Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Sonntag, 18. September 2011

Wiha Magazin Bithalter

Wer viel außerhalb der Werkstatt schraubt und nicht immer das ganze Arsenal an verschiedenen Schraubendrehern mitnehmen möchte, dem empfehle ich den Magazin Bithalter von Wiha.
Dabei handelt es sich um einen Schraubendreher mit 1/4" Aufnahme für Handelsübliche Bits mit einem eingelassenen Magneten. Also bis jetzt nichts anderes als ein Bithalter von Wiha mit dem von Wiha bekannten Softfinish Griff. Der Clou an dem Schrauber ist aber der im Griff verborgene Halter für acht Bits. Trotz dieser großen Anzahl an Bits bleibt der Griff relativ handlich und ist nicht zu groß.




Drückt man auf die Entrieglung klappt der Halter per Federkraft automatisch aus dem Griff heraus.


 
Den Bithalter gibt es in verschiedenen Bestückungen, ich habe mich für den mit Schlitz, PH, PZ und TX entschieden.

Und sollte man langeweile haben, kann man mit der Klappmechanik spielen.


Bezugsquelle:

Wenn Du den Wiha Magazin-Bithalter kaufen möchtest, hast Du die Möglichkeit mit Deinem Einkauf meine Internetseite zu unterstützen. Du musst lediglich über den folgenden Link die Amazon Produktseite aufrufen und Deinen Einkauf tätigen.

Wiha 3809 Magazin-Bithalter, magnetisch, 1/4

Werkzeugvorstellung - Veritas Fügeanschlag

Wer seine Leisten und Bretter per Hand abrichten und fügen will kennt das Problem. Vorallem für Anfänger  im Umgang mit dem Handhobel (so wie z.B. mich) ist es nicht ganz so leicht, die Werkstücke exakt im rechten Winkel zu fügen, was aber vor allem bei der Leimholzherstellung extrem wichtig ist. Meißt kippt bei mir der Winkel immer zur gleichen Seite ab. Um nicht ständig kontrollieren und korrigieren zu müssen habe ich mir von Veritas den Fügeanschlag für Eisenhobeln gekauft. dieser wird an die Seite der Hobel angesetzt und bleibt dank zweier starker Magneten auch an dieser Stelle. Dadurch wird das Fügen genau im rechten Winkel deutlich erleichtert. Der Anschlag ist aus Aluminium gefertigt, schwarz beschichtet und macht, Veritas üblich, verarbeitungsmäßig einen sehr guten Eindruck.
Was dazu aber zwingend notwendig ist, dass die Flanken des Hobels exakt im Rechten Winkel zur Sohle stehen. Dies ist sowohl bei meinem Stanley Premium No. 4 als auch bei den drei Juuma Hobeln der Fall. Falls dies nicht so ist, was z.B. bei den billigen Anant Hobeln wohl öfters vorkommt, kann der Fügeanschlag nicht vernünftig eingesetzt werden.

Soll die Auflagefläche des Anschlags noch vergrößert werden, sind Bohrungen vorhanden, sodass sich ein eine Holzleiste anschrauben läßt. So ist es auch möglich andere Winkel als 90° zu hobeln. Es wird einfach ein entsprechendes Holz als Führung angeschraubt.

ACHTUNG: Der Fügeanschlag passt nicht an den Veritas Low Angle Jack Plane, dessen Sohle ist zu dick.

















Noch ein kleiner Tipp für alle, die diesen Anschlag nicht haben:
Wenn der 90° Winkel nicht stimmt, bringt es nichts zu versuchen, durch schräg halten der Hobel den Winkel zu richten. Das führt zu keinem vernünftigen Ergebniss. Was hilft, den Hobel so zu führen, dass er nur teilweise aber trotzdem flächig aufliegt (sprich z.B. 1/3 der Hobel liegt auf, 2/3 stehen über das Werkstück hinaus) und so schritt für Schritt den Winkel wieder zu richten. Nicht vergessen: Häufig den Winkel kontrollieren, nicht dass zuviel weggenommen wird und der Winkel dann wieder falsch wird.




Bezugsquelle:

Veritas Fügeanschlag

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Die taucht was - Die Makita SP6000 Tauchkreissäge

Im Herbst letzten Jahres war klar, ich möchte ein Möbel bauen und zwar ein Nachttisch, der besser zu meinem neuen Bett passte, als das alte schwarze Ding, was ich bisher hatte.
Mittlerweile war mir aber bewußt geworden, dass ich mit meiner damaligen Bosch PTS 10 "Tischkreissäge" nicht exakt genug arbeiten konnte. Die Säge mag als Baukreissäge, wo es auf dem Millimeter nicht ankommt, ganz OK sein und bietet auch viel Ausstattung fürs Geld, aber beim Bau der Holzzüge hatte ich schon bemerkt, dass ich im Prinzip jeden Schnitt der PTS 10 nacharbeiten konnte. Und es ist nun mal so, dass mit der Präzision des Zuschnitts die Qualität des ganzen Ergebnisses steigt oder fällt. Jede Ungenauigkeit zieht sich oft durch das ganze Projekt, wenn es an einer Stelle nicht passt, passt es auch am nächsten nicht richtig, usw.

Eine vernüftige Tischkreissäge, war Budgetmäßig "mal eben" nicht drin + ich hatte auch absolut null Plan, in welche Richtung ich mit der TKS gehen sollte, aber dazu an anderer Stelle später mehr. Nach einigem Studieren des WWW stand fest, wie ich das Problem löse: Handkreissäge + Führungschiene. Da ich bei Bedarf auch Ausschnitte mit der Säge herstellen möchte, kam auch nur eine Tauchkreissäge in Frage. Festool und Mafell bieten feine Maschinen auf diesem Gebiet, aber die Preise sind jenseits meiner Grenze, was ich für die Tauchsäge + Zubehör auszugeben bereit war. Es blieben also nur noch Dewalt und die Makita SP6000 im Rennen und Letzte ist es schlußendlich auch geworden.

Ich bestellte mir also bei einem Onlinehändler die Makita SP6000 Tauchkreissäge im Set mit Führungsschiene, Systainer, zusätzlichem 24 Zahn Sägeblatt, Zwingen und Parallelanschlag (den ich bis jetzt noch nie verwendet habe, wozu auch, mit der Führungschiene geht es komfortabler und präziser).
Um den Umgang mit der Maschine zu lernen und sie exakt zu justieren, habe ich etliche Holzreste klein gemacht.
Die SP6000 bietet einige Zusatzfunktionen, zu nennen wären Drehzahlregelung mit Konstantelektronik, Sanftanlauf, die Winkelverstellung von -1° bis 48° für Hinterschnitte, eine (einfache) Anreißfunktion, der Schnittpunkt bleibt bei allen Winkeleinstellungen an der gleichen Stelle und den Abkippschutz. Bei anderen Tauchkreissägen, besteht die Gefahr, dass diese bei Gehrungsschnitten, durch den weit verschobenen Schwerpunkt von der Führungsschiene kippen. Die SP6000 hat einen kleinen Riegel, der in die Schiene eingreift und dieses wirkungsvoll verhindert. Trotzdem läßt sich die SP6000 auch auf normalen Festool kompatiblen Führungsschienen einsetzen.





Hier sieht man die "Vorritzfunktion". Dazu wird ein Knopf an der Tauchsäge gedrückt und die Schnittiefe auf ca. 2mm fixiert. Bei empfindlichen Oberflächen sägt man so zu erst leicht ein und erst beim zweiten Durchgang mit voller Sägetiefe. Wenn man nun noch beachtet, dass die Abfallseite von der Führungsschiene wegweist, bekommt man eine so gut wie ausrissfreie Oberfläche. Mafell geht bei der MT 55 cc noch einen Schritt weiter und positioniert den Vorritzschnitt, wenige 1/100mm neben dem eigentlichen Schnitt. Preislich spielt die Mafell, aber in einer anderen Liga, weshalb man halt bei der Makita SP 6000 auf solche Highlights verzichten muss.



Es lassen sich alle wichtigen Funktionen an der Säge justieren, die 90° und 45° Anschläge, die Winkelskala und das Spiel auf der Führungsschiene. Nachdem ich mir die Zeit für die Justage genommen hatte, war ich von der Präzision und dem Schnittergebniss begeistert und bin es immer noch. Führungsschiene auflegen, ausrichten, mit der SP6000 trüber und es passt!

 Hier ein Beispiel vom Nachttisch:
Auch solche Schnitte sind mit der SP6000 kein Problem und schnell ausgeführt, sogar einfacher und sicherer als mit einer TKS, da diese Schnitte nicht komplett durchgingen. Angesetzt bis zur nötigen Länge eingesägt und dann einfach wieder "aufgetaucht".








Da es bei solchen Schnitten einfacher ist, genau zu wissen wie tief die Tauchsäge sägt, hab ich diese Werte für die 165mm Standardsägeblätter auf der Maschine "notiert". Die Skala der Tiefeneinstellung läßt sich leider nicht justieren, Bei der  Mafell MT 55 cc ist dies sehr gut gelöst, dort läßt sich der Zeiger schwenken, so lassen sich die Werte egal ob mit oder ohne Schiene genau ablesen.






Da ich nicht in die Werkbank sägen möchte, benutze ich zum Sägen diese beiden Spannelemente, auf welche ich zwei Kanthölzer aufgeklebt habe als Auflage. Das funktioniert wunderbar.














Auch das ein und andere Zubehörteil für die SP6000 hat sich mittlerweile in meiner Werkstatt eingefunden. Da die Führungsschiene von Makita so gut wie Baugleich mit der von Festool ist und die Nut die gleichen Maße wie die der Schiene von Dewalt hat, kann man sich auch bei der "Konkurrenz" nach Zubehör umschauen. Die Hebelzwingen von Festool (Made by Bessey) sind zwar unverschämt teuer, aber ich möchte sie im Gebrauch nicht mehr missen, mit ihnen läßt sich deutlich komfortabler arbeiten als mit Schraubzwingen und die Schiene verrutscht beim Anziehen der Zwingen nicht mehr, was bei den Schraubzwingen ab und an passiert ist. Ein weiteres nützliches Zubehörteil von Festool ist der Abweiser, der am Schienenanfang befestigt, dafür sorgt dass sowohl Netzkabel als auch Absaugschlauch geführt werden und nicht an der Schiene oder dem Werkstück hängen bleiben können. Auch die Kombischmiege von Festool ist ganz nützlich, wobei der Schenkel etwas kurz ist.






Abweiser
Hebelzwinge
















Kombischmiege














Ich bin mit der Makita SP6000 sehr zufrieden und lege sie jedem ans Herz, der eine Tauchkreissäge sucht, aber die Ausgaben für Mafell und Festool scheut. Sie hat mich bis jetzt durch einige Projekte begleitet und noch kein Grund zur Klage geliefert.

Achja bevor ich es vergesse, auch bei der SP6000 habe ich das original Anschlußkabel gegen eine 4m OZOFLEX Gummi Leitung getauscht. Das Originalkabel ist zwar lang, aber leider sehr dick und stur.


Bezugsquelle:

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Makita SP 6000K1 Tauchsäge mit Führungsschiene und Systainer

Samstag, 17. September 2011

Klettbänder gegen Kabelwirrwarr

Damit es bei den verstauten Handmaschinen zu keinem Kabelsalat kommt oder ich jedesmal beim wegpacken das Kabel mühsehlig irgendwie um die Maschine wickeln muß, habe ich alle Netzkabel mit so einem Klettband ausgerüstet. Wird die Maschine in den Systainer oder Schrank gepackt, bleibt das Kabel ordentlich aufgewickelt.

Neuzugang in der Werkstatt - Bessey Schraubspanner S10

Nachdem ich die neue Arbeitsplatte für die Werkbank gebaut hatte, habe ich mir zwei Schraubspanner S10 von Bessey gekauft. Diese günstigen kleinen Helfer nutze ich sehr oft. Speziell wenn es darum geht z.B. lange dünne Leisten zu bearbeiten, die ich in der vorderen Spannvorichtung der Werkbank nicht befestigen kann. Selbst das Abrichten von langen und schmalen Hölzern geht ohne Probleme. Damit sich diese beim Hobeln nicht in der Mitte durchbiegen, unterstütze ich sie durch das Unterlegen eines passenden Kantholzes. Egal wie fest man nun die Hobel auf das Werkstück drückt, es kann sich nicht durchbiegen, da es so gut wie auf ganzer Länge aufliegt. Dem präzisem Abrichten per Hand steht so nichts mehr im Wege.


Kanthölzer bis 100mm Breite können eingespannt werden.
Auch das Spannen von nicht parallelen Werkstücken (bis 25°) stellt kein Problem da. Nach entfernen der beiden Führungsstangen, lassen sich auch solche Werkstücke sicher fixieren.
Selbst das Hobeln von breiten astigen Hölzern klappt wunderbar, in den Schraubspannern verrutscht nichts. Ich bin selbst immer wieder überrascht wie gut die Dinger funktionieren.















Ich kann jedem, der nicht den nötigen Platz für eine richtige Hobelbank hat, die Anschaffung, der Bessey Schraubspanner empfehlen. Die kleinen Dinger machen vieles leichter. Zumal sie mit einem Preis von ca. 20€  inkl. der beiden nötigen Tischklemmen, den Geldbeutel nicht sonderlich belasten.






Bezugsquelle:

Die Bessey Schraubspanner S10 könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.

Update des Oberfräsenartikels

Da geht´s lang

Eine Maschine die verbindet - DeWalt DW682K Flachdübelfräse

Zu Weihnachten 2010 habe ich dieses "kleine" Maschinchen geschenkt bekommen, bzw. ich habs bestellt und meine Eltern haben sie bezahlt. Es ist eine Flachdübelfräse von Dewalt, Typ DW682K.

Dewalt DW 682K

Bestellt habe ich die Dewalt DW682K in England, so ist man mit deutlich weniger als  2/3 des Preises in Deutschland dabei. Natürlich passt der UK Stecker nicht in deutsche Steckdosen und bei der Bestellung muß man sehr drauf achten, dass man eine Maschine für 230V bestellt und keine für 110V. Den UK Stecker samt viel zu dicken und obendrein sehr sturem Kabel hab ich gegen eine hochflexible 4m OZOFLEX Gummileitung getauscht.


Mit angeschlossener Absaugu
 Mittlerweile habe ich schon viel mit der Dewalt gearbeitet und es macht wirklich Spaß mit dieser Flachdübelfräse zu hantieren. Es fällt schwer Kritikpunkte zu finden. Was zu nennen wäre, ist das störrische Kabel (hat sich aber schon gleich am Anfang erledigt), die etwas lieblose Bemalung der Markierungen an der Grundplatte, die warum auch immer rosa ausfallen (Roter Edding sorgt für Abhilfe) und die Lautstärke der Maschine (da hilft mal eben nichts gegen). Mit angeschlossener Absaugung, klingt die Flachdübelfräse beinahe wie ein Düsenjäger mit Nachbrenner und bei längerem Arbeiten ist ein Gehörschutz ratsam. Achja der Koffer ist arg kompakt und zwar so klein, dass das Netzkabel eigentlich direkt an der Maschine geknickt werden muß, um sie in den Koffer zu packen. Wenn ich mal Geld übrig habe und keine wichtigeren Investitionen anstehen, werde ich der DW682K einen Systainer spendieren.
Kleiner Koffer und Dewalt mit Knick im Kabel














Von diesen Punkten abgesehen, ist die Dewalt DW682K eine super Maschine, mit der sich absolut Präzise arbeiten läßt, zu einem (bei Kauf in England) vergleichsweise günstigem Preis. Die Verarbeitung ist OK, der Anschlag arbeitet Spielfrei und es lassen sich alle wichtigen Punkte (90° Winkel, Frästiefe und mm Skala des Anschlags) feinjustieren.
Aber auch in eine vergleichsweise simple Maschine wie eine Flachdübelfräse, muß man sich einarbeiten und später die nötige Sorgfalt walten lassen, getreu nach dem Motto: "Ich habe es zu eilig um schnell zu arbeiten". Sehr schnell hat man Fräse verkantet, nicht plan angesetzt oder die Bezugskanten nicht bedacht oder vertauscht und zack passt es später nicht (in 99% der Fälle liegt das "nicht passen", nicht an der Maschine).


Die Lamellos lager ich in einem Sortimentskoffer. Vier Stück von diesen Koffern, passen in einen Systainer der Größe IV. Ich hab die restlichen drei mit Spannplattenschrauben, Verbindern und Kleinzeug bestückt, so das ich auch außer Haus, das wichtigste schnell gepackt und griffbereit habe.





Update:


Fast zwei Jahre besitze ich mittlerweile die DW 682K. Es wird also Zeit, diesen Artikel etwas zu erweitern.
Ich arbeite nach wie vor sehr gerne mit der Maschine. Sie ist sehr präzise und abgesehen von der häßlichen Farbe fallen mir nur wenige Kritikpunkte ein.
Es stören mich direkt eigentlich nur zwei Dinge an der Maschine. Das eine ist die mit angeschlossener Absaugung wirklich extreme Lautstärke und das andere die lieblos mit Rosa angepinselten Markierungen. Das geht sicherlich ohne großen Aufwand bei der Herstellung besser und sauberer. Auch würde ein Sanftanlauf der Maschine gut stehen, passt man nicht auf, verschiebt sie sich doch ein kleines Stück, wenn man sie schon am Werkstück positioniert hat. Das Problem umgehe ich, indem ich die Maschine zuerst einschalte und dann am Werkstück ausrichte.


Die DeWalt DW682K im Detail

Wie im alten Artikel schon erwähnt, wird die DW682K in einem stabilen schwarzen Koffer geliefert.













Das Köfferchen ist sehr kompakt. Platz für irgendwelches Zubehör oder Lamellos ist nicht vorhanden. Eigentlich noch nicht mal genug Platz für die Fräse selbst. Das Netzkabel muß direkt hinter der Maschine geknickt werden, damit sie in den Koffer passt. Das finde ich nicht so optimal.











Zum Lieferumfang der Maschine gehört noch ein Staubbeutel, der Absaugadapter, ein drehbares Dings, vermutlich um die Maschine ohne Absaugung oder Beutel betrieben zu können und je ein Schlüssel um die Grundplatte zu öffnen und den Fräser zu wechseln.











An den Absaugadapter (ID=ca. 34mm, OD=ca. 37mm ) kann eigentlich jeder handelsüblicher Sauger angeschlossen werden. Mit aktiver Absaugung arbeitet die Maschine eigentlich Staub- bzw Spänefrei.
Der Adapter sitzt nicht allzu fest, bleibt man mit dem Schlauch mal hängen, zieht man oft den Adapter aus der Maschine.
Mit Beutel setze ich die Maschine nicht ein, daher kann ich dazu nichts sagen, wie gut das funktioniert.







Zum Lieferumfang gehört noch dieser drehbarer Stutzen. Ich schätze er soll bei Verwendung ohne Sauger die Späne in eine gewünschte Richtung ableiten, ohne diesen spukte die Dewalt einem nämlich die Klamotten voll.











Das Gehäuse der DW682K erinnert, wie auch die meisten anderen Flachdübelfräsen, an eine Flex (Winkelschleifer). Persönlich würde mir ein kürzeres Gehäuse mit Ein/Aus-Schalter vorne auf dem Gehäuse mehr zusagen, aber auch das längere Gehäuse der Dewalt liegt gut in der Hand. Der Schalter ist tastend ausgelegt, läßt sich aber mit dem seitlichen schwarzen Knopf für Dauerbetrieb arretieren.









Hinten links befindet sich das Wählrad für die Frästiefe. Dieses verfügt über vier Stufen, für Lamellos der Größen 0, 10, 20 und einer Einstellung für die Maximale Frästiefe.
Auf dem Foto kann man auch sehr schön, die liebevolle Bemalung erkennen.
Sollte der Fräser einmal nachgeschärft werden, kann die Frästiefe, falls nötig feinjustiert werden.








Das wichtigste an einer guten Flachdübelfräse ist ein flexibler und trotzdem stabiler und genauer Anschlag.
Genau diesen besitzt die DW682K. Deren Anschlag ist zwar nicht so hochwertig verarbeitet wie der von der original Lamello, aber er ist trotzdem stabil und die wichtigen Anlegekanten sind sauber und plan gefräst.
In einem Punkt ist der Anschlag der Dewalt sogar besser als der von dem schweizer Urgestein. Deren Anschlag läßt sich entweder in der Neigung oder mit einem Zusatzteil in der Höhe verstellen. Der Anschlag der DeWalt geht noch einen Schritt weiter, er läßt sich in der Neigung, in der Höhe UND auch beides in Kombination verstellen. In der Kombination ist es z.B. möglich an eine Gehrungsverbindung von dicken Brettern zwei parallele Reihen von Flachdübeln zu setzen. Dies geht mit der Lamello Fräse nicht.


Um den Anschlag in der Neigung zu verstellen, muss auf der linken Seite die Knebelschraube gelöst werden, dann kann der vordere Anschlagteil auf den gewünschten Winkel eingestellt werden. Der Wert läßt sich leicht an der deutlich gedruckten Skala ablesen. Der 90° Endanschlag läßt sich natürlich justieren. Leider verfügt die Mechanik über keine Rastpunkte bei 22,5° oder 45°.









De Höhe des Anschlages läßt sich sehr einfach und genau mit einer Rändelschraube einstellen. Dazu ist die hintere Knebelschraube zu lösen und mit der seitlichen Rändelschraube kann der gewünschte Wert eingestellt werden. Dies passiert über eine Zahnstange auf beiden Seiten des Anschlages, was wiederum die Genauigkeit erhöht, da das Vorderteil auf beiden Seiten gleichzeitig verstellt wird und so nicht schief hängen kann. Der eingestellte Wert in Millimeter bis zur Mitte des Fräsers läßt sich an einer ebenfalls justierbaren Skala ablesen und einstellen.











Die Maschine verfügt über diverse Markierungen, bei diesen hätte sich Dewalt ruhig etwas mehr Mühe geben können:

An der Front ist die Mitte der Fräsung markiert.














Auf der Grundplatte die Mitte, sowie die äußeren Kanten der Fräsung .











 

Seitlich gibt es ebenfalls Markierungen  die die Mitte des Fräsers anzeigen.
Auf diesem Fotos ist auch einer der beiden Antirutschpins zu erkennen. Dabei handelt es sich um federnd gelagerte Metallteile mit vier Zähnen, die verhindern sollen, dass die Fräse allzu leicht verrutscht.









Bei empfindlichen Materialien und sichtbaren Kanten können diese Pins auch mit einer Viertelumdrehung mit einem Schraubendreher versenkt werden.












Um den Fräser zu wechseln, muß die Grundplatte aufgeklappt werden. Dazu löst man vier Torxschrauben....












...Anschließend betätigt man am Motorgehäuse die Spindelarretierung...













...und löst die Mutter mit dem mitgelieferten Spezialschlüssel.














Hier noch einige Beispiele, wie man eine Flachdübelfräse an das Werkstück ansetzen kann.


Fräsen in der Kante des Werkstücks mit der Grundplatte als Referenzfläche.













Fräsen in der Fläche mit der Grundplatte als Referenzfläche. Dafür kann auch ein zweites Werkstück als Gegenlager genommen werden, welches mit Zwingen an dem zu bearbeiteten Werkstück fixiert wird.















Fräsen an der Kante mit dem Klappanschlag der Fräse als
Referenzfläche













Fräsen in der Fläche mit dem Klappanschlag der Fräse als Referenzfläche. Dabei ist etwas Vorsicht geboten, da die Auflagefläche sehr klein ist und die Maschine leicht kippelt.















Einstellen der Fräse für Arbeiten an Gehrungen.














EXTREM wichtig bei der Arbeit mit der Flachdübelfräse ist, neben der genauen Anlegen der Maschine, dass bei allen Werkstücken die gleiche Referenzfläche/kante genutzt wird, sonst kommt es zu Ungenauigkeiten, im Extremfall passen das Bauwerk später nicht zusammen. Heißt, wird die Oberseite der Platten als Referenz genommen, muß dies auch o fortgeführt werden.


Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten.
Sehr interessant und hilfsreich sind die beiden Filme von Guido Henn. Dort erklärt Guido Henn sehr viel über die Handhabung und den sicheren Umgang mit einer Flachdübelfräse und zeigt diese an konkreten Beispielen.





Update (Dezember 2012)

Den Griff der DeWalt habe ich mittlerweile gegen einen Knauf getauscht.

Metabo meets DeWalt



Bezugsquelle:

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DeWalt DW682K Lamellendübelfräse