Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


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Mittwoch, 23. Juli 2014

Projektvorstellung: Werktischauflage mit Spannmöglichkeit(en)

Mehr Ablage- und Arbeitsfläche ist nie verkehrt und immer willkommen.

Mittlerweile ist meine Werkstatt zwar ziemlich optimal genutzt, aber ein bisschen was geht immer. Die Werkbank auf welcher die TBM steht gefiel mir nicht so richtig. Etwas Platz war zwar da, aber empfindliche Werkstücke oder Werkzeuge konnte ich da nicht mal eben ablegen, weil sonst die Gefahr bestand, dass vielleicht die Bezahnung einer Säge mit dem gußeisernen Fuß der Bohrmaschine kollidiert.

Dienstag, 29. April 2014

Die Werkbank - Ein paar Gedanken zum Mittelpunkt jeder (Holz)Werkstatt

Eine vernünftige Werkbank ist aus meiner Sicht, der WICHTIGSTE Bestandteil einer Werkstatt, egal ob dort Holz, Metall oder sonstige Materialien verarbeitet werden sollen.
Für was für eine Art Werkbank man sich entscheidet, das hängt neben den zu verarbeitenden Materialien, vor allem von der persönlichen Arbeitsweise ab. Im Holzbereich ist dies vor allem die Wahl der verwendeten Werkzeuge. Der Einsatz von Handwerkzeugen, erfordert eher eine stabile und schwere Hobelbank, der vornehmliche Einsatz von Handmaschinen, funktioniert besser an einer Werkbank ähnlich dem Festool MFT, mit ihren vielen Spannmöglichkeiten.
Wer sich eine Werkstatt neu einrichten möchte findet unter dem folgenden Link von bauen.de erste hilfreiche Infos: Tipps für die eigene Werkbank
Der Artikel ist recht einfach gehalten und somit auch für absolute Neueinsteiger verständlich geschrieben. Er erklärt aber die wichtigsten Punkte wie, Höhe, Stabilität, Aufbewahrung von Werkzeugen oder die Positionierung von Hilfsmittel wie Schraubstöcke.

Meine "Heimwerkerkarriere" begann vor vielen Jahren mit zwei Klappwerkbänken von einem Lebensmitteldiscounter. Die eine nutze ich zum spannen und auf der anderen hatte ich eine Spanplatte als Arbeits- und Ablagefläche befestigt.

Als ich 2010 mit dem Holzwerken anfing war eigentlich sofort klar, mit den Klappdingern komme ich nicht weit.

Ich habe mir dann aus einem Schwerlastregal zwei Werkbänke gebaut und später eine noch mit einer recht multifunktionalen Arbeitsplatte ergänzt.




Freitag, 20. Dezember 2013

Werkstatt - Update VI


Weihnachten steht immer noch vor der Tür, das Jahr neigt sich immer noch dem Ende entgegen und irgendwie habe ich gerade immer noch keine Lust ein größeres Projekt anzufangen.
 

Eine gute Gelegenheit noch etwas an der Werkstatt zu ändern. ...







Mittwoch, 13. Juni 2012

Projektvorstellung - Stoßlade mit drei versch. Anschlägen

Schon lange wollte ich mir eine Stoßlade bauen, jetzt da die Werkstatt soweit fertig ist und ich noch mit keinem Möbelprojekt angefangen habe, war die Gelegenheit günstig.



Ich habe mir in diversen Büchern ( The new traditional woodworker, Techniken der modernen Holzbearbeitung, Holzwerken Ausgabe 32) verschiedene Stoßladen angesehen, diese mit meinen Wünschen kombiniert und einen "detailierten" Plan gezeichnet. Vorgabe war eine entsprechende Größe für den Veritas LAJ (Low Angle Jack Plane), zwei verschiedene Gehrungsanschläge die schnell angebracht werden können und die Möglichkeit die Winkel zu justieren. 
Als Material habe ich mich für beschichtetes Multiplex und Buche für die Grundplatte und Hainbuche wegen seiner hohen Härte für die Anschläge entschieden.






Grundplatte


Zuerste habe ich 14mm Buche Bretter für die Werkstückauflage gefügt und zusammengeleimt. 
Beim Fügen der schmalen Bretter, war mir der Veritas Fügenaschlag eine große Hilfe. Er erleichtert diese Arbeit, gerade an sehr schmalen Kanten ungemein. Um die spätere Leimfuge noch zu optimeren, habe ich die beiden korrespondierenden Kanten gleichzeitig bearbeitet und eine leichte Hohlfuge angehobelt. Beim Verleimen kamen zum ersten mal die Bessey Korpuszwingen zum Einsatz. Die Teile sind wirklich eine tolle Sache, so schnell und einfach hatte ich noch nie Leimholz verspannt.




Während der Leim trocknete habe ich in die Grundplatte aus MPX ein Nut für die Laufleiste des Hobels gefräst. Extra den Frästisch aufbauen wollte ich nicht und so habe ich die Nut mit der 1400er und dem Parallelanschlag gefräst.
PS: Das ist das Elend, wenn Maschinen nicht immer einsatzbereit sind und man sie erst aufbauen muß. Dazu bin ich oft zu faul.







Nun konnten die verschiedenen Lagen der Grundplatte miteinander verleimt werden.












Um die Stoßlade an der Hobelbank fixieren zu können, bekam sie unten noch eine entsprechende Leiste. Diese besteht ebenfalls aus Hainbuche und ich habe sie mit drei Dominodübel an die Grundplatte geleimt. Da ich mir nicht sicher war, wie gut normaler Weißleim auf der Beschichtung der MPX Platte hält, habe ich PU Leim verwendet.

 












Zum Schluß fehlt noch die Laufleiste und das "Bett" für den Hobel.
Die Laufleiste besteht aus Buche. Damit sie in der gefrästen Nut der Grundplatte sitzt mußte ich einen entsprechenen Falz an die Leiste hobeln.

Die Hauptarbeit habe ich mit dem Sims- und Falzhobel erledigt...










 

... und die Leiste anschließend mit einem kleinen Simshobel genau in die Nut eingepasst.











 Da ich die Möglichkeit haben wollte, die Laufleiste bei Abnutzung oder Beschädigung austauschen zu können, ist sie nicht eingeklebt sondern ist mit vier versenkten Schrauben mit der Grundplatte verbunden.










Als Bett für den Hobel dient ein dünner Streifen ebenfalls beschichtets Multiplex. Auch dieser Streifen ist nur geschraubt und kann bei Verschleiß ausgetauscht werden.











Kleine Tipps zwischendurch:

Nicht nur auf die Skalen der Maschinen verlassen, sondern trotzdem immer kontrollieren, auch zwischendurch. Gerade bei nicht ganz so massiv gebauten Maschinen wie meine PK255 kann sich doch der Anschlag bei Stößen verstellen.



Ein Andruckkamm macht nicht nur an der Tischfräse Sinn, sondern auch an der TKS.
Gerade dünne Leisten lassen sich sicherer und genauer bearbeiten.




Die Anschläge

Nun ging es an die Fertigung der Anschläge.
Nachdem ich das nötige Material zusammengestellt hatte,...












habe ich die Hölzer mit der Rauhbank abgerichtet und gefügt.












Auch wenn ich mit dem Fügeanschlag arbeite, kontrolliere ich zwischendurch immer mal die Winkel. Das funktionert mit  dem kleinen Kombiwinkel von Starrett sehr gut. Ich besitze zwar auch einen Haarwinkel, aber wir wollen ja nicht übertreiben.









Hainbuche ist wirklich sehr hart und damit der Hobel bei Berührung mit dem 90° Anschlag nicht hängen bleibt, habe ich vorne noch ein Stück quer angeleimt.  Zwei 8x50 Dominodübel bringen die nötige Stabilität. Die Ausführung habe ich von Timo.

 













Befestigt wird der 90° Anschlag, an dem auch später die beiden 45° Anschläge fixiert werden mit zwei Schrauben:

Eine M8er Inbus Schraube an der Vorderkante. Diese habe ich in die Grundplatte eingelassen, dait der Kopf nicht raussteht und in ein 7,5mm Loch geschraubt, um diesem Befestigungspunkt möglichst wenig Spiel zu geben. 
Passend dazu befindet sich eine Rampamuffe im Anschlag.








Den hinteren Befestigungspunkt bildet eine lange M8er Schraube, ebenfalls in die Grundplatte eingelassen. Um Spielraum zum justieren des Anschlags zu haben, habe ich das durchgehende Loch im Anschlag mit 10mm gebohrt. Fixiert wird das ganze später mit einer Flügelmutter. Damit diese sich nicht in das Holz eindrückt, kommt eine dicke KFZ-Scheibe dazwischen.
Wie auf dem Bild ersichtlich, besitzt der 90° Anschlag noch zwei Rampamuffen, an diesen werden später die beiden Zusatzanschläge verschraubt.




Um die Rampamuffen leichter und genau senkrecht einsetzen zu können bediene ich mich der Tischbohrmaschine, einer Schraube mit abgesägtem Kopf und einer Kontermutter.



Damit der Anschlag beim späteren hobeln besser in der Hand liegt, habe ich die hintere Kante noch mit einer Fase versehen.











Um auch 45° Gehrungen auf der Stoßlade bearbeiten zu können, habe ich noch zwei verschiedene Erweiterungen gebaut.


Der erste ist relativ simpel und besteht nur aus einem breitem Kantholz mit einer 45° Schräge an einer Seite.
Der Anschlag wird bei Benutzung mit zwei M8x50 Inbusschrauben an den Grundanschlag geschraubt. Da ich keine so langen Inbusschrauben hatte, habe ich die Löcher auf den Kopfdurchmesser + 1mm aufgebohrt.








Um die ganze Sache ebenfalls justieren zu können, kam eine M5er Schraube + passender Muffe und damit nicht die dünne Schraube auf die Grundplatte drückt ein kleines Stück eines 12mm Rundstabs zum Einsatz. Die Rampamuffe sitzt weit in dem Anschlagholz und unten schaut nur der Rundstab heraus. Mit der Schraube kann nun der Rundstab verschoben und somit der Winkel genau eingestellt werden. Für einen möglichst großen Weg, sitzt die Verstellmimik am langen Arm, weit hinten am Anschlag.














Das Ergebnis sieht schon mal sehr vielversprechend aus.













Beim letzten Anschlag gab es etwas mehr zu bauen. Drei Leisten um genau zu sein, mußten möglichst passgenau mit Gehrungen versehen,...











...um anschließend mit Dominodübel verbunden und verleimt zu werden.












 
Auch dieser Anschlag wird wieder mit den beiden M8er Inbusschrauben an den 90° Anschlag geschraubt und verfügt über eine Feineinstellung.















Zum Schluß wurden noch alle Kanten mit dem Blockhobel gebrochen und alle Teile zweimal mit Leinölfirnis behandelt.


Um die Stoßlade einsatzfähig zu machen, mußte nur noch der 90° Anschlag justiert werden.
Aber das war auch mit einem Winkel und ein paar leichten Hammerschlägen erledigt.











Hier noch einige Bilder der fertigen Stoßlade und die Anwendungsmöglichkeiten der drei Anschläge.

Benutzung des 90° Anschlages um genau rechtwinklige Flächen zu erzielen und/oder ein Bauteil möglichst genau auf ein bestimmtes (Längen)Maß zu bringen















Der erste 45° Anschlag dient dazu, an kleine Leisten einen genauen Gehrungswinkel anzuhobeln.












Es reicht ein 6mm Inbus Schraubendreher um den Anschlag zu befestigen.












Nochmal der 12mm Rundstab der Justiereinrichtung im Detail.












Der andere 45° Anschlag dient zur Bearbeitung von breiteren Brettern.











Auch er wird wieder mit (den gleichen) zwei Schrauben an den Grundanschlag befestigt.
















Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich die Stoßlade in der Praxis verwenden wird.














Wenn Du die oben genannten Bücher kaufen möchten, hast Du die Möglichkeit mit Deinem Einkauf diese Internetseite zu unterstützen. Du musst lediglich über die obigen Links die Amazon Produktseite aufrufen und darüber den Kauf tätigen.



 

Montag, 14. Mai 2012

Die Werkstatt nach dem Umbau - Ein Überblick

Meine kleine Werkstatt ist in einem 10m² großen Kellerraum untergebracht, der gleichzeitig auch die Zentraleizung von unserem Haus beherbergt. 
Nachteil: Die Heizung ist nicht gerade klein. 
Vorteil: Auch im Winter ist es schön warm. 
Ein weiteres Problem ist die geringe Raumhöhe von 2m. 








In den letzten zwei Jahren habe ich immer mal wieder was in der Werkstatt verändert um den kleinen Raum bestmöglich zu nutzen. Viele der gesammelten Auto und Metallteile sind in den Schrott gewandert und so konnte ich alle Blechregale bis auf eines aus der Werkstatt verbannen.  Alle Chemikalien, Öle und Fette, sowie Kabel und Elektroreste, das Schutzgasschweißgerät, Farben und einige der Handmaschinen sind in einen anderen kleinen Kellerraum umgezogen. All das hat mir so viel Platz verschafft, dass ich eine Metabo PK 255  mit Schiebeschlitten und eine Elektra Beckum HC 260K aufstellen konnte, sowie ein Regal für Holzreste und einen kleinen Schrank für Verbrauchsmaterialen. Seit Mitte Mai 2012 steht sogar eine Hobelbank in meiner Werkstatt.

Bis vor kurzem sah meine Werkstatt noch so aus, alte Möbel, Putz mit Löchern, viele improvisierte Halterungen und alles etwas eng. Nicht wirklich gemütlich, aber zweckmäßig











Durch den Befall der beiden alten Möbel von Holzwürmern, habe ich die Werkstatt renoviert. Die einzelnen Schritte kann man hier lesen: Werkstatt Optimieren


Betritt man die Werkstatt fällt der Blick zuerst auf den Feuerlöscher, 1. Hilfe Kasten und die beiden Schalter für Licht und den Großteil der Stromversorgung der Werkstatt.
So ein Schalter hat den Vorteil, dass nach "Feierabend" nicht jede Lampe, Maschine etc. ausgeschaltet werden muß, ein Dreh am Schalter genügt und die Werkstatt ist bis auf einen Stromkreis, an dem u.a. das Radio und die Ladegeräte hängen Stromlos.












Direkt anschließend folgt ein neu aufgestelltes Holzregal, darauf liegen oben diverse Latten, gefolgt von Beizen und Lacken, Ölen und Klebstoffen und darunter Reinigungsmittel und diverse Chemie wie Rostlöser und Sprays.
Zwischen diesem Regal und der Tischkreissäge stehen weitere Hölzer, u.a. auch diverse Edelhölzer wie Wenge, Bubinga, Zebrano und Nussbaum.












Oberhalb der PK 255 hängt ne Uhr, damit ich immer weiß, wann die Stunde schlägt und die Hauptelektroverteilung für die Maschinen und diverse Steckdosen. An den Verteiler habe ich noch Schalter für die Absauganlage und die ADH gebaut. Kontrolleuchten zeigen den jeweiligen Zustand an.
Darunter hängt diverses Zubehör für die Tischkreissäge.






Als Arbeitstisch dient mir eine selbstgebaute Werkbank. Diese besteht aus einem halben verschweisstem Schwerlastregal und einer 28mm Bucheleimholzplatte mit 20mm Löcher im 96mm Raster und an der Vorderkante eine Nut für Schraubzwingen.
Dieser Tisch dient nicht nur für Montage-, Fräs- und sonstige Arbeiten, sondern beherbergt auch einige meiner Elektromaschinen und Spannwerkzeugen.






Blickt man nun zurück, schaut man auf die beiden Stationärmaschinen, die Präzisionskreissäge Metabo PK255 DNB mit Schiebtisch mit angeschlossener Absaugung und der Abricht- und Dickenhobelmaschine Elektra Beckum HC 260K. Unterhalb der TKS steht zusammengeklappt der Flexo 500 mit eingebauter Oberfräse Metabo OF 1812.
Die dritte Stationärmaschine im Bunde ist die kleine Metabo BAS 260 Bandsäge. Da ich diese nicht so häufig benutze hat sie keinen festen Standplatz, sondern wird nur bei Bedarf auf eine klappbare Werkbank gestellt.
Als Absaugung für die Handmaschinen und als Werkstattsauger dient mir ein Starmix IS ARD-1225 EWS , dieser steht neben der ADH. Den Starmix habe ich mit dem Metadepot versehen, sodass man noch einen Systainer aufclipsen kann. So kann der Sauger zusätzlich auch noch als kleiner Fahrbarer Tisch oder Ablage dienen.
In dem kleinen Zwischenboden aus über 80 Jahre alten Baubohlen, lagern noch einige Buchebretter und er dient als Aufbewahrung für einige weitere Elektrowerkzeuge. 
Hinter der TKS steht mein roter Vorratsschrank, in dem Verbrauchsmaterial wie Schleifpapier, Farben, Klebeband, Bohrer etc. gelagert werden. Direkt daneben steht mein kleines Holzlager, in welchem ich kurze Holzstücke, Latten und Plattenmaterial lagere.
Große Platten und Hölzer lagern in einem Nebenraum.

Oberhalb der ADH hängt eine meiner Werkzeugwände, welche u.a. meine Veritas Bevel-Up Hobel beherbergt.











Jetzt geht es in den renovierten Teil meiner Werkstatt.

Eine weitere aus einem Schwerlastregal und einer Buche Leimholzplatte gebaute Werkbank trägt die Optimum Tischbohrmaschine und den drehbaren Schraubstock. In dem Regal, wie sollte es anders sein, weitere Elektromaschinen. Hinter der TBM an einer OSB Platte hängen Feilen, eine Ablage mit diversen Bohrern und Senkern und ein kleiner Ständer mit einzelnen Holzbohrern.
Links daneben ebenfalls ein neues Holzregal, welches Lappen, Schleifpapier, den Kompressor weitere Werkzeuge, und oben drauf Sortimentskästen mit Schrauben, Scheiben, Muttern...beherbergt.














Weiter geht es gegen den Uhrzeigersinn und der Blick fällt auf drei kleine gestapelte und miteinander verschraubte Schränke. In diesen befinden sich noch die Schwingschleifer, der Rotex, Bandschleifer und die Heißluftpistole. Ferner Lochsägen, Dremel, Nietzange....
In den Schubladen sind noch einige Handwerkzeuge, Bandspanner, Federklemmen und kleine Zwingen untergebracht. Obendrauf mein Mechanik-Werkzeugkasten und dahinter noch ein paar Handsägen.
Die Schränke stehen auf Rollen und können bei Bedarf leicht verschoben werden.



 
Weiter geht es mit der "Technik", Steckdosen, Telefon, eine Ablage für die Ladegeräte und auf einem Reststück OSB der Subwoofer der "Hifi-Anlage", bestehend aus MP3 Player und PC Lautsprechern.
















Zwischen Hobelbank und  den oben beschriebenen Schränken, hängt die Zapfstelle für die Druckluft, samt Manometer, Druckminderer und drei Kupplungen.
Die Schläuche für die Druckluft hängen neben der Eingangstür hinter der Heizung.















Nun kommt das neue Herzstück meiner Werkstatt, die Hobelbank (Sjöbergs Duo). Damit diese auch unverrückbar steht, habe ich sie zusätzlich an der Wand fixiert.
Ich habe mich für die Duo entschieden, weil sie die Möglichkeit bietet, die Bankzangen an vier verschiedenen Stellen einzusetzen.
Da ich mit 1,90m nicht gerade klein gewachsen bin, habe ich die Hobelbank mit Hilfe von vier 80mm Starken Buche Klötzen höhergesetzt.






Die drei Schubladen des Unterschrankes sind mit Gummimatten ausgelegt und nehmen meine Hobel auf.



Meine drei gebauten Werkzeugwände (1, 2, 3) befinden sich jetzt alle zusammen in einer Ecke das Raumes und nicht mehr an verschiedenen Stellen.
Darunter steht eine neue Kommode aus massiver Kiefer. Darin befindet sich Klebeband, Stifte und Lineale, Meßwerkzeuge, Nägel, Kleinzeug, Heißkleber, Tacker, Papier.....
Daneben das letzte verbliebene Blechregal, gefüllt mit Schrauben, Schrauben und Schrauben und weiteres Kleineisenzeug.




Oberhalb der Werkzeugwände habe ich noch umlaufend eine Ablage aus OSB angebracht, um noch weiteren Stauraum zu bekommen.










Nun sind wir einmal rum und am Ende der Werkstattführung, es bleibt nur noch die Zentralheizung zu sehen mit den daran befestigten Zwingenhalterungen.



















 
Hier noch mal ein Überblick über die neue "Handwerkzeugecke".
Dadurch, dass es der neuen Kommode an 20cm Tiefe gegenüber dem alten Küchenschrank fehlt und den neuen Standort der zweiten Werkbank direkt an der Wand, gab es einen deutlichen Zugewinn an Bewegungsfreiheit in der Mitte des Raumes.


























Update Beleuchtung


Neben der 2x58W Leuchte verrichten jetzt zusätzlich noch zwei mal 58W und drei mal 36W Lichtleisten ihren Dienst.

Oberhalb der Tischkreissäge befinden sich  zwei 36W Lichtleisten die hauptsächlich die TKS und auch noch den Eingangsbereich ausleuchten.









 
Über der Hobelbank und der Werkbank mit der TBM befindet sich je eine 58W Lichtleiste. Eine weitere 36W Leuchte befindet sich oberhalb der Kommode.










Ich habe nicht nur die zusätzliche Beleuchtung installiert, sondern auch die komplette Elektrik modernisiert. Heizung, Beleuchtung und der Rest der Werkstatt besitzen nun eigene Sicherungen und die klassiche Nullung habe ich durch einen richtigen Schutzleiter ersetzt. Fehlt nur noch ein FI.

Die 2x58W Leuchte ist separat geschaltet und dient als Grundbeleuchtung und falls ich nur mal etwas holen oder nachschauen möchte.  Die o.g. Gruppen von Leuchten sind ebenfalls separat schaltbar. So müssen nur die Lampen leuchten, die ich auch wirklich brauche.
Bei Bedarf verfügt die Werkstatt nun über 340W Licht.

Geschaltet werden die Lampen weiterhin direkt vom Eingang aus.


















Hier noch ein Vergleich vorher und nachher. Die Bilder sind alle mit gleicher Einstellung (ISO, Zeit und Blende) aufgenommen worden.

2x 58W
4x58w + 3x36W



4x58W + 3x36W


2x58W