Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Dienstag, 7. August 2018
Fein Multimaster gegen Rest der (Schleifer)Welt
Angeregt durch eine Debatte im Werkzeug-News Forum über die Tauglichkeit des Multimasters für Schleifarbeiten, habe ich mich dazu entschlossen, einen größeren Vergleichstest zu machen.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Angetreten ist der Fein Multimaster FMM-350 mit 350 Watt, gegen so gut wie alles was ich in der Werkstatt habe. Nicht auf dem Bild ist der RTS 400 als Schwingschleifer Kandidat.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...
Freitag, 20. Mai 2016
Tipp: Spiralnutfräser für Metallbearbeitung im Holzbereich
VHM Spiralnutfräser für den Metallbereich gibt es im Vergleich zu Spiralnutfräser für die Holzbearbeitung sehr günstig.
Nur taugen die auch was, wenn man sie zweckentfremdet in der Oberfräse oder Frästisch einsetzt?
Ich wollte es wissen und habe mir je einen 6 und 8mm VHM Zweischneider mit TiAIN Beschichtung bestellt.
Hier sieht man die Schneiden und die rechtsdrehende Spirale im Detail.
Nur taugen die auch was, wenn man sie zweckentfremdet in der Oberfräse oder Frästisch einsetzt?
Ich wollte es wissen und habe mir je einen 6 und 8mm VHM Zweischneider mit TiAIN Beschichtung bestellt.
Hier sieht man die Schneiden und die rechtsdrehende Spirale im Detail.
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Freitag, 23. Januar 2015
Tipp: Alternative Pocket Hole Schrauben - Spax Rückwandschrauben.
Sogenannte Pocket Hole Verbindungen erfreuen sich mittlerweile auch in Deutschland einer immer größer werdenden Beliebtheit.
Kein Wunder sind diese Verbindungen doch schnell mit einer entsprechenden Bohrlehre hergestellt und die spätere Verschraubung von außen nicht sichtbar.
Worauf man dabei allerdings achten sollte, ist die richtige Auswahl der verwendeten Schrauben.
Wichtig ist neben der entsprechenden Länge und einer Bohrspitze (damit das Holz beim Einschrauben nicht reißt) ein zur Aufgabe passender Kopf.
Ich habe hier die drei in meiner Werkstatt gebräuchlichen Köpfe und deren Eignung für solche Taschenloch-Verbindungen gegenübergestellt.
Die absolut schlechteste Variante ist eine normale Senkkopfschraube. Durch die Keilwirkung des Kopfes passiert es sehr schnell, dass das Werkstück an der Stelle aufbricht, bevor der nötige Druck für eine stabile Verbindung aufgebracht wurde. Absolut nicht zu empfehlen.
Besser ist da schon eine Schraube mit normalem Rundkopf, dieser erzeugt keine Keilwirkung, ist aber noch relativ dünn, je nach Holz kann er nicht genug Widerstand aufbauen und die Schraube wird einfach "durchgeschraubt". Das Optimum sind spezielle Schrauben mit einem sogenannten "Washerhead"-Kopf, also einem "Unterlegscheibenkopf". Dieser Kopf passt gerade so in die gebohrten Löcher und bietet ein Höchstmaß an Auflagefläche.
Kein Wunder sind diese Verbindungen doch schnell mit einer entsprechenden Bohrlehre hergestellt und die spätere Verschraubung von außen nicht sichtbar.
Worauf man dabei allerdings achten sollte, ist die richtige Auswahl der verwendeten Schrauben.
Wichtig ist neben der entsprechenden Länge und einer Bohrspitze (damit das Holz beim Einschrauben nicht reißt) ein zur Aufgabe passender Kopf.
Ich habe hier die drei in meiner Werkstatt gebräuchlichen Köpfe und deren Eignung für solche Taschenloch-Verbindungen gegenübergestellt.
Die absolut schlechteste Variante ist eine normale Senkkopfschraube. Durch die Keilwirkung des Kopfes passiert es sehr schnell, dass das Werkstück an der Stelle aufbricht, bevor der nötige Druck für eine stabile Verbindung aufgebracht wurde. Absolut nicht zu empfehlen.
Besser ist da schon eine Schraube mit normalem Rundkopf, dieser erzeugt keine Keilwirkung, ist aber noch relativ dünn, je nach Holz kann er nicht genug Widerstand aufbauen und die Schraube wird einfach "durchgeschraubt". Das Optimum sind spezielle Schrauben mit einem sogenannten "Washerhead"-Kopf, also einem "Unterlegscheibenkopf". Dieser Kopf passt gerade so in die gebohrten Löcher und bietet ein Höchstmaß an Auflagefläche.
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Donnerstag, 29. Mai 2014
Vergleich von zwei Holzbohrertypen zwecks Ausrisse.
Im Woodworker Forum gab es in der letzten Zeit Anfragen, die das Thema "Ausrisse bei Durchgangsbohrungen" inne hatten.
Ich hatte dazu geschrieben, dass die Schnittgeschwindigkeit, also die Drehzahl, neben einem scharfen Bohrer wichtig ist und das es zwei verschiedene Arten des Bohreranschliffs gibt.
Um einmal die Unterschiede zu verdeutlichen, habe ich einen kleinen Test gemacht.
Verwendet habe ich einen konventionell angeschliffenen Holzbohrer mit Zentrierspitze und zwei Vorschneiden und einen Bohrer mit einem speziellen 2-fasigen Anschliff, welche die normalen Vorschneiden ersetzen. Beide mit 10mm Durchmesser.
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Sonntag, 27. April 2014
Festigkeitsvergleich von div. Heißklebersorten der Firma Bühnen
Die vorgestellten Klebstoffe wurde mir für Testzwecke von der Firma Bühnen zur Verfügung gestellt.Wie bereits im Artikel zur Heißklebepistole HB 220 angekündigt, folgt hier nun ein Vergleich von vier verschiedenen Heißklebersorten der Firma Bühnen. Die Klebstoffsorten wurden entsprechend meinem Haupteinsatzzweck "Holz" von Bühnen ausgewählt. Die Firma besitzt ein Sortiment von ca. 3000 verschiedenen Klebstoffen und da ich mich auf diesem Gebiet nicht auskenne, war ich auf Hilfe bei der Auswahl angewiesen.
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Montag, 18. November 2013
Metabo BS 18 LTX BL Quick vs. Festool QUADRIVE DRC 18/4 Li 4,2 Set - Teil 3 Praxistest+Fazit
An meinen laufenden Projekten habe ich mit beiden Schraubern etwas gearbeitet, nur wie gebe ich die Leistung der beiden Modelle wieder, sodass der Leser auch was greifbares hat. "Bohrt gut", "schraubt gut", damit kann man nichts anfangen.
Daher waren meine ersten Test mit div. Bohrern auch nicht wirklich aussagekräftig, zumal es beim Bohrfortschritt auch noch darauf ankommt, wie fest man auf die Maschine drückt. Nur soviel 50mm Forstnerbohrer in Buche, interessiert die beiden Schrauber wenig. Der Metabo BS 18 LTX BL lief dabei im 2. Gang und der Festool DRC 18/4 Li im 3. Gang.
Diese beiden Gänge lieferten eine ähnliche Maximaldrehzahl (2000 bzw. 1800 UpM).
Richtig gelesen, der Metabo hat im 2. Gang ca. 2000 UpM, das ist um die 500 Touren mehr als andere 2-Gang Schrauber besitzen.
Daher waren meine ersten Test mit div. Bohrern auch nicht wirklich aussagekräftig, zumal es beim Bohrfortschritt auch noch darauf ankommt, wie fest man auf die Maschine drückt. Nur soviel 50mm Forstnerbohrer in Buche, interessiert die beiden Schrauber wenig. Der Metabo BS 18 LTX BL lief dabei im 2. Gang und der Festool DRC 18/4 Li im 3. Gang.
Diese beiden Gänge lieferten eine ähnliche Maximaldrehzahl (2000 bzw. 1800 UpM).
Richtig gelesen, der Metabo hat im 2. Gang ca. 2000 UpM, das ist um die 500 Touren mehr als andere 2-Gang Schrauber besitzen.
Metabo BS 18 LTX BL Quick vs. Festool QUADRIVE DRC 18/4 Li 4,2 Set - Teil 2 Bedienung+Handling
In diesem Teil des Vergleichstestes zwischen dem Metabo BS 18 LTX BL Quick und dem Festool QUADRIVE DRC 18/4 Li 4,2 Set geht es um die Bedienung und dem Handling der beiden Kandidaten.
Metabo BS 18 LTX BL Quick vs. Festool QUADRIVE DRC 18/4 Li 4,2 Set - Teil 1 Aufbewahrung und Konstruktion
Die vorgestellten Maschinen wurden mir für diesen Test von Festool und Metabo zur Verfügung gestellt.
In diesem Artikel möchte ich die beiden aktuellen "Akku-Muskelmänner" mit bürstenlosen Motoren von Festool und Metabo vorstellen und etwas gegeneinander vergleichen. Mein Dank geht an dieser Stelle nicht nur an die beiden Hersteller, die mir die beiden Akkuschrauber zur Verfügung gestellt haben, sondern auch an die Firma Holzfachmarkt Gerschwitz, welche die Geräte organisiert hat.
Von Metabo bekam ich den neuen 18V Brushless Akkubohrschrauber BS 18 LTX BL Quick mit den aktuellen 5,2Ah Akkupacks.
Technische Daten
Lieferumfang
Und von Festool stand mir der Akku-Bohrschrauber QUADRIVE DRC 18/4 Li Set mit den aktuellen 4,2Ah Akkus zur Verfügung.
Technische Daten
Lieferumfang
Damit dieser Artikel nicht zu lang wird, werde ich ihn in drei Teile aufteilen.
Die Aufteilung ist wieder wie schon gewohnt: Aufbewahrung und Konstruktion, Bedienung und anschließend der Praxistest und ein Fazit.
In diesem Artikel möchte ich die beiden aktuellen "Akku-Muskelmänner" mit bürstenlosen Motoren von Festool und Metabo vorstellen und etwas gegeneinander vergleichen. Mein Dank geht an dieser Stelle nicht nur an die beiden Hersteller, die mir die beiden Akkuschrauber zur Verfügung gestellt haben, sondern auch an die Firma Holzfachmarkt Gerschwitz, welche die Geräte organisiert hat.
Technische Daten
- Spannung des Akkupacks: 18 V
- Kapazität des Akkupacks: 5,2 Ah
- Max. Drehmoment weich: 44 Nm
- Impulsmoment: 49 Nm
- Max. Drehmoment hart: 90 Nm
- Einstellbares Drehmoment: 0,8 - 20 Nm
- Bohrdurchmesser in
- - Stahl: 13 mm
- - Holz: 50 mm
- Leerlaufdrehzahlen: 0 - 600 / 0 - 2.050 /min
- Bohrfutterspannweite: 1,5 - 13 mm
- Gewicht (mit Akkupack): 1,9 kg
Lieferumfang
- 2 Li-Power Extreme Akkupacks (18 V/5,2 Ah)
- Schnellwechselbohrfutter
- Schnellwechselbithalter
- Zusatzhandgriff
- Gürtelhaken und Bitdepot
- Ladegerät ASC 30-36 V "AIR COOLED"
- Kunststoffkoffer
Quelle: Metabo
Technische Daten
- Akkuspannung: 18 V
- Akkukapazität: 4,2 Ah
- Drehzahl (Leerlauf) max./Gang: 0-3800/4 min-1
- Drehzahl (Leerlauf) 1. Gang: 0-400 min-1
- Drehzahl (Leerlauf) 2. Gang: 0-850 min-1
- Drehzahl (Leerlauf) 3. Gang: 0-1850 min-1
- Drehzahl (Leerlauf) 4. Gang: 0-3800 min-1
- Drehmoment hart/weich: 60/40 Nm
- Bohrdurchmesser in Holz/Metall: 50/12 mm
- Bohrfutterspannbereich: 1,5-13 mm
- Gewicht mit CENTROTEC und Akkupack: 1,8 kg
Lieferumfang
- Ladegerät TCL 3
- CENTROTEC Werkzeugfutter
- CENTROTEC Bithalter
- Bit PZ 2
- Schnellspannbohrfutter FastFix 13 mm
- Zusatzhandgriff
- Winkelkopf
- 2. Akkupack inklusive gummierter Rahmen
- im SYSTAINER SYS 2 DF T-LOC
Quelle: Festool
Damit dieser Artikel nicht zu lang wird, werde ich ihn in drei Teile aufteilen.
Die Aufteilung ist wieder wie schon gewohnt: Aufbewahrung und Konstruktion, Bedienung und anschließend der Praxistest und ein Fazit.
Freitag, 15. Februar 2013
Vergleich - Festool OF 1010 EBQ vs. Festool OF 1400 EBQ
Die kleinere OF1010 EBQ ist eine sehr handliche Fräse, die auch gut für feine Arbeiten geeignet ist, wogegen die OF 1400 EBQ schon eher in den Bereich der Treppenbaufräsen gehört.
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Mittwoch, 13. Februar 2013
Warum Spiralnutfräser?
Nun hatte ich aber die Möglichkeit einen solchen zu testen.
Samstag, 10. November 2012
Vergleich - Bosch L-Boxx vs. Festool T-Loc Systainer
Von einem Arbeitskollegen habe ich zwei Bosch Professional Akku Geräte für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen.
Zu diesen gehörte auch je eine L-Boxx, des Herstellers Sortimo.
Eine gute Gelegenheit, diese mal mit einem T-Loc Systainer von Tanos zu vergleichen.
Maße:
Systainer: 395mm x 295mm
L-Boxx: 440mm x 360mm
Wo die L-Boxx mit mehr Platz punktet, liegt der Systainer in der Handlichkeit vorne. Nutzt man den oberen Griff der L-Boxx, ist sie schon arg sperrig und nicht mehr so gut zu tragen.
Die Verschlüsse unterscheiden sich auch deutlich.
Daher auch der Name T-L(ock)O(pen)C(onnect).
Leider müssen die Boxen sehr genau aufeinander "gefädelt" werden, sonst passt es nicht.
Die Systainer "schmeisst" man einfach aufeinander, sie rutschen fast von alleine in die richtige Position.
Auf dem Foto lassen sich auch gut die seitlichen Griffe (schwarz) erkennen. Dieses praktische Detail fehlt den Systainern.
Diese Koppel-Technik besitzt aber auch zwei Nachteile:
Mit der L-Boxx ist dies nicht möglich. Braucht man etwas aus einer Boxx innerhalb eines Stapels, müssen die oberen Boxen heruntergenommen werden.
An dieser Sache läßt sich schön die Entwicklung und das Verbessern von zwei unterschiedlichen Systemen erkennen.
Der erste Hersteller eines koppelbarem Werkzeugkoffers für den es noch diverses Zubehör, wie Sackkarre, Regale, Sortimentskästen..... gibt, war Tanos mit dem Classic Systainer. Dieser lies sich umständlich mit vier Schnäppern koppeln und auch nicht im gestapelten Zustand öffnen.
Später hat Sortimo die L-Boxx herausgebracht und konnte natürlich diverse Schwachstellen des Systainers in ihrem System verbessern.
Tanos hat dann mit dem T-Loc gekontert und diesen in einigen Punkten wieder besser als die L-Boxx gemacht und trotzdem kompatibel zu den älteren Classics.
Mal schauen, was Sortimo als nächstes herausbringt.
Dadurch läßt sich die L-Boxx schlechter als Ablage oder kleine "Werkbank" gebrauchen.
Optional gibt es aber einen Frontgriff, der in die beiden Aussparungen an der Front (wo sich die Schilder befinden) eingesetzt werden kann.
Wie die Sache mit dem Frontgriff im praktischen Einsatz aussieht weiß ich allerdings nicht. Bei den Systainer ist es bei vielen Maschinen so, dass die einzelnen Zubehörteile zwar separate Fächer haben, wird der Systainer aber gekippt, fällt vieles durcheinander. Da die L-Boxxen die ich hier hatte auch kein "Gegenlager" für die einzelnen Teile im Deckel hatten, befürchte ich das gleiche Problem.
Der obere Griff rastet bei der L-Boxx herausgeklappt noch leicht ein, was in manchen Situationen ein Vorteil sein könnte.
Mein Fazit:
Es gibt keinen Gewinner und somit auch keinen Verlierer.
Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Es ist so wie mit dem Affen und der Seife; Geschmackssache.
Was mir allerdings nicht so schmeckt, ist die Tatsache, dass Bosch Blau innerhalb kurzer Zeit ihr Koffersortiment schon dreimal umgestellt hat.
Zuerst nur normale Maschinenkoffer, danach wurde teilweise der Classic Systainer eingeführt, nur um einige Jahre später plötzlich auf die L-Boxx umzuschwenken. Einen Privatkunden wird dies nicht so stören, aber was machen die Firmen und Handwerker, die gerne Bosch Geräte nutzen und Ihre System/Fahrzeuge passend für die Systainer ausgelegt haben? Tja dumm gelaufen, es gibt nur noch die L-Boxx und die ist nicht mal ansatzweise kompatibel zu den Systainern. Also entweder alles Systainerzeug rausschmeissen und alles auf die L-Boxx auf- und umbauen, nur da bleibt die Frage im Hinterkopf, "Wie länge hält Bosch denn jetzt an der L-Boxx fest?" oder auf einen anderen Hersteller umschwenken, der weiterhin die Systainer nutzt.
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Montag, 5. November 2012
Neue Rubrik
Ich habe meinen Blog um eine Rubrik erweitert:
In diesem Bereich findet ihr ab sofort alle Vorstellungen und Tests von Maschinen und Werkzeugen, die mir zu Testzwecken zur Verfügung gestellt werden und auch die bereits zu diesen Themen verfassten Beiträge. Ferner auch die Geräte, welche ich nicht mehr Besitze, aber trotzdem etwas darüber geschrieben habe.
Vorstellungen von aktuell von mir verwendeten Werkzeuge und Maschinen findet Ihr weiterhin unter der Rubrik Werkstatt und Werkzeug
Vorstellungen von aktuell von mir verwendeten Werkzeuge und Maschinen findet Ihr weiterhin unter der Rubrik Werkstatt und Werkzeug
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Werkzeugvorstellung
Sonntag, 7. Oktober 2012
Vergleich - Metabo Powermaxx 12 vs. Festool CXS
Nachdem ich hier den kleinen Festool CXS und dessen Centrotec System näher vorgestellt habe, geht es in diesem Artikel um einen direkten Vergleich mit dem leistungsmäßig ähnlichem Metabo Powermaxx 12. Da mein Powermaxx 12 schon einen neuen Besitzer gefunden hat, mußte eben der von meinem Vater für den Test herhalten.
Bevor es an den Test der beiden Geräte geht, fange ich zuerst einmal mit den Koffern an.
Der CXS wird festooltypisch in einem Systainer des Typs T-Loc geliefert. Der Powermaxx dagegen in einem speziellen Koffer.
Der bei meinem SET DF gelieferte Systainer mit Deckelfach der Größe 2, bietet darüber hinaus noch viel Platz für weiteres Zubehör und im Deckel kleine abtrennbare Fächer für Schrauben etc.
So gut wie alle Systainer für Maschinen haben aber einen Nachteil:
Die Maschinen und das Zubehör findet Platz in einer Formeinlage aus Kunststoff, die auf dem Boden des Systainers steht. Solange der Systainer nur liegend gelagert oder transportiert wird, ist das auch eine sehr praktische Lösung, da alles schnell griffbereit zu finden ist. Da es zu diesen Einlagen, konstruktionsbedingt kein Gegenstück im Deckel gibt, fallen in den meisten Systainern, Maschine und Zubehör durcheinander, wenn der Systainer mal hochkant gestellt wird oder im KFZ umkippt.
Der Koffer macht einen hochwertigen Eindruck und ist sehr stabil. Im Gegensatz zu der dünnwandigen Klapperkiste des großen BS 18 LTX.
Die Scharniere sind trennbar und so läßt sich auch das Unterteil samt Schrauber und Zubehör, z.B. in einer großen Schublade lagern.
Verarbeitungstechnisch ist der Powermaxx schon relativ wertig, der Festool CXS spielt aber noch mal in einer ganz anderen Liga. Wie der interne Aufbau der beiden ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber alleine am Gehäuse sieht man schon einen deutlichen Unterschied. Die Spaltmaße beim CXS sind eigentlich nicht vorhanden, die Gummierung geht nahtlos in das eigentliche Gehäuse über und es gibt keine Ecken, Kanten oder Stöße die stören könnten. Das ganze Gehäuse wirkt wie aus einem Guss und liegt extrem gut in der Hand. Dagegen hat das Gehäuse des Powermaxx 12 schon Spalten und Kanten, wo sich auch gerne Dreck einlagert.
Das gleiche Bild setzt sich auch beim Zubehör fort.
Bei der eigentlichen Bedienung und den Bedienelementen nehmen sich beide wenig. Alle Knöpfe und Schalter lassen sich bei beiden leicht und quietsch- und knarzfrei betätigen, nichts hackt.
Einzig der Getriebeschalter sitzt beim CXS griffgünstiger, da er aber eine andere Gehäuseform wie der Powermaxx hat, möchte ich das jetzt nicht als Nachteil werten.
Der Festool CSX, dessen Ladegerät, der Winkeladapter und das Bohrfutter werden in Deutschland produziert, auf den Akkus war die Herkunft nicht erkennbar.
Der Metabo Powermaxx 12, das Ladegerät und wahrscheinlich auch das Zubehör kommen aus PRC.
Für feine Arbeiten finde ich die "C" Variante etwas besser, da die Schrauberachse und der Zeigefinger der Hand eine Linie bilden, so ist das Zielen etwas einfacher. Auch ist es bei der Bauform leichter, Druck auf den Bit oder Bohrer zu geben.
Bei der "T"Form ist die Hand des Benutzers unterhalb der Achse des Schraubers, erlaubt nicht so leichtes Zielen, hat aber den Vorteil, dass man bei stärkeren Geräten, das Drehmoment, durch den längeren Hebel besser abfangen kann.
Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen ist aber die Verbindung der Spindel zu der Werkzeugaufnahme, sei es Bithalter oder Bohrfutter.
Was beide Schrauber gemeinsam haben, ist eine Spindel mit integrierter 1/4" Sechskantaufnahme mit Magnet. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.
Um die Werkzeugaufnahme mit dem Schrauber zu verbinden hat der Powermaxx 12 ein 1/2 " - 20 UNF Gewinde. Dies bedeutet, dass jedesmal, wenn zwischen Bitaufnahme und Schnellspannbohrfutter gewechselt werden soll, das eine zuerst abgeschraubt und das andere aufgeschraubt werden muss.
Dies war auch der einzige Grund, warum ich den sehr häufig genutzten Powermaxx 12 gegen den CXS getauscht habe.
Bei diesem geht es nämlich dank Centrotec System deutlich eleganter. Die Werkzeugaufnahmen werden einfach aufgesteckt und abgezogen. Näheres findet Ihr in dem CXS Artikel.
Das sind halt so Kleinigkeiten, die das Leben erleichtern.
Beide Schrauber verfügen über eine LED Beleuchtung. Im direkten Vergleich fällt die des Powermaxx 12 deutlich, was die Helligkeit und Ausleuchtung angeht, gegenüber der LED des CXS ab. (Beide Bilder sind mit gleicher Kameraeinstellung fotografiert)
| CXS |
| Powermaxx |
Der CXS läßt sich, ohne zu übertreiben auch als Taschenlampe für den Nahbereich einsetzen, um z.B. eine runtergefallene Schraube in einer dunklen Niesche zu suchen.
Jetzt kommen wir zu den eigentlichen Tests.
Angegeben ist der Powermaxx 12 mit einem maximalen Drehmoment von 14/28Nm (weicher/harter Schraubfall) und einer Höchstdrehzahl von 350/1300 upm (1.Gang/2.Gang)
Dagegen bringt der CXS auf dem Papier nur 10/16Nm und eine Drehzahl von 400/1200 upm.
Im direkten Vergleich schenken sich beide Schrauber nichts.
Ich habe zuerst Bohrungen in Buche mit einem 10mm Holzbohrer und 25mm Forstnerbohrer durchgeführt. Beide Schrauber hatten damit keine Probleme und waren auch, was die Bohrgeschwindigkeit angeht eigentlich gleichauf. Einen Vorteil des Powermaxx 12 wegen der höheren Drehzahl im 2. Gang konnte ich nicht feststellen. Weder an der Bohrgeschwindigkeit, noch an der Schnittqualität.
Gefühlmäßig ist die Drehmomentkurve des CXS etwas flacher, als die des Powermaxx12 . Die Drehzahl unter Last ist beim Powermaxx früher eingebrochen als beim CXS.
Zum Schluß habe ich noch das Drehmoment der beiden Kanditaten mit frisch geladenen Akkus getestet. Es gibt bei diesem Thema ja noch Spezialisten, die den Drehmomentschlüssel auspacken um nachzumessen. Hätte ich auch gekonnt. Aber um ehrlich zu sein, das interessiert mich nicht, daher nur ein eher praktisch ausgelegter Test.
Ich habe eine 6x140mm Schraube in ein Stück Fichte oder Tanne ohne vorbohren geschraubt.
Zuerst im 2. Gang bis zur Abschaltung der Schrauber und anschliessend im 1. Gang. Jeweils 4 Durchgänge mit Pausen.
Im 2. Gang hat der CXS die Schraube im Mittel 35mm weit eingedreht, dann war Schluß.
Der Metabo schaffte 40mm, also 5mm mehr.
Im 1. Gang hat der CXS die Schraube jedesmal bis Anschlag und Kopf versenken eingeschraubt bekommen.
Der Powermaxx 12 hatte drei versenkt und einmal schauten noch 30mm heraus. Ich habe dann die Schraube wieder etwas zurück und mit dem CXS wieder reingedreht, er ist bei 20mm stehen geblieben.
Also so summa summarum, nehmen sich beide, was die Bohr- und Schraubleistungen angeht nichts.
Wobei das schon Schraubendimensionen sind, die die Schrauber überfordern. Es war schon Quälerei.
Die Stärken des CXS sehe ich vorallem im Centrotec System und der Möglichkeit, Werkzeuge schnell zu wechseln. Da sollte Metabo bald mal nachbessern und deren Quicksystem (sie können es ja auch) auch in den Powermaxx 12 integrieren, dann wäre dieser so gut wie perfekt.
Weiter punktet der Festool mit einer doch deutlich besseren Verarbeitung, die aber auch mehr Geld kostet.
Fazit: Auch wenn ich den CXS erst ein paar Tage habe, kommt er dem perfekten Schrauber für allgemeine Arbeiten, bei denen Werkzeuge häufig gewechselt werden müssen und wo es auf hohes Drehmoment nicht ankommt schon sehr nahe. Aber dies hat natürlich seinen Preis.
Legt man weniger Wert auf das schnelle Werkzeugwechseln, würde ich immer noch ganz klar den Powermaxx 12 empfehlen. Er ist ein sehr guter Schrauber zu einem vernünftigen Preis und den einfachen "Chinageräten" wie Lux, Worxs etc. deutlich überlegen. Auch würde ich den kleinen Metabo einem blauen Bosch weiterhin vorziehen.
Dieser Test spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und basiert auf keinen wissenschaftlichen oder marktwirtschaftlichen Grundlagen.
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Mittwoch, 28. Dezember 2011
Welche taug(cht) mehr - Woodster Divar 55 Tauchsäge vs. Makita SP 6000
Von meinem Chef wurde mir seine neue Woodster Divar 55 leihweise zur Verfügung gestellt, um die Tauchsäge mit meiner Makita vergleichen zu können. Einer der Gründe wird gewesen sein, dass ich der Woodster eher etwas skeptisch gegenüber stand.
Der erste Eindruck der Woodster ist schon mal nicht schlecht. Gehäuse und Mechanik machen einen stabilen Eindruck. Weder das Tauchgelenk noch das Sägeblatt haben merklich Spiel und auch die Schiene macht einen ordentlichen Eindruck, sowohl die beiden Gleitbeläge als auch die Moosgummistreifen und die Gummilippe sind gerade verklebt. Eine kurze Überprüfung hat auch gezeigt, dass sowohl die Führungsnut, als auch die Kante der Schiene absolut gerade und parallel verläuft, was schon einmal mögliche Ungenauigkeiten beim Sägen an dieser Stelle ausschließt.
Einen großen Negativpunkt gibt es aber trotzdem an der Schiene:
Sie hat ein eigenes Design und ist nicht kompatibel zu den Schienen der Festool Bauart. Was wirklich schade ist, da es für die Festool Schienen doch einiges an praktischem Zubehör gibt. Selbst die Festool kompatiblen Zwingen, passen nicht in die Nut der Woodster Schiene, die Nut ist zu eng.
Was erschwerlich noch hinzu kommt, bei der Divar 55 ist 0,0 Zubehör für die Schiene dabei. Wer aber auf Zwingen und Rückschlagstop nicht verzichten will, hat das nächste Problem: Bis jetzt sind Händler die die Säge und/oder das Zubehör in Deutschland vertreiben Mangelware.
Kommen wir nun zu der Tauchsäge.
Wie oben schon geschrieben ist der mechanische Eindruck in Ordnung. Skalen, Knöpfe und Knebelschrauben machen zwar nicht den gleichen wertigen Eindruck wie bei der Makita, was aber bei der Preisdifferenz kein wirklicher Kritikpunkt ist. Auf jeden Fall sieht kein Teil der Woodster aus, als würde es bei der ersten Benutzung auseinander fallen oder zerbrechen, es wirkt alles stabil.
Bei der Makita das gleiche Bild.
Der Lack der Grundplatte ist bei der Makita eher glatt und bei der Woodster ziemlich rau. Möglicherweise liegt es daran, dass sich die Woodster nicht ganz so leicht auf der Schiene schieben läßt, wie die Makita.
Mein erster Blick ging auf die Suche nach Justiermöglichkeiten. An den wichtigen Stellen sind sie auch vorhanden. Es läßt sich sowohl der 90° als auch der 45° Anschlag mit Madenschrauben justieren.
| Links Makita - Rechts Woodster |
Die Skala der Schnittiefe und des eingestellten Gehrungswinkels lassen sich nicht justieren.
Die Skala der Tauchtiefe stimmt ohne Führungsschiene mit der tatsächlichen Schnitttiefe überein, ebenso passt die Winkelskala.
Auch sind Markierungen für Beginn und Ende eines Tauchschnittes vorhanden.
Auch sind Markierungen für Beginn und Ende eines Tauchschnittes vorhanden.
Nächster Punkt ist die Bedienergonomie und da muß ich leider sagen, gefällt mir die Woodster Divar 55 nicht wirklich.
Das Bedienkonzept der beiden Sägen ist ähnlich, bevor die Säge eingeschaltet werden kann, muß mit dem Daumen ein Knopf betätigt werden, welcher sowohl den Ein/Aus Taster als auch die Tauchfunktion freigibt. Bei der SP6000 ist dies ein Taster und der läßt sich ohne Umgreifen bedienen. Bei der Woodster erfüllt diese Funktion ein Schieber, der fast im 90° Winkel zur Grundplatte ein gutes Stück nach oben geschoben werden muß. Ohne Umgreifen fast nicht möglich oder jemand hat einen extrem langen Daumen.
Der Sägeblattwechsel funktioniert bei beiden Modellen ähnlich. Das Sägeblatt wird etwas abgesenkt und durch eine Mechanik fixiert, die Welle mittels Spindelarretierung blockiert und das Blatt mit dem beiligendem Inbusschlüssel gelöst. Das wars aber auch schon mit der Ähnlichkeit.
Die Arretierung der Parkposition zum Sägeblattwechsel ist an der Divar 55 wieder etwas fummelig. Wo man bei der Makita nur kurz an einem Knopf drehen muß, hat man es bei der Divar 55 mit einem gefederten Riegel ähnlich wie an einer Gartentür zu tun.
Mit dem Riegel läßt sich der Tauchmechanismus sowohl in Position oben (ähnlich einer Transportsicherung), als auch zum Sägeblattwechsel fixieren. Bei diesem Mechanismus sehe ich zwei Nachteile:
Zum einen ist die Bedienung etwas fummelig, da er auch einrastet wenn die Taucheinheit noch komplett oben ist. Es muß also zuerst etwas "getaucht" werden, diese Position gehalten und dann der Riegel betätigt werden. Rechtshänder werden damit noch klar kommen, ich als Linkshänder habe damit ein Problem.
| In dieser Position läßt sich die Divar 55 starten |
Wo ich schon mal beim Thema Sicherheit bin, möchte ich auch nochmal kurz das riesen Loch im Gehäuse auf der Innenseite der Woodster erwähnen. Auch wenn bei normaler Bedienung, dort eigentlich kein Finger etwas zu suchen hat, kann doch bei Unachtsamkeit etwas passieren. Aufgrund der Kontruktion einer Tauchsäge läßt sich dort ein Spalt nicht vermeiden, die Achse des Sägeblattes muß halt nun mal durch das Gehäuse und sich dort auch noch auf und ab bewegen können, aber wie es bei Makita gezeigt wird, kann der Spalt auch deutlich kleiner ausfallen, was das Risiko eines Unfalls doch vermindert.
Was die Woodster der Makita aber in Punkto Sicherheit vorraus hat, ist ein federnd gelagerter Spaltkeil. Dieser verhindert, dass das Sägeblatt im Schnitt festklemmen und es einen Rückschlag der Säge geben könnte. Der Spaltkeil steht exakt in einer Linie zum Sägeblatt, so sollte das auch sein.
Einen Spaltkeil sucht man (leider) an der SP6000 vergebens.
Ein weiterer positiver Punkt an der Divar 55 ist der eher gängige Sägeblattdurchmesser von 160mm gegenüber den 165mm der SP6000 bei gleicher Schnitttiefe. In der 160mm Klasse gibt es eine deutlich gößere Auswahl an Sägeblätter für unterschiedlichste Anwendungen. Natürlich lassen sich auch 160er Blätter an mit SP6000 verwenden, aber man verliert dadurch 2,5mm an Schnitttiefe.
Im Einsatz
Das Betriebsgeräusch der Divar 55 ist hörbar lauter und sie läuft auch leicht rauer als die SP6000. Grob geschätzt würde ich sagen die Woodster ist 1/2 - 2/3 mal so laut wie die Makita.
Obwohl einmal war sie sehr leise, das lag aber eher daran, dass das Netzkabel kurzer als angenommen war.
Obwohl einmal war sie sehr leise, das lag aber eher daran, dass das Netzkabel kurzer als angenommen war.
Die Führungsschiene hält dank des Moosgummis sehr gut an glatten Werkstücken, besser wie die Makitaschiene.
Beim Gleiten über die Schiene hat die Makita die Nase vorne, ob es am glatteren Lack der Bodenplatte liegt oder an den größeren Gleitflächen der Schiene, die Makita läßt sich leichter über die Schiene schieben als die Woodster. Man muß aber noch bedenken, die Woodster ist nagelneu und meine Makita nicht. Vielleicht läuft sich das noch etwas ein.
Sowohl beim 90° als auch bei Gehrungsschnitten liegt das Sägeblatt der Divar 55 an der Gummilippe der Führungsschiene an.
Bei der Absaugung nehmen sich beide nicht viel, durch die größeren Löcher im Sägeblattgehäuse der Woodster, dringt etwas mehr Staub als bei der Makita, aber dies ist immer noch nicht der Rede wert.
Sowohl beim 90° als auch bei Gehrungsschnitten liegt das Sägeblatt der Divar 55 an der Gummilippe der Führungsschiene an.
Bei der Absaugung nehmen sich beide nicht viel, durch die größeren Löcher im Sägeblattgehäuse der Woodster, dringt etwas mehr Staub als bei der Makita, aber dies ist immer noch nicht der Rede wert.
Etwas vermissen tue ich einen Softstart, beim starten der Woodster gibt es einen leichten Ruck, dies passiert bei der Makita nicht. Da ich nur Holz säge vermisse ich die fehlende Drehzahlregelung nicht. Das Dickste was ich während des Testes gesägt habe war 30mm Spanplatte, das stellte die Woodster auch ohne Konstantelektronik vor keine Probleme, die Drehzahl sackte nicht ab.
Leider verfügt die Woodster über keine Motor- bzw. Sägeblattbremse. Während das Blatt der Sp6000 nach 1,8 Sekunden steht, läuft die Woodster 5,9 Sekunden nach (Gemittelt aus fünf Messungen). Auch wieder ein kleiner Minuspunkt für die Sicherheit.
Leider verfügt die Woodster über keine Motor- bzw. Sägeblattbremse. Während das Blatt der Sp6000 nach 1,8 Sekunden steht, läuft die Woodster 5,9 Sekunden nach (Gemittelt aus fünf Messungen). Auch wieder ein kleiner Minuspunkt für die Sicherheit.
Die Präzision und die Winkelgenauigkeit des Schnittes ist bei beiden Tauchsägen ähnlich. Nachdem ich die Divar 55 justiert hatte, waren rechtwinklige Schnitte kein Problem.
Bei der Schnittqualität hinkt die Divar 55 etwas hinterher, obwohl sie mit einem neuen Sägeblatt ins Rennen ging, wogegen meines der SP6000 schon einige Meter Buche auf dem Buckel hat. Da die Woodster mit einem 24 WZ Blatt versehen ist, habe ich die Makita mit meinem 24 Zahn M-Force bestückt. Ein 24 WZ Blatt besitzte ich für die Säge nicht.
Da die Schnittqualität hauptsächlich vom Sägeblatt abhängig ist, denke ich mit einem guten Blatt wird man noch einiges mehr aus der Woodster herausholen können.
| Divar 55 - Fichte längs |
| Sp6000 - Fichte längs |
| Divar 55 - Fichte quer |
| Sp6000 - Fichte quer |
| Divar 55 - beschichtete Spanplatte |
| SP6000 - beschichtete Spanplatte |
| SP6000 beschichtete Spanplatte |
| Divar 55 - beschichtete Spanplatte |
Da die Schnittqualität hauptsächlich vom Sägeblatt abhängig ist, denke ich mit einem guten Blatt wird man noch einiges mehr aus der Woodster herausholen können.
Fazit
Meine Meinung zur Woodster Divar 55 Tauchsäge ist etwas gespalten.
Die Verarbeitung geht für den Preis völlig in Ordnung, auch ist die eigentliche Funktion und Präzision OK. Wie sich die Divar 55 nach längerer Nutzung schlägt, dazu kann ich natürlich nichts sagen, ich hatte die Tauchsäge nur für einige Stunden zum testen.
Es ist natürlich logisch, wenn eine Tauchsäge zum Kampfpreis von 150€ inkl. 1400mm Schiene auf den Markt kommt, dass mit Abstrichen gerechnet werden muß. Deshalb sehe ich das Fehlen einer Hinterschnitt oder Anreissfunktion, sowie der Drehzahlregelung und Konstantelektronik gegenüber meiner Makita SP6000 ziemlich locker. Irgendwo muß der Mehrpreis ja stecken. Positiv möchte ich nochmal die Möglichkeit der Justage beider Winkelanschläge erwähnen.
Nur die Bedienung der Einschaltsperre sollte auch bei einem Gerät der unteren Preisklasse nicht so unpraktisch ausgeführt sein, das hat jetzt auch nichts mit Kostenreduzierung zu tun, den Schieber einfach etwas tiefer einzubauen, so das er ohne Umgreifen betätigt werden kann. Ebenso das Sicherheitsproblem der Taucharretierung. Gerade bei Heimwerkergeräten sollte so gut wie möglich eine Fehlbedienung ausgeschlossen werden um Unfälle zu vermeiden.
Genauso wenig versteh ich das eigenständige Design der Führungsschiene. Mittlerweile arbeiten so gut wie alle Hersteller mit Festool kompatiblen Schienen, bzw. passen die Zubehörteile auch in die Nuten der Festoolschienen (Dewalt, eigenständige FS aber Zubehör passt). So steht dem Anwender eine Vielfalt an Zubehör und Erweiterungen offen. Dieses läßt sich aber an der Woodster Schiene nicht verwenden. Das ist wirklich schade!
Für den Gelegenheitsnutzer, der nicht auf die Funktion und die Präzision einer Tauchsäge inkl. FS verzichten möchte, aber bereit ist Abstriche in der Austattung und dem Bedienkomfort zu machen, hat Woodster eine interesssante und günstige Alternative zu Festool, Makita und Co. herausgebracht. Der ambitionierte Holzwerker sollte aber lieber dreimal darüber nachdenken, ob er auf Dauer mit der Divar 55 glücklich sein wird, oder doch lieber etwas tiefer in die Tasche greift und sich ein Gerät aus derProfiliga holt. Leider gibt es bei Tauchsägen noch keine Mittelklasse.
Der Vergleich spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und ich habe versucht so unvoreingenommen wie möglich an den Test heran zu gehen.
Der Vergleich spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und ich habe versucht so unvoreingenommen wie möglich an den Test heran zu gehen.
Bezugsquelle:
Woodster Tauchsäge divar55
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