Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Dienstag, 2. Juli 2013

Kleine Gegenüberstellung - Lamello Vs. Domino



In diesem Artikel möchte ich kurz die beiden Holzdübeltypen vorstellen, die ich in meiner Werkstatt verwende. Daneben gibt es noch die klassischen Runddübel, auch für diese gibt es eine Handmaschine, den Duodübler von Mafell. Diese Maschine kenne ich aber nicht näher.



Die Maschinen
 
Auf den ersten Blick unterscheiden sich eine Flachdübelfräse und eine Dominofräse nur wenig. Beide haben ein längs eingebautes Motorgehäuse, an der Front ein klappbares Anschlagsystem und zur Einbringung der Fräsung wird das Motorgehäuse per Hand nach vorne geschoben.


  







Deutliche Unterschiede gibt es hingegen bei den Fräsern. 



Bei den Flachdübelfräsen wird ein rotierender fest verbauter 4mm Scheibennutfräser in das Werkstück gedrückt und ein Kreisausschnitt ausgefräst.











Die Dominofräse fräst dagegen ein Langloch in das Werkstück. Ein rotierender Fräsbohrer wird dafür zusätzlich in eine Pendelbewegung gesetzt.




Beide Systeme erlauben eine Anpassung an die Werkstückgrößen/dicken durch die Verwendung von unterschiedlich großen Dübel.

Bei den Flachdübelfräsen  ist die Nutbreite durch den Fräser fest auf 4mm "eingestellt". Eine Anpassung an die verschiedenen Flachdübelgrößen kann nur über die Frästiefe geschehen.
Dazu verfügt jede Flachdübelfräse über einen Revolveranschlag mit entsprechenden Einstellungen.










Bei dem Domino System gibt es zwei Größen, die angepasst werden können. Da ist zum einen der Einsatz von Fräsern mit unterschiedlichen Durchmessern (bei der DF 500 von 4-10mm) und zum anderen die Möglichkeit die Frästiefe in festen Stufen einzustellen. Dazu verfügt die Dominofräse an der Seite über einen verstellbaren Tiefenanschlag.
Zusätzlich kann bei der Dominofräse noch die Fräsbreite in drei Stufen eingestellt werden, dazu später mehr.




Hier die verwendeten Fräser in der Gegenüberstellung. Unten der Fräser einer Flachdübelfräse und oben die verschieden dicken Fräser für die Domino Fräse.
Beide Systeme sind mit Schneiden aus Hartmetall bestückt.










 Wer sich näher mit den Maschinen befassen möchte, findet hier die entsprechenden Artikel aus meinem Blog:


 

Die Dübel
 
Der Flachdübel auch als Lamello (Name der schweizer Firma, die den Flachdübel erfunden haben) oder LFF (Lamello Form Feder) bekannt, ist vom Funktionsprinzip nichts anderes als eine kleine lose Feder die eingeleimt wird.











 Flachdübel gibt es in fünf verschiedenen Größen. Die Standardgrößen 0, 10 und 20, sowie den Riesenlamello der Größe S6. Nicht auf dem Bild ist der kleine H9. Dieser nimmt eine Art Sonderstellung ein, da er aufgrund seiner Größe einen speziellen Fräser mit den Maßen Ø78×3×22 mm benötigt. Alle anderen Größen lassen sich mit dem Standardfräser Ø100x4x22mm einfräsen. Daher verwende ich diesen Winzling auch nicht.



Von Lamello gibt es noch eine Reihe von Spezialdübeln und Scharnieren. Einige davon habe ich im Artikel über die Lamello Classic C3 vorgestellt.



 Bei dem Domino-Dübel handelt es sich um einen losen Zapfen, der in die gefrästen Langlöcher eingesetzt wird.












Von den Dominos gibt es deutlich mehr unterschiedliche Größen als von Flachdübeln. Für die kleine DF-500 reicht das Sortiment ( 6 versch. Größen) von 4x20mm bis zu 10x50mm. Für die größere DF-700 gibt es sogar Dübel bis zur Größe 14x140mm.
Für spezielle Anwendungen (vielleicht sind sie auch günstiger, ich habe das aber noch nicht ausgerechnet), gibt es die Dominos auch als Stangenware. Weiter gibt es noch Domino-Dübel aus Sipo-Mahagoni für den Außeneinsatz.
















Spezialdübel gibt es im Domino Format nicht. Wenn ich richtig informiert bin, war es von Festool mal angedacht, dahingehend was auf den Markt zu bringen (dafür war auch die 3. Fräsbreiteneinstellung gedacht). Es ist aber nie was draus geworden.
Es gibt nur von der Firma Zuzzel aus der Schweiz (wiedermal) einen lösbaren Exzenterverbinder, der mit der Dominofräse eingefräst wird. Wirklich verbreitet ist das System aber nicht, zumal der Preis mit 240 Fr. für 96 Verbindersets kein Schnäppchen ist.


Für beide Dübeltypen gilt, (von Ausnahmen abgesehen) es sollten die größten Dübelgrößen verwendet werden die in das Werkstück passen, um eine möglichst große Leimfläche und damit Stabilität zu erreichen.
Für Flachdübel gilt als Anhaltspunkt folgendes:
  • 10-12mm Holzstärke = Größe 0
  • 13-15mm Holzstärke = Größe 10
  • ab 16mm Holzstärke = Größe 20



Die (möglichen) Verbindungen
 
Die hier von mir gezeigten Anwendungen sind natürlich nicht komplett, es gibt deutlich mehr Möglichkeiten was mit den verschiedenen Dübeln geht. Auch gebe ich hier nur einen kleinen Überblick, warum, wieso und überhaupt die entsprechenden Dübel verwendet werden.
Ich denke aber die Informationen reichen, um bei einer evtl. Kaufentscheidung zu helfen, welcher Dübeltyp für die eigenen Anwendungen am besten geeignet sind.


Ich fange mit den Flachdübeln an.
Flachdübel sind vornehmlich im Korpusbau aus Plattenmaterial "zu hause".  Dabei ist es nicht relevant, ob dabei Spanplatte, MDF oder Leimholz verwendet wird.

Die Anwendung reicht dabei von der Breitenverleimung, z.B. der Herstellung von Leimholz ...













... über das Haupteinsatzgebiet, der Eckverbindung bei einem Korpus ...














... bis hin zu Gehrungsverbindungen, z.B. bei Türzargen, großen Bilderrahmen o.ä.











 

Bei der Breitenverleimung von Massivholz ist der Hauptvorteil weniger die erhöhte Stabilität der Verbindung, sondern dass beim Verleimen nicht auf einen möglichen Höhenversatz geachtet werden muss, da die Flachdübel die Werkstücke zueinander in der Höhe ausrichten.

Flachdübel sollten im Schnitt alle 15-25cm gesetzt werden.  Je nach geforderter Stabilität, kann das natürlich den Anforderungen angepasst werden.
Ab ca. 25mm Materialstärke können bei Bedarf auch zwei Flachdübelreihen übereinander gesetzt werden um die Stabilität weiter zu erhöhen. Wie oben schon erwähnt, bei Massivholz nicht erforderlich, aber bei Spanplatten oder MDF je nach dem schon ratsam.

Der große Vorteil  einer Flachdübelverbindung ist neben dem günstigen Verbrauchsmaterial, die schnelle Durchführung der Verbindung. Es muss nur auf die richtigen Bezugskanten geachtet werden, die reine Position der Flachdübel kann grob angezeichnet und auch genauso grob (seitlich) eingefräst werden. Durch das Design der Dübel können die Bauteile gegeneinander seitlich verschoben werden. Daher müssen die Fräsungen nicht 100%ig genau plaziert werden und es ist auch möglich die Bauteile später optimal zueinander auszurichten.






Für Plattenmaterial ist der Flachdübel der ideale Verbinder, seine Grenzen beginnen, wenn es um den Bau von Rahmen geht. Dafür sind die Flachdübel einfach zu breit.












Um Rahmenverbindungen auf Gehrung mehr Stabilität zu geben, ist der Flachdübel aber wieder gut geeignet. Man setzt einfach einen Flachdübel diagonal in die Gehrung ein und sägt die Überstände ab. Durch die quer zur Verbindung laufenden Fasern des Dübels, wird die Gehrung deutlich stabiler.











Kommen wir nun zu den Domino-Dübeln.

Die Domino-Dübel können für alle Anwendungen des Flachdübels eingesetzt werden, darüber hinaus ist die Domäne des Dominos noch der Rahmenbau aus Massivholz.

Breitenverbindungen sind möglich, genauso wie Eckverbindungen. Die nötigen Abstände der Dübel und auch die Beachtung der Referenzkanten sind gleich wie bei den Flachdübeln.











Eine Besonderheit und somit auch ein Unterschied in der Verarbeitung zu den Flachdübeln ist die Passung der Dübel in deren Langlöchern. Ich hatte ja weiter oben schon den Punkt Fräsbreite angesprochen. In der Standardeinstellung werden die Langlöcher so gefräst, dass der Domino-Dübel spielfrei passt. Für passgenaue Rahmenverbindungen ist dies auch ideal.

Werden die Dominos allerdings für die Verbindung von Platten verwendet, müssten die Fräsungen mit größter Sorgfalt passgenau gefräst werden, sonst passen später die einzelnen Dübel nicht mehr und die Werkstücke können nicht miteinander verbunden werden. Um diese Arbeiten zu erleichtern, besteht die Möglichkeit, durch Umstellen der Maschine, die Langlöcher so zu fräsen, dass die Dübel seitlich ein paar Millimeter Spiel bekommen.

In der Praxis wird der erste Dübel passsgenau eingefräst und alle weiteren mit Spiel. So passen die Werkstücke exakt zueinander, können sich nicht mehr verschieben, trotzdem ist die Montage problemlos möglich.
Natürlich könnten auch alle Dübel mit Spiel gefräst werden, um die Werkstücke später noch, falls gewünscht, ausrichten zu können.
Im Allgemeinen ist dies aber nicht nötig.







Um diese Fräsbreiteneinstellung vornehmen zu können, besitzt die kleine DF-500 einen dreistufigen Drehschalter an der Oberseite.













Mit diesem können folgende Einstellungen gewählt werden: 
  • Spielfrei
  • 6mm Spiel 
  • 10mm Spiel










Richtig Spaß macht der Einsatz von Domino Dübel im Rahmenbau. Was mit den Flachdübeln nicht mehr geht, ist für die Dominos kein Problem. Durch das große Spektrum an Dübelgrößen von 4x20-14x140mm können nahezu alle Aufgaben im Rahmenbau gelöst werden. Von kleinen Bilderrahmen bis hin zu Türen , Treppengeländern oder Überdachungen ist alles möglich.

Hier eine kleine Auswahl an möglichen Verbindungen:



Um den Rahmenbau noch zu erleichtern, gibt es  zwei Zubehöraufsätze. Zum einen den Leistenanschlag, der sich auf verschieden breite Hölzer einstellen läßt, als auch einen Rundanschlag um auch in die Stirn von Rundhölzer sicher Fräsungen setzen zu können.










Ein Nachteil des Domino-Dübels ist neben den hohen Kosten der Maschine auch die teureren Dübel im Vergleich zu Runddübel oder Lamellos.



Fazit

Als Fazit kann man sagen, der Flachdübel ist der Dübel für alle Arbeiten wo Platten miteinander verbunden werden müssen. Sprich Korpusbau, Küchenarbeitsplatten, ...
Betrachtet man die in diesen Bereichen häufig verwendeten Materialien, könnte man noch sagen Flachdübel = Spanplatte.

Der Domino-Dübel fühlt sich hingegen eher in Massivholz zu Hause, speziell wenn es dort um den Bau von Gestellen, Geländern, Massivholztüren oder auch Möbeln in Rahmen-Füllung Bauweise.









Ich hoffe ich konnte etwas dazu beitragen, Euch die Anschaffung der richtige Verbindungsfräse zu erleichtern.
Für Fragen, Anregungen oder Kritik schreibt einfach einen Kommentar.





Kommentare:

  1. Hallo Michael,

    noch nie so gut erklärt bekommen.
    Ich hatte mir aufgrund Deines sehr anschaulichen Berichts damals die DeWalt FDF gekauft und bin sehr zufrieden damit.

    Jetzt liebäugle ich mit einer Festool Domino.
    Reicht Deiner Meinung nach die DF-500 für den normalen Möbelbau?

    Nochmals vielen Dank für all Deine Mühe, ich lese Deinen Blog sehr gerne.

    Viele Grüße
    Dirk (Fischkopp)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Dirk,

      danke!

      Die DF-500 reicht völlig aus. Und wenn man wirklich mal Bedenken hat, setzt man halt mehrere Dübel oder macht halt mal 2-3 Zapfen konventionell.

      Grüße

      Michael

      Löschen
  2. Hallo Micha und Dirk,

    darf ich auch noch meinen Kommentar dazu geben :-)?
    Also mir reicht die DF-500 bisher vollkommen aus. Die größere DF ist meiner Meinung nach für den "normalen" Möbelbau nicht dringen notwendig, ausser man möchte Hobelbänke in Serie herstellen ;-). Für den Stuhlbau wär sie noch was, da mir ihr sehr tiefe Dominoverbindung möglich sind. Aber die halten mit den größten Verbindungen der 500er sicherlich auch.

    Und bevor ich´s vergesse: dein Bericht Micha ist mal wieder eine Klasse für sich ;-).

    Gruß,
    Dominik

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Micha,

    wie immer: Vielen Dank für den objektiven Bericht. Dein Blog ist für mich ein "Holzwerken" und "Maschinen" Glossar. Obgleich Du natürlich schon Festool-lastig bist :-) "Mann" weiß, was gut ist.......

    Bis demnächst

    Gruß Andi - Alwaysworkingman

    AntwortenLöschen
  4. Danke für die schön Übersicht!

    Noch ein eher unwichtiges Detail:

    Lamellennutfräsen kann man auch mal für das Fräsen von Schattenfugen bzw. Dehnungsfugen in Parkett oder Holzdecken verwenden:

    http://www.lamello.com/fileadmin/user_upload/mediacenter/2%20Holz%20bearbeiten/2%20Fenster%20renovieren/3%20Variocut/2%20Bilder/3-Variocut-Schattenfugen.jpg

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Micha, warum hast du eigentlich zusätzlich zum Domino Fräser noch einen Lamello Fräser gekauft? Eigentlich müsste der Domino doch überall ausreichend sein oder?
    Der Bericht ist übrigens Klasse!

    LG

    stefan

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Stefan,

      richtig die Domino kann eigentlich alles was die Lamello auch kann, daher braucht man eine FLachdübelfräse nicht unbedingt, wenn man die Domino schon besitzt..
      Ich nutze die Lamello halt noch, weil zum einen die Dübel billiger sind und sich auch schöne Eckverbindungen(verstärkungen) damit erstellen lassen. Siehe Hängeschrank Teil 4.

      Grüße

      Micha

      Löschen
  6. Hallo Michael,

    kurze Frage zu den Lamellos als (sichtbare) Verstärkung in einem Rahmen mit Gehrung: wie hast Du da genau in die Ecke gefräst? Auch mit einer ähnlichen Schablone, wie Heiko R. sie in einem Video für größere Eckverbindungen verwendet?

    Gruß,
    Siggi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Siggi,

      diese Ecke habe ich einfach Freihand nach Anriss gefräst. Mittlerweile habe ich mir aber eine ähnliche Schablone wie Heiko gebaut, damit geht es einfacher.

      Grüße

      Michael

      Löschen
  7. Hallo Micha!

    Da hast du dir ja eine ordentlich Arbeit gemacht mit dieser Gegenüberstellung. Hierfür einen herzlichen Dank - hat mir sehr dabei weitergeholfen, eine Frage hinsichtlich meiner nächsten Investition in Werkzeug zu klären!

    AntwortenLöschen
  8. Hallo, sehr interessante Gegenüberstellumng und äußerst interessant wie ich finde. Ich arbeite seit einiger Zeit mit einer Festool Oberfräse und bin sehr zufrieden mit der Maschine.

    AntwortenLöschen
  9. Vielen Dank für diesen gut erläuterten in sprechend illustierten Vergleich. Sehr hilfreich!

    VG, Dirk.

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Micha,

    vielen Dank für diesen schönen Vergleich zw. Lamellos und Dominos.

    Ich selbst arbeite ebenfalls mit einer Lamello C3.

    Aktuell baue ich ein Bücherregal aus beschichteter Tischlerplatte (22 mm) und 20er Lamellos. Manchmal habe ich den Eindruck die Lamellos sind nicht stabil genug. Ev. sollte ich es doch mal mit Dominos probieren. Habe leider keiner Domino-Fräse.

    Da du bei Systeme kennst, vielleicht kannst du mir weiter helfen. Sind bei Plattenwerkstoffen die Lamellos oder die Dominos stabiler?

    Gruß
    Ingo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ingo,

      wirklich verglichen habe ich die beiden Systeme was die Stabilität angeht nicht, aber aufgrund der erhältlichen Dimensionen wird man mit Dominos ein stabilere Verbindung bekommen. Vorausgesetzt, die Platten sind von der Stärke dick genug (Dübelstärke = 1/3 Plattenstärke).
      Vergleicht man jetzt einen 5x30er Domino und ein 20er Lamello, wird wahrscheinlich der Lamello die Nase vorne haben, bei einem 8x50er Domino sieht es dann schon wieder anders aus.

      Grüße
      Michael

      Löschen
  11. Hallo Michael,

    hast Du einen Tip wie man mit der DOMINO-Fräse einen Korpus für eine Dachschräge, mit den bestehenden Anschlägen, passgenau herstellen kann? Der Korpus soll aus 18mm starkem Multiplex gefertigt werden und hat zwischen den beiden Seitenwenden eine schräge von zirka 30 grad.

    Grüße
    Tobi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Tobi,

      mit dem eingebauten Winkelanschlag ist das kein Problem.
      Um aber wirklich einen Tipp geben zu können, müsstest Du verraten, wo Dein Problem liegt. So ist Deine Frage recht pauschal.

      Grüße
      Michael

      Löschen
  12. Hallo Michael,

    wen man einen Korpus mit einer schräge von 30 grad baut hat man auf der „niedrigeren Seite“ einen stumpfen Winkel und auf der „höheren Seite“ einen spitzen Winkel. Um dies am einfachsten zu machen schneidet man die Holzplatte mit einen Winkel von 30 grad dreht eines der Teile um 180 grad um. Beim einfräßen der DOMINOS müsse man auf beiden Seiten einmal einen Stumpfen- und einmal einen Spitzen Winkel am Anschlag einstellen. Die Anschläge der DOMINO erlauben aber keine spitzen Winkel.

    Grüße
    Tobi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo,

      Du fräst an dem Oberteil z.B. jeweils vom stumpfen Winkel aus und musst dann aber bei einem Seitenteil den Höhenversatz der dazugehörigen Fräsung hinzuaddieren.
      Oder Du verzichtest an dem einen Seitenteil auf die Nutzung des Klappanschlages und fixierst eine Anschlagleiste im entsprechenden Abstand auf diesem Seitenteil und setzt daran die Domino Fräse an.

      Man muss da etwas Nachdenken bei, aber möglich ist es.

      Grüße
      Michael

      Löschen
  13. hey geiler vergleich ich muss sagen ich hätte auch gerene eine Domino nur bei mir als privat Hobby Holzwurm hats nur für eine flachdübelfräse gereicht .... von daher muss ich mal sagen es gibt mehr flachdübel Größen als du genannt hast es gibt die standart größen die so ziemlich jeder kennt und dann noch ander 0 10 20 s6 dann gibt es hoch h9 3 4 dann gibt es noch gr 20 stabilo die aus Hartholz sind alle größen original von lamello mfg holwürmer

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. H9 habe ich oben angesprochen,
      die Größen 3, 4, und 20 sagen mir und der Lamello Seite nichts:
      http://www.lamello.com/startseite/holz-verbinden/lamello-system/original-holzlamelle.html

      Hast Du mal ein Link zu den anderen Größen?

      Löschen