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Montag, 30. Juni 2014

Neuzugang in der Werkstatt - Steinert Schleifsystem in 50mm

Hier möchte ich kurz das Steinert Schleifsystem vorstellen, welches ich kürzlich gekauft habe.


Dabei handelt es sich um einen mittelharten 50mm Schleifteller mit Kletthaftung, welcher einen 6mm Rundschaft als Aufnahme besitzt. So passt er in jeden handelsüblichen Akkuschrauber, Bohrmaschine oder in eine größere biegsame Welle.











Neben dem Schleifteller gibt es noch einen Interfacepad und passende Schleifscheiben von Körnung P80 bis P400 zu kaufen.

Weiter ist das System auch noch mit 75mm Durchmesser erhältlich.










Das Schleifsystem wird von der Firma Hegner UK Ldt. hergestellt.
Teller, Pad und die Schleifscheiben machen dabei einen sehr hochwertigen Eindruck.
Der verwendete Klettbelag ist von der renommierten Firma Velcro.
Bei dem Schleifpapier handelt es sich um ein Aluminiumoxid Schleifmittel, welches auf ein verstärkten Papierträger aufgebracht wiurd. Der verwendete Kleber ist sowohl für den Trocken-, als auch den Nassschliff geeignet.
Über die Streuung wird keine Angabe gemacht, mir kommt das Schleifmittel aber recht offen vor,  beim schleifen von doch recht harzhaltigem Kiefernholz gab es nur geringes zusetzen.

Der Schleifteller passt mit allem Zubehör locker in eine kleine Kiste.












Der Schaumstoffträger des Schleiftellers ist von der Härte im Bereich mittel angesiedelt und ist somit ziemlich universell einsetzbar.












Reicht das von der Flexibilität nicht aus, kann der passende Interfacepad aufgesetzt werden.













Damit ist es dann auch möglich, z.B. die Innenflächen von gedrechselten Schalen o.ä. zu schleifen.













Durch seine Kompaktheit ist es mit dem Schleifsystem in Verbindung mit einer Bohrmaschine oder Akkuschrauber samt Winkeladapter auch möglich, in engen und verwinkelten Ecken zu arbeiten.











Wirklich gut eignet sich das System auch, wenn es darum geht Holzoberflächen zu strukturieren und die Maserung herauszuarbeiten. 


Bestückt mit einem groben 80er Schleifpapier bei ca. 3-4000UpM ist der Abtrag dabei schon sehr ordentlich und bewegt sich in ähnlichen Bereichen, wie der des RAS 115












Kleinere Stellen können somit alleine mit dem Schleifsystem bearbeitet, bei größeren Flächen ist es ratsam mit dem größerem Rotationsschleifer vor zuarbeiten und nur die Feinarbeit mit dem Schleifsystem zu erledigen.

Zum verdeutlichen habe ich an einem Reststück Kiefer etwas rumgespielt.

Mit dem RAS grob vorgearbeitet ...














... und den Rest + den Feinschliff mit dem Schleifsystem und einer Bohrmaschine erledigt.













Dabei habe ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert und bei einem liegenden Werkstück finde ich es am bequemsten, mit dem Winkeladapter zu arbeiten. So kann ich mit einer Hand die Drehzahl entsprechend regulieren und mit der anderen den Schleifteller recht präzise dirigieren. 

 


 











Bei dieser Technik muss man aber etwas acht geben, dass man nicht den Fingern an das drehende Bohrfutter kommt. Das wird dann ganz schnell, ganz heiß.


Das "bespielte" Brett




1 Kommentar:

  1. Hallo Michael,

    habe besagtes Schleisystem um meine Drechselsachen zu schleifen. Ich benutze meißt einen Akkuschrauber, damit kann man eine enorme Abtragsleistungerreichen. Ich habe 3 Teller mit 80, 180 und 320er Körnung, damit ich nicht immer das Schleifpapier sondern nur den Teller wechseln muß. Die Funktion ist top, es gibt auch meiner Meinung nach wenig Alternativen dazu. Die Haltbarkeit der Teller finde ich im Vergleich zum Preis aber eher mäßig. Kontakt des Schaumstoffs mit Holz- oder Metallteilen sollte man im Sinne der Haltbarkeit vermeiden.

    Gruß, Ronny

    PS: Super Blog! Weiter so!

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