Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Samstag, 24. November 2018

Projektvorstellung: Deckenleuchten - Teil 1

NICHTS aber auch GAR NICHTS macht sich von alleine.

Es fehlen ja noch Sachen fürs Wohnzimmer, kümmert sich irgendwie keiner drum, muss ich es also wieder selbst machen. :o)

Zum einen wäre da noch ein großer Eckschreibtisch, bei dem ich nach wie vor hin und her gerissen bin, ob ich den irgendwie versuchen sollte zu bauen oder was fertiges kaufen, dann fehlt noch ein großes Regal. Dafür hab ich auch schon zwei Ideen. Beide würde ich gerne umsetzen, aber bis jetzt passen beide nicht wirklich zusammen. Da muss ich noch knobeln.

Fange ich halt mit den Deckenleuchten an.
Frage war; welche mit eigenständigem Design oder etwas, was sich "harmonisch" in die Decke integriert.

Ich hatte dann mal rumgespielt.

Klassich ...

Sonntag, 23. April 2017

Werkstatt: Update X (März 2017) - Teil 3

So nachdem im letzten Teil, der kleine Schrank fertig wurde und ich endlich wieder aus der Werkstatt raus kam und dort nicht mehr übernachten musste, konnte ich auch vor der Tür zur eigentlichen Werkstatt etwas tun.

Nach einem Familienrat begründet auf einem Wutausbruch, wegen dem Platz und der zugestellten Werkstatt, wurde mir noch etwas Lagerplatz in anderen Räumen bewilligt und freigeräumt. 

Lagerplatz ist für mich, auch wenn kleiner Werkzeugjunkie, nicht das größte Problem, sondern Bewegungsraum und Arbeitsfläche.

Sonntag, 3. Mai 2015

Projektvorstellung: Terrassentisch - Teil 1

Hier also die Auflösung:

Die gezeigten Zeichnungen sind für einen Terrassentisch.














Bis jetzt steht dort ein häßliches Teil aus weißem Plastik. 
Das kommt weg und dafür folgt ein Tisch aus Kiefer mit eingelegten Streifen aus Jatoba Holz.

Dienstag, 26. November 2013

Projektvorstellung: Couchtisch - Teil 3

Die Tischplatte aus Red Cedar ist eigentlich "nur" eine Füllung. Sie bekommt einen Rahmen aus Nussbaum. Neben dem optischen Effekt, soll er die Tischplatte gerade halten, hierbei wird er später unterstützt durch Leisten die an der Unterseite angebracht werden.

Als Maß für den Rahmen habe ich mich auf 45mm festgelegt, das ist nicht zu schmal, aber auch nicht zu dominant. 

Hergestellt habe ich den Rahmen aus Hölzern mit den Maßen 36x70mm. 
Die Füllung liegt später in einem Falz und wird durch eine Feder die in die Füllung greift gerade gehalten und fixiert.

Alle notwendigen Arbeiten habe ich dabei mit der Tischkreissäge erledigt. Das ging schneller als mit der Oberfräse.

Dazu habe ich an einem Rahmenteil die notwendigen Schnitte per Klebeband und Anreissmesser markiert ...



Montag, 6. Mai 2013

Projektvorstellung - Hängeschrank für das Badezimmer Teil 1

In dieser Projektvorstellung geht es um den Bau eines Hängeschrankes für mein Badezimmer. Designmäßig lehnt er sich wieder an den Waschtisch an, heißt Rahmenbauweise mit Leimholzfüllungen und Türen mit Füllungen aus marmoriertem Acrylglas.
Damit das Gewicht des Hängeschrankes nicht zu hoch wird, werden die Rahmenteile nicht so massiv gebaut wie die des Waschtisches, sondern "nur" 60x22mm stark, die Füllungen für Deckel und Seiten werden aus 8mm Leimholz gefertigt, nur der Boden besteht aus 18mm Material.

Wie bei jedem Möbel aus unbesäumten Schnittholz muss zuerst das Material vorbereitet werden.

Besäumt habe ich wieder mit der Tauchsäge auf dem MFT.













Sonntag, 16. Dezember 2012

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 8

Nachdem alle Leisten verleimt waren, habe ich sie auf der ADH grob abgerichtet...













...und anschließend noch mal fein per Hand gehobelt.
Danach kamen sie in die Dickenhobel um 37mm Leisten herauszubekommen.
















Die ganze Aktion zieht sich ja nun schon etwas hin und ich wollte endlich mal was fertiges sehen.
Also die gebogenen Teile erstmal wieder bei Seite gelegt und mit den schon fast fertigen Füllungen weitergemacht. Diese mussten noch geschliffen, geölt und endgültig zusammengebaut werden.

Zusammengestecktes Teil wieder zerlegt...














und mich zuerst um alle noch nötigen Bohrungen gekümmert.














 Die Ecken des Rahmens habe ich nicht verleimt sondern nur mit den Dominodübel lose verbunden und dann noch mit je drei 3x30mm Schrauben gesichert.

Zuerst angezeichnet und mit 2mm vorgebohrt...













anschließend mit dem 3,5mm Centrotec Bohrsenker die äußere Leiste aufgebohrt und gleichzeitig gesenkt.












Fein fein und für die Montage stabil genug.














Jetzt fehlten nur noch die Löcher um später die neuen Füllungen im Geländer festschrauben zu können. Mir ist nichts Vernünftiges eingefallen, wie ich die Sachen unsichtbar einbauen könnte. Was man nicht verstecken kann, soll man betonen und so habe ich mich für 5x60mm Messingschrauben entschieden. Die passen optisch ganz gut zu der geölten Buche.

Die Löcher habe ich auf der Tischbohrmaschine vorgebohrt und wieder mit einem Bohrsenker aufgebohrt und gesenkt.

















Nun ging es an das Finish.














Zuerst mit dem RTS 400 die Oberfläche bis Körnung 400 feigeschliffen. Das gefräste Profil habe ich mit feinem Schleifvlies per Hand bearbeitet...












...und dann Heavy-Duty Öl aufgetragen. Das klappt mit dem Surfix auch bei Leisten schön sauber und sparsam.













Zwei mal Öl einarbeiten...














... + Überstand abnehmen und fertig.
Da ich die Leisten schon im Vorfeld  feingeschliffen habe, musste kein Zwischenschliff durchgeführt werden.












Jetzt können die neuen Füllungen entgültig zusammengebaut werden.
Mir ist aufgefallen, dass die Unterseite des Handlaufes nicht eben ist, sonder einen leichten Bauch hat, damit die Leisten trotzdem an den Aussenkanten aufliegen und nicht nur in der Mitte, was später nicht so gut aussehen würde, habe ich die Leisten mit einem kleinen Simshobel leicht hohl gehobelt.

















Jetzt noch zusammenstecken ...














... und die Rundstäbe noch verschrauben.
Fertig!













Achja die Münze mit der Jahreszahl darf auch wieder nicht fehlen.














Jetzt fehlt nur noch der gebogene Abschnitt, das Ölen des Geländers und die endgültige Montage. Sonst ist alles soweit durch, die Treppe ist gestrichen und der neue Teppich sollte auch bald geliefert werden.


  Ende Teil 8 - Hier gehts weiter zu Teil 9

Dienstag, 3. Juli 2012

Projektvorstellung - Waschtisch Teil 2

Herstellung der Streben und Leimhölzer


Bevor es an den eigentlichen Bau des Waschtisches geht, musste ich zuerst noch die Hölzer für die Beine und Querstreben verleimen, sowie die Leimholzplatten für die seitlichen und obere Platte herstellen. Das Ganze hat sich etwas hingezogen. Auch wenn ich schon einige Zwingen besitze, waren es doch um mehrere Teile gleichzeitig zu verleimen zu wenig. So konnte ich meist nur ein Teil pro Abend verleimen.

Das Abrichten der einzelnen Hölzer habe ich mit der Rauhbank erledigt, nur das Hobeln auf Dicke habe ich meiner ADH überlassen.

Hölzer für die Platten...
...und für die Streben.















Nun ging es zuerst an die Leimholzplatten:

Die Klebekanten wurden mit der kurzen Rauhbank No.6 gefügt, um auch das letzte an Genauigkeit rauszuhobeln, habe ich mit dem Fügeanschlag gearbeitet und die zwei korrespondierenden Kanten gleichzeitig gehobelt. Wenn die Bretter so zusammen gespannt werden, dass die obere Seiten nach außen zeigen, heben sich eventuell angehobelte Winkelfehler gegenseitig auf.
Zum Schluss bekamen die Kanten noch eine leichte Hohlfuge von ca. 0,1mm um später ein evtl. Öffnen der Fugen an den Enden zu vermeiden.





Nachdem alle Kanten gefügt waren, konnten die  Bretter verleimt werden.
Durch die Verwendung der Korpuszwingen, war dies sehr einfach und schnell erledigt. Da die einzelnen Hölzer komplett auf den Zwingen aufliegen und so die Gefahr eines verschiebens gering ist, habe ich auf Flachdübel oder eine lose Feder diesmal komplett verzichtet. Ich habe lediglich an den Enden je eine Zwinge angesetzt damit die einzelnen Bretter zueinander bündig bleiben. Bei diesen kurzen Brettern war eine weitere Zwinge in der Mitte nicht nötig.





Ein weiterer Vorteil der Korpuszwingen ist, man kann das Paket nachdem alle Zwingen sitzen, einfach wegstellen.











Das Verleimen der oberen Platte war durch die Größe der Platte etwas aufwendiger. Ich habe vier Korpuszwingen verwendet und noch Holzleisten damit die Übergänge schön bündig bleibt.
Wie man sieht, verwende ich gerne die TKS als Verleimtisch. Der Tisch ist schön groß und plan. Damit der Tisch nicht mit Leim voll gekleckert wird, lege ich immer eine Matte oder bei großen Teilen eine Plastikfolie unter.







Nachdem der Leim über Nacht durchgehärtet war, habe ich die Platten abgerichtet- Das Verputzen mache ich erst kurz bevor die Platten verbaut werden.

Die Seitenteile habe ich mit dem Low Angle Jack bearbeitet.













Für die große Platte habe ich den Bevel Up Jointer verwendet. Da dies eigentlich das erste mal war, dass ich so eine große Fläche gehobelt habe, hatte ich die Platte mit Bleistiftstrichen versehen, um eine bessere Kontrolle zu haben, wo ich noch hobeln muss.









Sieht doch gar nicht so schlecht aus.













Die Hölzer für die hinteren Querstreben und die Seiten haben nicht das gleiche Maß von 60x60mm wie die Beine und die vorderen Streben, sondern haben nur 60x40mm. So wird der Waschtisch etwas leichter und ich brauche weniger Material.

Für diese Querstreben habe ich einfach zwei der Kanthölzer aufeinander geleimt.












Anschließend um die Hobeleisen zu schonen, den Leimüberstand mit einem breitem Stemmeisen entfernt...












...und pro Strebe je zwei Seiten mit der kurzen Rauhbank abgerichtet. Die gegenüberliegenden Seiten werden später mit der Dickenhobel geplant und gleichzeitig die Streben auf die entsprechenden Maße gebracht.










Zum Abschluss der Vorarbeiten fehlen noch die Beine für den Waschtisch.
Eigentlich wollte ich diese ebenso aus drei stumpf aufeinander geleimten Kanthölzer herstellen. Nach einem Kommentar von Stephan habe ich mich der Optik wegen umentschieden und die einzelnen Hölzer auf Gehrung verleimt. Vor dieser Arbeit hatte ich wirklich Respekt. Vier Kanthölzer mit dieser Länge so zu sägen und zu verleimen, dass alle vier Gehrungen auch wirklich dicht werden, ist schon nicht ohne.
Ich habe mir einige Tage Gedanken über die Vorgehensweise gemacht, Die Gehrungen auf der ADH anhobeln, auf der TKS sägen, einfach stumpf verleimen, einen "Kern" einsetzen oder mit Flachdübeln arbeiten....alles gar nicht so einfach, wenn es hinterher 100%ig werden soll.

Da der Abrichtanschlag der HC 260 nicht der stabilste ist, habe ich mich für den Einsatz der TKS entschieden.
Da ich es eigentlich nicht geplant hatte, die Beine so zu bauen, hatte ich die Kanthölzer ja schon auf Breite gesägt. So war das Sägen nicht so ganz einfach. Ich habe dazu die Tischkreissäge mit einem langen Anschlag für den Parallelanschlag und einem Andruckkamm ausgerüstet. Mich selbst mit einem Schiebestock. Für einen möglichst sauberen Schnitt bekam die TKS, trotz Längsschnitt, ein 42Z Blatt. Ich wollte vermeiden den Winkel später evtl. durch Hobeln noch zu "versauen".
Den Schnittwinkel der PK255 stellte ich auf 45,2°, damit die äußeren Kanten auf alle Fälle dicht werden. So die Theorie, aber Probeschnitte an Reststücke zeigte, dass es eigentlich funktionieren müsste.
Leider hat die PK255 keine Hinterschnittfunktion und so mußte ich den Anschlag für 45° verstellen.

Mit einer gehörigen Portion Adrenalin ging es dann an das eigentliche Sägen der Kanthölzer.
Es klappte erstaunlich gut, die Schnitte waren wie erwartet sehr sauber und ein loses zusammenhalten der einzelnen Teile zeigte schon mal ein gutes Ergebnis. Ob später wirklich alle Gehrungen dicht werden, zeigt sich aber erst nach dem Verleimen.















Für den Zusammenbau der Beine habe ich mich für die Verwendung von Flachdübeln entschieden. Einfaches stumpf zusammenleimen war mir zu heikel, zumal ich nur zwei Hände habe. Pro Kante habe ich drei Lamellos gesetzt. Wichtig dabei war ein wirklich exaktes Positionieren der Fräse. Selbst kleine eingeschlichene Ungenauigkeiten führen dazu, dass die Gehrungen nicht mehr sauber aufeinander sitzen und nicht dicht werden (Ich weiß das, weil ich vier Fräsungen nacharbeiten musste).






Das Verleimen bedurfte einiger Zwingen, ging aber problemlos. Es war aber durch die Verwendung von PU-Leim eine Sauerei. Da ich PU-Leim nicht so oft verwende, fehlt mir da noch das Gefühl für die richtige Dosierung und so kam er aus allen Ritzen. Auch schäumt der schnellabbindende PU-Leim von Titebond deutlich mehr als der UHU PU max, den ich sonst verwende.








Nun folgte die Stunde der Wahrheit, überstehenden Kleber  mit dem Stemmeisen entfernen und schon mal zwei Seiten abrichten. 











Schaut gut aus, nur an zwei Beinen gibt es offene Stellen. Dies ist aber weiter nicht tragisch, diese Beine kommen halt hinten hin und werden so gedreht verbaut, dass man die betroffene Kanten nicht sieht. 
Es viel mir ein Stein vom Herzen.










Die vorderen Querstreben konnte ich so nicht bauen, da in diese die Nuten für die Schiebetüren eingefräst werden müssen und dann wären an diesen STellen nur ein paar Millimeter Holz stehen geblieben.
Ich habe mich dann für diese Variante entschieden:
Die stumpf verleimten Kanthölzer kommen später nach hinten, so sieht man auch dieses nicht.







Zum Schluss mussten nur noch alle Beine und Streben auf Dicke gehobelt werden.












Und fertig.













Im dritten Teil zeige ich die Herstellung der noch fehlenden Falze und Nuten.


 

Freitag, 6. Januar 2012

Projektvorstellung: Regal fürs Wohnzimmer - Teil 3

In den letzten Tagen, habe ich noch das Holz für die Regalböden gekauft und mit den senkrechten Stollen begonnen. Da diese ein Maß von 46x68mm bekommen sollten, habe ich die Stollen aufgedoppelt. 
Zuerst ein Brett mit Holzleim eingekleistert und das Zweite mit Zwingen draufgepappt. Toll das klappt ja wunderbar. Dann habe ich nur den Fehler gemacht und wollte Zeit sparen. Anstatt jeden Stollen einzeln zu verleimen, wollte ich die letzten drei, da es mit dem einzelnen so gut geklappt hat, in einem Rutsch kleben und als Paket verzwingen. Genug Zwingen für mehrere Klebeaktionen parallel habe ich nicht. Also Leimflasche und Pinsel geschnappt und Attacke. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich etwas verschätzt. Obwohl alle Zwingen griffbereit lagen, hat der Leim doch schon leicht angezogen, bevor die Zwingen alle an ihrem Platz waren. Die Folge, an einigen Stellen habe ich die Hölzer nicht mehr komplett gegeneinander gepresst bekommen, so das ein dünner Spalt geblieben ist. Sch****e! Naja nicht zu ändern, alles wieder auftrennen wollte ich nicht, zumal später die Stellen nur auf der Innenseite zu sehen wären. Trotzdem doooooof!

Doppelt geführt hält besser.
Nachdem ich mit dem "in den Hintern treten" und dem im Selbstmitleid versinken fertig war, kamen die Zapfenlöcher an die Reihe. 
Damit  ich wieder mit dem doppeltem Parallelanschlag arbeiten konnte, mußte ich den Metabo Anschlag erstmal etwas umbauen: Die Standardstangen raus und längere 8mm Stangen rein.








Da kann eigentlich nichts schiefgehen
Beim Fräsen der Zapfenlöcher diente der doppelte Anschlag als Führung und  zwei Schraubzwingen als Anschläge. Die Fräse wurde so seitlich exakt geführt und es war auch nicht möglich, die Löcher zu lang zu fräsen. So konnte ich mich voll auf die Bedienung  der Oberfräse und das Fräsen der 12mm breiten und 30mm tiefen Löcher konzentrieren. Tiefer durften die Zapfenlöcher auch nicht werden, das war das Maximum was mit meinem Fräser möglich war.


Passt!

Als nächstes wurden Meter gemacht, um genau zu sein 16m und etwas Reserve. 
Ich ging daran 5x10mm Wenge Streifen, die in die Stollen eingelegt werden sollen, herzustellen. Wenge ist teuer, deswegen wollte ich so wenig wie möglich des teuren Holzes in Späne verwandeln. Deshalb habe ich die einzelnen Streifen mit der Bandsäge von dem 14mm dicken Brett abgesägt. Da später die feine Längsmaserung sichtbar sein sollte, war etwas mehr aufzutrennen. 
Zuerst habe ich eine Kante des Wenge Brettes auf der ADH abgerichtet und eine 12mm breite Leiste am Parallelanschlag der Bandsäge entlang abgesägt. Danach wieder edie Kante abgerichtet und gesägt, abgerichtet und gesägt....... So lange, bis ich elf Leisten abgetrennt hatte. 
Danach die HC 260 K zur Dickenhobel umgebaut und die einzelnen Streifen auf exakt 10mm gehobelt. Dabei war es wichtig, die 10mm so gut wie möglich einzuhalten, damit die Streifen später passend in der Nut sitzen.
Diese Streifen habe ich dann nochmal 90° gedreht auf der Bandsäge aufgetrennt und anschliessend auf 5mm gehobelt.
Theoretisch sollte ich jetzt etwas über 17 lfm 5x10mm Wenge Leisten haben. Knapp 16m brauch ich später zum einlegen. 1m als Reserve, falls was putt geht.


... auf Dicke hobeln
Auftrennen und ...

Wenge am laufenden Meter

Nun ging es  an das Einlegen, nein keine Gurken in Essig, Wenge Leisten in Buche Stollen. 
Die OF E 1229 war ja noch mit dem doppelten Parallelanschlag bestückt, ich mußte nur den 12mm Nutfräser gegen einen mit 10mm austauschen, den Anschlag passend einstellen und weiter gings.
Die Nut habe ich in zwei Schritten gefräst. Zuerst nur knapp einen Millimeter, da ich Ausbrüche an den Kanten vermeiden wollte und anschließend auf das Endmaß von 4,5mm.
Da ich die Leisten exakt auf 10mm gehobelt habe, passten sie auch saugend in die Nut. Den halben Millimeter Überstand habe ich nach dem trocknen des Leimes, mit dem Putzhobel No.3 beseitigt, sodass eine glatte Fläche entstand.


 

Wenge läßt sich nicht sonderlich schön bearbeiten, sie stinkt irgendwie, die Hände werden braun und sie frißt förmlich die die Schneiden der Hobelmesser. Bei dem Bündighobeln der vier Streifen, mußte ich das Hobeleisen des No. 3 zweimal schärfen.