Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Freitag, 19. Januar 2018

Projektvorstellung: Renovierung - Wohnzimmer - Teil 6

Jetzt müssen die 37 im letzten Teil gebürsteten und dekorgewachsten Bretter nur noch an die Decke.

Es war ja wieder eine "One-Man-Show", also bedarf es Hilfsmittel.

Neben meinen schon beinahe geliebten Stützen, habe ich noch mit drei Paneel-Zangen gearbeitet.











Drei Meter lange Arme habe ich nicht und auch nur zwei, ohne solche Hilfsmittel ist so etwas allein nicht zu bewerkstelligen.

Damit ich den Streichputz an den Wänden nicht beschädige, habe ich noch mit solchen Verpackungsresten gearbeitet. Für den Einsatz optimal. Eigentlich liegen die im Auto, zum Aufsetzen des Gepäckträgers.

Samstag, 27. August 2016

Projektvorstellung: Gartentore mit Torbögen - Teil 9

Hier noch der untere Teil der Mauer, mit dem hohen Stück zum Nachbarn hin.












Für den Zaun hieß es dann zuerst etwas knobeln, am besten "am lebenden Objekt": In welchem Abstand sollen wie viele und wie breite Bretter angebracht werden?

Da ich Terrassendielen verwenden möchte, habe ich mich an deren gängigen Maße von um die 140mm und 190mm orientiert.











Ergebnis ist dann folgendes:
Drei 143mm Dielen mit Abstand zur Mauer 60mm und untereinander 90mm.

So ungefähr schaut das aus.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Projektvorstellung: Schrank für das Badezimmer Teil 6

Theorie und Praxis sind oft zwei Paar Schuhe. Das musste ich wiedermal feststellen, als ich mit den Schubladen anfangen wollte. Angedacht hatte ich ja, das die Schubladenführungen an die seitlichen Gratleisten geschraubt werden. An sich keine schlechte Idee, komme ich ja mit wenigen Teilen aus. Nur die Durchführung, so dass später die Deckplatte passt und alles sauber und gerade sitzt, war schwerer wie gedacht. Alles hängt ja bei so einer Konstruktion zusammen und etwas Spiel hatte ich auch vorgesehen, damit die Platte später ohne Gewalt eingebaut und ausgerichtet werden kann. Dadurch wußte ich nicht so recht, wie ich weiter bzw. mit was als nächstes vorgehen sollte.

Nur die Einzelteile anstarren brachte mich aber auch nicht weiter und ich habe mich dazu entschlossen, die Gratleisten zu teilen. So gibt es wieder klassische Gratleisten und separate Halter für die Auszüge. Dadurch wird der Bau deutlich vereinfacht.



Mittwoch, 2. Oktober 2013

Projektvorstellung: Zwingenkasten

Die Zwingen und Spannelemente für den MFT lagen bis jetzt mehr oder weniger lose unter der Bankplatte der Hobelbank. Das hat mir noch nie so recht gefallen, da ich mich noch nicht so recht aufraffen konnte, am Badschrank weiter zu arbeiten, war die Gelegenheit günstig, dies nun zu ändern, zumal ich ja eh Material für meine Tischkreissägen Artikel sägen musste.

Samstag, 7. September 2013

Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 6

Die Oberflächenbehandlung


Nun da alle Teile angefertigt und bearbeitet waren, konnte ich mich der Bearbeitung der Oberflächen widmen.

Zuerst habe ich alle Flächen mit dem kleinen Rutscher bis Korn P320 feingeschliffen. Da ich alle Teile bereits vorgeschliffen hatte, war dies schnell erledigt. Die Hohlkehlen habe ich per Hand mit feinem Schleifvlies geschliffen.


Donnerstag, 5. September 2013

Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 5

Das Schlüsselbrett


Da ich ja gerade mit Schablonen so gut in Fahrt war, habe ich dann damit direkt auch weitergemacht.
Das Wandboard soll ja auch noch ein Schlüsselbrett erhalten. 
Auch bei diesem habe ich mich wieder für ein Karniesprofil entschieden. Aufgrund der Größe konnte ich diesmal aber nicht das Kurvenlineal einsetzen, da die Radien zu eng waren.
 
Ich habe die Carvex mit einem feinen Kurvenblatt bestückt und langsam und ohne Pendelhub möglichst genau die Kontur ausgesägt. 


Dienstag, 3. September 2013

Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 4

Das Abschlussbrett


Oben auf den Grundrahmen kommt noch eine Art Abschlußbrett, dieses erhält zur Abstützung zwei Seitenteile.

Es ist nur ein Stück Leimholz mit an der Front abgerundeten Ecken.

Die Abrundung habe ich nicht gefräst, sondern einfach nach dem Anzeichnen auf dem stationär montiertem Bandschleifer geschliffen. Das ging schneller, als die Schablone zu befestigen, die Oberfräse einzurichten usw.


Donnerstag, 29. August 2013

Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 1

Bei disesem Projekt geht es um den Bau eines Wandboards aus Buche Leimholz mit zwei Schubladen, oben aufgesetzter Pinnwand und einer Schlüsselleiste.

Das Wandboard soll später in eine Art Nische neben der Küchentür seinen Platz finden.

Zuerst habe ich die Örtlichkeit vermessen und daraus dann grob die Maße der Konstruktion abgeleitet.


Montag, 21. Januar 2013

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 11

Endlich ist es so weit, nach Wochen das Wartens und Fieberns, der letzte Teil der Treppen-Renovierungs-Saga ist fertig und somit auch die Treppe selbst. Gefiebert wurde wahrscheinlich auf beiden Seiten, die Leser fieberten dem nächsten Teil entgegen und ich, ob das runde Gebilde letztendlich auch richtig passt.

Vor dem entgültigen Einsetzen der Segmente mußte der Handlauf aber noch geölt werden.
Dazu habe ich den Handlauf noch bis Körnung 320 feingeschliffen.

Die Innenseite mit dem kleinen 90er Rotex ...














... und außen mit dem Großen, bestückt mit dem extra weichem Teller und einem Interfacepad. So passte er sich gut den Rundungen des Handlaufes an.












Ich hätte auch die Innenseiten mit dem 150mm Schleifer bearbeiten können, nur wird das Handling, wenn der Teller nur so wenig aufliegt etwas nervös.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 10


Nachdem die Überplattungen passten, habe ich die Leisten auf dem MFT verleimt. Dabei war ich wieder froh, dass ich ihn habe. So konnte ich die Leisten direkt auf die plane Oberfläche fixieren. Mit meiner alten Werkbank mit der hügeligen Platte, wäre das nicht so einfach möglich gewesen.












Danach habe ich den Rahmen provisorisch in das Treppengeländer gesetzt und die Bohrpunkte und Winkel eingezeichnet.











Mittwoch, 26. Dezember 2012

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 9

Nun musste "nur" noch die Füllung für den gebogenen Teil des Geländers gebaut werden.
Leider erwies sich der Bau des Rahmens schon als nicht ganz einfach.

1. Konnte ich keinen Winkel direkt ausmessen, da Handlauf und Wange ja bogenförmig sind und so der Winkelmesser keine richtige Auflage hat.












Das Problem habe ich damit gelöst, dass ich die Ecken abgezeichnet und von der Zeichnung den Winkel mit einem kleinen Geodreieck abgelesen habe.Trotzdem müßte ich mich an zwei Winkel mit kleinen Korrekturen beim Sägen herantasten.











Das zweite Problem ist die leider an vielen 
Stellen ziemlich schiefe Konstruktion der ganzen Treppe. Die Obere Fläche der Treppenwange ist leider alles andere als Rechtwinklig zur Seite und somit auch zu den Pfosten. Diese Abweichung muß ich auch noch in die Konstruktion einfliessen lassen.









Alles in allem werden die vier Gehrungen, obwohl vom Prinzip her nichts kompliziertes, nicht ganz ohne.

Das Zuschneiden der einzelnen Leisten, habe ich wieder ähnlich wie im Teil 5 augeführt, nur dass ich diesmal alle Winkelschnitte auf dem MFT erledigt habe.

Also wieder Anschlag ausrichten...














...sägen...














...ausrichten (Wie man sieht, bedurften die Rundungen komplexeren Anschlägen)...














...und sägen.














Auch dieser Rahmen bekam wieder Dominos in den Ecken, für mehr Stabilität und um die Montage zu erleichtern.













Beim Einpassen der Ecken, bedingt durch die schiefen Variablen (Mathematik steckt überall), war auch etwas Handarbeit nötig.
















Nach etlichem Trepp auf Trepp ab, war ich mit den Ergebnissen ziemlich zufrieden. Zwar nicht perfekt, aber meist wenn man irgendwas noch besser machen will, wird es schlechter. Also bleiben die Gehrungen so.

























Bei den Eckverbindungen bin ich wieder den gleichen Weg gegangen wie bei den anderen Feldern, Dominodübel und je drei Schrauben pro Ecke. 
Ausnahme diesmal: Da der Hebelarm bei dem langen Feld größer ist, habe ich mit Pocket Holes und Kreg Schrauben gearbeitet. Da mir bei diesen Ecken das Undercover Jig nicht geholfen hätte, habe ich die Pocket Holes frei Hand, Pi mal Auge mit Verlusten gebohrt.
















Den speziellen Robertson Bit für die Kreg Schrauben habe ich an das Centrotec System angepasst.







Da ich aus Platzgründen die langen Leisten aus zwei Teilen gefertigt habe, mussten diese noch möglichst passgenau miteinander verbunden werden. Ich habe mich dazu für eine Überplattung entschieden.
Die beiden Teile wurden provisorisch eingesetzt und die Überplattung auf beiden Leisten deckungsgleich angezeichnet.
















Für eine bessere Führung der Handsäge, habe ich den Riss mit einer kleinen Nut versehen.











Gesägt und gehobelt...
















...kurz gepeilt ob es soweit passt...














und dann die Überplattung fertig gestemmt und mit dem Simshobel eingepasst.








Schaut ganz gut aus.









 

Sonntag, 16. Dezember 2012

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 8

Nachdem alle Leisten verleimt waren, habe ich sie auf der ADH grob abgerichtet...













...und anschließend noch mal fein per Hand gehobelt.
Danach kamen sie in die Dickenhobel um 37mm Leisten herauszubekommen.
















Die ganze Aktion zieht sich ja nun schon etwas hin und ich wollte endlich mal was fertiges sehen.
Also die gebogenen Teile erstmal wieder bei Seite gelegt und mit den schon fast fertigen Füllungen weitergemacht. Diese mussten noch geschliffen, geölt und endgültig zusammengebaut werden.

Zusammengestecktes Teil wieder zerlegt...














und mich zuerst um alle noch nötigen Bohrungen gekümmert.














 Die Ecken des Rahmens habe ich nicht verleimt sondern nur mit den Dominodübel lose verbunden und dann noch mit je drei 3x30mm Schrauben gesichert.

Zuerst angezeichnet und mit 2mm vorgebohrt...













anschließend mit dem 3,5mm Centrotec Bohrsenker die äußere Leiste aufgebohrt und gleichzeitig gesenkt.












Fein fein und für die Montage stabil genug.














Jetzt fehlten nur noch die Löcher um später die neuen Füllungen im Geländer festschrauben zu können. Mir ist nichts Vernünftiges eingefallen, wie ich die Sachen unsichtbar einbauen könnte. Was man nicht verstecken kann, soll man betonen und so habe ich mich für 5x60mm Messingschrauben entschieden. Die passen optisch ganz gut zu der geölten Buche.

Die Löcher habe ich auf der Tischbohrmaschine vorgebohrt und wieder mit einem Bohrsenker aufgebohrt und gesenkt.

















Nun ging es an das Finish.














Zuerst mit dem RTS 400 die Oberfläche bis Körnung 400 feigeschliffen. Das gefräste Profil habe ich mit feinem Schleifvlies per Hand bearbeitet...












...und dann Heavy-Duty Öl aufgetragen. Das klappt mit dem Surfix auch bei Leisten schön sauber und sparsam.













Zwei mal Öl einarbeiten...














... + Überstand abnehmen und fertig.
Da ich die Leisten schon im Vorfeld  feingeschliffen habe, musste kein Zwischenschliff durchgeführt werden.












Jetzt können die neuen Füllungen entgültig zusammengebaut werden.
Mir ist aufgefallen, dass die Unterseite des Handlaufes nicht eben ist, sonder einen leichten Bauch hat, damit die Leisten trotzdem an den Aussenkanten aufliegen und nicht nur in der Mitte, was später nicht so gut aussehen würde, habe ich die Leisten mit einem kleinen Simshobel leicht hohl gehobelt.

















Jetzt noch zusammenstecken ...














... und die Rundstäbe noch verschrauben.
Fertig!













Achja die Münze mit der Jahreszahl darf auch wieder nicht fehlen.














Jetzt fehlt nur noch der gebogene Abschnitt, das Ölen des Geländers und die endgültige Montage. Sonst ist alles soweit durch, die Treppe ist gestrichen und der neue Teppich sollte auch bald geliefert werden.


  Ende Teil 8 - Hier gehts weiter zu Teil 9