Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Samstag, 7. März 2020

Tipp: Sägeblatt einer Handkreissäge parallel zur Führungsschiene einstellen

In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Maschinen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.


Ich wurde von einem Leser nach einem Artikel zu dem Einstellen der Parallelität des Sägeblattes einer Handkreissäge zu der Führungsnut gefragt. Dem komme ich hiermit nach.

Im Grunde funktioniert es bei allen Handkreissägen auf dem Markt ähnlich.
Ich kann es aber nur an den drei Festool Modellen HK(C) 55, TS 55 REBQ und der TS 75 zeigen.

Samstag, 12. August 2017

Tipp: Frische Kante oder die magischen 5mm

In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Maschinen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.

Jeder der auch mit Plattenmaterial arbeitet, kennt es ja. Genauso wie das Besäumen von Massivholz braucht auch ne MPX oder Sonstwas-Platte zuerst eine saubere und gerade Bezugskante, von der aus alle weiteren Messungen und Schnitte ausgehen.

Per Tauchsäge mit Führungsschiene ist das auch ohne FKS schnell erledigt. 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Tipp: Markierungen an Tauchsäge und Oberfräse

Hierbei handelt es sich um keine Nobelpreis verdächtige Idee und sie wird auch sicher schon von vielen in der Werkstatt eingesetzt.
Oft sind es aber die einfachsten Dinge, die einem erst spät ein- oder auffallen, daher hilft dieser Tipp vielleicht doch dem ein oder anderen.

Wer genau hinschaut, hat es sicher schon auf manchen Bildern von mir gesehen, ich habe an allen Maschinen, bei denen es sinnvoll ist, Markierungen für wichtige Positionen angebracht oder mit einem Edding nachgezeichnet.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Tipp: MFT Helfer - Anschlag zum sägen schmaler Werkstücke

 In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich Euch einige kleine Tipps & Kniffe im Umgang mit Maschinen für die Holzbearbeitung mit auf den "holzigen Weg" geben.


Aktuell probiere ich ja aus, mit MFT + Tauchsäge Schnitte durchzuführen, die eigentlich die Aufgabe einer Tischkreissäge sind.

Bei dem Projekt Tablettlade und dem Absägen von schmalen Streifen von schmalen Brettern, kam ich ja an die Grenze, was ohne entsprechendes Zubehör möglich ist.
Für solche Aufgaben, muss wie dort beschrieben, die Führungsschiene zum einen unterfüttert werden, damit diese nicht abkippt und man braucht einen Anschlag für das Werkstück, damit dieses nicht durch die ausgeübte Kraft beim Sägen mit nach vorne gedrückt wird.


Bei dem Projekt habe ich einfach ein kleines Restholz mit einer Zwinge festgespannt.
Möchte man aber längerfristig solche Arbeiten auf dem MFT erledigen, ist eine dauerhafte und schnell montierte Lösung sinnvoll. (Nebenbei macht es ja auch Spaß, solch kleine Vorrichtungen zu bauen.)


Dienstag, 12. August 2014

Tipp: Sägeunterlagen

Ich wurde schon öfters gefragt, was für Dinger ich da als Unterlage zum Besäumen oder bei Längsschnitten in der Werkstatt verwende.



Montag, 29. Juli 2013

Neuzugang in der Werkstatt: Festool TS 75 EBQ-Plus

Seit letzter Woche befindet sich eine "neue" Tauchsäge in meiner Werkstatt: Eine Festool TS 75-EBQ-Plus











Donnerstag, 31. Januar 2013

Werkzeugvorstellung - Festool TS 55 REBQ Plus Tauchsäge

Die vorgestellte Maschine wurde mir für diesen Test von dem Holzfachmarkt Gerschwitz zur Verfügung gestellt.


Sehr lange hat es gedauert, bis Festool im Frühjahr 2012 mit einem Nachfolger für die beinahe legendäre TS 55 EBQ auf den Markt kam. Die gute TS 55 war in manchen Sachen schon etwas angegraut und was zusätzliche Features anbelangt nicht mehr auf gleicher Höhe  z.B. mit der Makita SP6000 oder der MT 55 cc von Mafell. Dies ist jetzt keine Kritik, war die TS 55 doch mit der Vorreiter der Tauchsägen.

Die "Neue" von Festool war aber keine komplette Neuentwicklung, sondern ein Facelift der bewährten TS 55.










 


Die neue "R" bringt einige Neuerungen mit, u.a:
  • Der Spaltkeil wurde durch einen Führungskeil ersetzt, der es ermöglicht die Tauchsäge in einen schon bestehenden Schnitt leicht einzuführen
  • Eine Winkelverstellung mit Hinterschnittfunktion von -1° bis 47°
  • Ein griffiger Schnitttiefenanschlag mit werkzeugloser Feineinstellung 
  • Die Möglichkeit die Schnittiefe gleichzeitig für die Verwendung mit Führungsschiene als auch ohne abzulesen
  • Einen flaches Gehäuse für wandnahe Schnitte mit nur 12mm Abstand
  • Ein Sichtfenster für optimale Sicht auf den Schnittbereich


In diesem Beitrag geht es um das Modell mit Konstantelektronik und 1200W Leistung, der TS 55 REBQ.
Dabei steht das E für die elektronische Drehzahlregelung, das B für die elektrische Motorbremse, die dafür sorgt, dass das Sägeblatt noch dem Loslassen des Schalters innerhalb von 2 Sekunden zum stehen kommt und das Q für das Plug-It Kabel.
Wofür das R steht? Leider habe ich da keine Ahnung.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die Motorbremse. Neben den EBQ Tauchsägen verfügen auch die Oberfräsen OF 1010, 1400 und die große 2200 über diese Funktion.
Es ist schon ein großer Pluspunkt für die Sicherheit, wenn das Sägeblatt oder der Fräser innerhalb von 2 Sekunden abgebremst wird.

Montag, 19. November 2012

Werkzeugvorstellung: Mafell MT 55 cc Maxi MAX Tauchsäge

Mittlerweile nutze ich die Mafell MT 55 cc Maxi MAX schon seit einigen Monaten, es wird also Zeit ein wenig über diese Maschine zu schreiben. 
Bei der MT 55 cc handelt es sich um eine sehr leistungsstarke und robuste Handkreissäge. Anders wie bei den Pendelhauben Sägen von Mafell, die zusätzlich neben der Pendelhaube auch über eine Tauchfunktion verfügen, ist die MT 55 cc eine reine Tauchsäge mit 55mm Schnittiefe (ohne Schiene bei 90°) und 1400W Leistung. Bei 45° verringert sich die Schnittiefe auf 40mm.









Die Pendelhaubensägen wie z.B. KSP 55 F verfügen über einen Spaltkeil (da federnd gelagert, wegen der Tauchfunktion, bei Mafell Flipkeil genannt), der verhindert, dass sich durch Spannungen im Holz, der Schnitt hinter dem Sägeblatt schließt und dieses einklemmt. Im schlimmsten Fall würde es dann zu einem Rückschlag kommen, der die laufende Säge aus dem Werkstück katapultiert.
Bei der MT 55 cc wurde der Spaltkeil wegeglassen. Um trotzdem ein Rückschlag zu verhindern wurde u.a. die Drehzahl auf 6250 UpM erhöht. Zum Vergleich die KSP 55 F hat 4400UpM.
Bis jetzt habe ich den Spaltkeil auch beim Auftrennen von Buche Bohlen noch nicht vermisst. Einmal hatte sich dabei das Sägeblatt verklemmt, die Säge ist einfach stehengeblieben und das wars auch schon.



Aufbewahrung


Aufbewahrt wird die MT 55 in einem Classic Systainer der Größe 4














Darin findet die Säge und die zu dem Maxi MAX Paket gehörigen Zubehörteile Platz.
Zu dem Paket gehört noch der Parallelanschlag, der Positionsanzeiger und eine 1,6m Führungsschiene (letztere passt natürlich nicht in den Systainer).










Unterhalb der Säge ist noch Platz für zusätzliche Sägeblätter und etwas Kleinkram.














Konstruktion


Wie man auf dem ersten Foto erkennen kann, nutze ich die MT 55 cc auf den Führungsschienen von Festool. 1. Brauche ich so nur einen Typ von Schiene und 2. habe ich für Festool Schienen schon einiges an Zubehör. Aus diesem Grund gehe ich auf die Mafell Schiene in diesem Beitrag auch nicht weiter ein.
Damit die MT 55 cc auch perfekt auf die Festool Schienen passt, habe ich die Schienen etwas modifiziert, wie das steht hier.
Sie läßt sich natürlich auch ohne Probleme auf dem MFT/3 einsetzen.














Und so bin ich auch schon mittendrin in der Maschinenbeschreibung.

Die Grundplatte der MT 55 cc ermöglicht es, die Säge sowohl auf den Mafell Schienen (dafür ist die nur wenige Millimeter breite Führungsnut) einzusetzen...












...als auch auf Festool kompatiblen Schienen, wie z.B. auch auf den Makita Schienen.
Dazu muss nur der schwarze Kunststoffeinleger (zu sehen auf dem oberen Bild) entfernt werden und die Nut für die Festool Schienen ist frei.










Durch einen cleveren Mechanismus kann mit nur einer Einstellschraube, sowohl das Spiel für die Mafell als auch für die Festool Schienen eingestellt werden.












Dazu gibt es auf der Oberseite der Grundplatte zwei Einstellschrauben (eine vorne und eine hinten).
Diese sind mit Raststufen versehen, so wird das Einstellen ein wenig einfacher.











Die Verarbeitung der Mafell ist exzellent und sehr durchdacht.
Die Grundplatte ist so gut wie plan, dies war z.B. bei meiner alten Makita SP6000 nicht so. Eine ebene Grundplatte erleichtert das genaue Einstellen eines Winkels, so auch die Justage des 90° und 45° Winkels ohne ständige Probeschnitte erheblich (Zu der Justage später noch etwas mehr.).










Bei dem Grundgedanke der Konstruktionen unterschieden sich die Maschinen von Festool und Mafell schon etwas. Es gibt da einen Spruch: "Festool will in der Werkstatt bleiben, Mafell auf die Baustelle".
Festool baut schon stabile Maschinen, die Mafell ist aber was die Robustheit angeht, noch eine Ecke besser. Dafür gibt es halt bei Festool mehr schicke Kleinigkeiten, die den Umgang mit den Maschinen erleichtern. Die MT 55 cc ist extrem solide gebaut, der Anteil an Metall ist höher als bei der TS 55 oder SP6000, was gerade bei der Schnittwinkeleinstellung ein großer Pluspunkt ist. War die SP6000 dort doch eher weich und war es bei Ihr möglich durch kräftigeren Druck, den Winkel noch über den Anschlag hinaus zu verstellen, ist dies bei der MT 55 cc nur sehr gering der Fall. Man muß sehr stark drücken, damit sich dort noch etwas tut, die Winkeleinstellung ist schon sehr stabil.

An der Mafell MT 55 cc gibt es drei Einstellungen, die für genaues Arbeiten justiert werden können:
  1. Der 0° bzw. 90° Anschlag. Dazu gibt es zwei (eine vorne, eine hinten) kleine Madenschrauben in der Grundplatte mit denen diese Position exakt justiert werden kann. Durch die Verwendung von zwei Schrauben ist sichergestellt, dass sowohl am vorderen als auch am hinteren Drehgelenk der Winkel stimmt und nicht z.B. durch Druck auf das Sägeaggregat es Differenzen zwischen vorne und hinten gibt, was sich wiederum negativ auf das Sägeergebnis auswirkt
  2. Der 45° Anschlag. Dieser kann ebenfalls über eine kleine Madenschraube im Vorderen Drehgelenk justiert werden.Die Schraube ist auf dem Bild, bei dem es um die Hinterschnittfunktion geht, zu sehen.
  3. Die Nullposition der Tiefeneinstellung. Für allgemeines Arbeiten nicht weiter relevant, aber wenn es darum geht z.B. OSB Platten direkt auf dem Stapel auf Maß zu schneiden ohne die darunterliegende Platte zu beschädigen, schon nicht ganz unwichtig. Um die Nullposition zu justieren, verfügt die Mafell an der Oberseite über eine Inbusschraube, mit dieser kann die Tiefeinstellung justiert werden. Die Schraube hat die gleiche Größe, wie die welche das Sägeblatt hält. Für beide ist also das Werkzeug mit an Board.














       


Bedienung


Kommen wir nun zu dem Handling und den Bedienelementen der Mafell MT 55 cc.













Der Griff liegt ausgezeichnet in der Hand und so läßt sich die Maschine sehr gut führen.











Wie die Festool besitzt auch die Mafell einen Schieber um die Tauchfunktion und den Ein/Aus-Schalter freizugeben. Die Makita SP6000 dagegen hatte einen Kopf zum drücken. Beides geht gut, bei der Makita musste man nur weniger umgreifen.











Die MT 55 cc hat im Gegensatz zu den sonstigen Tauchsägen keinen zweiten Griff vor dem Motor. Dafür hat sie einen geriffelte Mulde auf der Grundplatte mit der man die Säge bei Gehrungsschnitten auf das Werkstück drücken kann, um ein kippen zu verhindern.
Weder vermisse ich den Griff, noch verwende ich die Mulde. Das liegt aber nur daran, dass ich als Linkshänder die linke Hand nicht freihabe um eines der beiden nutzen zu können.







Um auch verschiedene Materialien mir der MT 55 cc bearbeiten zu können, verfügt sie über eine elektronische Drehzahlregelung. Diese ist leider nicht so ganz griffgünstig angebracht und befindet an der linken Seite der Säge. Wäre sie an der Oberseite des Motorgehäuses, könnte man die Drehzahl verändern, ohne die Maschine kippen zu müssen.






Die Elektronik sorgt nicht nur für die Drehzahlregelung, sondern auch für einen Sanftanlauf und eine konstante Drehzahl des Cuprex Motors auch unter Last. Eine elektrische Bremse wie bei der TS 55 EBQ gibt es an der Mafell allerdings nicht.
Der Cuprex Motor leistet 1400 Watt und wird auch von dickeren Buchebohlen nicht sonderlich gebremst (passendes Sägeblatt vorausgesetzt). Das Ding hat den Tiger im Tank, nicht nur auf dem Schild.







Die Schnitthöhe wird bei der Mafell über einen Schieber eingestellt, dieser ist mit Rasten in Abstufungen  von 1mm versehen. Der Zeiger zum Ablesen der Schnittiefe lässt sich schwenken. Er kann so eingestellt werden, dass entweder die genau Schnitttiefe ohne oder mit Führungsschiene angezeigt wird. Eine sehr praktische Sache.
Die Stellungen sind aber nicht gekennzeichnet, so ist Nachdenken erforderlich.












Für einen möglichst ausrissfreien Schnitt, besitzt die MT 55 cc eine Vorritzfunktion. Dabei wird einfach,  mit einem kleinen Schieber, die Schnitttiefe auf ca. 2,5mm begrenzt. Das hat den Vorteil, man braucht nicht immer die Schnittiefe zu verstellen, was Fehler minimiert.
Mafell wirbt damit, dass das Sägeblatt auch noch gleichzeitig minimal seitlich versetzt wird. Wie das funktionieren soll weiß ich nicht, der Schieber grift nur in eine Aussparung ein und hat sonst weiter keine Funktion.
Ich habe das auch mal getestet, konnte den Versatz aber nicht nachvollziehen. Nach dem Hinweis von Max (siehe Kommentar) habe ich das mal mit einer Schieblehre nachgemessen. Es ändert sich wirklich was an der Schnittposition. Ich hatte das an einer Bucheplatte probiert und da sieht man keine Änderung.


Für die Winkelverstellung gibt es eine Zentralklemmung, das ist ne feine Sache, braucht man so nur an einer Knebelschraube zu drehen und beide Gelenke werden arretiert. Dies geschieht durch eine Art Seilzug innerhalb der Säge.
Der kleine Zeiger für die Winkelablesung läßt sich ebenfalls noch leicht justieren.









Falls die Mafell MT 55 cc ohne Schiene eingesetzt wird, ändert sich bei versch. Schnittwinkeln auch leicht die Position des Schnittes, um dies beim Sägen nach Anriss zu kompensieren, besitzt die Säge einen Risszeiger, der sich dem Schnittwinkel automatisch anpasst.










Die MT 55 cc besitzt auch eine Hinterschnittfunktion, damit sind Schnitte in einem Winkel von -1°-48° durchführbar.

Um die Säge auf -1° zu stellen, muß nur dieser kleine Schieber betätigt werden und schon läßt sich die Säge auf bis zu -1° schwenken. Kehrt man in die 0° Position zurück, springt der Mechanismus automatisch wieder zurück und dient als Anschlag für den rechtwinkligen Schnitt.









Ähnlich läßt sich auch der 45° Anschlag deaktivieren. Schieber nach unten drücken und die Säge läßt sich weiter kippen. Dreht man sie wieder zurück, springt auch dieser Schieber automatisch wieder in seine Ursprungsposition.











Die Mafell vefügt über ein kleines Sichtfenster. Dieses ermöglicht, z.B. beim Aussägen eines Ausschnittes, den Schnitt genau zu verfolgen, um nicht zu weit zu sägen. 
Um die Absaugung noch zusätzlich zu verbessern, diese ist durch das komplett geschlossene Seitenteil ohnehin schon sehr gut, läßt sich dies Fenster noch auf das Werkstück absenken.









Etwas besonderes hat sich Mafell für den Sägeblattwechsel einfallen lassen. Der Wechsel ist so einfach und schnell erledigt, da können sich andere Hersteller eine Scheibe von abschneiden.

Zuerst muß der silberen Knopf gedrückt werden...














... dann ein Zug an dem roten Hebel...














und die Klappe wird geöffnet. Gleichzeitig wird das Sägeblatt arretiert und der Ein/Aus-Schalter gesperrt. So ist es unmöglich die Säge ungewollt einzuschalten.
Neben dem schnellen Wechsel ist es auch ein Vorteil, dass man das Sägeblatt nicht durch einen schmalen Schlitz auf dessen Sitz fädeln muß.
Der Inbusschlüssel zum Wechsel, steckt in einer Garage am hinteren Drehgelenk und somit ist er immer dabei.








Zubehör


Zum Schluß möchte ich noch die beiden  zu dem Maxi MAX Set gehörenden Zubehörteile vorstellen.

Zum einen den Parallelanschlag. Der ist anders wie der von der SP6000 nicht einfach ein Teil aus Blech sondern eine Konstruktion aus einem Aluminiumprofil und zwei Stahlstäben.












Der Parallelanschlag wird mit zwei Knebelschrauben, die auf passende Blechhalter drücken an der Säge fixiert.













Leider lassen sich mit dem Parallelanschlag keine schmalen Streifen absägen, da er sich nicht bis ans Sägeblatt heranschieben läßt. Er besitzt zwar Bohrungen für eine anschraubbare Leiste, aber ab Werk geht dies nicht. Da ist der Anschlag der Festool TS 55 im Vorteil, dieser läßt sich bis dicht ans Sägeblatt heranschieben.









Das zweite Zubehörteil ist der Positionsanzeiger. Dieser kann auf verschiedene feste Schnittiefen eingestellt werden und zeigt dann den Ein- und Austrittspunkt des Sägeblattes an. Dieses Teil wird einfach werkzeuglos an die MT 55 cc geclipst und hält dann sehr stabil.









Update:

Hier zwei Ergebnisse mit der MT 55cc in Verbindung mit dem Festool MFT/3

Absolut rechtwinkliger Schnitt
Perfekte Oberfläche mit dem 48WZ Blatt diagonal zur Faser.




Update II:

Mittlerweile hat die MT 55 cc einen Plug-It Anschluß bekommen.














Mehr könnt Ihr hier lesen: MT 55 cc meets Plug-It





Bezugsquelle:

Die Mafell MT 55 cc Maxi MAX könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Anpassung der Festool Führungsschienen an die Mafell MT 55 cc

Das Problem:
Ein großer Vorteil der Mafell MT 55 cc ist, dass sie auch auf Festool kompatiblen Schienen einsetzbar ist.
Bei den Makita Schienen funktioniert dies auch problemlos, da diese über sehr breite Gleitstreifen verfügen. Bei den original Festool Schienen gibt es ein kleines Problem. Die Gleitstreifen sind schmaler und der Belag neben der eigentlichen Schiene sitzt nicht direkt daneben, sondern ca. 12mm weiter außen.
Bei den Festool Tauchsägen ist dies logischerweise kein Problem, die Grundplatte der Säge ist groß genug um auch diesen zu überdecken. Anders sieht es bei der MT 55 cc aus, da die original Mafell Führungsschienen deutlich schmaler sind, als die Festool Schienen, ist somit auch die Grundplatte der Säge schmaler. Dies führt bei der Verwendung der MT 55 cc auf Festool Schienen dazu, dass sie nicht mehr auf beiden Gleitbelägen aufliegt, weil die Grundplatte der Säge direkt nach der Nut für die Festool Schienen aufhört. So läuft sie nur noch auf dem vorderen Gleitbelag, hinten aber direkt auf dem Aluminium. Von der Funktion weiter kein Problem, ABER die Gleitbeläge stehen geringfügig über die Fläche der Schiene und wenn die Maschine jetzt nicht mehr auf beiden aufliegt, läuft sie nicht mehr exakt parallel zur Schiene und somit zum Werkstück, sondern um das Maß des Überstandes leicht schräg. Dies führt dazu, dass die Schnitte nicht mehr exakt winklig sind, dies ist zwar minimal, aber messbar. Man könnte zwar die Säge jetzt auf die Schiene justieren, aber setzt man sie dann auf der Mafell Schiene ein oder auch mal komplett ohne Schiene, passen dann natürlich die Winkel nicht mehr 100%ig.

Die Lösung:

Da ich einiges Zubehör für die Festool Schienen besitze und auch die Zwingen für die Schienen besser finde, als die Miniteile für die Mafell Schiene, möchte ich auch weiterhin möglichst mit den Festool Schienen arbeiten. Da ich außer der Tauchsäge nur noch den Führungsadapter für die Oberfräse auf den Schienen laufen lasse, habe ich mich zu folgender Änderung entschlossen.

Ich habe mit einer Heißluftpistole die Gleitbeläge samt Kleber erwärmt, die Streifen entfernt und außerhalb deren kleinen Nut wieder aufgeklebt. Das erwärmen bringt den Vorteil, dass die Streifen weicher wurden, sich leichter ablösen ließen und der Kleber an den Streifen blieb und wiederverwendet werden könnte.

 














Der Führungsadapter und die OF laufen weiterhin auf den Gleitstreifen und für die Mafell MT 55 cc passte es jetzt auch.

Positiver Nebeneffekt, die Säge kommt etwas höher, die Tiefenskala ist somit für die Festool und Mafellschiene gleichermaßen einsetzbar ohne rechnen zu müssen und bei Gehrungsschnitten sägt sie dichter an der Gummilippe. Da die Festool Schienen dünner sind als die Mafell Schienen gab es da sonst einen Versatz.

Freitag, 3. Februar 2012

Schöne Bescherung - Teil 2

Und heute kam der Rest:


Ich vermute nur, das Baby hat ein Wehwehchen. :(

Mittwoch, 4. Januar 2012

Projektvorstellung: Regal fürs Wohnzimmer - Teil 2

Weiter geht´s mit der Herstellung der Querhölzer.

Die Hölzer habe ich mit der HC 260 K abgerichtet, auf ein Maß von 58x22mm gehobelt und anschließend auf das endgültige Maß abgelängt.
Eigentlich hatte ich geplant, die Zapfen wieder per Hand herzustellen, aber irgendwie war der Reiz da, es mal auf der TKS zu versuchen.
Ich habe an dem Parallelanschlag die exakte Zapfentiefe eingestellt und die Sägeblatthöhe so, dass der Zapfen minimal dicker als die Zapfenlöcher ist. So kann ich später die Zapfen passgenau mit dem Grundhobel einpassen. Hier hat sich wieder mal bewährt, dass ich meine PK255 mit dem Spaltkeil der alten PK250 von EB ausgestattet habe, der auch verdeckte Schnitte ermöglicht. Den original Spaltkeil hätte ich zuerst ausbauen müssen.

 










Die fertigen Zapfen

Nach den Zapfen habe ich auch gleich noch schnell die Falze für die Böden in die Querhölzer gesägt.

Jetzt da alle Zapfen und Falze gesägt waren, ging es an das Fräsen der Konturen der Querhölzer.
Ich habe zuerst die Konturen mit Bleistift auf die Hölzer übertragen und mit etwas Überstand auf der Bandsäge ausgesägt.




Nun kam die mit einem Bündigfräser mit untenliegendem Anlaufring bestückte OF E 1229 unter den Frästisch. Um die Hölzer sicher in den Schablonen zu fixieren, habe ich sie mit zwei Streifen doppelseitigem Klebeband angeklebt. 
Das Fräsen an sich ging ruck zuck, Maschine und Sauger an und die Schablone samt Querholz am Anlaufring entlang geführt. Das ganze 12x und fertig!

Fräsen mit der Schablone auf dem Frästisch


Jetzt war wieder etwas Handarbeit gefragt, die Zapfen mußten noch auf einer Seite etwas gekürzt werden, weil sie sonst den Falzen für die Böden ins Gehege kommen würden. Das Maß habe ich mittels Kombiwinkel (Die Zweifler können hier schön sehen, was man mit so einem Teil auch machen kann, ein Streichmaß hätte nicht funktioniert) übertragen und dann mit den Veritas Feinsägen ausgeklingt.

Anreissen mit dem Kombiwinkel und Anreissmesser.

Ripcut für den Längsschnitt
Quer mit der Crosscut.

Schön am Riss sägen, hat aber nicht immer geklappt.











Fertig - Nur noch etwas mit dem Stechbeitel verputzen













 

Zum Fertigstellen der Querhölzer fehlt jetzt nur noch etwas Optik. An die geraden Kanten habe ich einen 5mm Radius und an die Geschwungenen eine Hohlkehle angefräst. Das ganze wieder auf dem Frästisch.

Ein fertiges Querholz, es fehlt nur noch der Feinschliff.