Um die Frästiefe der nur für den stationären Betrieb im Flexo 500 Universaltisch bestimmten OFE 1812 eleganter einstellen zu können, habe ich diese etwas modifiziert.
Eine Feder aus den Säulen wurde entfernt, um die Kraft zum zusammendrücken zu reduzieren, da später die Fräse auf dem Kopf steht.
Um die Frästiefe einfacher einstellen zu können, bekam die Feineinstellung noch einen großen Drehgriff spendiert.
So lässt sich die Einstellung bequem vornehmen, ohne jedes mal unter den Tisch kriechen zu müssen.
Ihr findet meine Projekte gut, habt aber selbst keine Möglichkeit diese nachzubauen, dann schaut doch in meinem Shop vorbei. Falls Ihr dort nicht fündig werdet, schreibt mir eine Email.


Mittwoch, 18. Juli 2012
Sonntag, 15. Juli 2012
Projektvorstellung - Waschtisch Teil 4
Fräsen der Zapfenlöcher für die Domino Dübel
Jetzt hieß es erst einmal Stückzahl machen: 76 Zapfenlöcher für 38 Domino Dübel mussten gefräst werden.
In die beiden einzelnen Zapfenlöcher sitzen später die Dübel, die die Füllung halten.
Abrunden der Kanten
Nach der Stückzahl in Form von Domino Dübel Löcher folgt das Meter machen, in diesem Fall durch Fräsen eines 5mm Radius an alle Streben. Für das Abrunden der Kanten habe ich meine Kantenfräse eingesetzt.
Zu spät ist mir aufgefallen, dass die Reihenfolge nicht ganz optimal war. Da die Zapfenlöcher bereits eingefräst waren, hat das Anlaufkugellager an diesen Stellen keine Führung mehr. Hätte ich die Kanten zuerst bearbeitet, wäre es einfacher gewesen. Aber auch so war es machbar. Ich habe einfach die MFK zusätzlich mit dem Parallelanschlag bestückt, die Backen des Anschlages so nah wie möglich an den Fräser herangefahren und den Parallelanschlag in eine Flucht mit dem Anlaufkugellager justiert. So konnte ich selbst die kurzen Seiten ohne Probleme fräsen.
Ölen der Füllungen
Wie zu sehen ist, nehme ich diesmal ein bis jetzt für mich neues Öl. Und zwar handelt es sich um das Möbelhartöl von Natural mit weißen Pigmenten, da ich bei den Badmöbeln verhindern möchte, dass sie all zu stark anfeuern. Gleichzeitig gibt es einen schönen Effekt, da sich die weißen Pigmente in die Poren des Holzes setzen und diese noch zusätzlich hervorheben.
Zusammenbau der Seitenteile
Der Schraubendreher zeigt auf den inneren Spalt, wo die Füllung Platz zum arbeiten hat.
Kleiner Tipp
Das klappt erstaunlich gut und ich mußte nichts mehr nacharbeiten. Den Trick habe ich auf der Holzwerken Seite gesehen. Man sollte nicht sofort den ganz frischen Leim entfernen, sondern 1-2 Minuten warten, dann schmiert der Weißleim weniger, läßt sich aber trotzdem noch einfach entfernen.
Ende Teil 4 - Hier gehts weiter zu Teil 5
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Freitag, 13. Juli 2012
Neuzugang in der Werkstatt - Grobet Laubsäge mit verstellbarem Bügel
Damit sich mein Pfeil Anreissmesser nicht so alleine fühlt, hat es heute noch Gesellschaft von einem Landsmann bekommen:
Eine kleine Laubsäge von Grobet.
Die Säge ist wirklich schön verarbeitet, bis auf diesen wirklich häßlichen Griff aus schwarzem Plastik. Da ich des Drechselns nicht mächtig bin, um mir einen schönen Griff, ähnlich dem wie der Grobet von Heiko zu bauen, habe ich kurzerhand ein Feilenheft genommen, eine M8er Gewindemuffe eingeschlagen und das Heft noch fein geschliffen und geölt.
Die Säge liegt jetzt gar nicht so schlecht in der Hand und sieht schon deutlich besser aus.
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Samstag, 7. Juli 2012
Projektvorstellung - Waschtisch Teil 3
Herstellung der Nuten und Falze
Bevor es an den eigentlichen Aufbau geht, mussten noch drei kleine Arbeiten verrichtet werden. Die seitlichen Füllungen und die rückwärtigen Querfriese bekommen noch Falze und ein paar Nuten müssen auch noch hergestellt werden.
Damit die seitlichen Füllungen später arbeiten können, werden sie nur unten angeleimt. An der Oberkante stecken sie später nur mit einer angehobelten Feder in einer Nut des oberen Querfrieses (seitlich werden sie mit Dominos in Langlöchern gehalten).
Später sitzt der Falz nicht komplett in der Nut, sondern mit 5mm Luft, so hat das Holz Platz zum arbeiten.
Die spätere Rückwand des Waschtisches wird ebenfalls in einem Falz befestigt. Ich habe mich für einen Falz und gegen eine Nut entschieden, so kann ich die Rückwand später passend zu den Sanitäranschlüssen bearbeiten und einsetzen.
Sehr nützlich bei solchen Arbeiten an Werkstückkanten ist der Spanfänger der Festool Oberfräsen. So gehen mit angeschlossener Absaugung nur sehr wenig Späne daneben.
Zum Schluss fehlen noch die vier Nuten für die beiden Schiebetüren. Da die Schiebetüren später noch demontierbar sein sollen, müssen die oberen Nuten tiefer gefräst werden als die Unteren. Leider besitze ich keinen Nutfräser mit entsprechender Schneidenläge. Aber kein Problem, so kam es zu einem Mix aus Maschinen- und Handarbeit.
Die Nuten am unteren Querfries habe ich 10mm tief gefräst, das war kein Problem. Die oberen Nuten habe ich so tief wie es mit dem Fräser ging vorgefräst und anschließend mit dem kleinen Veritas Nuthobel auf die entsprechende Tiefe nach gehobelt. Um das maximale an Tiefe mit dem Nuthobel rauszuholen, habe ich alles demontiert, was im Weg war und nicht gebraucht wurde. So konnte ich die Nuten 18mm tief hobeln. 20mm hatte ich angedacht, aber 18mm sind auch OK.
Im nächsten Teil der Projektdokumentation, geht es dann um die eigentlichen Verbindungen und den Zusammenbau des Gestells des Waschtisches.
Ende Teil 3 - Hier gehts weiter zu Teil 4
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Dienstag, 3. Juli 2012
Projektvorstellung - Waschtisch Teil 2
Herstellung der Streben und Leimhölzer
Bevor es an den eigentlichen Bau des Waschtisches geht, musste ich zuerst noch die Hölzer für die Beine und Querstreben verleimen, sowie die Leimholzplatten für die seitlichen und obere Platte herstellen. Das Ganze hat sich etwas hingezogen. Auch wenn ich schon einige Zwingen besitze, waren es doch um mehrere Teile gleichzeitig zu verleimen zu wenig. So konnte ich meist nur ein Teil pro Abend verleimen.
Das Abrichten der einzelnen Hölzer habe ich mit der Rauhbank erledigt, nur das Hobeln auf Dicke habe ich meiner ADH überlassen.
| Hölzer für die Platten... |
| ...und für die Streben. |
Nun ging es zuerst an die Leimholzplatten:
Zum Schluss bekamen die Kanten noch eine leichte Hohlfuge von ca. 0,1mm um später ein evtl. Öffnen der Fugen an den Enden zu vermeiden.
Durch die Verwendung der Korpuszwingen, war dies sehr einfach und schnell erledigt. Da die einzelnen Hölzer komplett auf den Zwingen aufliegen und so die Gefahr eines verschiebens gering ist, habe ich auf Flachdübel oder eine lose Feder diesmal komplett verzichtet. Ich habe lediglich an den Enden je eine Zwinge angesetzt damit die einzelnen Bretter zueinander bündig bleiben. Bei diesen kurzen Brettern war eine weitere Zwinge in der Mitte nicht nötig.
Wie man sieht, verwende ich gerne die TKS als Verleimtisch. Der Tisch ist schön groß und plan. Damit der Tisch nicht mit Leim voll gekleckert wird, lege ich immer eine Matte oder bei großen Teilen eine Plastikfolie unter.
Nachdem der Leim über Nacht durchgehärtet war, habe ich die Platten abgerichtet- Das Verputzen mache ich erst kurz bevor die Platten verbaut werden.
Die Hölzer für die hinteren Querstreben und die Seiten haben nicht das gleiche Maß von 60x60mm wie die Beine und die vorderen Streben, sondern haben nur 60x40mm. So wird der Waschtisch etwas leichter und ich brauche weniger Material.
Zum Abschluss der Vorarbeiten fehlen noch die Beine für den Waschtisch.
Eigentlich wollte ich diese ebenso aus drei stumpf aufeinander geleimten Kanthölzer herstellen. Nach einem Kommentar von Stephan habe ich mich der Optik wegen umentschieden und die einzelnen Hölzer auf Gehrung verleimt. Vor dieser Arbeit hatte ich wirklich Respekt. Vier Kanthölzer mit dieser Länge so zu sägen und zu verleimen, dass alle vier Gehrungen auch wirklich dicht werden, ist schon nicht ohne.
Ich habe mir einige Tage Gedanken über die Vorgehensweise gemacht, Die Gehrungen auf der ADH anhobeln, auf der TKS sägen, einfach stumpf verleimen, einen "Kern" einsetzen oder mit Flachdübeln arbeiten....alles gar nicht so einfach, wenn es hinterher 100%ig werden soll.
Da der Abrichtanschlag der HC 260 nicht der stabilste ist, habe ich mich für den Einsatz der TKS entschieden.
Den Schnittwinkel der PK255 stellte ich auf 45,2°, damit die äußeren Kanten auf alle Fälle dicht werden. So die Theorie, aber Probeschnitte an Reststücke zeigte, dass es eigentlich funktionieren müsste.
Leider hat die PK255 keine Hinterschnittfunktion und so mußte ich den Anschlag für 45° verstellen.
Leider hat die PK255 keine Hinterschnittfunktion und so mußte ich den Anschlag für 45° verstellen.
Mit einer gehörigen Portion Adrenalin ging es dann an das eigentliche Sägen der Kanthölzer.
Es klappte erstaunlich gut, die Schnitte waren wie erwartet sehr sauber und ein loses zusammenhalten der einzelnen Teile zeigte schon mal ein gutes Ergebnis. Ob später wirklich alle Gehrungen dicht werden, zeigt sich aber erst nach dem Verleimen.
Es viel mir ein Stein vom Herzen.
Ich habe mich dann für diese Variante entschieden:
Die stumpf verleimten Kanthölzer kommen später nach hinten, so sieht man auch dieses nicht.
Ende Teil 2 - Hier gehts weiter zu Teil 3
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