In
einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps
& Kniffe im Umgang mit Handwerkzeugen für die Holzbearbeitung mit
auf den "holzigen Weg" geben.
Heute möchte ich Euch zeigen, wie ihr beim Hobeln von Hirnholz Ausrisse am Ende des Brettes vermeidet, ohne die Zuhilfenahme eines Opferholzes.
Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Samstag, 3. Januar 2015
Sonntag, 21. Dezember 2014
Tipp: Fügen zweier Lamellen für eine spätere Verleimung
In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Handwerkzeugen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.
Nachdem ich ja schon gezeigt habe, wie man gerade Kanten hobelt, geht es in dieser Folge um das schnelle und einfache Fügen zweier Lamellen, wenn diese z.B. für Leimholz aneinander geleimt werden sollen.
Freitag, 12. Dezember 2014
Tipp: Winkelfehler beim Fügen korrigieren.
In
einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps
& Kniffe im Umgang mit Handwerkzeugen für die Holzbearbeitung mit
auf den "holzigen Weg" geben.
In dieser Folge geht es um das Korrigieren von Winkelfehlern, die beim Fügen einer Kante entstehen können oder bereits beim Zuschnitt passiert sind.
Wie man eine auf ganzer Länge gerade Kante erzeugt, habe ich ja im letzten Artikel gezeigt.
Gut, also gerade ist nun unsere Kante, aber (in diesem Beispiel) stimmt der 90° Winkel nicht.
Vorne ist er aus dem Winkel ...
In dieser Folge geht es um das Korrigieren von Winkelfehlern, die beim Fügen einer Kante entstehen können oder bereits beim Zuschnitt passiert sind.
Wie man eine auf ganzer Länge gerade Kante erzeugt, habe ich ja im letzten Artikel gezeigt.
Gut, also gerade ist nun unsere Kante, aber (in diesem Beispiel) stimmt der 90° Winkel nicht.
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Freitag, 5. Dezember 2014
Tipp: Fügen mit dem Handhobel
In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Handwerkzeugen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.
In der ersten Folge geht es um das Fügen einer Kante mit dem Handhobel.
Dienstag, 3. Juli 2012
Projektvorstellung - Waschtisch Teil 2
Herstellung der Streben und Leimhölzer
Bevor es an den eigentlichen Bau des Waschtisches geht, musste ich zuerst noch die Hölzer für die Beine und Querstreben verleimen, sowie die Leimholzplatten für die seitlichen und obere Platte herstellen. Das Ganze hat sich etwas hingezogen. Auch wenn ich schon einige Zwingen besitze, waren es doch um mehrere Teile gleichzeitig zu verleimen zu wenig. So konnte ich meist nur ein Teil pro Abend verleimen.
Das Abrichten der einzelnen Hölzer habe ich mit der Rauhbank erledigt, nur das Hobeln auf Dicke habe ich meiner ADH überlassen.
| Hölzer für die Platten... |
| ...und für die Streben. |
Nun ging es zuerst an die Leimholzplatten:
Zum Schluss bekamen die Kanten noch eine leichte Hohlfuge von ca. 0,1mm um später ein evtl. Öffnen der Fugen an den Enden zu vermeiden.
Durch die Verwendung der Korpuszwingen, war dies sehr einfach und schnell erledigt. Da die einzelnen Hölzer komplett auf den Zwingen aufliegen und so die Gefahr eines verschiebens gering ist, habe ich auf Flachdübel oder eine lose Feder diesmal komplett verzichtet. Ich habe lediglich an den Enden je eine Zwinge angesetzt damit die einzelnen Bretter zueinander bündig bleiben. Bei diesen kurzen Brettern war eine weitere Zwinge in der Mitte nicht nötig.
Wie man sieht, verwende ich gerne die TKS als Verleimtisch. Der Tisch ist schön groß und plan. Damit der Tisch nicht mit Leim voll gekleckert wird, lege ich immer eine Matte oder bei großen Teilen eine Plastikfolie unter.
Nachdem der Leim über Nacht durchgehärtet war, habe ich die Platten abgerichtet- Das Verputzen mache ich erst kurz bevor die Platten verbaut werden.
Die Hölzer für die hinteren Querstreben und die Seiten haben nicht das gleiche Maß von 60x60mm wie die Beine und die vorderen Streben, sondern haben nur 60x40mm. So wird der Waschtisch etwas leichter und ich brauche weniger Material.
Zum Abschluss der Vorarbeiten fehlen noch die Beine für den Waschtisch.
Eigentlich wollte ich diese ebenso aus drei stumpf aufeinander geleimten Kanthölzer herstellen. Nach einem Kommentar von Stephan habe ich mich der Optik wegen umentschieden und die einzelnen Hölzer auf Gehrung verleimt. Vor dieser Arbeit hatte ich wirklich Respekt. Vier Kanthölzer mit dieser Länge so zu sägen und zu verleimen, dass alle vier Gehrungen auch wirklich dicht werden, ist schon nicht ohne.
Ich habe mir einige Tage Gedanken über die Vorgehensweise gemacht, Die Gehrungen auf der ADH anhobeln, auf der TKS sägen, einfach stumpf verleimen, einen "Kern" einsetzen oder mit Flachdübeln arbeiten....alles gar nicht so einfach, wenn es hinterher 100%ig werden soll.
Da der Abrichtanschlag der HC 260 nicht der stabilste ist, habe ich mich für den Einsatz der TKS entschieden.
Den Schnittwinkel der PK255 stellte ich auf 45,2°, damit die äußeren Kanten auf alle Fälle dicht werden. So die Theorie, aber Probeschnitte an Reststücke zeigte, dass es eigentlich funktionieren müsste.
Leider hat die PK255 keine Hinterschnittfunktion und so mußte ich den Anschlag für 45° verstellen.
Leider hat die PK255 keine Hinterschnittfunktion und so mußte ich den Anschlag für 45° verstellen.
Mit einer gehörigen Portion Adrenalin ging es dann an das eigentliche Sägen der Kanthölzer.
Es klappte erstaunlich gut, die Schnitte waren wie erwartet sehr sauber und ein loses zusammenhalten der einzelnen Teile zeigte schon mal ein gutes Ergebnis. Ob später wirklich alle Gehrungen dicht werden, zeigt sich aber erst nach dem Verleimen.
Es viel mir ein Stein vom Herzen.
Ich habe mich dann für diese Variante entschieden:
Die stumpf verleimten Kanthölzer kommen später nach hinten, so sieht man auch dieses nicht.
Ende Teil 2 - Hier gehts weiter zu Teil 3
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Sonntag, 24. Juni 2012
Projektvorstellung - Waschtisch Teil 1
Jetzt gibt´s es endlich mal wieder ein richtiges Projekt. Das zweite Möbel für mein Badezimmer, wobei ob man das hier als ein Möbelstück bezeichnen kann, darüber müsste man streiten.
Teil Zwei der Badezimmerausstattung wird ein Waschtisch.
Planung
So soll er ungefähr aussehen:
Gestell in Rahmenbauweise, mit seitlichen Füllungen, vorne zwei Schiebetüren aus dem marmorierten Plexiglas und einer Platte aus Massivholz.
Das Leimholz für die Füllungen und die Platte, werde ich selbst herstellen. Das Material für den Boden und die Rückwand wird einfaches Leimholz aus dem Baumarkt. Das reicht, man sieht es nicht und es ist billiger.
Die Maße auf der Zeichungen, waren nur mal zur groben Orientierung, der Waschtisch wird 750x500x700mm (BxTxH) groß.
Falls jemand den Waschtisch nachbauen möchte, der findet in dem folgenden Buch einen Waschtisch mit ähnlichem Design, aber deutlich einfacherer Konstruktion:
Selbst ist der Mann. Holzarbeiten mit der Oberfräse: Praktische Anleitungen mit Erfolgsgarantie
Zuschnitt des Holzes
Zuerst habe ich damit begonnen die bereits besäumten Buche Bretter mit der Gestellsäge entsprechend der benötigten Längen + einigen Zentimeter abzulängen. Bis jetzt habe ich solche Arbeiten meist mit einer großen Kataba von Bahco erledigt, aber ich möchte mich auch langsam mal mit dem Umgang mit einer Gestellsäge vertraut machen.
Nach dem Fügen einer Bezugskante mit der Rauhbank ging es anschließend auf die Tischkreissäge und ich habe die Bretter zur Herstellung der Kanthölzer für den Rahmen aufgetrennt.
Teil Zwei der Badezimmerausstattung wird ein Waschtisch.
Planung
So soll er ungefähr aussehen:
Das Leimholz für die Füllungen und die Platte, werde ich selbst herstellen. Das Material für den Boden und die Rückwand wird einfaches Leimholz aus dem Baumarkt. Das reicht, man sieht es nicht und es ist billiger.
Die Maße auf der Zeichungen, waren nur mal zur groben Orientierung, der Waschtisch wird 750x500x700mm (BxTxH) groß.
Falls jemand den Waschtisch nachbauen möchte, der findet in dem folgenden Buch einen Waschtisch mit ähnlichem Design, aber deutlich einfacherer Konstruktion:
Selbst ist der Mann. Holzarbeiten mit der Oberfräse: Praktische Anleitungen mit Erfolgsgarantie
Zuschnitt des Holzes
Es fehlen natürlich die Leimholzplatten für den Einlegeboden und die Rückwand und das Plexiglas, das muss ich noch besorgen.
Am Abend hat es mich nochmal in den Fingern gejuckt und ich habe noch "schnell" die Bretter für die Füllungen abgerichtet.
Auf dem Foto ist auch schön zu sehen, wie glatt und glänzend eine gehobelte Holzfläche wird, es spiegelt sich sogar der Winkel darin. So ein Ergebnis kann nicht mit Schleifen, auch mit noch so einer feinen Körnung erreicht werden.
Kleiner Tipp
Im zweiten Teil der Baudokumentation geht es dann um die Herstellung der einzelnen Rahmenteilen und der Platten.
Ende Teil 1 - Hier gehts weiter zu Teil 2
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Montag, 28. Mai 2012
Wer gut schmiert; Hobeln leichtgemacht.
Metallene Hobeln, bieten einige Vorteile gegenüber ihren hölzernen Kollegen, aber sie haben auch Nachteile. Einer davon ist die schlechtere Gleiteigenschaft der Hobelsohle aus Grauguss. Wo sich Hobel mit Pockholzsohle spielend leicht über des Werkstück schieben lassen, geht es bei den Metallhobeln schon deutlich schwerer.
Um das Gleiten der Hobelsohle auf dem Holz zu verbessern und die nötigen Kräfte dafür zu reduzieren, kann man die ganze Sache einfach etwas "tunen", getreu nach dem Motto: "Wer gut Schmiert, der gut fährt ähh hobelt".
Abzuraten ist dabei aber von Mitteln wie Silikonspray, Motoröl, WD40 etc. Diese Mittel würden zwar auch das Hobeln erleichtern, aber eine spätere Verleimung oder Oberflächenbehandlung deutlich beeinträchtigen. Also nichts für Hobel.
Weitere Möglichkeiten wären Waxilit oder Silbergleit. Letzteres habe ich selbst in der Werkstatt für die ADH, aber mit dem Schmierzeug auch noch an den Handhobeln rumzufummeln, das mag ich nicht.
Jim Toplin beschreibt in seinem Buch "The new traditional Woodworker" die Verwendung eines mit Kamelienöl getränkten Filzes, welches er auf einer Holzplatte befestigt hat. Also auch das scheint zu gehen und die spätere Weiterverarbeitung des Holzes nicht zu beeinträchtigen.
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