Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Samstag, 17. September 2011

Kleines Projekt: Ablagebrett für die Werkstatt

Platz hat man ja bekanntlich nie genug. Vorallem Ablageflächen für dies und das. Speziell fehlt mir noch ein Plätzchen für das Pfusch.... äh Schleifpapier nebst Klötze. Gut das Problem ist zwar mit diesem kleinen Zwischendurchprojekt immer noch nicht gelöst, aber naja. Kommt Zeit kommt Rat.


Das Ausgangsmaterial
Beim Aufräumen bin ich über einen kleinen Rest Bucheleimholzplatte "gestolpert" und da ich auch noch schöne hölzerne Regalträger gefunden hatte, kam mir die Idee eine kleine Ablage zu bauen, die zwischen dem "Tresor mit neuem Verbrauchsmaterial" (der Schrank mit den roten Türen) und dem Metallregal passt. Die Platte war groß genug, nur leider war der Verlauf der Lamellen falsch. Früher oder später hätte die Ablage durchgehangen Damit dies nicht passiert, bekommt die Leimholzplatte vorne noch eine schöne Leiste aus Douglasie.






Metabo SR E 357
Die Oberfläche der Leiste habe ich gehobelt und die Leimholzplatte für eine spätere Behandlung mit Öl bis Körnung 240 mit dem Schwingschleifer fein geschliffen.











Faulheit siegt.
Dewalt DW682K
Eine Nut und Feder-Verbindung war mir für das Teil zu aufwendig, also habe ich die Verbindung der Platte und der Leiste einfach mit Lamellos hergestellt.











Anschliessend habe ich das ganze mit Expressleim verklebt,




die Kanten mit dem Einhandhobel gebrochen und an der Front einen 6mm Radius angefräßt.


Zum Schluß das ganze dann mit dem Surfix von Festool und Heavy Duty-Öl behandelt. Normal war es unnötig dies mit dem Surfix zu machen, aber bis dato hatte ich noch keine Gelegenheit, den Surfix zu testen und das wollte ich dann auch gleich mal machen.









Damit das Ablagebrett nicht auf den Trägern rutscht, habe ich noch kleine 5mm Einlegebodenträger in die Träger eingesetzt und passend dazu in die Unterseite des Ablagebretts Löcher gebohrt, wo diese dann reingreifen.
Zuerst wollte ich einfach von oben schrauben, so ist es aber eleganter.








Fertig.


Werkzeugsystainer

Da ich ab und an auch mal was bei Bekannten zuhause mache, brauchte ich eine Lösung um die wichtigstens (Holz)werkzeuge transportieren zu können. Da die Schneiden z.B. der Stemmeisen empfindlich und obendrein scharf sind, wollte ich sie nicht lose in einen normale Werkzeugkiste packen.
Ich habe mich dann für den Werkzeugsystainer von Festool entschieden und ihn noch etwas was die mögliche Bestückung angeht, auf meine persönlichen Bedürfnisse erweitert.
Darin findet alles Platz, was ich brauchen könnte: Stemmeisen, Schraubendreher, Hammer, Einhandhobel, Japansägen, Zangen, Feile/Raspel, Schleifklotz, Kleber, Spachtel, Wasserwaage, Zwingen, Winkel, Schmiege, Streichmaß und vieles mehr.
Jedes Teil hat seinen Platz und fällt nicht durcheinander.







Bezugsquelle:

FESTOOL SYS-HWZ Systainer Größe 4 mit Holzeinsatz - Neuer T-LOC Verschluss

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Werkzeugvorstellung - Starmix IS ARD-1225 EWS

Als Werkstattsauger verwende ich einen Starmix IS ARD-1225 EWS. Der Sauger ist ein Auslaufmodell und so konnte ich ihn recht günstig erstehen. Zusammen mit dem 5m Schlauch und dem ziemlich kompletten Zubehör des Lieferumfangs, sauge ich mit dem Starmix alles was es zu saugen gibt. Ich verwende ihn vorrangig als Absaugung für die Werkzeuge, aber auch zum Aussaugen der Werkstatt, des gesamten Kellers, der Terasse der Autos wird der Sauger eingesetzt. Der IS ARD-1225 EWS verfügt über eine integrierte Steckdose, Drehzahlregelung und einer automatischen Filterabreinigung, sodass ich auf Filterbeutel verzichten kann.
Zu sagen ist auch, der Sauger wird in Deutschland produziert.
Was noch erwähnt werden sollte ist die trotz der enormen Saugkraft, wirklich geringe Lautstärke. Sonst ist der IS ARD-1225 EWS ein Sauger der einfach nur einwandfrei fünktioniert.

Erweitert hab ich den Starmix noch mit dem Metabo Metadepot, so kann ich bei Bedarf einen Systainer auf den Starmix schnallen.

Mittwoch, 14. September 2011

Neuzugang in der Werkstatt - Bosch PTK 19 E Elektrotacker

Bis jetzt waren meine Erfahrungen mit Elektrotackern eher geprägt von "funktioniert nicht richtig". Den Stempel hat mir der ALDI Tacker, den ich vor Jahren gekauft habe eingetackert. Entweder wurden die Klammern schief, verbogen, standen über oder wurden bis fast zur anderen Seite wieder raus versenkt. Mit einem Wort: Unbrauchbar! Seit dem liegt das Teil im Schrank und ich tacker mit einem Handtacker, bzw. eher gar nicht.
Ab und an vermisse ich aber schon einen vernünftigen Tacker, um mal eben was schnell zu fixeren etc.

Nach einem Blick zu meinem Lieblingshersteller war klar, ein neuer Metabo ist nicht drin. Zu teuer für nur gelegentliche Nutzung.
Schlußendlich hab ich mich dann für einen gebrauchten Bosch PTK 19 E (E für elektronische Schlagkraftreglung) entschieden, dieser gehört noch zur der aussterbenden Art der Bosch Grün Geräte, die in Deutschland gebaut wurden.














Trotz seiner 21 Jahre, ist der Tacker in einem sehr guten Zustand und wird hoffentlich noch viele Jahre seinen Dienst tun.

Die ersten Test sind schon mal sehr vielversprechend. Ich hab gut 40 Klammern versenkt und es kam zu keiner einzigen Störung, auch sind alle Klammern gleich tief eingeschlagen, was mit dem ALDI Gerät ein Glückspiel war.















Hier mal Beispiel mit unterschiedlicher Schlagstärke.Diese reicht bei Douglasie von knapp 1mm drin, bis gut versenkt.








Das einzige Manko an diesem Gerät ist die für Rechtshänder ausgelegte Auslösesperre, für einen Linkshänder wie mich, ist diese Position sehr unpraktisch.

Die Schweizer Taschenmesser der Holzwerkstatt - Die Oberfräsen Metabo OF E 1229 Signal und OF E 738

Die von mir, nach dem Exzenter- und Schwingschleifer, am meisten genutzten Handmaschinen sind meine Oberfräsen.
Eine Oberfräse ist das Schweizer Taschenmesser der Holzbearbeitung. Ihrer Anwendung sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Egal ob es ums Bohren oder Kanten bearbeiten geht, müssen geschwungene Formen, Aussparungen oder Nuten hergestellt werden, die Oberfräse erledigt diese Aufgaben. Durch die enorm große Auswahl an Fräser und Zubehör, ist die Oberfräse ein wirklicher Alleskönner.
Nach einem "kleinen" Ausrutscher zu einer Bosch POF 1400, habe ich mir dann eine gebrauchte Metabo OF E 1229 Signal mit Fehlteilen gekauft und gleichzeitig noch eine Defekte dazu. Aus den beiden hab ich dann eine funktionsfähige und komplette Maschine gebaut.

Das Ergebnis sah dann so aus:


















Es war ein riesen Schritt von der grünen Bosch zu der Metabo, nirgends Spiel, alles wirkt wertig und stabil, wesentlich leiser UND die Metabo besitzt einen Ein/Aus Schalter. Bei der Bosch POF muß der Ein/Aus Taster gedrückt gehalten werden, was dazu führt, dass man sehr leicht bei der Führung der Maschine verkrampft.

Mittlerweile ist noch einiges an Zubehör hinzugekommen, was ich entweder als Zubehörteil von Metabo gekauft, oder selbst gebaut habe:
-Passender Systainer
-Diverse Kopierhülsen
-Fräszirkel
-Auflagenvergrößerung für Kantenbearbeitung
-Diverse Sohlen mit kleinerem Fräserdurchlass, für maximale Auflagefläche bei der Bearbeitung von Kanten.
-Führungsschiene mit der passenden Führungseinrichtung und Zwischenplatte
-Winkelanschlag, mit diesem läßt sich die OF auch sehr gut bei Fräsungen an Schmalseiten führen
-diverse Anschläge für den Parallelanschlag
-diverse Kleinteile

Da die OF E 1229 Signal, für kleinere Teile und Kantenbearbeitung doch relativ schwer ist, hab ich vor kurzem noch die kleine und leichtere OF E 738 dazu gekauft. Beide Maschinen ergänzen sich recht gut. Wie bei so gut wie allen meinen Maschinen, wenn nicht werkseitig schon vorhanden, habe ich auch bei der OF E 738 das PVC Anschlußkabel gegen eine OZOFLEX Gummileitung getauscht.








Sowohl die OF E 1229 Signal, als auch die OF E 738 werden bei Metabo in Nürtingen gebaut, also Made in Germany. Die 1229 ist im Prinzip schon seit Jahrzehnten unverändert auf dem Markt und spielt immer noch bei diversen Gerätetests auf den vorderen Rängen mit. Auch wenn manche Kleinigkeiten und Details eher simpel und vielleicht nicht so perfekt ergonomisch wie bei Festool gelöst sind, handelt es sich bei den beiden Metabo Oberfräsen um stabile und absolut präzise Geräte mit denen das Arbeiten Spaß macht. Ach ja Präzision: Die OF E 1229 ist, soweit mir bekannt ist, bis heute die einzige Oberfräse, bei welcher sich die Fräßtiefe auf den 1/10mm mit einer Meßuhr absolut präzise und kinderleicht einstellen läßt.


Wer eine Oberfräse hat, "sammelt" früher oder später Fräser. Zuerst hatte ich die Fräser in der Originalverpackung (Holzkisten oder einzelen Kunststoffboxen) in einer Schublade gelagert. Für mich war das keine optimale Lösung, es fehlte der Überblick. Die Kunststoffboxen waren nicht alle gleich groß, also lagen sie immer irgendwie durcheinander in der Schublade, die Holzkisten waren gestapelt weil sie sonst zu viel Platz einnahmen, also alles in allem keine gute Lösung. Ich habe mir dann von Festool den T-Loc Systainer SYS-OF D8/D12 für Fräser gekauft und alle Fräser mit Ausnahme der Scheibennutfräser (die sind immer noch in ihrer Holzbox) darin sortiert und beschriftet untergebracht.



Um manches Zubehör schneller an den Oberfräsen montieren zu können habe ich bei beiden Maschinen je zwei Nietmuttern in die schon vorhandenen Löchern genietet. So läßt sich das lästige Hantieren mit Schrauben UND Muttern vermeiden.











Zubehör zu den Maschinen:


Die Skala im Detail
Fräßzirkel mit nachgerüsteter Skala



Metabo Winkelanschlag

So herum geht es auch. Im Bild ist auch die Feinjustierung zu sehen.
 mit Zusatzgriff
 Zusätzlicher Parallelanschlag
Beschreibung














Auflagenvergrößerung mit zusätzlichen Griff zur Kantenbearbeitung
Beschreibung


Laufsohlen mit kleineren Fräserdurchlässen für mehr Auflagefläche
Schablonen für diverse Radien

Der Systainer der OF E 1229. Alle Werkzeuge die für das Zubehör nötig sind, griffbereit dabei.




Bezugsquelle:

Metabo OFE 738, 710 Watt

Metabo OF E 1229 Signal 1200 Watt in Metabox

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Dienstag, 13. September 2011

Das neue Projekt hat begonnen - Ein Vogelhaus

Seit ein paar Tagen bin ich mit dem neuen Projekt beschäftigt. Diesmal gibt es ein Vogelhaus für die kalte Jahreszeit. Damit es lange hält, habe ich mich als Material für Douglasie entschieden.

Der erste Schritt

Der Bericht folgt bald....

Bilder zu der Lokomotive

Ich hab gerade noch Bilder von der Entstehung der Kuppelstangen der Holzlokomotive gefunden.

Der Plan

Anzeichnen

Aufspannen

Die Metabo OF 1229 Signal im Einsatz

Fertig gefräßt.


Die fertig geschliffenen und geölten Kuppelstangen.

Werkzeugvorstellung - Metabo FSR 200 Intec

Heute hat mir der Postbote zwei Pakete gebracht, in dem einen waren diese hier:

Lecker OZOFLEX Kabel


Und in dem größeren, neben einem Haufen Schleifpapier ein neues Werkzeug: Ein Metabo FSR 200 Intec Fäustlingssander, ein kleines Gerät in einem RIESEN Koffer.


Dieser soll meinen SR E 357 ergänzen. Der SR E 357 ist ein super Schwingschleifer, nur für Kanten und Kleinteile etwas schwer und unhandlich.
Den FSR 200 Intec konnte ich für nicht mal die Hälfte des UVP´s ergattern, was mich dann doch darüber hinwegtröstet, dass es sich bei dem Modell anscheinend nur, um ein von Metabo zugekauftes "Chinagerät" handelt, was nicht von Metabo selbst in Shanghai produziert wird (Aufdruck "Made in PRC").
Leider gehört zu der Serienaustattung, der einfachen Metabo Modelle, nur ein relativ kurzes PVC Netzkabel und so habe ich gleich eines der drei OZOFLEX Kabel an den FSR 200 montiert.
 













Anschließend hab ich den Winzling mal an meinem aktuellen Projekt "Vogelhaus" beim schleifen von kleinen Flächen getestet. Der Abtrag ist für so ein kleines Gerät recht ordentlich und auch die erziehlte Oberfläche gibt kein Grund zur Kritik. Leider gehört kein Anschlußstück für einen Staubsauger zum Lieferumfang und so staubt es doch etwas beim schleifen (So einen Adapter gibt es aber als Zubehör). Was erschwerlich noch hinzu kommt, die eigentlich gut gedachte Klappe der Metabo Intec-Filterboxen ist nicht dicht und der Staub rinnt durch die Ritzen..
Auch ist die Vibration und die Lautstärke höher, als bei dem SR E 357. Was aber keine wirkliche Kritk ist, wenn man sich den erheblichen Preisunterschied der beiden Geräte vor Augen hält.
Sonst macht der FSR 200 einen gut verarbeiteten Eindruck, der sich auch im inneren fortsetze. Einzig der Ein/Aus-Schalter ist etwas fummelig.
Alles in allem bin ich auf dem ersten Blick zufrieden mit dem Gerät und er wird den größeren SR E 357 gut ergänzen.

Nachtrag: 


Ich habe noch den Absaugadapter gekauft, somit kann ich auch den FSR 200 an einen Staubsauger anschließen.







Metabo FSR 200 INtec mit Absaugadapter und angeschlossener Absaugung




Bezugsquelle:

Metabo FSR Intec 200 W

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Sonntag, 11. September 2011

Der Micha hat jetzt auch nen Blog.

Lange habe ich mich vor diesem Schritt gedrückt, aber da ich doch schon einige Projektbeschreibungen verfasst habe und hoffentlich noch verfassen werde, wurde es doch Zeit dafür.
Und seit dem 11.09.11 17:23 ist es soweit.

Samstag, 23. Juli 2011

Neuzugang in der Werkstatt - Stanley 13-050 Combination Plane

Eine Stanley Kombinationshobel hat auch Einzug in die Werkstatt gehalten. Die Hobel ist neu und weißt nur geringe Lagerspuren auf. Die Eisen sind komplett und noch alle schön eingefettet. Gekauft hab ich den Hobel von Privat über Ebay UK.




Bis jetzt habe ich nur die Eisen vom alten Korrosionsschutzfett befreit, geschärt und kurz getestet. Erster Eindruck: Einstellungen sind ziemlich fummelig vorzunehmen. Ich denke, die Hobel, bzw. ich, brauche etwas Einarbeitungszeit, damit die Arbeit mit der Hobel schnell von der Hand geht.