Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Sonntag, 24. Februar 2019

Projektvorstellung: Bücherregal - Teil 2

Zwei Tage hatte ich die Buche ja entspannen lassen, bevor ich sie auf Endmaß gehobelt habe. 
Eine Prüfung vorher zeigte aber, das war unnötig. 

Die Bretter haben nicht geschüsselt. Alles super.

Dienstag, 7. August 2018

Fein Multimaster gegen Rest der (Schleifer)Welt

Angeregt durch eine Debatte im Werkzeug-News Forum über die Tauglichkeit des Multimasters für Schleifarbeiten, habe ich mich dazu entschlossen, einen größeren Vergleichstest zu machen.
Es geht zwar in erster Linie um den MM, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, ein möglichst breites Sortiment an unterschiedlichen Maschinen, was den Abtrag anbelangt zu vergleichen. So lässt sich auch sofort erkennen, wie viel schneller ein Rotex gegenüber einem normalen Exzenter ist, oder wieviel macht ein doppelter Schwingkreis aus, oder ist ein Exzenter wirklich schneller als ein vergleichbarer Rutscher...

Angetreten ist der Fein Multimaster FMM-350 mit 350 Watt, gegen so gut wie alles was ich in der Werkstatt habe. Nicht auf dem Bild ist der RTS 400 als Schwingschleifer Kandidat.

Freitag, 19. Dezember 2014

Projektvorstellung: Gezinkte Box

Weihnachten rückt langsam näher und so sind kleine Geschenkideen, natürlich welche die selbst gemacht sind, sehr willkommen.

Kürzlich habe ich aus Reststücken, die von einem "Festool VS 600-Lehrgang" übrig geblieben sind, eine kleine Box gebaut.

Freitag, 16. Mai 2014

Projektvorstellung: Fensterläden - Teil 6

Jetzt war es an der Zeit, dass aus den Leimholzplatten endlich richtige Füllungen wurden.

Der erste wichtige Schritt war das Sägen einer genau rechtwinkligen Kante, die Ecke habe ich danach markiert.


Donnerstag, 12. September 2013

Projektvorstellung: Teelichtständer im "Post" Design - Teil 2


Herstellung des Posthorns

Wenge ist ein Holz mit einer sehr schönen und interessanten Maserung und Farbe. Auch lässt es sich mit Wachs sehr gut glänzend polieren.
Allerdings lässt es sich nur sehr mäßig bearbeiten. Es stinkt, der dunkle Schleifstaub dringt in alle Poren und es ist sehr spröde. Speziell fräsen schräg gegen die Faser erfordert scharfe Werkzeuge und trotzdem kommt es schnell zu Ausrissen und ausgefransten Stellen. Deshalb gibt es hier auch nur einen kurzen Bericht, das Fräsen der Kanten und das anschließende Schleifen hat mich das Fotografieren, vergessen lassen.
Das nächste mal werde ich es mir zweimal überlegen, ob ich für so eine Form Wenge nehmen werde....aber wahrscheinlich schon, das Ergebnis ist schon schick.

Am Anfang stand etwas Arbeit am PC:
Aus dem Hinweisschild "Bergpoststrasse", habe ich mittels Photoshop, dem "Zauberstab", einer Auswahl, einem Pfad, mit einigen Anpassungen meine Vorlage erstellt.


Samstag, 7. September 2013

Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 6

Die Oberflächenbehandlung


Nun da alle Teile angefertigt und bearbeitet waren, konnte ich mich der Bearbeitung der Oberflächen widmen.

Zuerst habe ich alle Flächen mit dem kleinen Rutscher bis Korn P320 feingeschliffen. Da ich alle Teile bereits vorgeschliffen hatte, war dies schnell erledigt. Die Hohlkehlen habe ich per Hand mit feinem Schleifvlies geschliffen.


Freitag, 31. Mai 2013

Projektvorstellung - Hängeschrank für das Badezimmer Teil 4

Da der Rahmen provisorisch aufgebaut war, habe ich die Gelegenheit genutzt, noch ein paar wichtige Maße zu nehmen/überprüfen und die Kanten die gefalzt oder als Bezugskante für die Lochreihen dienen, zu markieren. Sicher ist sicher, schnell hat man (ich) die falsche Kante genommen.

Als nächstes kamen die Lochreihen an die Reihe. Da ich noch nicht genau weiß, was wo in dem Schrank verstaut werden soll und ich zudem Topfschaniere verwenden möchte, waren Lochreihen die bessere Alternative zum fest eingebauten Boden.

Um die Lochreihen zu bohren habe ich meine Wolfcraft Dübelleiste verwendet. Deren hintere Kante ist genau 37mm von der Mitte der Bohrungen entfernt. Anlegen, fixieren, Bohren und fertig.
Als Tiefenanschlag habe ich einfach ein Streifen Kreppband genommen.













Dienstag, 30. April 2013

Projektvorstellung - Regal für das Badezimmer Teil 3

Nun ging es an das Verleimen des Regalgestells.

Verspannt habe ich alles mit Korpuszwingen. Diese haben bei solchen Arbeiten deutliche Vorteile gegenüber normalen Zwingen: Sie spannen rechtwinklig, man benötigt keine Zulagen und alles liegt plan auf, ohne umzukippen. 
Nach der Kontrolle der Diagonalen müßte ich bei einigen Segmenten noch leicht korrigieren. Dazu habe ich diagonal Einhandzwingen angesetzt.





Dienstag, 12. März 2013

Projektvorstellung - Schneidbrett "Deluxe" Teil 2

Weiter ging es mit der Konstruktion der beiden Anschlagleisten.

Der Einfachheit halber habe ich zum Verleimen noch ein paar Lamellos eingefräst.

 












Mittwoch, 13. Februar 2013

Projektvorstellung - Schlüsselkasten


Als Ergänzung zu dem Kleinen Kasten bekam ich von meinem Nachbarn noch den "Auftrag" einen optisch ähnlichen Schlüsselkasten anzufertigen.
Da dieser im Wohnbereich aufgehängt und natürlich auch öfters von innen gesehen wird, bekam er keine stumpfen Pocket Hole Verbindungen, sondern welche auf Gehrung mit losen Zapfen aka Dominos. Anders als bei dem letzten Kasten der nur als Abdeckung für einen Heizungsschalter dient, wurde auch eine Rückwand vorgesehen.

Der Zuschnitt der Leimholzplatte war auch gleichzeitig Bestandteil meines Testes der Festool TS 55 REBQ...










Sonntag, 16. Dezember 2012

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 8

Nachdem alle Leisten verleimt waren, habe ich sie auf der ADH grob abgerichtet...













...und anschließend noch mal fein per Hand gehobelt.
Danach kamen sie in die Dickenhobel um 37mm Leisten herauszubekommen.
















Die ganze Aktion zieht sich ja nun schon etwas hin und ich wollte endlich mal was fertiges sehen.
Also die gebogenen Teile erstmal wieder bei Seite gelegt und mit den schon fast fertigen Füllungen weitergemacht. Diese mussten noch geschliffen, geölt und endgültig zusammengebaut werden.

Zusammengestecktes Teil wieder zerlegt...














und mich zuerst um alle noch nötigen Bohrungen gekümmert.














 Die Ecken des Rahmens habe ich nicht verleimt sondern nur mit den Dominodübel lose verbunden und dann noch mit je drei 3x30mm Schrauben gesichert.

Zuerst angezeichnet und mit 2mm vorgebohrt...













anschließend mit dem 3,5mm Centrotec Bohrsenker die äußere Leiste aufgebohrt und gleichzeitig gesenkt.












Fein fein und für die Montage stabil genug.














Jetzt fehlten nur noch die Löcher um später die neuen Füllungen im Geländer festschrauben zu können. Mir ist nichts Vernünftiges eingefallen, wie ich die Sachen unsichtbar einbauen könnte. Was man nicht verstecken kann, soll man betonen und so habe ich mich für 5x60mm Messingschrauben entschieden. Die passen optisch ganz gut zu der geölten Buche.

Die Löcher habe ich auf der Tischbohrmaschine vorgebohrt und wieder mit einem Bohrsenker aufgebohrt und gesenkt.

















Nun ging es an das Finish.














Zuerst mit dem RTS 400 die Oberfläche bis Körnung 400 feigeschliffen. Das gefräste Profil habe ich mit feinem Schleifvlies per Hand bearbeitet...












...und dann Heavy-Duty Öl aufgetragen. Das klappt mit dem Surfix auch bei Leisten schön sauber und sparsam.













Zwei mal Öl einarbeiten...














... + Überstand abnehmen und fertig.
Da ich die Leisten schon im Vorfeld  feingeschliffen habe, musste kein Zwischenschliff durchgeführt werden.












Jetzt können die neuen Füllungen entgültig zusammengebaut werden.
Mir ist aufgefallen, dass die Unterseite des Handlaufes nicht eben ist, sonder einen leichten Bauch hat, damit die Leisten trotzdem an den Aussenkanten aufliegen und nicht nur in der Mitte, was später nicht so gut aussehen würde, habe ich die Leisten mit einem kleinen Simshobel leicht hohl gehobelt.

















Jetzt noch zusammenstecken ...














... und die Rundstäbe noch verschrauben.
Fertig!













Achja die Münze mit der Jahreszahl darf auch wieder nicht fehlen.














Jetzt fehlt nur noch der gebogene Abschnitt, das Ölen des Geländers und die endgültige Montage. Sonst ist alles soweit durch, die Treppe ist gestrichen und der neue Teppich sollte auch bald geliefert werden.


  Ende Teil 8 - Hier gehts weiter zu Teil 9

Montag, 3. Dezember 2012

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 7

Das Ende ist in Sicht, wenn auch noch in weiter Ferne, aber man sieht es schon.

Zum letzten Mal bekamen die Treppenstufen einen Schleifer zu Gesicht. Die Grundierung bekam noch einen leichten Zwischenschliff mit Körnung 320.  Jetzt kann der Decklack aufgetragen werden. Wie schon öfters bei diesem "Projekt" kam es auch bei der Farbwahl zu einer Planänderung. Mehr verrate ich aber noch nicht.









Nun konnte ich mit dem anspruchsvollsten Teil der neuen Füllungen beginnen. Den Teil, für den ich gebogene Leisten brauche. Extra dafür eine Dampfkammer zu bauen war mir zu aufwendig, ich habe mich dazu entschieden, die Leisten als Formverleimung herzustellen. Das war aber auch Neuland für mich.


Als Grundplatte habe ich eine OSB Platte und diverse Reste zusammengeschraubt.













Darauf kam dann ne Lage dünne Pappe auf die ich dann die Kontur aufgezeichnete.












Anschließend kamen an die angezeichnete Linie jede Menge Klötzchen mit noch mehr Schrauben.













Die einzelnen Lagen wurden mit einem Backpinsel mit Weißleim bestrichen...













...und mit Schraubzwingen an die Form gepresst.














Das Ergebnis war Ausschuss. Mehrere Dinge sind schiefgegangen. Was auch gut war, so muß ich nur ein Teil verheizen. 
  1. Habe ich nicht beachtet, ob ich die Klötzchen auch auf die richtige Seite der Linie angeschraubt habe. War natürlich nicht so.
  2. Habe ich nicht kontrolliert, ob die gezeichnete Linie auch wirklich schön gleichmäßig rund war. War sie natürlich nicht. Beim Abzeichnen und Ausschneiden hat sich doch die ein oder andere Ungleichmäßigkeit eingeschlichen.
  3. Zu wenig Klötzchen und Zwingen. So waren die Leimfugen stellenweise nicht ganz geschlossen.

Aber ich bin ja lernfähig...
















und das Ergebnis war nun OK.


















Damit nicht durch den überstehenden Leim meine Hobelmesser zu schnell abstumpfen, habe ich die Rohlinge zuerst grob abgeschliffen, Mit dem kleinen Rotex 90 im Grobschliffmodus und 60er Papier war das schnell erledigt.











Danach noch die Fläche kurz geschliffen...














...und den ersten Rohling mal ans Geländer gehalten.
Passt soweit.













Die nächsten zwei sind auch schon fertig.




















 
  Ende Teil 7 - Hier gehts weiter zu Teil 8

Dienstag, 13. November 2012

Neuzugang in der Werkstatt - Festool RTS 400 EQ Rutscher

Ich habe meine Werkstatt um einen kleinen Schwingschleifer erweitert. 

Dabei handelt es sich um den RTS 400 EQ von Festool. Bis jetzt hatte diese Position ein kleiner Metabo inne. Nur da es sich dabei eher um ein Gerät der Einsteigerklasse handelt, war der Griff und die Vibrationen nicht so optimal. Da ich seit einem Unfall in meiner Jugend (lang lang ist her :) ) Probleme mit dem linken Arm habe, bekam ich mit dem Metabo FSR 200 beim längeren Schleifen Krämpfe in die linke Hand. Deswegen habe ich ihn auch eher selten benutzt und vor kurzem verkauft.




 


 Nun wurde er durch den kleinen RTS 400 EQ abgelöst.
Dabei steht das E für die elektronische Schwingzahlregelung und das Q für das Plug-It Kabel.












Da der Schleifer, von Festool als Rutscher bezeichnet (Metabo sagt Sander), meine Werkstatt eh nicht wirklich verlassen wird, habe ich mich für die Version ohne Systainer entschieden. Zum Lieferumfang gehört somit nur das Plug-It Kabel, der Staubkassette + einem Beutel und die sagenhafte Menge von einem (!!) Stück Schleifpapier (Granat P80).
Mehr Zubehör gibt es sowieso nicht, von einem Interfacepad abgesehen.

Wie immer legt Festool auch bei dem kleinen RTS 400 EQ wert auf eine gute Staubabsaugung. Deswegen verfügt die Grundplatte und die 80x130mm messende Schleifpapiere über 14 Löcher. Der Metabo hatte nur 8.
Nachteil der Sache, es passen mal wieder nur Festool Papiere auf die Maschine.

Nachtrag: Heiko Rech hat mich darauf aufmerksam gemacht, das es passende Schleifblätter von der Firma Förch gibt und auch passende Abranet Streifen.





Die Löcher selbst stanzen bringt auch nichts, weil im Gegensatz zu den großen Rutschern verfügt der kleine RTS über keine Klemmung für Schleifpapier von der Rolle. Es gehen nur welche mit Klettbelag von Festool Stick-Fix genannt.











Neben der Eigenabsaugung in den "Turbo" genannten Beutel,...














...gibt es natürlich noch die Möglichkeiten direkt einen Sauger anzuschliessen. Der Metabo brauchte im Gegensatz dafür einen Adapter den man extra kaufen mußte.
Für den Betrieb an einem Sauger muß dieser aber eigentlich zwingend über eine Saugkraftregulierung verfügen, durch die vielen Öffnungen auf der kleinen Fläche wird der RTS 400 sonst eher zum Vakuumheber.








Bedienung und Handling sind wieder mal sehr gut. Der Ein/Aus-Schalter ist groß, griffig und griffgünstig positioniert. 













Durch den schlanken Griff mit Griffmulden liegt der kleine Schwingschleifer auch ausgezeichnet in der Hand. Nach den ersten Tests würde ich sagen, dass ich mit dem RTS 400 keine Probleme mehr in der Hand bekommen werde.












Bezugsquelle:

Den Festool RTS 400 EQ Rutscher könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.