Planheit von deren Schleiftellern betrifft, bin ich nochmal kurz in die Werkstatt gegangen und habe meine dahingehend getestet.
Nochmal kurz die Vorgehensweise: Eine Ebene Fläche wird mit einem Bleistift markiert, der Exzenterschleifer aufgesetzt und kurz eingeschaltet, dabei aber nicht bewegt. Je planer der Schleifteller ist, umso gleichmäßiger ist der Abtrag. Bleibt beispielsweise im inneren mehr von den Markierungen stehen, ist der Schleifteller leicht hohl.
Hier das Ergebnis:
Nochmal kurz die Vorgehensweise: Eine Ebene Fläche wird mit einem Bleistift markiert, der Exzenterschleifer aufgesetzt und kurz eingeschaltet, dabei aber nicht bewegt. Je planer der Schleifteller ist, umso gleichmäßiger ist der Abtrag. Bleibt beispielsweise im inneren mehr von den Markierungen stehen, ist der Schleifteller leicht hohl.
Hier das Ergebnis:
Labels:
ETS 150/3 EQ,
Exzenterschleifer,
Festool,
RO 150 FEQ,
RO 90 DX FEQ,
Test,
Werkstatt,
Werkzeug
Freitag, 29. März 2013
Neuzugang in der Werkstatt - Festool ETS 150/3 EQ-Plus
Eigentlich reicht der Rotex für alle anfallenden Schleifarbeiten, für die ich einen Exzenterschleifer einsetze. Warum dann noch den ETS? Durch die Bauform und das geringe Gewicht von nur 1,8kg ist dieser Exzenterschleifer optimal für Feinschliff oder dem Einarbeiten oder Polieren von Öl. Speziell die Gehäuseform und die so gut wie nicht vorhandenen Vibrationen machen das Arbeiten wirklich leicht.
Vor dem Kauf des ETS 150/3 hatte ich ja einen Metabo SXE 450 im Einsatz. Im Prinzip ein sehr gutes Gerät. Der Hauptgrund für den Wechsel, war neben dem Plug-It Anschluss, die unterschiedlichen Lochungen der Schleifpapiere. Festool geht da ja einen eigenen Weg. Zwei verschiedene Sätze an Schleifblättern wollte ich nicht im Gebrauch haben, zudem das Mult-Jetstream Absaugprinzip dem normalen 6 Loch schon deutlich überlegen ist. Nicht jetzt unbedingt was die eigentliche Absaugung angeht, sondern vorallem im frei halten des Schleifpapieres.
Bei dem SXE dachte ich schon "Der liegt aber gut in der Hand und vibriert nur wenig", der ETS ist da aber noch min. eine Klasse höher.
Das ist jetzt keine Lobeshymne auf Festool, es ist einfach so. Ich merke so gut wie keine Vibrationen mit dem ETS. Das ist unglaublich, zumal der nicht mal eine 2K Anti-Vibrations-Gummibeschichtung auf dem Gehäuse hat. Zu dem Gehäuse komme ich später noch.
Labels:
ETS 150/3 EQ,
Exzenterschleifer,
Festool,
Werkzeug,
Werkzeugvorstellung
Mittwoch, 13. Februar 2013
Projektvorstellung - Schlüsselkasten
Als Ergänzung zu dem Kleinen Kasten bekam ich von meinem Nachbarn noch den "Auftrag" einen optisch ähnlichen Schlüsselkasten anzufertigen.
Da dieser im Wohnbereich aufgehängt und natürlich auch öfters von innen gesehen wird, bekam er keine stumpfen Pocket Hole Verbindungen, sondern welche auf Gehrung mit losen Zapfen aka Dominos. Anders als bei dem letzten Kasten der nur als Abdeckung für einen Heizungsschalter dient, wurde auch eine Rückwand vorgesehen.
Der Zuschnitt der Leimholzplatte war auch gleichzeitig Bestandteil meines Testes der Festool TS 55 REBQ...
Labels:
DF 500 Q-Set,
Domino,
Exzenterschleifer,
Grundhobel,
MFT/3,
Möbel,
OF 1010 EBQ,
Ölen,
Projekt,
Projektvorstellung,
RTS 400 EQ,
Schlüsselkasten
Mittwoch, 14. November 2012
Neuzugang in der Werkstatt - Festool Rotex Ro 90 DX FEQ-Plus Getriebe-Exzenterschleifer
Der Rotex RO 150 FEQ ist ideal, wenn große Flächen geschliffen werden muss. Der Rotex fühlt sich wohl weil er Platz und Auslauf hat, der Besitzer fühlt sich wohl, weil er schnell mit dem Schleifen fertig ist und sein Feierabendbier genießen kann.
Was macht man aber in kleinen Zwischenräumen, in Ecken oder beim Renovieren von Fester und Türen? Da kommt der Große einfach nicht überall hin.
Den kleinen RO 90 DX FEQ.
Was bedeutet nun diese Bezeichnung?
Das RO steht natürlich für Rotex
90 für den Tellerdurchmesser von 90mm
DX für die Deltaschleiffunktion
und das FEQ wie gehabt für Fastfix, Elektronik und Plug-It.
Was hinter dem Begriff Rotex steckt, habe ich schon am Anfang des Artikels über den RO 150 geschrieben.
Was den RO 90 jetzt aus der Familie etwas abhebt und ihn eigentlich (mir ist sonst nichts ähnliches bekannt) unter alle Schleifgeräten schon zu etwas besonderes macht, sind seine vier Funktionen. Neben den bekannten Rotex Funktionen der großen Brüder, Grobschliff, Feinschliff und Polieren, kann der RO 90 noch in einen vollwertigen Deltaschleifer verwandelt werden. Dazu aber später mehr.
Den kleinen Rotex gibt es nur in einer Variante zu kaufen, als RO 90 DX FEQ-Plus.
Dazu gehört neben der eigentlichen Maschine, das Plug-It Kabel, ein weicher 90mm Schleifteller, der V93 Schleifschuh (Dreieck) und der Rotex typische Protector. Das alles ist verpackt in einem T-Loc Systainer der Größe 2.
Kommen wir nun zu der eigentlichen Maschine.
Links oben ist Platz für zwei Delta Schleifteller.
Darunter der Rotex, dieser liegt auf dem Delta Schleifschuh.
Unten links ist Platz für den Protector oder einen weiteren 90mm Schleifteller.
In der Mitte Platz für zwei 90mm Schleifteller.
An der rechten Seite sind zwei Fächer für 93V und 90mm Schleifmittel
und darüber noch ein kleines Plätzchen für das Plug-It Kabel.
Dieses muß aber schon ziemlich klein gerollt werden, damit es Platz findet.
Der Wahlschalter ist etwas anders gestaltet. Dabei handelt es sich nicht um einen zweistufigen Schieber, sondern um einen Drehschalter mit drei Stellungen:
Links dem Rotex(Grobschliff)modus
In der Mitte der Feinschliffmodus
Rechts der Deltaschleifermodus.
Bei dem RO 125 FEQ hatte ich ja den seitlich angebrachten Regler bemängelt, weil man diesen im Betrieb leicht verstellt. Bei dem RO 90 DX gibt es dieses Problem nicht, da der Regler in einer kleinen Vertiefung sitzt und so nicht unbeabsichtig verstellt werden kann.
Ergänzt wird dies noch durch harte und weiche Schleifschuhe für den Deltaaufsatz.
Bei dem Metabo DSE 300 Deltaschleifer ist es möglich, den Schleifschuh frei zu drehen um ihn für bestimmte Arbeiten auf engem Raum anzupassen. Dies ist beim RO 90 DX nicht möglich. Der Schleifschuh kann nur um je 120° gedreht wieder angebracht werden.
| Links Festool - Rechts Metabo, bzw. viele andere |
Obwohl die Seitenlänge von 93mm eigentlich ein Standard ist, geht Festool bei dem Design und der Lochung des Papieres wieder einen eigenen Weg. Das schränkt natürlich die Auswahl beim Kauf von Schleifmittel ein.
Durch seine kompakte Gehäuseform liegt der Kleine ziemlich gut in der Hand, kann aber seine Verwandschaft zu den beiden Großen nicht verbergen, eher im Gegenteil.
Der RO 90 DX ist deutlich hecklastiger als die anderen. Das hat auch einen einfachen Grund. Als ich einen Rotex 90 noch nie in der Hand gehabt hatte, habe ich mich immer gefragt, wo sitzt den bei dem schlanken Ding der Motor? Nun weiß ich es! Der Motor sitzt, anders als bei den Anderen nicht längs eingebaut im Griff, sondern hochkant im Heck. Die Kraft wird über einen Zahnriemen nach vorne an das Getriebe übertragen.
Das ließt sich jetzt schlimmer als es ist, bei einem Gesamtgewicht von 1,5kg kann man jetzt nicht wirklich von heckLASTIGkeit reden. Vielmehr heißt das, stellt man ihn auf den Schleifteller, hat er einen deutlicheren Hang sich zu "setzen" wie der RO 125 und 150.
Einen Vorteil gibts da aber noch, durch die Antriebsart über den Riemen ist der RO 90 DX deutlich leiser und läuft weicher wie die beiden Anderen. Es läßt sich problemlos ohne Gehörschutz mit ihm arbeiten. Das würde ich bei den anderen nicht unbedingt raten, jedenfalls nicht für längere Zeit.
Im Exzenter und Deltamodus verhält sich der RO 90 DX sehr brav und zeigt nur sehr geringe Vibrationen. Der DSE 300 war da deutlich schlimmer, allerdings hat dieser auch eine höhere Schwingzahl (1,5-fach).
Im Grobschliffmodus merkt man es aber, der Kleine bleibt ein bockiger Rotex :). Man sollte also die 90mm nicht unterschätzen, auch der 90er will geführt und gehalten werden. Die Besonderheiten, zur Führen der Maschine sind die gleichen wie bei dem Großen, möglichste keinen Druck ausüben, dann bleibt der Rotex ruhig.
Zum Abschluß möchte ich noch etwas ausführlicher den Deltaschleifer "Umbau" erklären.
Dadurch wird der Teller blockiert und kann wie gewohnt werkzeuglos per Drehung abgenommen werden. Der Deltaschleifschuh wird im Prinzip genauso wie einer der runden Schleifteller an das Gerät gesetzt. Einziger Unterschied, er verriegelt noch zusätzlich hinten am Gehäuse.
Gerät ausschalten, in den Deltamodus gehen, Schleifteller ab, Schleifschuh drauf und weiter geht´s. Eine Sache von nur wenigen Sekunden um einen Exzenterschleifer in einen Deltaschleifer zu verwandeln. Das geht schneller, als ein zweites Gerät an den Sauger anzuschliessen.
Für den sicheren Betrieb, verfügt der Rotex 90 noch über zwei Vorkehrungen:
Um nicht unbeabsichtigt mitten im Betrieb in den Deltamodus zu schalten und damit sofort den Teller zu blockieren oder den Modus zu verlassen, verfügt der Drehknopf über eine Sperre. Um diese zu lösen, muss der Drehknopf zuerst einige Millimeter eingedrückt werden, erst dann läßt er sich weiter drehen.
Labels:
Exzenterschleifer,
Festool,
RO 90 DX FEQ,
Rotex,
Werkzeugvorstellung
Neuzugang in der Werkstatt - Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus Getriebe-Exzenterschleifer
Für alle die einen Rotex noch nicht kennen; dabei handelt es sich um einen Schleifer mit zwei Betriebsarten. Einem normalen Exzenter- und dem Grobschliffmodus. Der Rotex- oder Grobschliffmodus ist eine Exzenterbewegung mit gleichzeitiger Zwangsrotation. Dabei wird der Schleifteller fest mit der Getriebewelle gekoppelt und führt so nicht nur die Exzenterbewegung aus, sondern auch eine (angetriebene) Drehbewegung, ähnlich einem Winkelschleifer. Dadurch steigt die Abtragsleistung gegenüber einem normalem Exzenterschleifer um ein vielfaches. Sehr hilfreich um z.B. eine Treppe von alten Lackschichten zu befreien.
Der Rotex kann aber nicht nur grob, sondern auch fein und sogar feinst.
Für den Feinschliff wird der Schleifteller per Knopfdruck einfach von der Antriebswelle getrennt und so arbeitet der Rotex dann wie ein normaler Exzenterschleifer und eignet sich somit auch für den Endschliff mit feinem Schleifpapier.
Mit einem Rotex, egal ob es der große 150er, der mittlere 125er oder der kleine 90er ist, geht aber noch mehr. Mit dem entsprechendem Teller und Zubehör wird aus dem Rotex eine vollwertige Poliermaschine.
Auch wenn der Rotex mit einigen hundert Euros zu Buche schlägt bekommt man mit ihm doch drei (beim 90er sogar vier) Geräte in einem, was den Preis wieder relativiert.
In diesem Beitrag geht es um das größte Rotex Modell, den RO 150 FEQ mit 150mm Schleifteller Durchmesser.
Dabei steht das F für die Fastfix Schnittstelle des Schleiftellers, das E für elektronische Drehzahlregelung und das Q für das Plug-It Kabel.
Links oben ist Platz für den Protector und den zusätzlichen Handgriff, in der Mitte der Rotex selbst und unten der seitliche Zusatzgriff. Rechts unten ist entweder Platz für weitere Schleifteller oder Schleifpapier. Wenn dort Teller gelagert werden, ist kein richtiger Platz mehr für extra Schleifscheiben vorhanden. Da ich aber dafür einen extra Schleifmittelsystainer habe, ist dies nicht tragisch.
Zur Praxis gehört auch manchmal etwas Theorie, hier das Video von Festool zur Multi-Jetstream Technik.
Funktioniert die Sache auch so gut, wie sie sich anhört? Ich meine ja. Ich habe die Absaugung mit der meines Metabo SXE 450 verglichen. Bei der eigentlichen Absaugung auf einer Fläche nehmen sich beide Schleifer nicht viel. Die Absaugung des SXE 450 ist schon sehr gut. Vergleicht man aber noch einiger Zeit die Schleifpapiere (beide waren gleich bestückt) ist das Papier am Rotex deutlich weniger zugesetzt.
Leider habe ich den Test mitten in dem Treppen Projekt gemacht und vergessen ein Vergleichsbild des Papieres zu machen. Das reiche ich hier aber bei Gelegenheit nach.
Kommen wir jetzt zum eigentlichen Gerät und bleiben bei der Absaugung.
Um den Schleifmodus zu ändern, muss der Schieber nach unten und gleichzeitig nach links geschoben werden, dadurch wird der Teller von der Welle entkuppelt.
Dadurch wird die Spindel blockiert und der Schleifteller, kann mit einer einfachen Drehung abgenommen werden.
Das komplette Getriebe ist gekapselt, so das kein Staub eindringen kann.
Für alle Rotex Geräte gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Schleiftellern.
Der harte Teller eignet sich gut um Flächen plan zu schleifen. Auch kann er verwendet werden, Kanten zu bearbeiten, ohne diese direkt zu verrunden.
| Hier ist noch der RO 125 zu sehen. |
Ein superweicher Teller ggf. noch in Kombination mit dem Interfacepad ist gut für Rundungen geeignet, weil sich der Teller der Oberfläche anpasst.
Durch die verschiedenen Teller, Pads und die große Anzahl an Schleifpapieren ist ein Rotex für fast alle Schleifarbeiten einsetzbar.
Bei den meisten Schleifgeräten, wäre es jetzt mit dem Zubehör zu Ende, beim Rotex 150 geht es aber noch deutlich weiter.
Da wäre zum einen der seitliche Zusatzhandgriff.
Es gibt aber noch einen weiteren optionalen Handgriff.
Dieser ist vorwiegend für den Einsatz beim Polieren vorgesehen, aber auch beim Schleifen von Flächen ist er sehr nützlich, weil sich die Maschine damit sehr bequem und auch gleichmäßig führen läßt.
Ich lasse den Protector meistens montiert, außer ich möchte den vorderen Handgriff verwenden, beides zusammen läßt sich nicht montieren.
Der Rotex liegst sowohl einhändig als auch beidhändig gut in der Hand. Dies ist auch nötig, im Grobschliffmodus verlangt der Schleifer schon nach einer starken Hand und will auf Kurs gehalten werden. Dabei sollte man nicht den Fehler machen und versuchen den Rotex durch stärkeren Druck auf das Werkstück zu beruhigen. Das bringt nichts, im Gegenteil, der Rotex braucht wenn überhaupt nur wenig Druck und läßt sich dann auch viel leichter beherrschen. Eine Reduzierung der Drehzahl hilft dabei noch deutlich.
Im normalen Exzentermodus sind die Vibrationen des Gerätes sehr gering und er arbeitet sehr ruhig.
Anfangs läuft das Getriebe noch relativ rau, was das systembedingte recht laute Betriebsgeräusch noch zusätzlich verstärkt. Nach einiger Zeit, wenn sich die Zahnräder aneinander angepasst haben, verschwindet aber der raue Lauf. Aber leise wird der Rotex trotzdem nicht.
Trotz seiner Kraft und dem Gewicht von 2,3kg. läßt sich der Rotex auch einhändig führen. Im Feinschliffmodus sogar relativ einfach.
Leider ist diese Griffposition, obwohl die Gehäuseform förmlich dazu verleitet, nicht optimal für das Gerät. Verdeckt man so doch teilweise die oberen Lüftungsschlitze, wo wir auch bei einem kleinen Schwachpunkt des RO 150 an gekommen sind.
Der Schleifer und vorallem das Getriebe erwärmen sich auf Grund der Konstruktion, im Betrieb schon deutlich. Gerade im Grobschliffmodus, wo für ein einfacheres Handling, die Drehzahl und somit die Kühlleistung des Lüfters gedrosselt wird, wird die Gerätefront schon gut warm.
Bei dem kleineren, aber auch deutlich schwächeren RO 125 konnte ich das so deutlich nicht feststellen.
Daher sollte beim großen RO 150 schon etwas darauf geachtet werden, die Lüftungsöffnungen nicht unnötigerweise abzudecken.
Update:
Bezugsquelle:
Den Festool Rotex RO 150 FEQ könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.
Labels:
Exzenterschleifer,
Festool,
RO 150 FEQ,
Rotex,
Werkzeugvorstellung
Donnerstag, 16. Februar 2012
Projektvorstellung: Regal fürs Wohnzimmer - Teil 6
Nach einer letzten Prüfung ob alle Querstreben passen, ging es an die Oberflächenbehandlung des Gestells.
Ölen der Rahmenteile
Ich habe mich dazu entschlossen, das Regal erst an seinem Bestimmungsort komplett zusammenzubauen und zu verleimen. So war auch das Ölen der einzelnen Teile leichter, ich müßte allerdings die Klebestellen abkleben. Klebeverbindungen von bereits geöltem Holz, haben nur eine geringe Festigkeit.
Geölt habe ich das ganze mit dem Surfix von Festool und als Öl habe ich mich für das One-Step Öl ebenfalls von Festool entschieden. Verbraucht habe für das ganze Regal einen 0,3l Behälter (Zwei Aufträge).
Vorgegangen bin ich wie vom Hersteller vorgegeben:
Das Öl mit dem Applikator aufgetragen, ca. 15 Min. trocknen lassen und anschliessend mit dem Exzenterschleifer und grünem Pad eingeschliffen. Zusätzlich hatte ich noch ein Interfacepad am Schleifer montiert.
Nach der Trocknung über Nacht, bekamen die Bauteile noch ein weitere dünne Schicht (Das Holz nimmt beim 2. Durchgang fast kein Öl mehr auf) und nach kurzer Wartezeit habe ich das ganze dann mit dem weißen Pad poliert.
Und hier das Ergebnis:
Herstellen der Einlegeböden
Bestückt mit einem Trion FSG Sägeblatt gab es einen geraden Schnitt ohne zu verlaufen.
Bei dem Zuschnitt kam auch zum ersten mal meine neue Mafell MT 55cc zum Einsatz. Mit dem 16Z Sägeblatt gab es einen sehr sauberen Schnitt in Längsrichtung.
Ich habe nur noch mit den Handhobeln No.4 und No.6 zwei- dreimal über die Kante und eine leichte Hohlfuge angehobelt. Damit ich nicht den 90° Winkel verhobel, habe ich die Bankhobeln mit dem Veritas Fügeanschlag bestückt.
Zum Verbinden der einzelnen Bretter habe ich die kleine Festool Domino eingesetzt. Da ich auch testen wollte, wie das Fräsen, ohne etwas anzuzeichnen klappt, habe ich mit dem Queranschlag für die Domino gearbeitet.
Eines vorweg es hat gut geklappt, aber gerade wenn man die ersten Male mit der Domino Fräse arbeitet, sollte man konzentriert bei der Sache sein, um unnötige Fehler zu vermeiden.
Nachdem die vier Platten alle verleimt und getrocknet waren, wurden sie auf das exakte Maß gesägt. Da zu dem Zeitpunkt die Mafell auf ihre Abholung zur Justierung wartete, habe ich die Schnitte auf der Tischkreissäge gemacht.
Danach müßten die Ecken ausgeklingt werden, dazu habe ich wieder zur Carvex gegriffen und mit ihr die Ecken nach Anriss ausgesägt. Das Stroboskoplicht der Carvex, hat das Sägen am Riss sehr erleichtert.
Die Ergebnisse sprechen eigentlich für sich. Sehr sauberer und rechtwinkliger Schnitt. Ich bin sehr zufrieden mit der Stichsäge.
Bei solchen großen Flächen ist der Surfix voll in seinem Element und ich konnte die Böden in Rekordtempo ölen. Das heisst aber nicht, dass sich die Querstreben nicht gut mit dem Surfix ölen ließen im Gegenteil. Ich hatte wirklich bedenken, ob das mit dem Surfix in Verbindung mit Hohlkehlen, Falzen und Schmalseiten gut funktioniert, aber es klappt erstaunlich gut und das auch noch ohne sich die Finger sonderlich ölig zu machen. Mit Gummihandschuhen arbeite ich höchst ungern und verwende sie eigentlich nur bei Lacken oder beim Verarbeiten von PU-Leim. Und es geht deutlich weniger Öl daneber, als bei dem Ölauftrag per Pinsel, sparsam ist die Technik also auch noch.
Genau wie die Querstreben wurden auch die Böden mit dem Exzenterschleifer und dem grünen und weißen Schleifpad bearbeitet.
| Die Farbe täuscht etwas, leider klappt es mit der Digiknipse und dem Weißabgleich in Verbindung mit Blitz nicht so richtig gut. |
Nachdem das Öl getrocknet war, habe ich die Böden noch mit einem weichen Tuch etwas poliert und konnte anschließend ENDLICH das Regal aufbauen und an sein Bestimmungsort stellen.
Der Bau hat etwas länger gedauert, da ich einiges ausprobiert und auch nicht ständig an dem Regal gebaut habe. Wie bis jetzt immer, ist auch bei diesem Projekt einiges nicht so gelaufen wie gedacht bzw. hat sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen. Neben dem Verleimproblem der Senkrechten ist aber nur bei dem unteren Boden was größeres daneben gegangen. Es ist schon dumm, wenn man seine eigene Schrift nicht mehr lesen kann und dann noch zu faul zum nochmal messen ist. So ist der untere Boden kleiner geraten wie gedacht. Was dran sägen geht nicht, Material für einen neuen Boden war nicht mehr vorhanden, so mußte halt die Hohlkehle den Fehler etwas kaschieren.
Ende
Labels:
Carvex,
Domino,
Exzenterschleifer,
Hobel,
Möbel,
OF 1400 EBQ,
Ölen,
Projekt,
Projektvorstellung,
Regal,
Surfix,
SXE 450
Abonnieren
Posts (Atom)