Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Donnerstag, 29. September 2011

Kleines Update des PK 255 Artikels

Skala geändert und Anschlagreiter modifiziert.

Hier zu finden:
Metabo PK 255/3,40 DNB + Woodster dc04 Absauganlage

Neuzugang in der Werkstatt - Veritas Einhand-Schmiege & Bevel Setter

Mit den "Vmade blue line" Präzisionswinkeln der Firma Vogel bin ich eigentlich sehr zufrieden. Gekauft habe die Teile übrigends unter dem LUX-Label.
Nur die Schmiege aus der gleichen Serie, hat nicht die gleiche hohe Qualität. Das Hauptproblem ist, dass keine Innenmessungen getätigt oder Winkel an das Sägeblatt der TKS übertragen werden können. Der Griff steht über die Zunge, so dass man nicht bis in die Ecke kommt. Alle Schmiegen im Baumarkt hatten das gleiche Problem, also Umtausch zwecklos. Ich habe dann die Rundung am Griff kleiner geschliffen, aber auch das Handling per Flügelmutter sagte mir nicht auf Dauer zu und so fristete die Schmiege eher ein Schattendasein an der Meßwerkzeugwand.

Nun habe ich mir bei Dieter Schmid etwas feines gegönnt. Die Einhandschmiege von Veritas in 10" Länge. Ein sehr feines Stück, mit einer Zunge aus Edelstahl, weinrot gebeiztem Holzgriff und eingelassenem Veritas Logo. Die Verarbeitung ist wieder einmal typisch Veritas auf höchstem Niveau. Es macht Spaß damit zu arbeiten, ein Schnipp mit dem Daumen und die Zunge ist entriegelt, den kleinen Hebel mit dem Daumen wieder in den Griff versenkt und der Winkel ist fixiert.







Wenn ich mit der Schmiege einen Winkel übertragen wollte, habe ich ihn zuerst auf ein Reststück mittels Geodreieck aufgezeichnet und dann auf die Schmiege übertragen. 1. ein etwas umständlicher Weg und 2. mit einigen Möglichkeiten behaftet, Fehler "einzubauen". Aber was tut man doch nicht alles ohne Winkelmesser.
Zeitgleich zur Veritas Einhandschmiege habe ich dann noch vom selben Hersteller der/die/das (keine Ahnung was stimmt) Bevel Setter für metrische Maße mitbestellt. Mit diesem Teil lassen sich schnell Winkel ablesen, einstellen und aufs Werkstück übertragen oder halt auch schnell und exakt eine Schmiege einstellen.
Auf der Rückseite befinden sich noch Markierungen für diverse Zinkenverbindungen und Vielecke. Möchte man zum Beispiel ein 12-Eck bauen, braucht man nicht großartig den Winkel auszurechnen, nein auf dem Bevel Setter ist er bereits eingraviert und man kann ihn einfach übertragen. Wie einfach doch manches sein kann.



Bezugsquelle:

Wenn Du die Veritas Schmiege oder den Bevel Setter kaufen möchtest, hast Du die Möglichkeit mit Deinem Einkauf meine Internetseite zu unterstützen. Du musst lediglich über den folgenden Link die Amazon Produktseite aufrufen und Deinen Einkauf tätigen.

Veritas® Winkellehre und Präzisionsschmiege Set
Veritas® Präzisionsschmiegen
Veritas® Winkellehre

Neuzugang in der Werkstatt - Festool Spannelemente

Da ich schon beim Bau der Werkbank, die Verwendung von Zubehör des Festool MFT´s bzw. alles was in 20mm Löcher passt vorgesehen hatte, war der Kauf der Spannelemente von Festool eigentlich nur eine Frage der Zeit.

Zum Hobeln von Leisten oder den Schmalseiten von Brettern, nutzte ich ja die Bessey Schraubspanner und bin mit dieser Lösung sehr zufrieden. Wenn es aber darum geht breitere Sachen, wie z.B Leimholz etc. zu hobeln oder anderweitig zu bearbeiten, ohne mit Schraubzwingen zu arbeiten und so zwangsläufig irgendwann umspannen zu müssen, hatte ich noch keine richtige Lösung. Bis jetzt habe ich bei soetwas, nur mit den selbstgefertigen Bankhaken gearbeitet, was zwar funktioniert aber nicht so komfortabel ist. Man muß ständig darauf achten, gegen die Bankhaken zu arbeiten, sonst rutscht das Werkstück weg.

Jetzt habe ich mir dann doch noch einen Satz Spannelemente von Festool gekauft, bis jetzt waren sie mir etwas teuer, für "das bisschen Plastik".



Links mit original Schraube - Rechts meine längere
Die Spannelemente, passsen wunderbar in die Löcher meiner Werkbank, nur ist meine Arbeitsplatte deutlich dicker als die Platte des Festool MFT´s. Ich mußte also um die Spannelemente weiterhin von unten verschrauben zu können, die serienmäßigen M8er Schrauben gegen längere tauschen. Da die Deckel der Griffe nur aufgeclipst sind, war dies auch kein Problem.









Die ersten Test waren schon sehr vielversprechend, selbst sehr astiges Douglasienholz halten die Spannelemente beim Hobeln sicher fest. Eher setzte sich meine gesamte Werkbank in Bewegung, bevor die Spannelemente nachgegeben hätten. Dieser enorme Halt finde ich sehr faszinierend, da man die Verrieglung eigentlich nur mit zwei Fingern zu betätigen braucht und trotzdem so eine enorme Haltekraft aufgebracht wird.



Bezugsquelle:

Die Festool Spannelemente könnt Ihr bei Holzfachmarkt Gerschwitz bestellen.

Freitag, 23. September 2011

Projektvorstellung: Vogelhaus Teil 4

 Der Bau Teil 4


Das Dach wird gedeckt

Eigentlich hatte ich geplant, die Schindeln für die Dacheindeckung selbst herzustellen. Nach einigen Test habe ich dann doch von diesem Vorhaben Abstand genommen. Verwendung finden jetzt fertige Dachschindeln mit den Maßen 19x30mm aus Zedernholz. Nach einer groben Rechnung habe ich dann 1000 Schindeln bestellt, verbaut wurden knapp 850 Stück.
Als die Schindeln dann vor mir auf der Werkbank lagen, habe ich erstmal geschluckt. Sooo klein und sooo viele, die muß ich alle auf das Vogelhaus kleben!? Oweiha!





Aber das ging besser und schneller als erwartet. Nach dem Anzeichnen der Hilfslinien kam eine Reihe Schindeln aufs Dach und wurden mit einem Aluminiumlineal und Klemmen fixiert, danach kam eine Reihe auf die andere Dachhälfte, usw. usf. Da der Titebond Kleber sehr schnell anzieht, konnte ich nach 20-30min. Pause die nächsten zwei Reihen aufbringen, so ging die Sache doch ziemlich zügig voran.


Nach dem das Dach komplett mit diesen fitzeligen Dinger eingedeckt und der Holzleim über Nacht vollständig getrocknet war, habe ich an den Giebelkanten und im Ausschnitt des Kamins noch etwas die Überstände mit dem Stemmeisen begradigt und anschließend auf dem First Leisten angebracht. Damit die beim Trocken nicht verrutschen, habe ich sie mit kleinen Nägeln fixiert.



Zum Schluß wurden die Giebelkanten ebenfalls mit Abschlußleisten versehen. Eigentlich wäre das Vogelhaus an sich damit fertig gewesen. Leider ist mir ein kleines Maleur passiert. Die Leisten sind zu kurz geraten, warscheinlich ist der Zollstock geschrumpft oder ich habe mich vermessen, aber das ist eher unwahrscheinlich.








Neue Leisten wollte ich nicht anfertigen, da ich kein Material in den passenden Maßen mehr hatte. Der Aufwand neues zu sägen und zu hobeln, war mir zu groß.
Also hab ich schnell zwei kleine Dekoteile ausgesägt und befestigt. Sollte halt schon von Anfang an so sein.








Und damit ist das Vogelhaus soweit fertig. Der Ständer muß noch gebaut werden, dann das ganze mit der Grundplatte verschraubt und dann wars das auch schon mit diesem Projekt.


Detail von dem Kamin


Donnerstag, 22. September 2011

Werkzeugvorstellung - Metabo DSE 300 Intec Dreieckschleifer

Metabo DSE 300 Intec

Um auch kleinere Sachen und Innenflächen bis in die letzte Ecke schleifen zu können, verwende ich einen Metabo DSE 300 Intec Dreiecksschleifer. Dabei handelt es sich noch um die ältere in Deutschland gebaute Version. Die aktuellen Geräte werden im Metabowerk in Shanghai gebaut. Das 300 Watt starke Gerät wiegt gerade mal 1,3kg. Was ich an dem DSE 300 gut finde, ist die frei drehbare Schleifplatte, so kann diese situationsabhängig optimal positioniert werden und den, auch für Linkshänder, gut erreichbaren Schalter auf der Oberseite. Natürlich verfügt auch der DSE 300 über eine Dreh- bzw. Schwingzahlregelung, diese arbeitet aber ohne Konstantelektronik. Eine Eigenabsaugung mit Intecfilter (ohne die siffende Klappe) ist vorhanden, ein Staubsauger kann mit einem optionalen Adapter angeschlossen werden. Da ich den Schleifer aber nicht häufig benutze, habe ich diesen Adapter nicht gekauft.

Auch den DSE 300 habe ich mit einem OZOFLEX Gummikabel bestückt.
Sonst gibt es wenig zu dem Schleifer zu sagen, er ist ein einfaches Gerät was einfach und ohne Probleme funktioniert.



Bezugsquelle:

Metabo DSE 300

Wenn Du dieses Werkzeug kaufen möchtest, hast Du die Möglichkeit mit Deinem Einkauf diese Internetseite zu unterstützen. Du musst lediglich über den obigen Link die Amazon Produktseite aufrufen und darüber den Kauf tätigen.

Werkzeugvorstellung - Metabo STE 100 Plus Stichsäge


Mitglieder der meißt überschätzen Werkzeuge der Holzwerkstatt finden sich auch in meiner Werkstatt. Das eine ist bekanntlich die Elektrohobel, die ich später einmal vorstelle und das andere die Stichsäge. Um Letztere geht es hier.
Überschätzt deswegen, weil viele denken, was durch die Werbung noch unterstützt wird, mit einer Stichsäge könnte man hochpräzise Schnitte durchführen, meterlang absolut gerade Schnitte und engste Kurven mit absolut rechtwinkligen Kanten sollten auch kein Problem sein. Die Ernüchterung kommt bei dem ersten Einsatz, bei dem die Stichsäge dieses leisten sollte.

Ich nutze die Stichsäge vorwiegend um Bretter oder Kanthölzer abzulängen oder Werkstücke, die später per Schablone und Oberfräse exakt gefräst werden, grob auszusägen. Gerade wenn es darum geht, Rundungen, Kurven, ungleichmäßige Formen auszusägen ist die Stichsäge in ihrem Element.
Mit der nötigen Übung, dem Wissen, dass beim Sägen möglichst keine seitliche Kraft auf die Maschine ausgeübt werden sollte, dem richtigen und zum Zweck passendem Sägeblatt und letzenendes Geduld und Konzentration, läßt sich aber auch mit einer Stichsäge relativ präzise arbeiten.




In meiner Werkstatt befindet sich eine Stichsäge von meinem Lieblingshersteller Metabo aus Nürtingen. Für Metabo habe ich mich bei den meisten meiner Maschinen entschieden, nicht nur weil nach wie vor über 60% der Maschinen in Deutschland gefertigt werden, sondern Metabo eine sehr hohe Qualität und Funktionalität zu einem Preis bietet, der sich auch "Ottonormalwoodworker" noch leisten kann. Gut wenn ich mal im Lotto gewinnen würde, wäre Festool und Mafell schon was feines, aber da ich gar nicht Lotto spiele, bleib ich bei Metabo.
Das von mir benutzte Modell ist die STE 100 Plus. Das Plus steht für den werkzeuglosen Wechsel des Sägeblattes. Die offenliegende Mechanik des Sägeblatthalters macht mit der langen Zugfeder, einen eher simplen und nicht gerade Vertrauen erweckenden  Eindruck, aber ich habe bis jetzt von noch keinem Fall gelesen oder gehört, wo dieses aufs notwendigste reduzierte Teil defekt gegangen wäre oder im normalen Betrieb versagt hätte. Das Einsetzen eines Sägeblattes ist zwar etwas fummelig, da es leicht seilich eingeschoben werden muß und es dabei natürlich die Führungsrolle im Weg ist, aber sonst funktioniert die Mechanik, auch bei mir einwandfrei. Metabo halt, die Form folgt der Funktion.
Die 2,5kg schwere Säge mit dem komplett metallenem Getriebegehäuse verfügt über 680 Watt, die über eine elektronische Drehzahlregelung MIT Konstantelektronik und Sanftanlauf auf das Sägeblatt losgelassen werden. Trotz der etwas klobig wirkenden Form liegt mir die Säge ausgesprochen gut in der Hand. Da ich Linkshänder bin, finde ich auch die Position des Ein/Aus Schalters, auf der Oberseite der Stichsäge sehr praktisch. 5-fach Pendelhub ist genauso wie die Möglichkeit einen Sauger anzuschliessen vorhanden. An der Verarbeitung kann ich an der in Deutschland produzierten Säge nichts aussetzen, selbst das Betriebsgeräusch vermittelt einen "wertigen" Eindruck. Keine Ahnung ob Metabo irgendwelche Soundingenieure beschäftigt, aber auch der Klang der OF 1229 und des BS 18 LTX Schraubers, vermitteln den gleichen Eindruck. Der Fuß der Säge läßt sich schwenken, hier hört es aber mit werkzeuglos auf, es muß ein Inbusschlüssel benutzt werden um den Fuß zu verstellen. Die wichtigsten Winkel sind mit Rastungen versehen. Den 90 und 45Grad Winkel habe ich kontrolliert und er stimmt 100%ig.
Bei der STE 100 Plus ist ebenfalls schon ein langes Gummikabel ab Werk montiert.

Zu der Stichsäge habe ich zum einen noch die Kunstoffgrundplatte gekauft, damit werden auch empfindliche Oberflächen geschützt. Wer noch eins drauflegen will, kann die Platte noch mit Kreppband o.ä. bekleben.

Die Kreis und Parallelführung
Zum anderen die Kreis und Parallelführung. Dabei ging es mir nicht um das parallele Führen, sondern um das sägen von Radien. Leider vermittelt dieses "Dings" nicht den gleichen durchdachten Eindruck wie die Stichsäge. Es fängt schon bei der Befestigung mit zwei Schrauben an der Maschine an. Diese Schrauben klemmen die Stange der Führung am Fuß der Säge fest. An sich nicht schlecht, aber leider wird nur knapp die Hälfte der Stirnfläche der Schraube zur fixierung genutzt, sodass die Befestigung alles andere als Stabil ist. Zudem müssen die Schrauben damit die Führung einigermaßen sicher hält ziemlich fest angezogen werden, was jedesmal einen Eindruck in der Führungsstange hinterlässt. Die Stange besitzt eine Skala, wo man den Radius ablesen kann, nur wie ist die große Quizfrage. An der Stelle wo sich der Wert des eingestellten Radius befindet, gibt es keine Markierung. Das größte Problem ist aber die Position der Zentriernadel. Damit beim Sägen eines Kreises immer die Zähne des Sägeblattes die äußerste Kante bilden, muß die Sägeblattvorderkante mit dem Kreismittelpunkt fluchten. Tut sie das nicht, sägt man im Prinzip irgendwann mit der Seite des Sägeblattes, nur dort befinden sich keine Zähne. An der Führung gibt es drei versch. Positionen, wo man die Zentriernadel einsetzten kann, aber keine Stimmt mit der Vorderkante des Sägeblattes überein. Die Folge ist, dass mit zunehmenden Sägefortschritt, das Sägeblatt verläuft, und der Schnitt nicht mehr annähernd rechtwinklig ist.

Bleibende Eindrücke
Die Fixierung




Bezugsquelle:

Metabo STE 140 Plus im Metaloc
(Nachfolgemodell)

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Werkzeugvorstellung - Metabo SXE 425 Turbotec Exzenterschleifer

In meiner Werkstatt ist der Exzenterschleifer das meißtgenutzte Schleifgerät. Im Prinzip führe ich alle Schleifarbeiten mit dem Exzenterschleifer aus. Den Schwingschleifer nutze ich "nur" für den letzten Schliff mit feinen Körnungen. Angefangen hat die Ära Exzenterschleifer mit einem Gerät vom Lebensmitteldiscounter. Schon bei leichtem Druck blieb der Schleifteller stehen und drehte sich nicht mehr, Materialabtrag gabs mit dem "Gerät" eigentlich nicht. Der Nächste Schritt war ein Bosch PEX 270, den ich für 20,- beim Baumarkt mit dem Bieber erstanden habe. Von der Abtragsleistung und der Eigenstaubabsaugung ein gutes Gerät, nur leider ohne jegliche Vibrationsdämpfung. Schon nach wenigen Minuten ging es ziemlich in die Arme. Ich nutze den Bosch heute nur noch, um geölte Flächen mit einem Schleifflies einzuschleifen, falls der Bosch innen "eingeölt" wird, ist mir das egal.

Metabo SXE 425 Turbotec mit passendem Systainer

Da auch das Schleifergebnis für den Gesamteindruck und somit für die erreichte Qualität sehr wichtig ist, habe ich mich für ein Exzenterschleifer der gehobenen Klasse entschieden. Da ich schon eine größere Menge an Schleifpapier in 125mm Durchmesser hatte, ist auch dieses Gerät eines der 125er Klasse geworden. Nachdem ich mir einige Schleifer angesehen hatte, fiel die Wahl auf den Metabo SXE 425 Turbotec. Das in Deutschland produzierte Gerät macht einen sehr hochwertigen Eindruck und liegt sowohl ein-, als auch beidhändig sehr gut in der Hand. Dieser Eindruck setzt sich auch beim Schleifergebnis und der erzielten Oberfläche fort und durch die 320 Watt hat man eigentlich immer genug Leistungsreserven zur Hand. Wie es sich für ein Gerät dieser Klasse gehört, kann es mit verschieden harten Schleiftellern ausgestattet werden. Ich habe bis jetzt immer noch nur den ab Werk montierten Schleifteller. Einen härter oder weicheren habe ich bis jetzt noch nicht vermißt.

Der SXE 425 Turbotec verfügt über eine Drehzahlregelung (ohne Konstantelektronik) und einen "Turbo-Boost" Schalter. Mit diesem wird einfach die Regelung überbrückt und der Motor bekommt die vollen 230V. In meinen Augen ein eher sinnfreies Gimmick, warum das nicht wie bei anderen Geräten auch, komplett über den Drehzahlregler gesteuert wird, versteh ich nicht. Weiter verfügt der Schleifer über eine Tellerbremse, einen abnehmbaren vorderen Handgiff und eine Eigenabsaugung  mit Intecfiltersystem. Die Absaugung an sich funktioniert sehr gut, wenn der Intecfilter nicht wäre. Um diesen leichter zu leeren hat man nicht wie z.B. bei Bosch einen Tupperdosenverschluß gewählt, sondern eine hintere Klappe. Genau diese ist der Schwachpunkt, durch die Spalten rieselt der gesammelte Staub langsam wieder ins Freie und in die Werkstatt, wo er eigentlich nicht hin soll. Da aber die Möglichkeit besteht direkt einen Sauger an den SXE 425 anzuschliessen, stört mich dieser Schönheitsfehler eher weniger. Wichtig beim Kauf war mir eine möglichst geringe Vibration und diese Vorgabe erfüllt der SXE 425 ohne Einschränkung. Ich kann Stunden mit dem Exzenterschleifer arbeiten, ohne durch die Vibrationen hervorgerufene Probleme in den Armen zu bekommen.

Da auch der Metabo SXE 425 Turbotec ab Werk mit einem PVC Kabel gelifert wird, habe ich bei der Maschine das Netzkabel gegen ein hochflexibles OZOFLEX Gummikabel getauscht.






Bezugsquelle:

Metabo SXE 425 Turbotec

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Werkzeugvorstellung - Metabo SR E 357 und 359 Sander

Neben einem Exzenterschleifer verfügt meine Werkstatt noch über zwei Schwingschleifer, Sander oder auch Rutscher genannt. Neben dem kleinen Metabo FSR 200 Intec arbeite ich noch mit dem Metabo SR E 357. Dies ist das größte Modell der 92x190mm Klasse von Metabo. Da ich die meißte Schleifarbeit mit dem SXE 425 Exzenterschleifer verrichte, wollte ich eigentlich kein Gerät dieser Preisklasse kaufen. Mit über 300€ UVP gehört der SR E 357 ja nicht gerade zu den Superschnäppchen und es gibt nicht mal ein Koffer dazu, sondern nur nen Pappkarton. Aber per Auktion ist mir dann für etwas mehr als 100€ dieses Exemplar neu in die Hände gefallen.

Metabo SR E 357 mit angeschlossener Absaugung

Der 350W starke SR E 357 verfügt über eine Schleifplatte mit Kletthaftung, es können natürlich auch in altbewärter Weise normale Schleifpapiere eingeklemmt werden. Die Klemmung liegt sehr griffgünstig und kann mit nur einem Finger bedient werden. Die Drehzahlregelung (ohne Konstantelektronik) erfolgt wie üblich über ein Stellrad. Kein Teil des Gehäuses steht über die Schleifplatte über, sodass bis in die Ecken mit dem Gerät geschliffen werden kann. Der SR E 357 verfügt über eine Eigenabsaugung mit Staubbeuteln, es kann aber auch ohne irgendwelche Adapter, wie bei dem FSR 200 nötig, ein Staubsauger direkt angeschlossen werden. Wie bei den hochwertigeren Geräten von Metabo üblich, wird auch der SR E 357 genau wie sein großer Bruder der SR E 359 in Nürtingen bei Metabo gebaut. Laut Metabo wird der Schleifer elektrodynamisch feinstgewuchtet, was das genau bedeutet weiß ich nicht, aber das Ergebnis läßt sich spüren. Die Vibrationen die der SR E 357 erzeugt sind selbst unter Vollgas sehr sehr gering, zusammen mit dem angenehmen Griff kann man sehr ermüdungsfrei mit dem Schleifer arbeiten. Was ich noch lobend erwähnen will, bei dem SR E 357 ist ein hochflexibles Gummikabel schon standardmäßig mit dabei.


Nachtrag:

Ende letzten Jahres konnte ich noch sehr güstig einen neuen SR E Partner Edition ergattern. Dahinter verbirgt sich der SR E 359 inkl. einem Systainer. 
Der SR E 359 ist der große Bruder des 357. Die Geräte sind soweit identisch, bis auf die 112 x 236 mm große Schleifplatte. Die Platte von meinem 359 verfügt über keine Kletthaftung, was ich aber nicht vermisse.









Alles was ich für den 357 geschrieben habe, gilt genauso für den 359. Deswegen bekommt er auch keinen eigenen Beitrag.






Bezugsquelle: 

Metabo SRE 4350 TurboTec 

Metabo SRE 4351 TurboTec

(Die Nachfolgemodelle meiner beiden Sander)

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Werkzeugvostellung - No Name Zwingen mit Schnellverstellung

Auf dem Wühltisch im Hagebaumarkt sind mir letztes Jahr diese Zwingen in die Hände gefallen. Sie verfügen über Gummiauflagen, eine Schnellverstellung (die auch bei starkem Druck die Gewindestange nicht durchrutzen läßt) und abknickbare Griffe, damit läßt sich die Spannweite schnell verstellen, aber auch abgeknickt ohne Mühe ein größerer Druck aufbauen.
Da die Zwingen so gut wie komplett aus Kunstoff bestehen, eignen Sie sich nicht um extremen Druck auszuüben, aber um mal eben schnell was zu fixieren oder kleine Teile zu verleimen, finde ich sie ganz praktisch.

Neuzugang in der Werkstatt - Wolfcraft ES 22 Eckenspanner



Heute hat mir der nette GLS-Bote vier kleine Helfer vorbeigebracht. Es handelt sich um den Eckenspanner von Wolfcraft. Mit diesen kleinen Dingern lassen sich Leisten und Bretter mit einer Stärke von 10-22mm spannen. Durch die verschiebbare Andruckbacke, können auch Werkstücke mit unterschiedlichen Stärken miteinander fixiert werden. Der Eckenspanner ist geeignet um z.B. Rahmen mit Ecken auf Gehrung bei der Verleimung zu spannen oder auch beim Bau von Möbelstücken, z.B. die Zwischenwände zu fixieren, wo man sonst eine dritte Hand nötig hätte.




Bezugsquelle:
Wenn Du die Eckenspanner kaufen möchtest, hast Du die Möglichkeit mit Deinem Einkauf meine Internetseite zu unterstützen. Du musst lediglich über den folgenden Link die Amazon Produktseite aufrufen und Deinen Einkauf tätigen.


Wolfcraft 3051000 2 Eckenspanner ES 22