Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Montag, 9. September 2013

Projektvorstellung: "Organic" Blumenbank II (Variante ohne Waldkante)

Für einen Bekannten habe ich noch eine "organische Blumenbank" angefertigt.


Hier nur schnell die Zwischenschritte:



Anzeichnen (Er wollte keine echte Waldkante)




Samstag, 7. September 2013

Projektvorstellung: Wandboard mit Pinnwand - Teil 6

Die Oberflächenbehandlung


Nun da alle Teile angefertigt und bearbeitet waren, konnte ich mich der Bearbeitung der Oberflächen widmen.

Zuerst habe ich alle Flächen mit dem kleinen Rutscher bis Korn P320 feingeschliffen. Da ich alle Teile bereits vorgeschliffen hatte, war dies schnell erledigt. Die Hohlkehlen habe ich per Hand mit feinem Schleifvlies geschliffen.


Montag, 26. August 2013

Projektvorstellung: "Organic" Blumenbank

Eine kleine Blumenbank war gewünscht. Eigentlich wollte ich diese wieder schön gerade, mit 90° Winkeln und gefasten Kanten bauen. 
Beim Durchsuchen der Resteecke viel mir ein Stück Eiche auf. Für vieles Unbrauchbar, da mit zwei dicken Ästen und auf einer Seite einen ziemlich langen Riss. Keine Ahnung, warum ich das Teil überhaupt aufgehoben habe, aber für eine Blumenbank ideal.
Mir gefallen die Arbeiten von Jory Brigham ziemlich gut, speziell seine "Organics Collection". Und so kam mir die Idee, auch der Blumenbank solch einen "Organic Touch" zu verleihen, wenn auch nur an den Kanten und bei weitem noch nicht so toll wie die Arbeiten von Jory Brigham.

Die Waldkante und das Splintholz habe ich an dem Brett gelassen und nur die losen Teile mit einer Messingbürste vorsichtig entfernt.

Dann ging es mit dem Festo RAS 115 daran, die anderen Kanten mit natürlich aussehenden Schwüngen zu versehen.


Mittwoch, 13. März 2013

Projektvorstellung - Schneidbrett "Deluxe" Teil 3

Jetzt fehlt noch etwas "fürs Auge", die Zierleisten aus Wenge.


Die Oberfräse wurde mit einem 20mm Nutfräser bestückt und die Backen des Parallelanschlages möglichst dicht an den Fräser gefahren...











Sonntag, 16. Dezember 2012

Projektvorstellung - Treppenrenovierung Teil 8

Nachdem alle Leisten verleimt waren, habe ich sie auf der ADH grob abgerichtet...













...und anschließend noch mal fein per Hand gehobelt.
Danach kamen sie in die Dickenhobel um 37mm Leisten herauszubekommen.
















Die ganze Aktion zieht sich ja nun schon etwas hin und ich wollte endlich mal was fertiges sehen.
Also die gebogenen Teile erstmal wieder bei Seite gelegt und mit den schon fast fertigen Füllungen weitergemacht. Diese mussten noch geschliffen, geölt und endgültig zusammengebaut werden.

Zusammengestecktes Teil wieder zerlegt...














und mich zuerst um alle noch nötigen Bohrungen gekümmert.














 Die Ecken des Rahmens habe ich nicht verleimt sondern nur mit den Dominodübel lose verbunden und dann noch mit je drei 3x30mm Schrauben gesichert.

Zuerst angezeichnet und mit 2mm vorgebohrt...













anschließend mit dem 3,5mm Centrotec Bohrsenker die äußere Leiste aufgebohrt und gleichzeitig gesenkt.












Fein fein und für die Montage stabil genug.














Jetzt fehlten nur noch die Löcher um später die neuen Füllungen im Geländer festschrauben zu können. Mir ist nichts Vernünftiges eingefallen, wie ich die Sachen unsichtbar einbauen könnte. Was man nicht verstecken kann, soll man betonen und so habe ich mich für 5x60mm Messingschrauben entschieden. Die passen optisch ganz gut zu der geölten Buche.

Die Löcher habe ich auf der Tischbohrmaschine vorgebohrt und wieder mit einem Bohrsenker aufgebohrt und gesenkt.

















Nun ging es an das Finish.














Zuerst mit dem RTS 400 die Oberfläche bis Körnung 400 feigeschliffen. Das gefräste Profil habe ich mit feinem Schleifvlies per Hand bearbeitet...












...und dann Heavy-Duty Öl aufgetragen. Das klappt mit dem Surfix auch bei Leisten schön sauber und sparsam.













Zwei mal Öl einarbeiten...














... + Überstand abnehmen und fertig.
Da ich die Leisten schon im Vorfeld  feingeschliffen habe, musste kein Zwischenschliff durchgeführt werden.












Jetzt können die neuen Füllungen entgültig zusammengebaut werden.
Mir ist aufgefallen, dass die Unterseite des Handlaufes nicht eben ist, sonder einen leichten Bauch hat, damit die Leisten trotzdem an den Aussenkanten aufliegen und nicht nur in der Mitte, was später nicht so gut aussehen würde, habe ich die Leisten mit einem kleinen Simshobel leicht hohl gehobelt.

















Jetzt noch zusammenstecken ...














... und die Rundstäbe noch verschrauben.
Fertig!













Achja die Münze mit der Jahreszahl darf auch wieder nicht fehlen.














Jetzt fehlt nur noch der gebogene Abschnitt, das Ölen des Geländers und die endgültige Montage. Sonst ist alles soweit durch, die Treppe ist gestrichen und der neue Teppich sollte auch bald geliefert werden.


  Ende Teil 8 - Hier gehts weiter zu Teil 9

Donnerstag, 16. Februar 2012

Projektvorstellung: Regal fürs Wohnzimmer - Teil 6


Nach einer letzten Prüfung ob alle Querstreben passen, ging es an die Oberflächenbehandlung des Gestells.











Ölen der Rahmenteile

Ich habe mich dazu entschlossen, das Regal erst an seinem Bestimmungsort komplett zusammenzubauen und zu verleimen. So war auch das Ölen der einzelnen Teile leichter, ich müßte allerdings die Klebestellen abkleben. Klebeverbindungen von bereits geöltem Holz, haben nur eine geringe Festigkeit.

Geölt habe ich das ganze mit dem Surfix von Festool und als Öl habe ich mich für das One-Step Öl ebenfalls von Festool entschieden. Verbraucht habe für das ganze Regal einen 0,3l Behälter (Zwei Aufträge).
Vorgegangen bin ich wie vom Hersteller vorgegeben:
Das Öl mit dem Applikator aufgetragen, ca. 15 Min. trocknen lassen und anschliessend mit dem Exzenterschleifer und grünem Pad eingeschliffen. Zusätzlich hatte ich noch ein Interfacepad am Schleifer montiert.
Nach der Trocknung über Nacht, bekamen die Bauteile noch ein weitere dünne Schicht (Das Holz nimmt beim 2. Durchgang fast kein Öl mehr auf) und nach kurzer Wartezeit habe ich das ganze dann mit dem weißen Pad poliert.












 


Und hier das Ergebnis:

















  Herstellen der Einlegeböden

Das Holz für die Böden sollte nicht zu teuer werden, deshalb habe ich mich wieder mal zu Leimholz aus dem Baumarkt entschieden. Wenn man etwas sucht und sich die Platten genau anschaut, bekommt man auch dort ordentliche Ware. Die Suche dauerte etwas, erst im dritten Markt fand ich Material in (für mich) ordentlicher Qualität. Leider gab es das nicht in der von mir benötigten Größe, bzw. hätte ich bei geeigneten Platten zu viel Verschnitt gehabt. Ich habe dann fünf 300x2000mm Buche Leimholzplatten mitgenommen und muß diese zu den von mir benötigten Maße auftrennen und verleimen.

Auf Länge habe ich die Platten mit der an einer Führungsschiene geführten Carvex gesägt. Mit der Tauchsäge wäre dies zwar schneller und genauer geworden, aber ich muß ja meine neuen Spielzeuge mal ausprobieren.
 Bestückt mit einem Trion FSG Sägeblatt gab es einen geraden Schnitt ohne zu verlaufen.






Bei dem Zuschnitt kam auch zum ersten mal meine neue Mafell MT 55cc zum Einsatz. Mit dem 16Z Sägeblatt gab es einen sehr sauberen Schnitt in Längsrichtung. 







 


Ich habe nur noch mit den Handhobeln No.4 und No.6 zwei- dreimal über die Kante und eine leichte Hohlfuge angehobelt. Damit ich nicht den 90° Winkel verhobel, habe ich die Bankhobeln mit dem Veritas Fügeanschlag bestückt.















Zum Verbinden der einzelnen Bretter habe ich die kleine Festool Domino eingesetzt. Da ich auch testen wollte, wie das Fräsen, ohne etwas anzuzeichnen klappt, habe ich mit dem Queranschlag für die Domino gearbeitet.
Eines vorweg es hat gut geklappt, aber gerade wenn man die ersten Male mit der Domino Fräse arbeitet, sollte man konzentriert bei der Sache sein, um unnötige Fehler zu vermeiden.









Nachdem die vier Platten alle verleimt und getrocknet waren, wurden sie auf das exakte Maß gesägt. Da zu dem Zeitpunkt die Mafell auf ihre Abholung zur Justierung wartete, habe ich die Schnitte auf der Tischkreissäge gemacht.
Danach müßten die Ecken ausgeklingt werden, dazu habe ich wieder zur Carvex gegriffen und mit ihr die Ecken nach Anriss ausgesägt. Das Stroboskoplicht der Carvex, hat das Sägen am Riss sehr erleichtert.














Die Ergebnisse sprechen eigentlich für sich. Sehr sauberer und rechtwinkliger Schnitt. Ich bin sehr zufrieden mit der Stichsäge.

 










  

Zum Schluß bekam der untere Boden noch auf jeder Seite eine Hohlkehle mit der neuen MFK 700 angefräst. Dies war der erste Einsatz der kleinen Fräse und was die Bedienung und Absaugung angeht überzeugt sie. Durch das geringe Gewicht und die große asymmetrische Grundplatte, läßt sie sich hervorragend führen. Die Einstellung der Frästiefe ist zwar anfangs, wenn man nur normale Oberfräsen gewöhnt ist "anders", aber trotzdem einfach und wiederholgenau möglich.





Die übrigen Böden bekamen umliegend eine kleine Falz, damit sie später bündig mit den Querstreben abschliessen. Die Falze habe ich mit einem Falzfräser mit Anlauflager und der OF 1400 gefräst. Die OF 1400 ist von dem Konzept her erste Sahne, nur die Griffposition ist durch den Pistolengriff völlig anders, als ich es von den Metabo Oberfräsen gewohnt bin. Sie liegt schon gut in der Hand und läßt sich auch sicher führen, nur im Moment fühlt es sich noch komisch an, eine Oberfräse so zu halten.





Als letzten Schritt wurden die Böden noch mit dem One-Step Öl und dem Surfix von Festool geölt.
Bei solchen großen Flächen ist der Surfix voll in seinem Element und ich konnte die Böden in Rekordtempo ölen.  Das heisst aber nicht, dass sich die Querstreben nicht gut mit dem Surfix ölen ließen im Gegenteil. Ich hatte wirklich bedenken, ob das mit dem Surfix in Verbindung mit Hohlkehlen, Falzen und Schmalseiten gut funktioniert, aber es klappt erstaunlich gut und das auch noch ohne sich die Finger sonderlich ölig zu machen. Mit Gummihandschuhen arbeite ich höchst ungern und verwende sie eigentlich nur bei Lacken oder beim Verarbeiten von PU-Leim. Und es geht deutlich weniger Öl daneber, als bei dem Ölauftrag per Pinsel, sparsam ist die Technik also auch noch.

Genau wie die Querstreben wurden auch die Böden mit dem Exzenterschleifer und dem grünen und weißen Schleifpad bearbeitet.

 











Die Farbe täuscht etwas, leider klappt es mit der Digiknipse und dem Weißabgleich in Verbindung mit Blitz nicht so richtig gut.


Nachdem das Öl getrocknet war, habe ich die Böden noch mit einem weichen Tuch etwas poliert und konnte anschließend ENDLICH das Regal aufbauen und an sein Bestimmungsort stellen.






 Der Bau hat etwas länger gedauert, da ich einiges ausprobiert und auch nicht ständig an dem Regal gebaut habe. Wie bis jetzt immer, ist auch bei diesem Projekt einiges nicht so gelaufen wie gedacht bzw. hat sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen. Neben dem Verleimproblem der Senkrechten ist aber nur bei dem unteren Boden was größeres daneben gegangen. Es ist schon dumm, wenn man seine eigene Schrift nicht mehr lesen kann und dann noch zu faul zum nochmal messen ist. So ist der untere Boden kleiner geraten wie gedacht. Was dran sägen geht nicht, Material für einen neuen Boden war nicht mehr vorhanden, so mußte halt die Hohlkehle den Fehler etwas kaschieren.
 

Ende